Die Rathenau-Mörder erreichten mit ihrer Tat genau das Gegenteil von dem, was sie wollten. Das ist quasi die Grundregel bei politischen Attentaten. Mehr darüber und über andere politische Morde zu Weimarer Zeiten lesen Sie in COMPACT-Geschichte „Babylon Berlin – Historische Hintergründe der großen Kult-Serie“. Opulent bebildert und mit viel Zeitkolorit. Hier mehr erfahren.

    Teil 1 der Rathenau-Reihe von Helmut Roewer finden Sie hier, Teil 2 können Sie hier lesen.

    Die Rathenau-Attentäter kamen aus dem Kreis junger ehemaliger Offiziere, die sich um ihren Ruf, ihre Ehre, ihre einst unangefochtene gesellschaftliche Stellung und ihr Einkommen gebracht sahen. Sie glaubten, so hatten ihre älteren Kameraden es ihnen versichert, Deutschland durch die Ermordung des Reichsaußenministers einen Dienst zu erweisen. Sie taten, wie ich zuvor beschrieben habe, im Ergebnis das Gegenteil. Sie zerstörten einen nationalen Leuchtturm.

    Die Tatbeteiligten und ihre Hinterleute wurden durch die preußische Polizei erstaunlich schnell identifiziert, quer durch das Reich gejagt und die beiden Mordschützen am 17. Juli 1922 auf Burg Saaleck nahe Bad Kösen an der Saale nach einem kurzen Feuergefecht getötet – einer durch eine Polizeikugel, der andere durch Selbstmord. Die anderen Beteiligten erhielten langjährige Zuchthausstrafen, unter diesen der Freikorps-Kämpfer und Schriftsteller Ernst von Salomon, der die Tat später zutiefst bedauerte.

    Walther Rathenau. Foto: picture alliance / akg-images

    „Jüdisch-freimaurerische Verschwörung“?

    Was haben Rathenaus Mörder bezweckt? Was haben sie erreicht? Sie glaubten, das Vaterland retten zu müssen, indem sie eine in ihren Augen reale Weltverschwörung abwendeten. Ihr Ergebnis war nichts, null, Asche, denn selbst wenn man für einen winzigen Moment unterstellt, dass es die in ihren Köpfen wabernde jüdisch- freimaurerische Verschwörung gab und Rathenau ein Teil davon war, erreichten sie nichts, die Welt drehte sich weiter.

    Man schießt allerdings zu kurz, wenn man annimmt, dass diese Verschwörungsgläubigen ausschließlich Randfiguren aus dem Lager der Gestrandeten gewesen seien. Zum Beweis des Gegenteils lese man die Betrachtungen eines Unpolitischen von Thomas Mann, vor allem das Vorwort zur Neuauflage aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg. Da wimmelt es von Freimaurern und deren Verschwörungen. Allerdings war der Schriftsteller-Star klug genug, aus der Doppelvokabel „jüdisch-freimaurerisch“ das „jüdisch“ wegzulassen – vermutlich, weil Schwiegerpapa Pringsheim ihm sonst die Tantiemen für sein großbürgerliches Leben entzogen hätte.

    Das Scheitern des Attentatszwecks gilt natürlich erst recht, wenn man, so wie ich, annimmt, dass es diese jüdisch-freimaurerische Verschwörung unter Einschluss von Rathenau nicht gab. Dann führten die Attentäter den Kampf gegen ein Phantom, das sich, ganz allgemein gesprochen, so wie es seine Art ist, unbeeindruckt zeigte. Nebenbei bemerkt bewirkten die Mörder eine Verschärfung der staatlichen Repression. Damit passierte das, was praktisch die Folge aller politischen Attentate ist, ganz egal, wie diese ausgingen: Die Staatsmacht zog den Riemen einen Zacken enger.

    Allgemeine Lehre für politischen Mord und Totschlag

    Im Übrigen fällt es schwer, eine allgemeine Lehre für politischen Mord und Totschlag zu formulieren. In den seltensten Fällen wird das gesteckte Ziel erreicht. Selbst der erfolgreiche Tyrannenmord ist kein Garant dafür, dass sich die Verhältnisse im erstrebten Sinne verändern. Fast könnte man es eine Regel nennen, dass der Nachfolger des Ermordeten die Verhältnisse verschlimmert. Hierfür gibt es in der Neuzeit ungezählte Beispiele. Man nehme nur die unendliche Reihe der Attentate im zaristischen Russland ab der Mitte des 19. Jahrhunderts.

