„Logen, Magier & Geheimbünde“: Was die „Bild“-Zeitung verschweigt – Teil 4: Skull & Bones – Bruderschaft des Todes

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Mit einem Artikel über Druiden beendete die Bild-Zeitung letzte Woche ihre Reihe „Logen, Magier & Geheimbünde“ vorzeitig – möglicherweise auch, weil COMPACT zu jeder Folge Richtigstellungen veröffentlicht und nachgewiesen hat, wo das Boulevardblatt wichtige Informationen unter den Tisch fallen ließ. Die bisherigen Teile unserer Reihe können Sie hier, hier und hier nachlesen. Wir setzen unsere Serie weiter fort, heute mit einem Geheimbund, um den Bild einen großen Bogen gemacht hat: Skull & Bones – die okkulte Kaderschmiede der US-Eliten. Natürlich wieder auf der Basis unseres Standardwerkes COMPACT-Spezial „Freimaurer. Die Verschwörungen eines Geheimbundes“.

Stellen Sie sich eine dunkle Gruft mit Totenköpfen, flackernden Kerzen und allerlei okkultistischem Schnickschnack vor. Stellen Sie sich vor, dass sich in diesem düsteren Gewölbe eine Gruppe junger Männer – verkleidet als Harlekin, Teufel und Skelett – um einen offenen Sarg versammelt hat, in dem eine weitere Person liegt – und zwar splitternackt.

So beginnt der Artikel „Bruderschaft des Todes“ in COMPACT-Spezial „Freimaurer“, der sich mit einem der obskursten Geheimzirkel befasst, die man sich vorstellen kann – der freimaurerähnlichen Verbindung Skull & Bones, auf Deutsch: Schädel und Knochen. Falls Sie die Einleitung des Textes schon reichlich schräg fanden – es kommt noch schlimmer: Der Mann in dem Sarg muss Hand an sich legen und den anderen seine intimsten Geheimnisse beichten.

Die sogenannte Gruft: Das Haus von Skull & Bones auf dem Campus der Universität Yale. | Bild: Ragesoss, CC0, Wikimedia Commons

Doch damit nicht genug: Der Nackedei ist nicht irgendwer, sondern jemand, den Sie alle kennen – er war später einmal der mächtigste Mann der Welt. Und er ist nicht der einzige Prominente, der dieses absonderliche Ritual durchlaufen musste. Auch sein Vater lag schon in der sogenannten Gruft von Skull & Bones auf dem Campus der Eliteuniversität Yale im Sarg, ebenso weitere Hochkaräter der US-amerikanischen Politik…

Über die Bonesmen, die Knochenmänner, wie sich die Angehörigen dieses Geheimbundes selbst nennen, kann man in COMPACT-Spezial „Freimaurer“ weiter lesen:

Gegründet wurde Skull & Bones 1832 von dem Yale-Studenten William Russell, der gleich eine ordentliche Mitgift einbrachte – nämlich sehr viel Geld, das aus dem Opiumschmuggel seines Vetters stammte. Von dieser Einlage zehrt der Bund immer noch. Damals wie heute rekrutiert sich Skull & Bones ausschließlich aus Studenten der Eliteuni. Seit 1991 sind auch sogenannte Schwestern, also weibliche Mitglieder, zugelassen. Anfangs hatten sich viele Traditionalisten gegen diese Neuerung gesträubt, doch inzwischen dürften die Herrschaften auf den Geschmack gekommen sein. Durch die Teilnahme von Frauen haben bestimmte Riten wie die anfangs beschriebene Aufnahmezeremonie an Reiz gewonnen. Manche vermuten, dass die obskuren Zusammenkünfte in der Gruft regelmäßig in wilde Sexorgien ausarten.

Mitglieder von Skull & Bones. Im Hintergrund die Standuhr, die immer auf 8 Uhr steht. | Foto: CC0, Wikimedia Commons

Doch nicht nur die Rituale von Skull & Bones sind skurril, auch die Einrichtung ihrer Räumlichkeiten ist ziemlich gewöhnungsbedürftig. Einiges darüber ist bekannt, weil neugierige Kommilitonen in einer Herbstnacht des Jahres 1876 in das Gebäude der Bonesmen einbrachen und ihre Eindrücke später in einem anonym veröffentlichten Bericht schilderten: Die Todessymbolik ist allgegenwärtig, es gibt rätselhafte Gemälde mit allegorischen Darstellungen, eine Standuhr, die immer die gleiche Zeit anzeigt. Sogar der Schädel des Apachen-Häuptlings Geronimo und Teile des Essbestecks Adolf Hitlers sollen laut Aussagen von Personen, die Einblick in das düstere Reich der Knochenmänner bekommen konnten, dort ausgestellt sein.

Doch wozu all die Zuschaustellung von Morbidität? Was steckt hinter den grotesken Ritualen der Bonesmen? Welchen Nutzen ziehen Teile der US-Elite aus dem makabren Treiben? Und welche hochrangigen Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaftsleben und Medienwelt gehören dem elitären Klub an?


