Fußballerin verweigert Kniefall vor Black Lives Matter – und wird weltweit gefeiert

28

Rassismus beginnt im Kopf – Antirassismus nicht auf Knien, mag sich Samantha Murphy bei der Nationalhymne zum Auftakt der US-amerikanischen Frauenfußball-Profiliga (National Women’s Soccer League) am vergangenen Samstag gedacht haben. Anders als ihr Team und das gegnerische verzichtete sie auf die Geste der Unterwerfung gegenüber Black Lives Matter, blieb aufrecht stehen, legte stattdessen die Hand aufs Herz.

Auch mehr als ein Monat nach dem tragischen Tod des Afroamerikaners George Floyd (46), der durch Polizeigewalt am 25. Mai in Minneapolis (Minnesota) ums Leben kam, kehrt keine Ruhe ein. Mit den antirassistischen Protesten von Black Lives Matter in Gemeinschaft mit der terroristischen Antifa toben in den USA und anderen Teilen der Welt Straßenkämpfe, werden Geschäfte und Institutionen geplündert, Statuen von ihren Sockeln gerissen. Rohe Gewalt regiert in den Städten. Rassismusdebatten glühen auch in Deutschland.

Staatsbegräbnis für Kriminellen aus den USA: goldener Sarg und Schweigeminute im EU-Parlament 

Die vier an dem Einsatz beteiligten Polizeibeamten sind vom Dienst suspendiert und wegen des Verdachts auf ein Tötungsdelikt inhaftiert, doch die Welt kommt nicht zur Ruhe. Videos gehen viral, in denen sich Weiße vor Schwarzen im Staub suhlen, ihnen die Stiefel lecken. Der mehrfach vorbestrafte Floyd, der unter anderem eine hochschwangere Frau mit der Pistole bedrohte und wegen bewaffneten Raubüberfalls fünf Jahre im Knast saß, wird seither wie ein Heiliger verehrt, wie ein Märtyrer gefeiert: Zu seinem Staatsbegräbnis – im goldenen Sarg, der gläserne Leichenwagen gezogen von zwei Schimmeln – säumten Tausende die Straße. Er bekam bewegende Trauerfeiern, Sondersendungen auch im deutschen Fernsehen, eine Schweigeminute im Europäischen Parlament. Hierzulande gingen selbst deutsche Polizeibeamte vor ihm auf die Knie.

Nicht so Samantha Murphy: Während die Spielerinnen der Klubs „Portland Thorns“ und „North Carolina Courage“ sich mit genau dieser Geste gegen Rassismus und Polizeigewalt positionierten, blieb die 23-Jährige demonstrativ an der Seitenlinie stehen. Und wird seither als Heldin, als Patriotin gefeiert. So schrieb der Ex-Polizist und Buchautor sowie einflussreiche Youtuber Tim Kellner auf Facebook: „Ehre steht aufrecht, Feigheit kniet.“ Und: „Es ist oft nur ein Augenblick, der über Ehre oder Feigheit entscheidet. Über Stolz oder Schmach. Dieser eine Augenblick kann einen für sein ganzes Leben begleiten oder verfolgen. Während der Hymne und vor der Fahne steht man aufrecht. Ende der Diskussion!“ (Weiterlesen nach unserer Empfehlung)

10 Jahre COMPACT – 10 Jahre Mut zur Wahrheit! Seit einer Dekade halten wir mit Ihnen, unseren Lesern, die Fackel hoch! Gemeinsam verteidigen wir Demokratie und Freiheit gegen Globalisierung und Lüge. Der Weg war steinig: Wir wurden verunglimpft, verleumdet, verklagt. Aber wir haben uns nicht unterkriegen lassen – sind angriffslustiger denn je.
Wir sind COMPACT – das Magazin für Souveränität: Von unabhängigen Journalisten, die der schweigenden Mehrheit eine Stimme geben.
10 Jahre Mut zur Wahrheit: Das wollen wir mit Ihnen, unseren treuen Lesern, Abonnenten, Unterstützern und Fans, feiern, Ihnen etwas Besonderes bieten. Besuchen Sie unsere Jubiläumsseite 10jahre.compact-online.de.
Dort finden Sie Woche für Woche neue Gewinnspiele, Sonder- und Mitmachaktionen, Schnäppchen und natürlich viele Infos und Anekdoten rund um 10 Jahre COMPACT.

