Warum bei Übergewicht die Gefahr schwerer Infektionen steigtsponsored 

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Wer einen BMI über 25 hat, gilt bereits als übergewichtig. Adipositas beginnt ab einem BMI-Wert von 30. Seit Jahren warnen Fachleute, dass der Anteil Übergewichtiger in Deutschland steigt und folglich auch die gesundheitlichen Gefahren. Dass Übergewicht das Risiko, an einer Infektionskrankheit schwerer zu erkranken, vergrößert, haben jetzt neueste Studien bestätigt. Die Forscher kamen auch dahinter, warum dies so ist.

Als 2008 die Ergebnisse aus der Nationalen Verzehrsstudie II (NVS II) veröffentlicht wurde, stand schwarz auf weiß, was Experten schon lange befürchtet hatten. Nur rund 40 Prozent der Menschen in Deutschland hatte noch Normalgewicht, mehr als ein Fünftel aber bereits starkes Übergewicht. Tendenz steigend. Besonders erschreckend ist die Tatsache, dass auch immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene zu den Übergewichtigen zählen.

Die Fachleute sind deshalb so beunruhigt, weil bei Übergewicht, vor allem bei starkem Übergewicht die Gefahren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes-Typ-2, Rheuma und später auch Alzheimer enorm steigen. Außerdem verkürzt sich die Lebenserwartung signifikant, bis zu drei Jahre. Dass auch eher harmlose Infektionskrankheiten einen schweren Verlauf nehmen können, zeigt sich nicht zuletzt bei den Untersuchungen zur Influenza oder Covid-19.

Insbesondere in den USA und Großbritannien wurden bis zu 21.000 Krankheitsverläufe untersucht, davon allein 17.000 in Großbritannien. Demnach stellte sich heraus, dass nicht nur das Alter oder Vorerkrankungen eine Rolle für einen schweren Verlauf bei Infektionskrankheiten spielen, sondern auch Menschen mit starkem Übergewicht zur Risikogruppe gezählt werden müssen.

Die US-Gesundheitsbehörde CDC listet inzwischen extremes Übergewicht mit einem BMI über 40 bei vielen Infektionskrankheiten als Risikofaktor für einen schweren Verlauf.

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Von über 4000 in New York untersuchten Fällen mussten Patienten mit starkem Übergewicht (BMI 30) häufiger im Krankenhaus behandelt werden. Dabei war Übergewicht öfter die Ursache für einen kritischen Verlauf als alle chronischen Herz- und Atemwegserkrankungen, so die Forscher.

Zwar sei das Alter immer noch der größte Risikofaktor, liege der BMI aber über 30, so erhöhe sich hier das Risiko an einer Infektionskrankheit zu sterben um den Faktor vier. Auch französische Mediziner stellten fest, dass übergewichtige Patienten, die an einer Lungeninfektion (COPD, Covid-19)  litten, häufiger beatmet werden mussten.

Erklärungen

Während die einen zunächst die Resultate dokumentieren, sind andere Forscher auf dem Suche nach den möglichen Ursachen. Zum einen beeinträchtigt Übergewicht, insbesondere schweres Übergewicht die Lungen. Denn die Atemorgane können weniger Raum einnehmen, da Fettgewebe das Zwerchfell nach oben drückt. Die Folge: Das Lungenvolumen wird kleiner. Hinzu kommt, dass die Atemwege sich verengen und das Atmen schwerer fällt, insbesondere bei Männern mit viel Bauchfett.

Dadurch werden die Lungen schlechter belüftet und allein schon dadurch anfälliger für Infektionen. Wer schwerer ist, muss auch mehr Sauerstoff in seine Zellen pumpen. Dadurch hat die gegebenenfalls verengte Lunge auch noch mehr Atemarbeit zu leisten als bei Normalgewichtigen. Auch das kann das Risiko erhöhen, bei Lungenentzündungen zusätzlich mit Sauerstoff versorgt werden zu müssen, so die Experten weiter.

Bauchfett führt ein Eigenleben

Jedoch der mechanische Ansatz geht vielen Forschern inzwischen nicht mehr weit genug. Wurde dieser Ansatz früher nur in der ganzheitlichen Medizin verfolgt und von der Schulmedizin eher belächelt, so gehen heute immer mehr Ärzte davon aus, dass Bauchfett (viszerales Bauchfett) ein Eigenleben entwickeln kann.