Alle diese Fragen beantwortet COMPACT-Spezial „Freimaurer. Die Verschwörungen eines Geheimbundes“ – und noch viel mehr. Wir blicken hinter die Fassaden von Logen, okkulten Zirkeln und Geheimbünden, die hinter den Kulissen der Politik wirken und Einfluss auf das Weltgeschehen nehmen. 84 Seiten geballtes Wissen für Wahrheitshungrige, die keine Fragen mehr offen lassen. Zur Bestellung HIER oder auf das Bild oben klicken.

*** Teil 1 unserer Aufklärungsreihe zum Thema Freimaurerei finden Sie HIER. ***
*** Teil 2 unserer Aufklärungsreihe zum Thema Rosenkreuzer und Illuminaten finden Sie HIER.***
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Über den Autor

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Daniell Pföhringer, Jahrgang 1973, stammt aus Bayern, wuchs in Hamburg auf und studierte dort Politikwissenschaft, Soziologie und Kulturwissenschaften. Seit einigen Jahren lebt er als Unternehmer und freier Publizist in Dresden. Seit Juni 2017 arbeitet er für COMPACT.

7 Kommentare

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    Dan Warszawsky am

    Die versteckte Elite

    Als die europäische Aristokratie neue Kolonien erobert hat, sendete diese ihre "Lieblinsbeamten" in Übersee, mit der Aufgabe: neue Staaten zu erschaffen. Kein wunder also, das im Neu-Amsterdamm und anderswo Händler und Beamten erschienen mit "nichthristlichen" Bräuchen etc. Kein Wunder dass die Nordamerikanische Staatenbund-Flagge die Farben des HRRs trägt und Washington ursprünglich Neu-Rom heissen sollte. Als das HRR zerstört wurde 1806, gab es eine Ideologische Wende. Die neuen Besatzer (Besitzer?) gaben sich mehr Mühe, die Hyerarchische Strukturen zu verstecken. Den breiten Massen hat man angefangen Märchen über Gleichberechtigung und Demokratie, evtl. Sozialismus, hypnotisch zu Unterjubeln. Die traditionellen "Staatsdiener" blieben aber weiter ihren Rollen treu: Den magischen Dreieck: Finanzen+Militär+Religion.

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    heidi heidegger am

    wot? nackich-²erektil im Sarg mitsamt ²"stiffi" ?? Diese äh Szene schreit doch geradezu nach Sinnstiftung: isch fang mal an und dann spricht quasi ³Kant..Eros&Thanatos sag ich grad mal so (raunend) daher, und nun der andere:

    ³Selbstverlust und Aufgabe des Ego scheint seltene, überhaupt noch umsetzbare Form von Autonomie. Unterwerfung, um frei zu sein, sagte Kant. Sexuelles Begehren, so steht es in der „Vorlesung über Ethik“ und gilt für Mann und Frau gleichermaßen, kann so übermächtig werden, dass Rationalität versagt und der Wunsch entsteht, in den Augen des anderen zum Ding zu werden, den Partner zum Ding zu machen und zu „verspeisen“, als sei dieser „Schweinebraten“.

    *lecker!* wartet erst mal Teil 2 ab, da dann geht es voll zur Sache..mindestens kulinarisch äh ämm..*zacknweg*

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      heidi heidegger am

      Teil 2

      Nun, männerbündlerische Pfadfinderspiele sinds was da in der Gruft stattfindet..die armen (späteren?) Ehefrauen! -> wanns die wüssten was die Bengels da geheimnisvollst alles anstell(t)en, hoho..neinein: Buñuel-Filmkennerin heidi bleibt im Bild (ohne den psychologischen Blickwinkel einzunehmään quasi) und verweist auf VIRIDIANA und BELLE DE JOUR..ohne Sarg&Sex geht da gar nix, hehe. Teil 3 wird übrigens n o c h goiler, hah!

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        heidi heidegger am

        Teil 3 (schahff unn würzisch, wie vasprochen):

        Hah!, schauet erstmal auf m e i n e n Zinnober, wie isch @Soki äh ²herbeirufe (um mir mit Tiffi zu helfään) – zunäxt ischd nur @Käptn Blaubär aufgetaucht etwas weiter unten in den Fäden..mein Ritual war also zu schwach quasi, aber gemach gemach..

        ² — Invocation of My Demon Brother (1969) is an 11-minute film directed, edited, and photographed by Kenneth Anger. The music was composed by Mick Jagger playing a Moog synthesizer. —

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        heidi heidegger am

        Teil 4 ist "schlicht" ein großer heidi-Dank an DP (starker Nachname..klingt württembergisch 🙂 und der Vorname elegant ‚oh, là, là‘)..Bussi!

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        Jeder hasst die Antifa am

        meintest du Ziegennober nicht Zinnober,übrigens Käptn Blaubeere hat jetzt dein Traumschiff übernommen und hat als erstes Sofaklecks zum anstreichen der Aussenhaut mit roter Farbe und Grünen Streifen geschickt,Bussi

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        heidi heidegger am

        ohTiffi, in der Umgangssprache verwendet ischd ein Zinnober etwas, was wertlos und unsinnig ist..Nein, der Käptn kann und darf auch so! (dauerblau sein unn datt, hihi), solange er kontrolliert (durch die Navigatorin – c`est moi!) die richtigen Schalter umlegt, Richtung -> vorwärts imma!, rückwärts nimma! 🙂

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