Wer ein Unternehmen führt, kennt mit Sicherheit Jahresabschlüsse. Doch nicht  nur im Big Business sind sie von Bedeutung, sondern auch für unser Seelenleben. Reisen Sie mit Jan von Flocken zurück in das mythische Deutschland. Sein Geschichtssonderheft führt Sie zurück bis zur Walhalla, dem Sitz der germanischen Götter. HIER bestellen!

     Noch unsere Altvorderen kannten das Weggsperren der Arbeitsgeräte und die Verrichtung letzter Tätigkeiten im letzten Monat, bevor man zur Ruhe der besinnlichen Weihnachtszeit kam. Pflug und Forken wurden gereinigt und in den Scheunen verschlossen. Vom 8. bis zum 20. Dezember musste alles verrichtet sein. Dieser Vorgang hat bereits eine jahrtausendalte mythologische Tradition in Europa.

    Wichtige Rolle in den vorchristlichen Mythen

     In den vorchristlichen Mythologien spielten sie nämlich eine ebenso wichtige Rolle. In keltischen Überlieferungen beispielsweise empfängt die Erdgöttin Anu am 8. Dezember –  13 Tage vor der Wintersonnenwende –  einen Impuls der Sonne. Ab diesen Zeitpunkt wird ihr nach 13 Tagen ein neues Leben geschenkt. Nach der christianisierten Weisheit wurde neun Monate später aus eben diesem Keim die Jungmutter Maria geboren.

    Bei den alten Germanen wurden während der Sperrnächte alle letzten Vorbereitungen auf die Wintersonnenwende getroffen. Alle Räder sollten bis zur Neugeburt der Sonne und den darauffolgenden 12 Rauh- und Weihenächten stillstehen. Selbst die Nornen, die in im germanischen Volksglauben das Schicksal spinnen, halten ihr Spinnrad an und bringen es vor den Raunächten unter Verschluss. Denn sobald Allvater Wotan gemeinsam mit seiner Gemahlin Frigg – im süddeutschen Raum auch als Percht bezeichnet – das Totenheer zur Wilden Jagd ausführt, durften keine Arbeiten mehr liegen geblieben sein.

    Das Wissen der Altvorderen nutzen

    Auch wir Menschen der Gegenwart können die Sperrnächte dazu nutzen, die vergangenen zwölf Monate aufzuarbeiten und mit dem vergangenen Jahr abzuschließen, bevor mit den Rauhnächten dann die Zeit der inneren Wandlung und Transformation beginnt.

    Viele alte Bräuche, Traditionen und Mythen leben bis heute fort, aber kaum jemand kennt noch ihre ursprüngliche Bedeutung. Lernen Sie diesen Kulturschatz kennen mit COMPACT-Geschichte 3: Jan von Flocken: Mythisches Deutschland – Die historischen Stätten unseres Volkes.

    COMPACT-Geschichte 03 Mythisches Deutschland

    COMPACT-Geschichte 03 Mythisches Deutschland

    Das Land der Dichter und Denker, der Ritter und der Zauberer: Früher galt Deutschland als der Hort der Mythen, und jedes Mütterchen erzählte die alten Geschichten an die Kinder weiter. COMPACT holt das mythische Deutschland für alle Nachgeborenen zurück und führt Sie an die historischen Stätten unseres Volkes. Bestsellerautor Jan von Flocken lässt vor Ihren Augen die Orte lebendig werden, an denen unsere Altvorderen die Urgewalten des Schicksals entfesselten – oder bändigten: Im Teutoburger Wald schlug Arminius die römischen Legionen, in der Walhalla versammelten sich unsere alten Götter, im Kyffhäuser wartet Barbarossa auf die letzte Schlacht, am Rheinknie lockt die unglückliche Loreley. Aachen, Quedlinburg, Meißen, Marienburg, Straßburg, Prag, die Wartburg, das Kloster Maulbronn – uvm.! – COMPACT-Geschichte 3: Jan von Flocken: Mythisches Deutschland – Die historischen Stätten unseres Volkes: HIER bestellen.