Erreicht dieses Bauchfett ein gewisses Volumen, so entwickelt sich quasi ein eigener Organismus. Bei Männern ist dies stärker ausgeprägt als bei Frauen. So wird unser Immunsystem beeinflusst und geschwächt, denn das Bauchfett setzt permanent Entzündungsbotenstoffe frei. Forscher sprechen inzwischen von mehr als 200 solcher Botenstoffe.

Was unserem Immunsystem signalisiert, dass hier Körperfeinde zu bekämpfen sind. Und zwar in zweierlei Hinsicht: „Menschen mit Übergewicht neigen grundsätzlich eher zu Infekten“, sagt Martin Merkel, Facharzt am Endokrinologikum Hamburg. Ihr Immunsystem kann Krankheitserreger meist schlechter abwehren, andererseits neigt es jedoch gleichzeitig zu gefährlichen Überreaktionen, sprich das Immunsystem greift den eigenen Körper an.

Experten nennen es Metaflammation, wenn Fettzellen Botenstoffe produzieren, die Entzündungsvorgänge im Körper schwelen lassen. Dadurch erlangen freie Radikale die Überzahl und können ihr Vernichtungswerk beginnen. Sie setzen auf der Jagd nach dem fehlenden Elektron alle unsere Zellen unter oxidativen Stress. Mit der Folge, dass die Zellen geschädigt werden und dadurch entzündliche Prozesse gestartet werden können.

Nur mit starken Antioxidantien wie Astaxanthin gelingt es diese Radikale wirksam zu bekämpfen.  Übergewicht gilt als ein Faktor, für das verstärkte Vorkommen freier Radikale. Daher kann Übergewicht in der Folge zu einer chronischen Entzündung führen. Entzündungen sind immer eine Immunantwort. Liegen chronische Entzündungen vor, heißt das auch, dass unser Immunsystem permanent beschäftigt ist und dadurch geschwächt wird.

Wer die 40 bereits überschritten hat, unterliegt noch einem weiteren Phänomen. Der für die Energieversorgung so wichtige Q10-Spiegel unterschreitet die kritische Marke von 70 Prozent. Dadurch wird die Energieumwandlung in den Mitochondrien entscheidend geschwächt. Was wiederum dazu führt, dass die Zellen selbst viel angreifbarer durch freie Radikale sind. Diese Tendenz nimmt mit steigendem Alter weiter zu und dadurch auch die Gefahr, bei Infektionen schwerer zu erkranken.

Es gilt also gerade für Menschen ab 40 den eignen Q10-Spiegel im Blick zu haben und ggf. diesen wieder zu heben. Das geht durch geeignete Lebensmittel – aber meist nicht ausreichend – und durch gute Q10-Präparate. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

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Zum anderen ist eine chronische Entzündung oft bereits von der Ursache abgekoppelt. Das Fiese an diesen schwelenden Entzündungen ist, dass sie viele Jahre in uns schlummern können, ohne dass wir dies bemerken. Doch die Folgen sind bedenklich. Gerade wer die neuen Ansätze zur Arteriosklerose des Hannoveraner Herzchirurgen Prof. Axel Haverich in Betracht zieht, weiß, dass Entzündungen die kleinen Versorgungsleitungen für unsere Arterien schädigen und verstopfen können. Wodurch es in der Folge zur Verengung der Arterie selbst bis hin zum Infarkt kommen kann. Das Risiko auf Herzinfarkt und Schlaganfälle steigt.

Doch die schwelenden Entzündungen im Bauchfett können einen wahren Sturm an Entzündungsbotenstoffen auslösen. Fachleute sprechen dann von einem sogenannten Zytokinsturm. Bekannt sind Entzündungen der Bauchspeicheldrüse und der Leber. Ein solcher Zytokinsturm gehört auch zu den Komplikationen bei Infektionen der Lunge. Britische Forscher vermuten hier einen Zusammenhang zur chronischen Entzündung durch Übergewicht.

Es gilt wie bei vielen chronischen Entzündungen, zum Beispiel beim Zahnfleisch, der Magenschleimhaut, den Nebenhöhlen oder auch bei Arthrose: Diese produzieren nicht nur Botenstoffe, sondern beschäftigen und belasten das Immunsystem ständig. Kommt dann noch eine weitere und gar unbekannte Infektion hinzu, so schießt das Immunsystem über – mit einem Zytokinsturm.

