In Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt steht ein schwerwiegender Verdacht im Raum. Offenbar sammelte die Antifa jahrelang Adressen politischer Gegner. Brisant: Die Daten stammen aus den Einwohnermeldeämtern. Besteht ein Zusammenhang mit Todeslisten? In COMPACT-Spezial Antifa – Die linke Macht im Untergrund nennen wir die Täter und ihre einflussreichen Unterstützer in Politik und Medien beim Namen. Hier mehr erfahren.

    Seit Wochen verschickt die Generalstaatsanwaltschaft Naumburg zahlreiche Briefe, die bei den Empfängern ein mulmiges Gefühl hinterlassen: Denn adressiert sind sie an Menschen, die auf einer linksextremen Feindesliste auftauchten.

    In dem Schreiben, das COMPACT vorliegt, heißt es:

    „Ihre personenbezogenen Meldedaten (z.B. Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort, bisherige Wohnorte, aktueller Wohnort, Familienstand) wurden durch die beschuldigte Person mittels einem ihr dienstlich zugewiesenen Zugang zu Meldedaten aller Einwohnermeldeämter in der Bundesrepublik (…) abgefragt. (…) Nach Auswertung der sichergestellten Daten auf einem privaten Rechner der beschuldigten Person kann festgestellt werden, dass diese als Zeichen ihrer aktiven Bekämpfung des Rechtsextremismus personenbezogene Daten von vermeintlichen politischen Gegnern sammelte. Weiterhin steht die Beschuldigte Person im Verdacht, diese unrechtmäßig erlangten Meldedaten an unbefugte Dritte weitergegeben zu haben.“

    AfD-Politiker im Visier

    Die Generalstaatsanwaltschaft Naumburg bestätigte das Ermittlungsverfahren „gegen eine ehemals angestellte Person des Universitätsklinikums Magdeburg auf Nachfrage. Zu Details aus dem laufenden Verfahren wolle man sich aber derzeit nicht äußern.

    COMPACT liegen allerdings Informationen vor, wonach nicht nur Personen aus Sachsen-Anhalt, sondern aus mindestens zwei weiteren Bundesländern gezielt ausspioniert wurden. Unter den Betroffenen sind auch Politiker der AfD, etwa der Vorsitzende der Landtagsfraktion in Sachsen-Anhalt, Oliver Kirchner, und der Fraktionsgeschäftsführer Ronny Kumpf. Beide bestätigten das auf Nachfrage.

    Doch anders als im Fall des sogenannten NSU 2.0, bei dem aus Behördenkreisen rechte Drohschreiben unter anderem an Linke-Politiker verschickt worden sein sollen, schweigen die Medien bisher zu dem Skandal.

    Hauptgebäude des Universitätsklinikums Magdeburg. Foto: Gregor Rom, CC0, Wikimedia Commons

    Wie COMPACT erfuhr, handelt es sich bei der Verdächtigen um eine langjährige Angestellte des Universitätsklinikums: Die 1970 geborene Ines F. war hier über 25 Jahre in dem Krankenhaus tätig. Als Mitarbeiterin im Geschäftsbereich Finanzen und Controlling war sie offenbar für das Versenden von Mahnschreiben zuständig und hatte somit Zugriff auf die Daten aller Einwohnermeldeämter in Deutschland.

    Warum man der 51-Jährigen den Umgang mit derart sensiblen Inhalten anvertraute, ist rätselhaft – denn aus ihrer politischen Überzeugung machte Ines F. keinen Hehl: In ihrer Freizeit schrieb die Verdächtige für anarcho-feministische Blogs. Außerdem war sie in einem Aktionsbündnis gegen Rechts tätig und rief öffentlich zur Blockade einer Gedenkveranstaltung für die Opfer der Bombardierung Magdeburgs im Zweiten Weltkrieg auf.

    In der eigenen Wohnung überfallen

    Jetzt haben die Ermittler Ines F. im Verdacht, Adressen von vermeintlichen politischen Gegnern gesammelt und an die linksextreme Szene weitergegeben zu haben. Die Generalstaatsanwaltschaft Naumburg vermutet offenbar, dass die Informationen dann wiederum von der Antifa genutzt wurden, um gezielt Jagd auf Andersdenkende zu machen.

    So ist dem oben erwähnten Schreiben ein Fragenkatalog angehängt, in dem es unter anderem heißt:

    „Ist Ihnen nach der unrechtmäßigen Abfrage Ihrer personenbezogenen Meldedaten am […] ein schädigendes Ereignis widerfahren? (z.B. Sachbeschädigung an der Fassade des Wohnhauses oder am KFZ, Bedrohung, Nötigung z.B. in Form von zugesandten Abmahnungen oder Ausgangssperren, öffentliches Outing im Internet oder an der Wohnanschrift, Körperverletzung, Beleidigung etc.)“

    Welche Folgen solche Feindeslisten haben können, zeigt das Beispiel einer Immobilienmaklerin aus Leipzig: Die damals 34-Jährige wurde 2019 in ihrer eigenen Wohnung überfallen und brutal niedergeschlagen – offenbar aus „Protest“ gegen ein Bauvorhaben.

