Autor: Jan von Flocken

Jan von Flocken (*1954) studierte Geschichte an der Humboldt-Universität und wurde danach Redakteur bei der Ost-Berliner Tageszeitung Der Morgen. Nach der Wiedervereinigung wechselte er 1991 zur Berliner Morgenpost und 1996 zu Focus. Der Historiker recherchierte und veröffentlichte insgesamt 16 Bücher zu Ereignissen der Geschichte. Seit 2005 ist er als freier Autor tätig und schreibt seit der ersten Ausgabe von COMPACT regelmäßig auch für unser Magazin.

Ging das Römische Reich in den Stürmen der Völkerwanderung zugrunde? Ein französischer Historiker fand andere Ursachen. Zuletzt wollten die Kaiser den Bevölkerungsrückgang durch Masseneinwanderung kompensieren. Erstabdruck in COMPACT 09/2015.

Als sich Preußen 1813 gegen die Napoleonische Besatzung erhebt, schließen sich Freiwillige fast aller deutschen Staaten im Lützowschen Freikorps zusammen. Dessen Uniform – schwarze Jacken, rote Vorstöße und goldene Messingknöpfe – sollen später die deutschen Nationalfarben stiften. Doch unter den Freiheitskämpfern sind nicht nur Männer… Dieser Artikel erschien im COMPACT-Geschichte 6 „Jan von Flocken: Deutsche Frauen – Die klügsten und tapfersten aus 2000 Jahren“.

Diesmal wollten die Osmanen Wien um jeden Preis erobern. Es sollte der Höhepunkt einer Jahrhunderte währenden islamischen Aggression gegen Europa werden. Doch besonders ein Mann aus Österreich hatte entschieden etwas dagegen.

Von der Schlacht bei Waterloo ist vor allem der Satz des britischen Generals Wellington «Ich wünschte, es wäre Nacht oder die Preußen kämen» in Erinnerung geblieben. Deswegen haben die Nachgeborenen die Hannoveraner vergessen, die ebenfalls für den Sieg über Napoleon unersetzlich waren.

Auch heute, beim Berliner Neujahrsfest 2019, steht das Brandenburger Tor wieder im Mittelpunkt. Aber nur wenige kennen die wechselvolle Geschichte des mehr als 200 Jahre alten Stadttors. Vor allem die Göttin mit ihrem Vierergespann wurde hin- und hergerissen.

Der 23-jährige Leutnant Manfred von Richthofen fuhr im Oktober 1915 per Sonderzug nach Metz (Lothringen). Im Speisewagen begegnete er einem Offizier, der…

Jahrelang gehörten sie nach dem Zweiten Weltkrieg zum Alltagsbild in ganz Deutschland: Steine klopfende Frauen. Mit primitivsten Mitteln wie Blech- oder Marmeladeneimern, Schaufeln und Hämmern räumten sie den Schutt beiseite.

Mit 14 wurde eine österreichisches Mädchen nach Versailles verheiratet – in eine Umgebung, in der sich zeitlebens fremd fühlen sollte. Ihre Ehe mit dem König stand unter einem bösen Stern, und schließlich brachte sie der Hass ihrer Feinde aufs Schafott. Doch auch die schlimmsten Erniedrigungen konnten sie nicht brechen.

Zwei Jahrhunderte lang ist viel Unsinn über sie verbreitet worden – insbesondere, was angebliche sexuellen Ausschweifungen betrifft. Die Schreiberlinge der Französischen Revolution leisteten hier in böser Absicht ganze Arbeit. Tatsächlich aber ließ die Zarin immer wieder erkennen, dass sie eine preußische Offizierstochter war.

Heute vor 255 Jahren endete mit dem Frieden von Hubertusburg der Siebenjährige Krieg. Preußen war Großmacht. Das Ass im Ärmel von Friedrich II.…