Aufstehen gegen tatsächlichen Rassismus ist das eine – sich widersetzen gegen angeblich systemischen Rassismus, der auch hiesigen Polizisten, der Bundeswehr und insbesondere den Deutschen unterstellt wird, und von daher einhergeht mit der seit Wochen tobenden und vielfach eingeforderten Unterwerfungsgeste „Auf die Knie“ der selbsternannten „Antirassisten“ von Black Lives Matter ist das andere. Niemand – egal welcher Hautfarbe – sollte vor irgendjemandem das Knie beugen. Es sei denn vor der Braut, es sei denn vor Gott. Achtung und Respekt und Gleichberechtigung gedeihen nur auf Augenhöhe.

Das Schlusswort hat Emiliano Zapata Salazar (1879 – 1919), Protagonist der Mexikanischen Revolution: „Lieber aufrecht sterben – als auf Knien leben.“

Über den Autor

Avatar

28 Kommentare

  1. Avatar
    Rumpelstielz am

    SCHWARZER TYRANNISIERT EINEN GANZEN WAGGON
    @ pi-news
    Martyrium einer jungen Frau in Berliner S-Bahn – und keiner hilft
    1. Juli 2020
    „Können Sie mir helfen, bitte?“ fleht es den Mann mit dem Lockenkopf an. Dieser wird von dem Schwarzen mit dem Worten „Du Bastard“ beschimpft. Als das Mädchen versucht, Distanz zwischen sich und dem Schwarzen zu schaffen, brüllt er es mehrmals an: „Komm zu mir! Nochmal, komm zu mir!“ und „Du bist niemand!“
    Das hat man davon wenn man LinksGrün wählt – sprich CDUSPDLINKEGRÜNE !!!

    Das hat man davon, wenn man sich zum Wurm macht – man wird getreten.

  2. Avatar
    DerSchnitter_Maxx am

    Wer auf die Knie geht … fällt -nur- vor seinen Peinigern, Sklavenhaltern und Entmenschlichern auf die Knie … für nichts anderes – PUNKT 😉

  3. Avatar

    Immer dran denken: "Rassismus" und "Faschismus" sind linksextreme Kampfbegriffe, immer gewesen. An der Mauer, die die DDR-Verbrecher "antifaschistischen Schutzwall" nannten mordete die rote Honeckersoldateska, das damalige und das heutige Politbüro spielen wieder dir propagandistische Begleitmusik.

    Und der Verfall fing schon vor 40 Jahren im Westen an, daß man das gute, das alte Südafrika zusammen mit dem kommunistischen Ostblock zu Fall bringen wollte und dies auch schaffte mit der Folge grauenhafter Morde. Noch nie und nirgendwo in Afrika haben die Neger friedlich auch nur mit ihresgleichen auskommen wollen. Die Häuptlinge haben nicht nur am westlichen Sklavenhandel verdient, sondern schon vorher mit dem arabischen! Die Väter der Apartheid (heißt auf afrikaans/kapniederländisch lediglich "Getrenntheit") um eben Massaker zu verhindern und den Rassen in Südafrika ab 1948 eine getrennte und friedliche Entwicklung zu gewährleisten. Frieden und Ordnung sind nicht nur den Kommunisten, sondern auch den "Antirassisten" eben immer schon ein Dorn im Auge gewesen.

    Wer die roten Kampfbegriffe verwendet muß selbst ein Roter sein!

    • Avatar

      Nur zur Info, am Mauerfaschismus und rotem Sumpf war die BRD mitbeteiligt. Der Streckmetallzaun kam von Thyssen-Krupp und wurde zur Verschleierung aus einem Drittland den Schweden an die DDR verkauft.

      • Avatar

        Sag nicht Mauerfaschismus.
        Es ging den Elitären um das ausbluten des dämlichen Restes (genannt DDR).

      • Avatar

        @ MCCOAN

        Das mag ja stimmen, aber was hat
        der "Steckmetallzaun" der "DDR "mit
        den Verbrechen an kleinen Kindern
        in Mrkls grünem Wunderland zu tun?

        Sorry, ich kann dieses unsachliche, dumme
        Geschwätz über die vermaledeite DDR
        nicht mehr hören. Es ist auch nicht zielführend.

        Schlimmer und idiotischer als hier und heute
        war es zu keiner Zeit in Deutschen Landen.
        Es wird Zeit, dass dieser BRDreckstall richtig
        ausgekehrt wird.

        Und hört doch endlich auf, allen Schwachsinn, alle
        Verbrechen am Volk heutzutage, mit einem Hinweis
        auf die vermaledeite DDR zu bagatellisieren oder
        gar zu rechtfertigen.
        Ihr könnt das getrost den schlauen Eseln und
        Eselinnen in den Altparteien überlassen.

    • Avatar

      Das ist ebenso sachlich wie taktisch falsch:
      Wer das Deutsche Volk ethnokulturell ausrotten will (wie die BRD),
      ist rassistisch.

    • Avatar

      Die Begriffe der Neobolschewisten zu verwenden ist auch hier, wohl aus Dummheit, sehr verbreitet.

