Antifas im Knast: Das sind die Terroristen aus Connewitz – Erster Teil

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Unter dem Hashtag #FreeLina wirbt die Antifa derzeit für die Freilassung einer Leipzigerin, der brutale Überfälle auf Andersdenkende vorgeworfen werden – Unterstützung erhalten die Linksextremisten dabei aus bürgerlichen Medien. Anders als diese haben wir mit den Opfern gesprochen: Wie groß die Gefahr von links wirklich ist, erfahren Sie im neuen COMPACT-Spezial Antifa.

_ von Nadine Randowski-Böhme

 Zum ersten Mal seit 20 Jahren ermittelt der Generalbundesanwalt wieder gegen eine Linksextremistin. Als Lina Engel Anfang November in Karlsruhe aus dem Polizeihubschrauber steigt, wirkt nichts an ihr szenetypisch links. Die 26-jährige trägt Sneaker, knallrote Fingernägel und Minirock. Doch gemeinsam mit neun mutmaßlichen Mittätern wird ihr vorgeworfen, eine kriminelle Vereinigung gegründet zu haben. Gemeinschaftliche gefährliche Körperverletzung, besonders schwerer Hausfriedensbruch, räuberischer Diebstahl und Urkundenfälschung sind nur ein Teil der Vorwürfe, die gegen die ursprünglich aus Kassel stammende junge Frau und ihre Kumpane erhoben werden. Aus Ermittlerkreisen heißt es, die Gruppe sei besonders gefährlich, stehe „an der Schwelle zum Terrorismus“. Vom Szeneviertel Leipzig-Connewitz aus soll sie in 200 Kilometer Radius brutale Überfälle auf angebliche Rechte begangen haben. Die Tatwaffen: Hämmer.

Der blonde Engel  

Leon Ringl ist Opfer einer dieser Attacken geworden. „Ich dachte, da erlaubt sich jemand einen Scherz“, sagt der Betreiber der Eisenacher Gaststätte Bull’s Eye gegenüber COMPACT. An einem Freitagabend im September 2019 standen auf einmal 14 Vermummte im Barraum seines als rechts verrufenen Lokals. Es war kurz vor Schluss, die meisten Gäste waren bereits gegangen, nur drei saßen noch mit ihrem letzten Bier am Tresen. „Haha witzig, lasst den Scheiß!“, lag dem Kneipier schon auf der Zunge, als einer der Maskierten plötzlich einen Teleskopschlagstock zückte und damit einem Zecher, der auf seinem Barhocker eingedöst war, von hinten einen Schlag auf den Schädel verpasste. „In dem Moment wusste ich, dass das kein Scherz ist.“

Weil er gerade nichts Anderes parat hatte, schnappte sich Ringl zur einen Halbliter-Bierkrug. „Die Leute sind immer weiter reingestürmt“, erinnert er sich. Einen der Angreifer, der mit erhobenem Schlagstock auf ihn zu gerannt kam, konnte er mit dem Humpen erfolgreich abwehren. Ein Freund von ihm verteidigte sich mit einem Barhocker. „Da hat sich dann herausgestellt, wie gut diese Leute organisiert waren – als der eine etwas abgekriegt hat, kam eine Frau und hat gesagt: Alle zurück! In dem Moment sind zwei von ihnen mit großen Pfefferspray-Flaschen vorgetreten und haben den Raum komplett eingenebelt, sodass sie sich ohne Probleme zurückziehen konnten.“

Der mit fast schon militärische geplante Anschlag auf das Bull’s Eye sollte kein Einzelfall bleiben: Einige Wochen später, im Dezember 2019, wurde Ringl spätabends direkt vor seinem Wohnhaus aufgelauert. Mit Reizgas, Schlagstöcken und Hämmern gingen die Täter auf ihn und seine Kumpels los, die den 23-Jährigen gerade nach einer gemeinsamen Bierrunde heimgefahren hatten. Der Gastwirt kam mit gereizten Augen davon, einer seiner Freunde erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma. Wieder ganz vorn mit dabei: Die Frau, die schon beim ersten Angriff die Kommandos gegeben hatte. Ein, so Ringl, abgesehen von ihrer Vermummung eigentlich ganz normal aussehendes Mädchen mit langen, blonden Haaren. Nicht nur in Eisennach (Thüringen), sondern auch Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt) und Leipzig kam es zu ähnlichen Taten. Nicht alle kamen so glimpflich davon wie Leon Ringl. Die Täter, die ausgesprochen geplant vorgingen und gestohlene Kennzeichen verwendeten, blieben lange Zeit unbekannt. Doch es war dieser Angriff, der der inzwischen auf 25 Mitarbeiter aufgestockten sächsischen „Soko Linx“ erstmals Ermittlungserfolge bescherte.

