Größte Risikofaktoren für Herzinfarkt: Grippe, Feinstaub, Bauchfett!sponsored 

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Todesursache Nr. 1: Mehr als ein Drittel Todesfälle in Deutschland gehen auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurück. Tendenz steigend. Einer der häufigsten Auslöser für Herzinfarkt und Schlaganfall ist die Arteriosklerose. Als der Hannoveraner Herzchirurg Professor Axel Haverich mit seiner neuen Theorie zur Entstehung von Arteriosklerose an die Öffentlichkeit trat, „erwartete er nur Gegenwehr“. Dabei klingt sein Konzept absolut schlüssig und lässt Raum für neue Ansätze, um die Todesursache Nr. 1 Herz-Kreislauf wirksam zu bekämpfen.

Es war Anfang 2017 als der Hannoveraner Herzchirurg Prof. Axel Haverich in einem Artikel im renommierten Fachmagazin Circulation über seinen völlig neuen Ansatz zur Entstehung von Arteriosklerose referierte. Er stellte damit die gängige Theorie völlig auf den Kopf. Denn bisher ging man davon aus, dass Fettablagerungen (Cholesterin) aus dem Blut die Gefäße von innen verkalken lasse.

Haverich dagegen meint, dass die Arteriosklerose von außen angestoßen würde, wenn die Außenwand der Gefäße nicht mehr richtig versorgt werde. Entzündungsprozesse im Körper seien dafür die größte Gefahr. Diese würden die Gefäße von außen angreifen und zur Verengung führen.

Dabei geht es um keine Kleinigkeit. Denn Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören zu den häufigsten Todesursachen weltweit. In Deutschland allein spricht man von 40 Prozent. Wer hier neue Ansätze zur Therapie findet, kann entscheidend mithelfen Leben zu retten. Insbesondere das Cholesterin (Blutfett) wurde über Jahrzehnte als besonders schädlich für unsere Blutgefäße geradezu verteufelt. Bis man vor einigen Jahren feststellte, dass es zwei „Arten“ von Cholesterin gibt, gutes (HDL) und schlechtes (LDL).

Sei der LDL-Wert zu hoch und lägen noch weitere Risikofaktoren vor, drohe eine Herz-Kreislauf-Erkrankung. Arteriosklerose entstünde, weil sich Kalk (Kalzium), Fette (Cholesterin) und Gewebepartikel an der Innenwand ablagern. Es entsteht die sogenannte Plaque, was zur Verengung führt. Begünstigt würden diese Vorgänge durch eine fett- und cholesterinreiche Ernährung und Bewegungsmangel, so die bisher gängige Theorie.

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Arteriosklerose hat Ursache in der Außenwand

Haverich dagegen ist überzeugt, dass die Arteriosklerose nicht vom Inneren der Gefäße ausgeht, sondern von deren Außenwand. Die Ablagerungen (Plaques) kommen nicht aus dem Blutstrom, sondern sind „Überreste abgestorbener Zellen der Gefäßwand“. Cholesterin sei nur noch von Bedeutung für Menschen mit einer Fettstoffwechselstörung.

Haverich weiß wovon er spricht, denn er hat bereits tausende von Herz-, Gefäß- und Bypass-Operationen durchgeführt. Dabei war ihm aufgefallen, dass auch Patienten „mit hochgradig verstopften Arterien Gefäßabschnitte besaßen, die völlig sauber und durchlässig waren“, so der Mediziner.

Diesen bekannten Umstand machen sich übrigens viele Herzchirurgen für Bypass-Operationen zu Nutze, so Haverich. Bloß offensichtlich hatte bisher keiner nachgefragt, warum das so ist. Warum gibt es Gefäßabschnitte, die völlig sauber sind? Diese intakten Stellen sind dünnwandig, von Muskeln umgeben und frei von sogenannten Vasa Vasorum (VV). Das sind kleine Gefäße an der Außenwand von Arterien, die diese mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen.

Erst die größeren Gefäße, ab einer Dicke von 0,5 mm bräuchten diese kleinen Gefäße (VV) zur Versorgung. Dünnere Gefäße bräuchten diese Versorgung nicht und würden durch die sie umgebenden Muskeln stabilisiert, bewegt und vor Verengung geschützt.

Coenzym Q10

Entzündungen lösen Arteriosklerose aus

Würden irgendwo im Körper Entzündungen (als Immunantwort auf einen Eindringling) ablaufen, sind auch diese kleinen Versorgungsgefäße (VV) in Gefahr. Diese könnten sich nämlich durch diese Entzündungsreaktionen und Fettpartikel schnell verschließen. Die Arterienwand wird dadurch unterversorgt, wodurch deren Zellen absterben. „Es kommt zu einem regelrechten Infarkt der Zellwand“, so Haverich.