    Auch ist die Regel der Zwecklosigkeit nicht auf autoritäre Herrscher spezialisiert. Die nahezu unablässige Folge von Attentaten auf US-amerikanische Präsidenten spricht eine eigentümliche Sprache. Nie wurde in befriedigender Weise geklärt, wer die Hintermänner der Mordtaten waren.

    Anders als bei Reagan wurde auf ihn nicht geschossen: Donald Trump wurde mit Lug und Betrug zur Strecke gebracht. Foto: IMAGO / ZUMA Wire

    Der bislang letzte aus der Attentatsserie war Ronald Reagan. Er war ein international beachtetes Hassobjekt und zugleich der beliebteste Präsident der Amerikaner. Reagan überlebte die ihm zugedachten Schüsse. Als er aus der Narkose erwachte, machte er sogleich die ihm eigenen Witze.

    Wenn mich eines wundert, so ist es dies, dass es bei der Hassfigur Donald Trump nicht ernsthaft versucht wurde, ihn durch Mord aus dem Wege zu räumen. Vielleicht fürchteten seine Feinde den Märtyrereffekt. Vielleicht wollte einfach keiner seine sorgsam manikürte Hand selbst anlegen. Statt dessen setzten Trumps Feinde auf Lüge, Diffamierung, Fälschung, Bestechung und Betrug. Und waren damit erfolgreich.

    Unter diesem Gesichtspunkt sollte zukünftig der eine oder andere potenzielle Attentäter seine Absichten überdenken. Dann allerdings müsste er, was ich bezweifele, eine Zusatzregel akzeptieren: Man muss sich den Anschlag finanziell leisten können.

    Mein Rathenau-Porträt

    Es existiert, so glaube ich erkannt zu haben, eine moderne Zuschauerregel: Weil Gutmensch moralisch denkt, ist er empört. Man gibt es nicht gerne zu, doch da sind sehr wohl Unterschiede im Grad der Empörung wahrnehmbar. Richtet sich die Tat gegen eine Person, die man selbst missbilligt, so macht sich heimliches Behagen breit. Hierfür gibt es gegenwärtig einen zuverlässigen Gradmesser: Man redet einfach nicht darüber.

    Schlussbemerkung: Über meinem Schreibtisch hing viele Jahre das Porträt von Walther Rathenau. Es erinnerte mich jeden Morgen daran, dass die Dinge komplizierter sind, als sie zunächst erscheinen. Ich hängte das Bild ab, nachdem mich eine Besucherin ganz ohne Ironie fragte, ob ich das in meinen Jugendjahren und ganz ohne Perücke sei.

    Helmut Roewer (69) ist ein deutscher Jurist und Publizist. Von 1994 bis 2000 war er Präsident des Thüringer Landesamtes für Verfassungsschutz. Nach Versetzung in den einstweiligen Ruhestand lebt und arbeitet er als freiberuflicher Schriftsteller – auch für COMPACT – in Weimar und Italien.

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    22 Kommentare

    1. "wenn man für einen winzigen Moment unterstellt, dass es die in ihren Köpfen wabernde jüdisch- freimaurerische Verschwörung gab und Rathenau ein Teil davon war, erreichten sie nichts, die Welt drehte sich weiter."
      So Leute, für einen winzigen Moment kommt der Spruch des Jahrhunderts! Was erreichten die freimaurischen Mörder des Erzherzogs Franz Ferdinand??? Sie erreichten NICHTS, die Welt drehte sich weiter!

    2. Es soll mir doch einmal ein "Experte" erklären, wie der ganze politische Bullshit, der eltweit abläuft, ohne eine Verschwörung möglich ist.