Graffiti in Leipzig, das für die Freilassung von Lina Engel wirbt. Quelle: Screenshot Youtube

Die Spur führt nach Connewitz

In mehreren Bundesländern schlug die Bande zu. Die Spur der mysteriösen Kommandoführerin führt 200 Kilometer weg von Eisenach, in das Leipziger Szeneviertel Connewitz: Hier klicken am 6. November 2020 in einer Altbauwohnung die Handschellen. Auffällig sind die biodeutschen Namen der Beschuldigten: Sie heißen Johannes, Tobias, Felix, Lennart, Lina, Justus oder Johann. Die Studentin Lina Engel (Master Erziehungswissenschaften in der Saalestadt Halle) soll nach ersten Ermittlungsergebnissen eine „herausgehobene Stellung“ in der konspirativ organisierten Antifa-Struktur eingenommen haben. Sie dürfte es gewesen sein, die Leon Ringl bei beiden Angriffen als vermeintliche blonde Rädelsführerin erkannt hat: Bei einer Hausdurchsuchung fand man „einsatzbereit“ in Tüten verpackte Mobiltelefone, Hämmer, 4.000 Euro Bargeld – und eine blonde Perücke. Denn der nächste Anschlag war offenbar bereits geplant: Gerade noch rechtzeitig hatte die Polizei das ahnungslose Opfer, einen Leipziger Juristen, warnen können. Die Bande hatte ihn bereits ausgespäht.

Noch immer auf der Flucht ist nach COMPACT-Recherchen Johann Guntermann, Spitzname „Lücke“: Ein mehrfach vorbestrafter Antifa-Gewalttäter, der in Frakturschrift „Hate Cops“ auf die Finger tätowiert hat – und angeblich Engels Verlobter ist. Der 27-Jährige ist in der Szene eine echte Hausnummer. 2015 warf er bei der Randale in der Leipziger Innenstadt Steine. Im gleichen Jahr schlug er bei einer Pegida-Demonstration eine Frau zu Boden, beschimpfte sie als „Nazischlampe“. Noch bis September 2019 saß der 27-Jährige wegen Landfriedensbruchs und versuchter gefährlicher Körperverletzung in einem sächsischen Gefängnis. COMPACT liegen Informationen darüber vor, dass sich Guntermann während seiner Haftzeit mit einem bisher unaufgeklärten politisch motivierten Wohnungseinbruch in Leipzig vom November 2016 gerühmt haben soll. Inzwischen wird bundesweit nach dem in Halle (Saale) geborenen und zuletzt bei seiner Großmutter in Dortmund gemeldeten Täter gefahndet. Der Verfassungsschutz geht davon aus, dass er zur Radikalisierung seiner Lebensgefährtin einen „erheblichen Beitrag“ geleistet habe…

Im Zweiten Teil dieses Artikels wird es darum gehen, wie Medien den linken Terror systematisch relativieren – selbst, wenn es um brutale Verbrechen geht. Was die Antifa unter „Antifaschismus“ versteht: Allein zwischen 2008 und 2018 verzeichnet die polizeiliche Kriminalstatistik 50 versuchte Tötungsdelikte. Wie weit muss es kommen, bis endlich darüber gesprochen wird? COMPACT traut sich, das heiße Eisen anzufassen: In COMPACT-Spezial Antifa – Die linke Macht im Untergrund durchleuchten wir die Entstehung der Antifa, nennen die Täter hinter der Maske und auch ihre mächtigen Unterstützer beim Namen.

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16 Kommentare

  1. Avatar
    Judge Dread am

    Felix = der Glückliche, Justus = der Gerechte, Tobias, Johannes = hebräisch, sind also "biodeutsche Namen" , ja?

