72 neue Rätsel für das Pentagon: Von einem kartoffelförmigen Objekt über Colorado bis zu Bundesbeamten, die leuchtende rote Kugeln erblickten. Laut Ermittlern wird die Möglichkeit von «nicht erkannten Technologien» in Erwägung gezogen. In unserer Sonderausgabe «Geheime Geschichte» haben wir ein ganzes Kapitel dem UFO-Phänomen gewidmet. Machen Sie sich selbst ein Bild! Hier mehr erfahren.
Amerika schaut nach oben: Am 12. Juni 2026 öffnete das Pentagon zum dritten Mal die Schublade. 53 Dokumente, zehn Bilder von CIA und NASA, sechs Videos mit rätselhaften Objekten. Der FBI-Bericht zum bekanntesten Fall formulierte die Beobachtungen so:
«Das Objekt hatte die Form einer Kartoffel, mit klar definierten Rändern und schien in einer opalisierenden weiß-cremefarbenen Farbe bemalt zu sein.»
Die Zeugen in den Akten werden durchweg als «hochglaubwürdig» eingestuft, darunter Bundesbeamte und aktive Soldaten. Was sie gesehen haben, ließe sich laut Pentagon mit «keiner bekannten Technologie» erklären. Auch der Zeitpunkt war pikant: Am selben Tag kam Steven Spielbergs neuer Thriller «Disclosure Day» in die amerikanischen Kinos, ein Film über staatliche Vertuschung außerirdischen Lebens.
Die X-Akten
Seit Februar 2026 hat Trump alle Behörden angewiesen, Akten zu unidentifizierten Flugobjekten und möglichen außerirdischen Phänomenen freizugeben. Am 8. Mai startete Kriegsminister Pete Hegseth die Veröffentlichungen mit den Worten:
«Es ist an der Zeit, dass das amerikanische Volk sich selbst ein Bild davon macht.»
PURSUE ist der offizielle Programmname, also Präsidentielles Entsiegelungs- und Berichtssystem für Begegnungen mit unidentifizierten anomalen Phänomenen, dem Behördenbegriff für UFOs. Im Volksmund nennt es jeder X-Akten, nach der gleichnamigen Kultserie der 1990er Jahre, in der zwei FBI-Agenten Regierungsverschwörungen und außerirdischem Leben nachspürten. Die Akten decken einen Zeitraum von 1944 bis in die jüngste Vergangenheit ab.
Die erste Freigabe umfasste rund 160 Dateien, Schwarz-Weiß-Aufnahmen, FBI-Dokumente und Aufzeichnungen von der Apollo-Mondmission. Am 22. Mai folgte die zweite Runde mit 50 Videoaufnahmen aus US-Militärquellen. COMPACT begleitet die Enthüllungen von Anfang an. Hier nachlesen: «Lauter große Blitze»: US-Regierung gibt UFO-Akten frei.» Ganze 1,7 Milliarden besuchten die Pentagon-Website seit Ende Mai.
Die schuppige Kartoffel
Besonders spannend sind die jüngsten Sichtungen. Es war ein klarer Februarmorgen 2022 in Colorado Springs. Fünf Soldaten verließen an jenem Februarmorgen ihr Dienstgebäude in Fort Carson. Nur wenige Kilometer westlich ihrer Position, hing ein Objekt reglos in der Luft. Der FBI-Bericht beschrieb es mit militärischer Präzision:
«Das Objekt bestand aus Schuppen oder gelenkigen Paneelen, asymmetrisch, nicht überlappend und von unregelmäßiger Form.» (siehe Titelbild)
Etwa zwei Minuten lang blieb es funkelnd am Himmel, dann verschwand es im Handumdrehen. Keiner der Männer hatte ein Handy dabei. Das Verteidigungsministerium erstellte daher eine digitale Rekonstruktion. Das Pentagon stellt klar: Um «Rückstreuung von Sonnenlicht» handelt es sich nur mit «geringer Wahrscheinlichkeit». Das schräg einfallende Licht der aufgehenden Sonne könne sich auf dem Schnee des Berges gespiegelt haben. Die Zeugen bestanden darauf: klarer Himmel, keine Wolken, keine Flugzeuge, keine Wetterballons. Der vierseitige Bericht zum Fall, hielt schließlich fest, das Objekt habe nicht nach Technologie aus einem fremden, feindlichen Staat ausgesehen.
Rote Kugeln im Nordosten
Nicht minder rätselhaft: eine Reihe von Sichtungen aus dem Oktober 2023, diesmal durch sechs Bundesbeamte der Strafverfolgung. Mehrfach meldeten sie eine leuchtend orange Kugel über einem Bergrücken, die zwei bis vier kleinere rote Kugeln erzeugte, und in den meisten Fällen ebenso rasch verschwand wie sie erschienen war. Der Ort wird in den Akten nicht genannt. Einmal sei eine Kugel stundenlang reglos am Himmel geblieben.
Die Behörden versuchten eine Erklärung: Militärische Flugzeuge hätten in der Region Leuchtraketen abgeworfen, möglicherweise könnten auch «Made in USA»-Technologien (geheime amerikanische Militärtechnik) getestet worden sein. Ausdrücklich schlossen die Ermittler aber auch die Möglichkeit einer «nicht erkannten Technologie» nicht aus.
Ein Zeuge aus dem Nordosten der USA beschrieb im Februar 2025 wie er seinen Garten betreten habe und ein intensives Licht unter den Bäumen schweben sah. Er beschrieb es als Kugel in einem Rot, das er noch nie zuvor gesehen hatte:
«Innerhalb der Kugel, in der Mitte, schien das zu sein, was er als ‹eine weiße Plasma-Sonne› in der Größe eines Basketballs beschrieb.»
Dann erschien eine zweite Kugel, beide verschwanden schließlich geräuschlos. Diesmal gab es ein privates Handyvideo: die zwei leuchtende rote Kugeln am Himmel sind klar erkennbar. Das Weiße Haus teilte es in sozialen Medien mit dem Titel : «Sichtung einer nordöstlichen Kugel, 2025.»
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