    „Schöne Grüße aus Connewitz“, sollen die Täter gerufen haben, die die Polizei in Kreisen der Leipziger Antifa vermutet. Es soll dieser Fall gewesen sein, der die Ermittler überhaupt erst auf die Magdeburgerin Ines F. aufmerksam machte. Wie es scheint, wurde auch hier die Adresse des Opfers im Vorfeld illegal abgefragt. Eine Verbindung zur Gruppierung um Lina Engel gilt als wahrscheinlich.

    „Töten wir die Schweine“

    Auch AfD-Politiker Oliver Kirchner kennt Einschüchterungen und Attacken nur zu gut. Gegenüber COMPACT sagte er:

    „Leider habe ich mich immer wieder mit Angriffen beispielsweise auf mein Wahlkreisbüro oder mein privates Kraftfahrzeug zu beschäftigen. Die Bürger und die Betroffenen haben Anspruch auf vollständige Aufklärung. Unverständlich ist, dass der Datenmissbrauch erst jetzt nach fünf Jahren verfolgt wird. Unverständlich bleibt auch, wenn die mutmaßliche Unterstützerin gefährlicher Körperverletzung vom Land Sachsen-Anhalt nicht entlassen, sondern lediglich bei vollen Bezügen freigestellt wurde. Der Staat darf nicht wegsehen, wenn aus Landeseinrichtungen heraus Straftaten vorbereitet oder begünstigt werden.“

    Erst vor kurzem war im Vorfeld der Bundestagswahl eine Todesliste mit 250 Namen und Adressen aufgetaucht, darunter 53 AfD-Politiker. Sie enthielt neben einem eindeutigen Mordaufruf auch eine präzise Anleitung zum Bombenbau.

    „Töten wir die Schweine der AfD mittels Sprengstoff“, hieß es in dem Schreiben, dass auf einer linksextremen Plattform veröffentlicht wurde. Die Zeit sei reif für „harte Aktionen“. Ob auch hier ein Zusammenhang mit dem Magdeburger Datenskandal besteht, ist bislang unklar. Eine Nachfrage im Universitätsklinikum Magdeburg blieb bis zur Stunde unbeantwortet.

    Wir reißen der Antifa die Maske vom Gesicht: Anders als alle anderen Medien trauen wir uns, die Täter und ihre einflussreichen Unterstützer beim Namen zu nennen. In COMPACT-Spezial Antifa – Die linke Macht im Untergrund veröffentlichen wir Insider-Infos aus Ermittlungen, von denen Sie in den Mainstream-Medien nichts lesen. Hier bestellen.

    10 Kommentare

    1. Der Fernaufklärer an

      Früher schon waren es die Kommunisten, Rotfront & Co., die nach 1918 Deutschlands Straßen terrorisiert hatten, nach 1945 sind es die AntiFanten, gesponsert von denen, die uns schon damals verraten: Sozialdemokraten! Die BRDDR von heute ist nichts anderes als ein Weimar 2.0.

    2. Vielleicht hilft diese Meldung (Datenklau – Verbrechen durch eine Linke, bzw. -sympathisantin) aus Magdeburg weiter:

      welt.de/politik/deutschland/article234309150/Magdeburg-Klinik-Mitarbeiterin-soll-linksextremer-Szene-zugearbeitet-haben.html

      Es ist die einzige Meldung in den Mainstream Medien dazu.

    3. Marques del Puerto an

      ( Die Daten stammen aus den Einwohnermeldeämtern. )

      Jaaa, dass stimmt aber nicht alle Daten. Ich kann hiermit 100% bestätigen das sogenannte Qualitätsjournalisten wie z.B. Steffen Vogel der für Spiegel TV arbeitet , Daten von Personen, Autokennzeichen und Wohnadressen weiter leitet an die RAF…ääh… Antifa natürlich.
      Wobei, man ja in Leipzig mittlerweile ohne Probleme als geistig-links-versiffter Überlebenskünstler die RAF Fahne schwenken darf, ohne das die Polizei einschreitet.
      Wörter wie , verfassungsfeindliche Symbole werden da überhaupt erst in den Mund genommen.
      Verfassungsfeinde sind schließlich andere , der gemeine Arbeiter z.B. der nach Feierabend fix in einen Kiosk huscht um eine Packung Lunten zu kaufen ohne Maulkorb auf.
      Das sind schließlich die Bösen, die Querdenker , die Widerspenstigen.
      Aber zurück zu Steffen Vogel , dieser selber bezeichnet sich als Investigativ Journalist ohne Grenzen.
      Sein neuestes Machtwerk ausgestrahlt am 6. Oktober 2021, 21.00 Uhr von Spiegel TV, gleicht einem Fabelwesen zwischen rosa Wolken und Drachen töten leichtgemacht. Bei der hochwertigen Recherche über rechte Ökosiedler , wird auch gerne über Hausfriedensbruch, üble Nachrede und Verleumdung hinweg geschaut.
      Schließlich sei man ein guter Journalist und die können und dürfen eben alles.