  4. Avatar

    Compact – Bitte stellt unbedingt das andere Titelbild wieder rein!!!
    Ein besseres Foto für Standhaftigkeit gibt es doch nicht!

  5. Avatar
    Jeder hasst die Antifa am

    Einen Hund bringt man das sitz bei und manche Hunde machen das auch,es gibt auch Hunde denen befiehlt man Knie nieder und sie tun das weil der Herr das befielt und es gibt Menschen die benehmen sich wie diese Hunde.

    • Avatar
      heidi heidegger am

      oder (besser noch): wie diese *cucarachas enochádass* (s o wird es ausgesprochen), ständig wütend und auf der Suche nach einer Fiesta! in Berlin-Friedrichshain, wie uns‘ Ute gerade berichtet, hihi.

      • Avatar
        Jeder hasst die Antifa am

        Flocky ist hier nicht gemeint,der hätte die Knienden in den Axxx gebissen wie die Bückebeter.

      • Avatar
        heidi heidegger am

        isso! (Tiffi ist ein (seltener) Schatz und hat ditt Flocky nicht vagessen!) nice, yo! 🙂 🙂

  6. Avatar

    Versteh ich alles nicht. Die Amerikaner (u.a. Schwarze) gehen doch auch nicht wegen ihrer Kolonialpolitik vor Deutschen auf die Knie, nachdem sie Hitler gefördert und sich danach als Befreier in Szene gesetzt haben.

  7. Avatar

    Respekt! So sieht Mut aus. Daran kann man erinnern, wenn die feigen Gruppen-Maulhelden von links wieder mal "mutig" zum "Zeichen setzen" im Wohlfühl-Kollektiv gegen Rechts ausrücken.

    Hoffentlich ergeben sich für die Fußballerin keine Nachteile daraus.

    • Avatar
      heidi heidegger am

      sage ich doch/sagte ich doch über/zu ditt AfD-Kalbi, yo! 🙂

  8. Avatar
    marlot_bauer@web.de am

    DIE WELTWEITE GESTEUERTE RASSISMUS – KAMPAGNE DER "TIEFEN STAATEN" IST WAHLKAMPF GEGEN TRUMP AUF GLOBALE ART! AUF DER ANKLAGEBANK SITZT DER " BOESE WEISSE" ALS RASSIST UND NAZI! ALLE ANDEREN SIND ANTIFA UND GUT! SO EINFACH IST DAS!

  9. Avatar

    Vom Kniefall gekrümmt, kommen wir Deutschen vor lauter eindressierter Schuldigkeit garnicht erst dazu aufrecht zu stehen!

  10. Avatar
    DerSchnitter_Maxx am

    So geht das – wer auf die Knie geht … ist einfach nur dummdämlich und läßt sich nur zu gerne von jedem, dahergelaufenen, geistesgestörten, Entmenschlicher manipulieren … – erbärmlich, armselig und peinlich … nicht mehr und nicht weniger ! 😉

  11. Avatar

    Donald T. spricht Klartext mit dem engen Hosenanzug:
    „Einige Sachen, die er gegenüber Angela Merkel sagte, sind einfach unglaublich: er nannte sie ‚dumm‘ und beschuldigte sie, dass die Russen sie in der Tasche haben. Er zeigt am schärfsten Härte bei denen, die er als schwach und kraftlos betrachtet“, sagte ein CNN-Insider.
    Die Anrufe „seien so außergewöhnlich“, dass in Berlin besondere Maßnahmen ergriffen worden seien, um ihren Inhalt unter Verschluss zu halten. Das Verhalten von Trump gegenüber Merkel sei „sehr aggressiv“ gewesen, weshalb der Kreis der deutschen Beamten, die Zugang zu Merkels Telefonaten gehabt hätten, deutlich verringert wurde.

    • Avatar
      HEINRICH WILHELM am

      Er hat mitbekommen, dass der Dame etwas zu eng ist und entsprechend reagiert.
      Das ist natürlich auch ein bemerkenswerte Signal für die Reputation Deutschlands in der Welt.
      Und da sind manche noch stolz darauf. Es ist zum in die Maske brechen.

      • Avatar

        Deutschland gibt es nicht mehr!

        Die BRiD ist nur eine Schuldnergemeinschaft, angeführt von skrupellosen Idioten.

    • Avatar
      WhiteWolfe am

      und er hat doch Recht, obwohl ich mir ziemlich sicher bin, dass da wieder mal was aus dem Kontext gegriffen wurde, um uns zu suggerieren, das Donald Trump der bzw. das personifizierte "Böse " ist …

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln.

Empfehlen Sie diesen Artikel