    3. Der Freimaurer Köthner: „Ich hatte in den Jahren 1911/13 anfänglich noch gutgläubig und arglos in Logen anderer Städte und Länder Entdeckungen gemacht, die mich aufs heftigste erschütterten. Denn ich erhielt zufällig Beweise dafür, daß die Freimaurerei etwas Furchbares gegen Deutschland plante. Aus unvorsichtig verlorenen Bemerkungen hatte ich erlauscht; den Plan zur Ermordung des Erzherzogs Franz Ferdinand, zum Weltkrieg, zum Sturz der Throne und Altare und manches, was dann bis ins kleinste eingetroffen ist. Mit diesem furchtbaren Wissen ging ich zu dem einzig Zuständigen, zum Logengroßmeister Graf Dohna und endhüllte ihm unter vier Augen, was ich mit eigenen Ohren gehört, mit eigenen Augen gesehen hatte. Aber er schien kein Organ dafür zu haben. Diese Unterredung, die einen entschiedenen Bruch mit allen Großlogen des Auslands und auch vielen des Inlandes hätte einleiten müssen, endete mit der kathegorischen Erklärung des Landesgroßmeisters: Es gibt nur eine Freimaurerei.“ (Aus Kriegshetze und Völkermorden)
      Diese Mitteilung von Köthner an Graf Dohna erfolgte am 28.10.1911.

    4. Was die Verschwörungen anbelangt sollte man das Buch „Kriegshetze und Völkermorden“ von Erich Ludendorff lesen, weil er dort viele Details zusammengetragen hat. Man kann das nicht einfach ignorieren, weil es ein schlüssiges Bild von den damaligen Zuständen, die bis in die heutige Zeit hineinragen, zeigt.

    5. Um die Stimmung in der damaligen Zeit wiederzugeben. Wilhelm Pieck Präsident der DDR und Abgeordneter des deutschen Reichstages sagte am 1.8.1931: „Die Rote Armee in Sowjetrussland steht bereit, um der kommunistischen Armee in Deutschland Waffenhilfe zu leisten, wenn sie sich anschicke, dem bürgerlichen Staat ein Ende zu machen.“

    6. Friedenseiche an

      Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen, woher nur wußt die alles? Gab doch damals keine thinktanks ähhhh Gedankenkontrolle
      Oder?

    7. Jetzt mal unabhängig davon wer wen abnickt und für welche Seite man geneigt wäre Partei zu ergreifen…
      Auch ein erfolgreiches Attentat auf bspw. Merkel, Macron,….hätte an der Grundsituation rein garnichts geändert.

      Richtig ist auch, daß dies jeweils nur noch repressivere Maßnahmen der herrschenden Klasse/Partei nach sich zieht. Ein solches Attentat hat faktisch ein anderes Ziel, als es mit einer schlichten Abwahl erreichbar wäre. Nämlich die vollständige und dauerhafte Hinderung, die jeweilige politische Position weiter verfolgen zu können – auch außerparlamentarisch.

      Die Frage, die sich unweigerlich stellt:
      Ist nicht vielmehr entscheidend, wieviele Angehörige des jeweiligen Lagers man per Attentat aus dem Weg räumt, statt um wen es sich dabei konkret handelt?!? Augenfälliges Beispiel sind die Kader von SPD und CDU. Deren Handeln hat zumindest während der letzten 30 Jahre dafür gesagt, daß sich der Wohlstand der breiten Bevölkerung tendenziell zukünftig verringert.

      Erfolge bis dahin wurden nicht wegen der Politik realisiert, sondern trotz deren eklatanter Mangelhaftigkeit.

      • Professor_zh. an

        Oha, ruft Professor_zh., denken Sie an einen Tyrannen-Massenmord? Damit begeben Sie sich aber auf sehr, sehr dünnes Eis!
        In ,,Studenten, Liebe, Tscheka und Tod" beschreibt A. Rachmanowa, wie ein Revolutionär einen Akademiker einfach nur deswegen erschießt, weil er Akademiker ist – und damit automatisch verdächtigt, für irgendein Verbrechen, das man der Intelligenzschicht vorwirft – oder etwa für alle? – verantwortlich zu sein.
        Gleiches erleben wir auch in der heutigen Zeit, denn wer mit einem ,,Rechten" auch nur kurz plaudert, wird automatisch über mehrere Stationen hinweg verdächtig und beschuldigt, alle tatsächlichen wie auch alle Verbrechen, die man jemals einem oder mehreren Nazis nachgesagt hat, begehen zu wollen.
        Es wäre ja möglich, daß Sie ansatzweise auch so ein ,,Rechter" sind, und sei es nur in Teilaspekten. Würde es Ihnen gefallen, zm Universalschuldigen gemacht zu werden, oder begnügen Sie sich damit, das anderen anzutun?