      • Marques del Puerto an

        Und wenn Bürger aus dem Ort nicht bereit sind über diese vermeintlichen bösen Rechten negativ zu sprechen, dann wird ein linke , fanatische Stadträtin aus Wernigerode hinzugezogen, die dann im TV Bericht erzählt , wie erschrocken sie doch gewesen sei als sognannte Alteingesessene des Ortes über diesen Rechtsruck.
        Was Ruth Fiedler ( die Linke ) dummerweise vergessen hat zu sagen, sie hat und wird auch nie in dem schönen Ort Wienrode leben. Das macht aber alles nichts, der Zuschauer bekommt zu erfahren wie schlimm es um das Land bestellt ist und welche angeblichen Strukturen sich aufbauen.
        Also Deutsche siedeln sich in Deutschland an, ja das ist UNGLAUBLICH !
        Und wie das nun am Ende auch immer so passt, wäscht eine Hand die andere und beide das Gesicht.
        Frau Fiedler mit Antifa und Co auf du und du und Herr Vogel per du mit ihr.
        Und so kommt es das Namen , Adressen , kleine oder große Informationen ausgetauscht werden um Menschen die sich etwas anders kleiden , ökologisch gesund ernähren und kein Interesse an Corona oder dumm TV haben , als böse, böse Nazis…ääh… Öko Rechte dargestellt werden.

        • Marques del Puerto an

          Die Gewürznote ,,Judenhass” darf natürlich auch nicht fehlen, denn das macht das Essen erst so richtig feurig und spannend.
          Um ehrlich zu sein, schreibe ich hier um ein Thema was vor 30 Jahren keine Sau interessiert hätte, heute ist aber heute und wir leben in einer gespaltenen Gesellschaft wo der Osten und Westen wieder auseinander getrieben wird mit angeblichen feinfühligen, ökologischen links-grünen Zielen.
          In Wahrheit sind die Peitschenschwinger immer die gleichen, sie bekommen nur alle paar Jahre andere Namen…

          Mit besten Grüssen

    4. jeder hasst die Antifa an

      Die Beschuldigte Person war bestimmt eine Oma gegen Räääächts,das sind meist Verwirrte alte Vetteln.

    5. Die Corona Zwangs- Impfung wird auch dieses systemrelevante Problem für jene die es noch nicht schnallen zu ihrem Nachteil lösen. Wenn dann zwar eine bittere Chance, aber vielleicht eine zum Erwachen um sich äquivalent gegen das wahre Problem zu arrangieren.

    6. Mathias Szymanski an

      Überall, bei jeden Besuch einer Webseite poppt ein Fenster auf, das mitteilt, daß man die Privatsphäre respektiert. Offensichtlich dient es dazu der geistig paralysierten Bevölkerung ein Scheinalibi vorzugaukeln. In dem Fall muß man die Person aufsuchen, die die Daten veruntreut hat und vor den Richter stellen. Die ermittelnden Behörden dürfen die Personen warnen, die auf der "Mordliste" stehen, aber zu fragen, hat man an ihrem Auto einen Lacjschaden verursacht oder haben Sie ein Horn am Schädel von einem Kantholz hört sich wie die Abfrage an, ob der kriminelle Auftrag auch erledigt wurde. Die Einheitspartei aus CDUCSUSPDFDPGRÜNELINKE, die bei Wahlen, die in der damaligen DDR übleichen Wahlergebnisse erhält, scheint eine gewichtige Rolle bei den Datenraub zu spielen.
      Die Person muß spätestens vor Gericht die Namen preisgeben, an die sie die Daten übermittelt hat. Wenn sie sich störisch gibt, so kann der Richter das Urteil um 5 Jahre Haft erhöhen und sie darf auch für den Rest ihres Lebens den angerichteten Schaden begleichen. Es gibt Mittel die Begeisterung für die Antifa zu zügeln.

    7. Es sind die gleichen Linkskriminellen, die an Servern von Telekom und Co Daten stehlen. Es hat sich ein Linkskrimineller Sumpf entwickelt, hofiert von der Lieben Medienmafia GEZ und den Altparteien.

    8. Warum auch werden Datenverarbeitungsanlagen allesamt vernetzt, obwohl es oft sicherer wäre, wenn sie isoliert voneinander arbeiten würden?