  2. Avatar
    heidi heidegger am

    Verstehe nur Minirock und *eindösen auf dem Barhocker*..miserabel geführter Saloon!, Ei masst say: wanns ich trunken mein Haupt auf den BarTresen bette, kommt ein voller Humpen gegen mein gerümpftes Näschen gesurft-geschlittert, und ich bin dann wieder topf-fit oder so, kicher.

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      HEINRICH WILHELM am

      Grüßle!
      Mönsch @HEIDI,
      Du kennst das Leben! Glöckwunsch! Wer nicht richtig studiert hat, kann fortbleiben.
      Darauf einen… Du weißt schon. Feuerzangenbowle.

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    Die sind nicht im Knast wie üblich diese Raumzelleninstitution genannt wird,die sind zur Weiterbildung dort….zusammen mit den Facharbeitern aus Syrien und anderen Ziegenstaaten um das perfekte Bomben bauen zu lernen , oder den Kehleschlitz ohne blutig zu werden….

    Kriegen ja Weiterbildungsentschädigung ….. und Resozialisierung im Kampfgebiet Berlin Istambul ….

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    Die Beweislage gegen Lina Engel ist äusserst mau.
    Das wird nix mit dem Prozess. Wenn sogar Linas Oma von der Polizei vernommen wird weil man keine Beweisehat ……

    Peinlich

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      jeder hasst die Antifa am

      Na diese Oma ist bestimmt bei den Omas gegen Rääächts und lügt für ihre Enkelin

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      heidi heidegger am

      LEO du bischd naiv, noch nie was von *KONSTRUKTION* im polit-justitiablen Bereich gehört, häh? soll ich mal diesbzgl. loslegen? besser nicht, achach..

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    jeder hasst die Antifa am

    Diese Lina ist kein Engel sondern eine Eiskalte Terroristin hervorgegangen aus dem Getto Connewitz diese staatlich finanzierte linke Biotop bringt solche Verbrecher hervor,von was leben diese Schmarotzer eigentlich,von Arbeit bestimmt nicht,sondern von Geldern im Krampf gegen Rääächts Engel und Nagel gehören in den Knast aber für immer.

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      heidi heidegger am

      Ämm, bist du Charles Bronson oder bin ich das, häh? Lass‘ ett, Jung‘..echt ey! tsstss..

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    Vor 571 Jahren war es die Hexenverfolgung mit dem Hexenhammer, heute mit Paragraf 28a Ermächtigungsgesetz als CORONAHAMMER.
    Heute mit perfider Methode, um der Bevölkerung den Willen der Mächtigen und Reichen aufzudrücken. Jene, welche mit ihrem Inzidenzwert genau das erreichen, was diese Herrschaften damit bezwecken:
    EINEN INDIREKTEN IMPFZWANG.
    GELD REGIERT DIE WELT.
    PECUNIA NON OLET!

    Und wie Sie wissen ja, wenn es darum geht, viel Geld zu verdienen, spielt es keinerlei Rolle ob falsch oder richtig, da Schweigen selbst die Götter betreten.
    Es sind die Kriegsgewinnler, die mit Masken und „Impfstoffen“ in Zeiten ihrer geliebten Corona Politik den Rahm abschöpfen- und das nicht zu knapp, wie es die aufgeflogenen Korruptis in der Politik beweisen.

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    INNERLICH_GEKÜNDIGT am

    Na ist doch klasse: Diese Figuren werden sicher einige Zeit nach der nächsten Bunttachswahl als ganz neue "Beauftrage für xxxxx (Irgendwas)" berufen. Endlich wieder noch ehr Kompotenz in der amtierenden Gurkentruppe!

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    Der Rechtsstaat wird nur noch von wenigen Richtern aufrecht erhalten,sind die vernichtet .haben wir den Stalinismus2.0 …

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    Der Überläufer am

    Was wurde eigentlich aus "Revolution Chemnitz" und Co.? Haben die keine Lobby? Warum nicht?

    • Avatar
      jeder hasst die Antifa am

      Ja es gibt keine Staatsknete für den Kampf gegen links, wenn man keine Handhabe gegen Revolution Chemnitz hat werden von den Lügenmedien einfasch Hetzjagten erfunden.

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