Blutgerinnung

Chinesische Wissenschaftler halten es auch für denkbar, dass sich die Entzündungsstoffe der Fettzellen auch auf die Blutgerinnung auswirken. Hier sind wir wieder beim Hannoveraner Haverich, der von der Verstopfung kleinster Blutgefäße durch Entzündungen berichtete. Chinesische Ärzte hatten z. B. darüber berichtet, dass sich bei Covid-19-Patienten Zehen- und Fingerspitzen verfärbt hätten, weil dort die kleinen Blutgefäße verstopften und dadurch die Durchblutung gestört würde. Organe, wo viele kleine Blutgefäße vorhanden sind wie in der Netzhaut des Auges, im Gehirn oder in der Lunge, sind daher ebenso gefährdet.

Eine weitere Folge, dieser Entzündungsvorgänge ist, dass sich Blutgerinnsel bildeten, die große und wichtige Gefäße verstopfen können. So hatte Deutschlands berühmtester Pathologe Prof. Püschel bei seinen Obduktionen vieler Corona-Tote über auffällig viele Thrombosen berichtet. Oftmals werden daher nicht nur Herz-Kreislauf-Erkrankte schon standardmäßig mit Blutverdünnern behandelt, sondern auch Risikopatienten mit einem gestörten Fettstoffwechsel.

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Vorbeuge

Zum einen könnte man versuchen, das Übergewicht zu reduzieren. Das wird ein längerer Prozess sein. Jedoch schon jetzt sollten alle Menschen mit Übergewicht insbesondere ihre Lungen trainieren. Das geht sehr schnell und lässt sich relativ einfach in den Tagesablauf einbauen. Man müsse regelmäßig zweimal am Tage „außer Atem“ kommen, indem man den Puls durch intensivere Bewegung steigen lässt. Das könnte Radfahren sein oder schnelles Gehen. Die Anstrengung führe dazu, dass die Lunge durchgelüftet werde und sich im wahrsten Sinne des Wortes entfalte, so der Endokrinologe Dr. Martin Merkel aus Hamburg.

Mittelfristiges Ziel sollte es sein, mindestens fünf bis sechs Kilo abzunehmen. Das geht durch zweierlei: Aktivierung des Stoffwechsels, zum Beispiel durch sportliche Betätigung regelmäßig pro Tag circa 30 Minuten; auch bestimmte Vital- und Mineralstoffe aktivieren den Stoffwechsel. Zum anderen durch die Umstellung der Ernährung. Denn hier lauern weitere Gefahren für das verstärkte Freisetzen freier Radikale.

Etwa Zucker, stark verarbeitete Lebensmittel, Transfette, zu viele Fleisch- und Milchprodukte lösen einen wahren Ansturm an freien Radikalen aus. Wer dagegen auf ballaststoffreiche Ernährung mit Vollkorn, Gemüse, Saaten und gesunden Ölen setzt, kann nicht nur ruhigen Gewissens mal ein Steak genießen, sondern hält auch die freien Radikalen in Grenzen. Verstärken kann man diesen Effekt zum einen durch starke Antioxidantien wie Astaxanthin und zum anderen lassen sich Zellschäden sehr gut reparieren mit OPC, das aus Traubenkernen gewonnen wird. Mehr dazu haben wir hier beschrieben.

Desweiteren gilt es mögliche Entzündungen zu vermeiden: wiederum durch gesunde Ernährung, Bewegung, Stressabbau und ausreichenden und erholsamen Schlaf. Gerade Übergewichtige sollten sämtliche Entzündungsherde in ihrem Körper bekämpfen.

Entzündungen vermeiden mit gesunder Ernährung

Wer sich gesund ernähren will, muss seine Ernährung auf pflanzliche Grundnahrungsmittel umstellen. Dazu darf es dann auch öfter mal Fisch und Fleisch nur in Maßen geben, sozusagen als wöchentliche Belohnung. Bitte keine verarbeiteten Lebensmittel wie Fertiggerichte. Vermeiden Sie Transfette und raffinierten Zucker.

Wer sich gesund ernährt, versorgt sich gut mit Antioxidantien. Diese bekämpfen die freien Radikale, die unsere Zellen schädigen und somit Entzündungen hervorrufen. Antioxidantien bekämpfen die Ursachen der Entzündung sozusagen von innen heraus. Ein Super-Antioxidans ist etwa das Astaxanthin. Zusammen mit OPC, das geschädigte Zellen wieder herstellen kann und schneller zur Wundheilung führt.

