Umfrage: Bürger sind mehrheitlich gegen Gendersprech

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Tiefschlag für Propagandisten der Gendersprache: Laut Umfrage lehnt sogar die Mehrheit der Frauen die Binnen-Is und Bodenstriche ab.

Dieses Umfrageergebnis dürfte zahlreichen Mainstream-Medien nicht gefallen. Was haben die sich doch angestrengt, ihre Leser*innen an Genderstern und Bodenstrich zu gewöhnen. Was haben die Sprecher im Zwangsgebühren-TV mit Sprachpausen experimentiert, um Wörter wie die gegenderten Politiker als Politiker*innen über die Lippen zu kriegen, und dann gefällt das dem Publikum so gar nicht!

Diese bittere Erfahrung musste Infratest-Dimap machen, als man im Auftrag der Welt am Sonntag ganze 1008 Mensch*innen nach ihrer Meinung zu der Sprachreform befragte. Das Resultat: 30 Prozent lehnen den Gendersprech komplett ab, 26 Prozent finden ihn tendenziell daneben. Ergibt zusammen 56 Prozent Ablehnung. 16 Prozent unterstützen die Binnen-Is und Bodenstriche voll und ganz, 19 Prozent sind tendenziell dafür: macht 35prozentige Befürwortung. Unterteilt man die Befragten nach Geschlecht (ist das eigentlich noch zulässig?), dann sind die Frauen mit 52 Prozent mehrheitlich gegen Gendersprech. Bei den Männern entschieden sich 61 Prozent dagegen.

Sogar Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur des 110-prozentigen Mitläufermagazins Die Zeit, musste diese bittere Erfahrung machen. Der Welt Am Sonntag erklärte er: „Von unseren durchaus kritikfreudigen Leserinnen und Lesern hat sich nach meiner Erinnerung in 16 Jahren noch niemand darüber beschwert, dass wir nicht gendern.“ Vielmehr gebe es Klagen, wenn ein Gastautor den Gendersprech mitbringt. Das sei interessant, da Die Zeit laut di Lorenzo einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Leserinnen habe.

Das dürfte linksgrüne Politiker und ihre medialen Propagandisten allerdings eher motivieren, den Gendersprech künftig noch aggressiver zu fordern…

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9 Kommentare

  1. Avatar

    Das ist nur Unverständlich und überflüssig! Es erschwert es texte schnell und flüssig zu lesen und zu verstehen, als reine Verzögerungstaktik! Neuerdings wird in Stellenanzeigen immer männlich, weiblich und divers aufgeführt – was soll der Blödsinn? Auch anstatt Herr / Frau als Anrede heißt es jetzt Geschlecht, eben mit "divers". Dann soll man eine Anrede besser ganz gleich weglassen!
    Lediglich bei Gottheiten sollte man die Mehrzahl und das Vorhandensein von Göttinnen zwingend vorschreiben! Ohne Diverse – sonst könnten die Monotheisten ihr Verehrungsobjekt ja als divers definieren – und so wieder auf eins kommen!

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    Der Fernaufklärer am

    Wie bei allem gibt es auch beim Gender-Gaga 2 Seiten: Die einen, die es machen und die anderen, die es mit sich machen lassen! Wenn jeder zu sich steht und gewisse Dinge dann auch konsequent nicht tut, haben sich so einige Verschlimmbesserungen gerade im Bereich der Deutschen Sprache bald von selbst wieder erledigt!

    Ich für meinen Teil gewöhne mir z.B. aktuell sog. Anglizismen wieder ab: Mannschaft statt Team, Besprechung statt Meeting, Anruf statt Call, Funkmessgerät statt Radar, Fernseher statt TV .. man muss das nur Konsequent machen, und schon reinigt sich das soziale Umfeld mit!

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      HERBERT WEISS am

      Ich erinnere mal an den Alten Fritzen, der in die französische Sprache vernarrt war. Mancher Begriff wurde so eingebürgert. Doch vieles hat sich mit der Zeit wieder gegeben. Eines muss man Friedrich II. jedoch lassen. Er machte seine Politik, wie er es für richtig hielt. Napoleon musste bei seiner Ankunft in Potsdam einräumen: "Wäre er noch König, hätte ich es wohl nicht bis hierher geschafft."

      Bei manchen Anglizismen sehe ich das nicht so verbissen. Radar finde ich eigentlich akzeptabel. TV lässt sich auch gut als Glotze titulieren. Der PC als Rechenknecht oder eingedeutscht als Komputter. Ich bin für originelle Wortschöpfungen durchaus offen.

      Was den Gender-Quark betrifft, wäre es wohl ganz interessant, mal unsere Neubürger zu befragen. Die Antworten könnten ziemlich unfein ausfallen….

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    DerGallier am

    Ich habe mich schon immer gefragt wo die Wertschöpfung beim Gendern zu suchen ist.

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      @ DERGALLIER

      Wertschöpfung? Ist wohl in diesem Zusammenhang völlig unangemessen.
      Durch Gendersprache werden Werte (also unsere schöne, facettenreiche,
      kultivierte Deutsche Sprache) vorsätzlich zur Unkenntlichkeit verunstaltet
      bzw. vernichtet.

      Ich halte diesen Gendersprech für ideologisch bedingte, zielgerichtete
      Volksverblödung und Manipulation der Massen. Eigentlich müsste die
      Verhunzung unserer Sprache, auch mittels sogenannte Anglizismen,
      bestraft werden.
      Diese sesselfurzenden Gender-Idioten beiderlei Geschlechts sollten einer
      nützlichen Arbeit zugeführt werden.
      (z.B. Flaschen sammeln und Straßen kehren)

      Compact-Kommentaristen sollten dieser Unsitte nicht folgen.
      Und die Online-Redakteure sollten Kommentare in Gendersprache
      und auch die im Gossenjargon, prinzipiell nicht mehr freischalten.
      (z.B. Kommentarregel 3. d.)
      Wer Gossenjargon mag, der möge gewisse TV-Serien, in Berlin oder
      Köln spielend, schauen, in denen in jedem Dialog mindesten zwei Mal
      Worte wie Sch…ße, Verar…en, Ars…och und andere Fäkalien vorkommen.
      Ist das die neue deutsche "Leidkultur"?

      Halleluja

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    Jeder hasst die Antifa am

    Da werden wir in Zukunft noch mehr Genderlehrstühle an den Unis brauchen,um den Sieg des Sozialismus äh Genderismus zu vollenden.

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      Gender wird an den Universitäten so enden wie das Fach Marxismus-Leninismus. Gender wird eines Tages dort als Lehrfach verschwinden; eine Frage der Zeit. Es kann sich in der Gesellschaft nicht durchsetzen, weil die Akteure unleserlichere Texte verbreiten wollen, was deren Überzeugungsarbeit nicht dienlich ist. Da Texte, die in deren Stil verfasst sind, nur für wenige interessant sind, erreichen sie auch nur wenige Menschen.

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    Hein Blöd am

    Ich find’s gut. Ich weiß gerne sofort wann ich mich verstecken muss.

    Knapp die Hälfte ist bereits dafür, alles wird gut für die künftigen Zufußgehenden Maskentragenden und Schneeschiebenden Studierenden!

    Keine 5 Jahre mehr und sie werfen wieder mit Kot.

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    DerSchnitter_Maxx am

    Wer es noch nicht verstanden oder begriffen hat … es findet derzeit ein asymmetrischer Krieg statt – und man sollte nicht wegen der Abwesenheit von Bomben davon aussgehen … es findet/fände kein Krieg statt ! 😉

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