    6 Kommentare

    1. Dr. Rolf Lindner an

      Keilschrifttafeln

      Ist nicht besonders originell,
      was Politclowns zusammenschwafeln,
      ihr verbales Hundegebell,
      findet sich schon auf Keilschrifttafeln.

      Konnten in Tausenden von Jahren
      Menschen in Angst und Dummheit halten,
      und wenn die zu rebellisch waren,
      den Teufel an die Wand sie malten.

      Drohten mit Geistern und Dämonen,
      dass einmal tagt das Gottgericht,
      begründeten so Repressionen,
      glaubten die eig’nen Märchen nicht.

      Zurzeit kann, wer das will, feststellen,
      der Mensch hat sich gar nicht gewandelt,
      schöpft die Macht aus alten Quellen,
      um Namentausch es sich nur handelt.

      So dröhnen heute die Propheten
      der Macht und die, die nach ihr gieren,
      nicht mehr von Hölle und Kometen,
      neue Popanze sie kreieren.

    2. Dr. Rolf Lindner an

      Je weniger alten Göttern glauben,
      so mehr werden herangeschafft,
      ersetzen alte Daumenschrauben
      und nennen das dann Wissenschaft.

      Konnt’ ihnen Bess’res nicht passieren,
      dass kaltes Klima ging zu Ende,
      von Klimatod sie fabulieren,
      malen den Hitzeschock an Wände.

      Ein Virus, das man lange kennt,
      ließ sie ‘nen neuen Trick aushecken,
      für sie ein wahres Glücksmoment,
      kann man das Volk damit erschrecken.

      Beherrscht jemand Grundrechenarten
      und bückt sich nicht vor neuen Götzen,
      muss von den Dienern er erwarten,
      dass die massiv gegen ihn hetzen.

      Wer glaubt stattdessen woke zu sein,
      weil neue Götzen er anbetet,
      ist geistig nur ein armes Schwein,
      hat Macht ihn sich zurechtgeknetet.

      Wenn Keilschrifttafeln zeigen klar,
      wie dumm die Menschen damals waren,
      wird heut’ge Dummheit offenbar,
      hoffe, nicht erst nach tausend Jahren.

    3. friedenseiche an

      früher hat man mich ausgelacht wenn ich meine wohnung ausgeräuchert habe
      und spirituelle praktiken wie beten wunschgebete opfergaben tänze gesänge kerzen usw gemacht habe
      heute fragen sie mich was ich da denn tue und warum und wofür es gut ist

      selbst ausländer
      haben sie wohl doch angst vor dem ende und wollen noch für ihre kümmerliche seele was tun ? !

      • Kopfkino.
        Ich stelle mir gerade vor, wie Du in Deinem Wohnzimmer singend, Opfergaben darbietend, in Trance versunken um ein Lagerfeuer tanzt.

        Da frage ich mich auch, warum und wofür.

        Glaubst Du wirklich, dass meine kümmerliche Seele durch solche Praktiken auf das Ende (der Welt oder meins?) vorbereitet würde.

    4. Freichrist343 an

      Das Wahre Christentum existiert nicht unabhängig; sondern es wurde von anderen (antiken) Mysterienreligionen beeinflusst. Bitte googeln: Manifest Natura Christiana

      • Allerdings, damit sich die Wüstenreligion des "Volkes Gottes" in unseren (kulturell viel älteren) Breiten niederlassen konnte, musste es germanisiert und dann mit Feuer, Schwert und Genozid den "wilden Heiden" nahegebracht werden.

        Wenn man das Neue Testament von den Schlacken des Alten befreit, den Konterrevolutionär Paulus auf Konsens mit Jesus reduziert und die Danielfälschung eliminiert, bekommt man einen leisen Eindruck vom wahren Christentum.

        Keine Wunder, keine Magie. Dafür aber ein bestes Beispiel für Liebe, Toleranz, Freiheit und menschliches Zusammenleben. So wie es schon unsere germanischen Vorfahren ( Väter und Mütter miteinander, nicht gegeneinander) praktizierten.