Das Immunsystem baut die Zell- und Fettreste ab. Erst dadurch entstünde die Plaque, die die Arterienwand verdicken und das Gefäß schlussendlich verschließen. Eigentlich, so Haverich, müsste man Arteriosklerose zukünftig eher als Erkrankung der Mikrogefäße (VV) sehen. Die Verengung und am Ende der Verschluss der Arterie selbst sei eigentlich eine Folge davon.

Bestätigt wird Haverich in seiner Theorie durch Beobachtungen anderer Kollegen. Man kann nämlich feststellen, dass die Herzinfarktrate nach Grippeepidemien oder bei hoher Feinstaubbelastung deutlich ansteigt. Beides löst nämlich Entzündungen (als Immunreaktion) im Körper aus. Dieses Wissen wird sogar schon durch Beobachtungen von vor fast 100 Jahren bestätigt. Ein Kinderarzt im damaligen Leningrad hatte 1924 an 300 Kindern arteriosklerotische Veränderungen festgestellt, die alle an einer Infektionskrankheit gestorben waren.

Fast ein Zaubermittel, um die kleinen Gefäße wieder auf Vordermann zu bringen, ist das OPC. OPC ist in der Lage, den Kollagenapparat wieder herzustellen. Wodurch insbesondere die kleinen Gefäße ihre Elastizität und Geschmeidigkeit zurück erlangen. OPC kann sogar noch mehr. Überall, wo die wichtigen Faserproteine Kollagen und Elastin Schaden genommen haben, vor allem durch den Angriff freier Radikale, repariert OPC diese wieder und sorgt so wieder für eine optimale Versorgung.

Besonders sichtbar im Bindegewebe der Haut. Hier werden Falten kleiner und die Haut erlangt ihre natürliche Spannkraft zurück. Nicht umsonst genießt OPC deshalb schon seit Jahrzehnten seinen Ruf als sehr gutes Anti-Aging-Mittel.

Entzündungen vermeiden

Zwar bleibt eine Arteriosklerose weiterhin eine Verengung der Arterien, die bis zum Infarkt führen kann und entsprechend so behandelt werden muss, aber für die Vorsorge haben wir hier entscheidende Hinweise. Bisher gäbe es keine Möglichkeit die Gefäßverkalkung rückgängig zu machen. Zukünftig könne man jetzt versuchen, die Gefäße zu regenerieren, so Haverich. Ballonkatheter, Stents und Bypässe bleiben bis dahin die wichtigsten Methoden der Herzchirurgen, um die Folgen zu behandeln.

Als nächstes gilt es Entzündungen zu vermeiden. Da Entzündungen eine Immunantwort auf Feinde des Körpers wie Keime, Gifte oder andere Fremdkörper (z. B. Feinstaub) sind, gilt es die Ursachen für diese zu identifizieren und entsprechend zu behandeln.

Mit gesunder Ernährung, Vermeidung von Stress, ausreichend Schlaf und regelmäßiger Bewegung könne man sein Immunsystem stärken, so gibt Haverich die Marschrichtung vor. Insbesondere solle man alle chronischen Entzündungen im Körper behandeln lassen.

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Entzündungen vermeiden mit gesunder Ernährung

Wer sich gesund ernährt, versorgt sich gut mit Antioxidantien. Und das ist in Zeiten erhöhter Belastung mit Keimen, Erregern, Fremdstoffen wie Feinstaub auch an absolutes Muss! Denn durch diese wird auch immer ein Übergewicht an freien Radikalen erzeugt. Diese freien Radikalen setzen unsere Zellen unter oxidativen Stress. Wodurch diese geschädigt werden und den frühen Zelltod sterben. Als Folge werden entzündliche Prozesse in Gang gesetzt.

Hier kommen jetzt die Antioxidantien ins Spiel, die vornehmlich in vielen Vitaminen, Gemüse und anderer pflanzlicher Nahrung zu finden sind.  Diese Antioxidantien wirken gegen die freien Radikale, die unsere Zellen schädigen und somit Entzündungen hervorrufen. Somit bekämpfen sie die Ursachen der Entzündung sozusagen von innen heraus. Ein Super-Antioxidans ist z. B. das Astaxanthin. Eine weiterer wichtiger Wert ist in diesem Zusammenhang der Q10-Spiegel, wozu wir noch weiter unten kommen werden.