Entzündungen vermeiden, indem man Stress vermeidet

Stress ergibt einen dauerhaft zu hohen Cortisolspiegel. Was dazu führt, dass einerseits der Mineralstoffverbrauch steigt, insbesondere der des Magnesiums, andererseits werden schwerwiegende Folgeerkrankungen induziert: Bluthochdruck, Herz-Kreislauf, Depression und Angststörungen, Demenz. Ausgelöst werden diese durch entzündliche Prozesse als Immunantwort auf die zerstörerische Wirkung der freien Radikale auf unsere Zellen infolge des zu hohen Cortisolspiegels.

Unser Immunsystem wird dadurch belastet und geschwächt. Dass auch der Mineralstoffhaushalt durcheinander gerät, kann man insbesondere am stark erhöhten Verbrauch von Magnesium sehen, mit all den negativen Folgen von Magnesiummangel für unsere Organe, insbesondere Herz und Gehirn.

Schlafmangel vermeiden hilft Entzündungen vermeiden

Dass immer mehr Menschen an Schlafmangel leiden, ist inzwischen traurige Realität in Deutschland. Mehr als 80 Prozent aller Erwerbstätigen haben schon mal über Schlafprobleme geklagt. Einerseits ist Schlaf wichtig, um das Erlebte des Tages zu verarbeiten. Aber auch um am nächsten Tag wieder konzentriert arbeiten zu können. Mindestens sieben Stunden sollten es sein.

Andererseits führt Schlafmangel zu einem erhöhten Cortisolspiegel, mit den gleichen negativen Folgen wie bei Stress, insbesondere für unser Gehirn.

Entzündungen vermeiden durch ausreichenden Q10-Spiegel

Gerade Übergewichtige haben einen erhöhten Verbrauch an Q10. Hier könnte der Spiegel auch bei jüngeren Menschen schnell unter die kritische Marke von 70 Prozent sinken, mit den bekannten Folgen für unsere Energieerzeugung. Die Zellen werden bei sinkender Energieproduktion geschwächt und angreifbarer durch freie Radikale. Sie werden nicht nur geschädigt, sondern altern vorzeitig und erleiden den frühen Zelltod.

Einerseits kann man durch geeignete Lebensmittel den Q10-Spiegel erhöhen, etwa durch Fisch. Allerdings müsste man dann täglich etwa 1,5 kg Ölsardinen essen. Andererseits ließe sich auch die Q10-Produktion ankurbeln. Dieser Prozess ist jedoch noch zu wenig erforscht. Bliebe zum Schluss noch die regelmäßige Einnahme von Q10. Wer regelmäßig Medikamente nimmt, sollte die Q10-Dosis mit seinem Arzt besprechen. Ansonsten sind Nebenwirkungen nicht bekannt wie z. B. eine dänische Studie aus dem Jahre 2013 nachgewiesen hat.

Chronische Entzündungen behandeln lassen

Akute Entzündungen werden schon nach ca. vier Wochen zu chronischen. Das bedeutet einerseits, dass unser Immunsystem permanent mit Eindringlingen wie Keimen beschäftigt ist. Andererseits wird das Immunsystem dadurch belastet und geschwächt. Chronische Entzündungen könnten beim Zahnfleisch, der Magenschleimhaut, den Nebenhöhlen oder auch bei Arthrose auftreten. Auch hier helfen natürliche Mittel wie das OPC bei der schnelleren Wundheilung.

Zusammenfassung

Schon seit Jahren predigen die Ärzte, das Übergewicht ein erhöhtes Gesundheitsrisiko darstellt und man schwere chronische Erkrankungen riskiere. Etwa Herz-Kreislauf, Diabetes-Typ-2, Rheuma oder auch Alzheimer. Diesen Zusammenhang konnten die Mediziner bisher immer nur beobachten und zumeist nicht erklären.

Starkes Übergewicht ist oft auch mit einer großen Masse an Bauchfett verbunden.
Zum einen behindert dieses beim Atmen und verschlechtert dadurch die Sauerstoffversorgung unserer Organe. Zum anderen setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, dass Bauchfett quasi ein Eigenleben führt und die Fettzellen ständig Botenstoffe produzieren, die Entzündungsvorgänge im Körper schwelen und vermehrt freie Radikale auftreten lassen.

Diese Entzündungsprozesse beschäftigen und belasten unser Immunsystem permanent. Zum anderen können neuartige Infektionen zu einem Überschießen (Zytokinsturm) des Immunsystems führen. Dann wird der eigene Körper zum Feind.

 

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