        • @Professor_zh:

          Natürlich birgt das ganze einige Komplikationen. Wahrscheinlich würde es über kurz oder lang in einen Bürgerkrieg bzw. dauerhafte blutige Revolution ausarten.
          Vielleicht ließe es sich auf diejenigen beschränken, welche sich tatsächlich abschicken, Wohl und Wehe des "gemeinen Volkes" bestimmen und lenken zu wollen. Gehts denen "massenhaft gut", wird die Obrigkeit wenig zu befürchten haben.

          Ist halt bisschen wie mit Religionen und dem Versuch, sie nachhaltig auszurotten. Solange der Keim im Geiste von zu vielen sitzt, wird’s Mist.

          Dazu muß man natürlich auch sehen, daß es ein Niveauunterschied zwischen Attentäter/dessen Auftraggeber und dem Ziel oftmals nicht feststellbar ist.

        • @Professor_zh: 2. Teils.

          Hinzu kommt, daß in einer geistig moralisch massiv degenerierten Gesellschaft – wie aktuell der deutschen – die Wahl des Intellekts als Mittel der Zielerreichung quasi nachweislich keinen Erfolg auf gesellschaftlich/politischer Ebene verspricht.

          Ferner geht eben und gerade die gesamtgesellschaftliche Wirkkraft eines bspw. Politikers weit über sein bloßes Menschsein hinaus…sofern diese Hürde überhaupt genommen wird.

          Daher bin ich für einen hohen Abstraktionsgrad bei der Betrachtung. Wir sollten folglich von Zielen sprechen. Kein Mensch bei Verstand käme auf die Idee; Hitler oder Schäuble als Opfer zu bezeichnen.

          Ich bin mir sehr wohl bewußt, daß diese Weltsicht meinem Ansehen wohlmöglich nicht zum Vorteil gereicht.
          Andererseits könnte es auf diesem Weg dazu kommen, daß sich all die Teile der Gesellschaft gegenseitig auffressen, welche unbelassen ihrer jeweiligen Position ohnehin nicht zu einen dauerhaft friedvollen, freien und autonomen Leben in einer solidarischen und kooperativen Gesellschaft beitragen könnten und würden.

    8. armin_ulrich an

      Leider fand sich in den drei Teilen kein Wort über eine mögliche Beteiligung des Auslands am Attentat kein Wort (ich bin sicher, ich habe sorgfältig genug gelesen). Hier ist seltsamerweise die Jüdische Allgemeine weiter.

    9. armin_ulrich an

      "Dann führten die Attentäter den Kampf gegen ein Phantom, das sich, ganz allgemein gesprochen, so wie es seine Art ist, unbeeindruckt zeigte. " dann stellt sich doch die Frage nach dem interessierten Dritten im Ausland.

    10. armin_ulrich an

      "und die beiden Mordschützen am 17. Juli 1922 auf Burg Saaleck nahe Bad Kösen an der Saale nach einem kurzen Feuergefecht getötet – einer durch eine Polizeikugel, der andere durch Selbstmord."
      Eine weitere Grundregel bei politischen Attentaten ist, daß die Täter:Innen ihre Tat nicht lange überleben.
      "Dort Saaleck – hier die Rudelsburg und unten tief im Tale …."

    11. Man muß sich mal auf der Zunge zergehen lassen, was da zwischen der Reichsregierung und der Sowjetunion ablief : Deutschland bändelte mit der selben Bolschwiken-Regierung an, die in Moskau die Wühlarbeit der Kommunistischen Internationale unterhielt und in Deutschland deutsche Bolschewiken finanzierte ,schulte, steuerte. Ein perverses Bündnis, welches nicht lange Bestand haben konnte.

      • "Deutschland bändelte mit der selben Bolschwiken-Regierung an, die in Moskau die Wühlarbeit der Kommunistischen Internationale unterhielt und in Deutschland deutsche Bolschewiken finanzierte ,schulte, steuerte. Ein perverses Bündnis, welches nicht lange Bestand haben konnte."