Wer sich gesund ernähren will, muss seine Ernährung auf pflanzliche Grundnahrungsmittel umstellen. Dazu darf es dann auch öfter mal Fisch und Fleisch nur in Maßen geben, sozusagen als wöchentliche Belohnung. Bitte keine verarbeiteten Lebensmittel wie Fertiggerichte. Vermeiden Sie Transfette und raffinierten Zucker.

Entzündungen vermeiden, indem man Stress vermeidet

Stress ergibt einen dauerhaft zu hohen Cortisolspiegel. Was dazu führt, dass einerseits der Mineralstoffverbrauch steigt, insbesondere der des Magnesiums, andererseits werden schwerwiegende Folgeerkrankungen induziert. Z. B. Bluthochdruck, Herz-Kreislauf, Depression und Angststörungen, Demenz. Ausgelöst werden diese durch entzündliche Prozesse als Immunantwort auf die zerstörerische Wirkung der freien Radikale auf unsere Zellen infolge des zu hohen Cortisolspiegels.

Unser Immunsystem wird dadurch belastet und geschwächt. Dass auch der Mineralstoffhaushalt durcheinander gerät, kann man insbesondere am stark erhöhten Verbrauch von Magnesium sehen, mit all den negativen Folgen von Magnesiummangel für unsere Organe, insbesondere Herz und Gehirn.

Q10 und unser Herz

Es war eine Doppelblindstudie im dänischen Kopenhagen, die den Siegeszug von Q10 in der Herzmedizin einläutete. Denn bis dahin waren die Studien so klein, dass kaum signifikante Effekte nachgewiesen werden konnten. 2013 änderte sich das. Erstmals war die Anzahl der Studienteilnehmer so groß, dass statistisch relevante Ergebnisse gemessen werden konnten.

Über etwa zwei Jahre waren an 17 Herzzentren in Dänemark und anderswo Untersuchungen mit Q10 und Placebo durchgeführt, bei Patienten, die unter Herzinsuffizienz der höchsten Klassen litten. Und die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Die Gesamtsterblichkeitsrate gegenüber der Placebo-Gruppe halbierte sich nahezu.

Auch bei der sogenannten kardiovaskulären Sterblichkeit und der Zahl der stationären Einweisungen wegen Herzversagens war der Vorteil durch Q10 signifikant messbar, meldete seinerzeit das Ärzteblatt. Der Leiter der Studie, Prof. Mortensen sprach sogar davon, das Q10 sei „seit mehr als zehn Jahren und seit den ACE-Hemmern und den Betablockern das erste Medikament, für das eine mortalitätssenkende Wirkung bei der Herzinsuffizienz nachgewiesen werden konnte.“

Die guten Nachrichten gehen noch weiter: Q10 blieb in den Studien ohne nennenswerte Nebenwirkungen und als Nahrungsergänzungsmittel ist es rezeptfrei erhältlich. Wer allerdings regelmäßig Medikamente von seinem Arzt verschrieben bekommt, sollte auch eine mögliche Q10-Therapie mit diesem abklären. Das allerdings versteht sich von selbst, das gilt insbesondere bei Blutverdünnern.

Während in anderen Ländern, etwa China oder Kanada, Q10 als anerkanntes Medikament gilt, z. B. bei der Therapie von Herzinsuffizienz oder um die Nebenwirkungen von Cholesterinsenkern (Statine) zu mildern, lässt Deutschland auf sich warten. Klar auch hier ist Q10 freiverkäuflich, aber an der oben erwähnten dänischen Studie war kein deutsches Zentrum beteiligt.

Was ist Q10?

„Das Coenzym Q10, auch bekannt als Ubiquinon, ist eine fett- und wasserlösliche vitaminähnliche Substanz, die in nahezu allen menschlichen Geweben vorkommt“, so der Pharmazeut Uwe Gröber, der als Leiter der Akademie für Mikronährstoffmedizin auch ein anerkannter Fachautor ist. Insbesondere spielt Ubiquinon eine besondere Rolle in unseren Mitochondrien, die in allen unserer 80 Millionen Zellen für nahezu 95 Prozent der Energieerzeugung stehen. Hier kann in der Atmungskette die Nahrungsenergie nur dann in Zellenergie umgewandelt werden, wenn genug Q10 vorhanden ist.