        Und heute genau dasselbe.

        • Aber Rußland ist heute nicht mehr dasselbe, wie die bolschewistische und brutale Sowjetunion. Die russische Regierung macht einen wesentlich besseren Eindruck, als die meisten Regierungen in Europa. Deshalb können wir ruhig Gas und Öl aus Rußland beziehen und müssen mit dem sanktionieren endlich aufhören.

    12. Im Arbeitszimmer des VS Präsidenten von Thüringen hängt ein Rathenau Porträt und bei seinem Nachfolger, Kramer, stehen US- und Israel-Flaggen und dann wundert man sich, daß in der Bunten Republik alles schlechter wird und das Volk abgeschafft wird.
      Aber keine Sorge, Putin, Sevim Dagdelen, die im Bundestag mit der Flagge der PKK herumwedelte, und der linke Kokser, Konstantin Wecker, retten uns, wie von Compact beworben.
      Kramer ist nicht nur den USA und Israel treu, sondern trifft sich auch mit Putins antifaschistischen Nachtwölfen um den Sieg über Deutschland zu feiern.

    13. Ich stehe mit Rathenau in der Hinsicht in Verbindung, weil ich in den 70er Jahren eine Lehre bei AEG als Energieanlagenelektroniker begonnen und auch abgeschlossen hatte. Damals war es nicht einfach eine Lehrstelle zu bekommen. Rathenau war Freimaurer, der Entscheidungen traf, die auf lange Sicht zum Schaden des Volkes sich auswirken. Als Freimaurer und Unternehmer kann er nicht frei entscheiden, sondern muß sich den Zielen des obersten "Baumeisters" unterwerfen. Wenn man nichts zu fressen hat, wie in der damaligen Zeit, dann schlißt man aus der Not heraus ein Bündnis mit dem Teufel, so wie hier mit der Sowjetunion. Die wichtigsten Leute und die Finanzwelt in den USA hatten die Sowjerunion stark beim Aufbau unterstützt und warum sollten die Sowjets mit der zur Sklavennation gemachten und dem ausgeplünderten Deutschen Reich wirtschaftliche Beziehungen aufnehmen? Wohl doch nur, damit sich Deutschland so weit erholt, damit man einen 2. Weltkrieg vom Zaune brechen kann, um damit im gleichen Zuge die anderen europäischen Nationen zu unterwerfen.

    14. Otto Baerbock an

      Herr Roewer hat sowohl als ‘Schlapphut’führer wie auch als Schriftsteller Einblick in das Geschehen gewonnen, das hinter den Kulissen abläuft. Vor diesem Hintergrund anzunehmen er glaube ernstlich es gäbe KEINE XXXXXXXfreimaurerische Verschwörung(en) hieße wohl sowohl seine Intelligenz wie auch seine Erkenntnisfähigkeit zu beleidigen.

    15. „Die klare Erkenntnis aber von diesem großen Geschehen [gemeint ist die Gründung des Deutschen Reiches bestehend aus allen deutschen Stämmen, dessen Lebensauffassung Ludendorff im Bedriff Preußentum am deutlichsten verwirklicht sah] und den sich hieraus ergebenen Pflichten ging wohl einzelnen Kreisen, nicht dem ganzen Volke in Fleisch und Blut über, und sein Wesen sollte sich so schnell nicht ändern. Dies trat deutlich in Erscheinung, als die Not des Krieges wuchs und die Macht des Kaisers und der Fürsten nachließ, der Reichstag und die Landtage, in vollständiger Unkenntnis unserer eigenen Art, immer mehr in die Gewalt an sich rissen und das Volk sich zum Schluß mit der Regierungsform die ihm eigene Lebensform nahm.“ (Erich Ludendorff, 1921)
      Für viele Menschen ist es heute nahezu unmöglich, die Regierungsform durch Parlamente abwertend betrachten zu können. Aber dort sitzen Menschen ohne klare Vorstellungen und ohne das nötige Wissen, um für die Allgemeinheit arbeiten zu können. Deshalb gehen dort die Leute die gegen das Volk arbeiten in unter und werden nicht als die Schädlinge erkannt, die sie lebenslang sind. Jedenfalls können die Deutschen das nicht mehr erkennen, geschweige denn offen aussprechen.