„Damit ist Q10 lebenswichtig, denn alle Prozesse, die im Körper ablaufen, sind abhängig von den Mitochondrien“, bringt Gröber die Zusammenhänge auf den Punkt. Gerade die Organe, die viel Energie brauchen, sind auch dichter mit Mitochondrien durchsetzt. Etwa Herz, Gehirn, Augen, Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse und natürlich die Skelettmuskeln brauchen viel Energie.

Fehlt Q10, werden zuerst nicht so wichtige Bereiche unterversorgt. Besonders gut zu sehen, z. B. an unserer Haut. Diese Zellen altern bei einem Q10-Mangel schneller. Die Haut verliert Spannkraft, bekommt Falten, die Zellen sterben den frühen Zelltod. Insofern hat sich bei vielen Cremes, die Q10 enthalten, der Ruf als Anti-Aging-Mittel etabliert.

Auch weil dieses Vitaminoid so wichtig, kann unser Körper es selbst herstellen. Unglücklicherweise beginnt schon etwa im Alter von 30 Jahren die Produktion spürbar zu sinken. Um mit 40 eine kritische Marke zu unterschreiten. Dann werden nurmehr 70 Prozent des ursprünglichen Niveaus erreicht. Liegt ein Q10-Mangel vor, so fühlen wir uns oft schlapp, müde, könnten auch von Krämpfen und Muskelschmerzen geplagt werden. Manchmal haben wir auch Kopfschmerzen oder sind generell infektanfälliger.

Schlafmangel vermeiden hilft Entzündungen vermeiden

Dass immer mehr Menschen an Schlafmangel leiden, ist inzwischen traurige Realität in Deutschland. Mehr als 80 Prozent aller Erwerbstätigen haben schon mal über Schlafprobleme geklagt. Einerseits ist Schlaf wichtig, um das Erlebte des Tages zu verarbeiten. Aber auch um am nächsten Tag wieder konzentriert arbeiten zu können. Mindestens sieben Stunden sollten es sein.

Andererseits führt Schlafmangel zu einem erhöhten Cortisolspiegel, mit den gleichen negativen Folgen wie bei Stress, insbesondere für unser Gehirn. Wer unter Schlafmangel leidet, kann sich hier ausführliche Tipps holen.

Ausreichend und regelmäßige Bewegung hilft Entzündungen vermeiden

Durch die sportliche Aktivität wird nicht nur die Durchblutung gefördert, sondern auch der Abbau und Abtransport von Abfallprodukten aus unseren Zellen. Entzündungen können besser bewältigt werden, weil das Immunsystem nachweislich gestärkt wird. Wer regelmäßig Sport treibt, wird seltener krank.

Chronische Entzündungen behandeln lassen

Akute Entzündungen werden schon nach ca. vier Wochen zu chronischen. Das bedeutet einerseits, dass unser Immunsystem permanent mit Eindringlingen wie Keimen beschäftigt ist. Andererseits wird das Immunsystem dadurch belastet und geschwächt. Chronische Entzündungen könnten beim Zahnfleisch, der Magenschleimhaut, den Nebenhöhlen oder auch bei Arthrose auftreten.

Bauchfett abbauen hilft Entzündungen vermeiden

Auch der Abbau von Bauchfett trägt zur Reduzierung des Arteriosklerose-Risikos bei: Es produziert jede Menge Entzündungsstoffe, so Prof. Haverich.

Zusammenfassung

Zwar müssen Herzinfarkte immer noch durch Bypass, Stents oder Ballonkatheter behandelt werden. Jedoch kann man jetzt viel besser vorsorgen und es gibt einerseits die Möglichkeit, geschädigte Gefäße wieder neu aufzubauen, da man die Ursache der Arteriosklerose jetzt in den Mikrogefäßen, die die Arterien versorgen, verortet.

Andererseits weiß man jetzt noch genauer, dass Entzündungen die Prozesse auslösen, die am Ende zur Verengung der Arterien bis hin zum Infarkt führen. Daher gilt es Entzündungen, insbesondere chronische zu vermeiden. Wichtig sind dabei zweierlei, in die tägliche Ernährung sollten viele und ggf. starke Antioxidantien eingebaut werden, die als Radikalenfänger wirken. Denn die freien Radikale schädigen unsere Zellen und stoßen dabei entzündliche Prozesse an, die zumeist chronisch werden. Sehr gute Antioxidantien sind Astaxanthin und OPC.

Zum anderen gilt es, besonders den Q10-Spiegel im Auge zu behalten, da ein zu niedriger Spiegel unsere Zellen und am Ende auch die wichtigen Organe wie Herz und Gehirn schwächt.

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