Zitat des Tages: Nachfrage nach Therapieplätzen für Kinder um 60 Prozent gestiegen

17

„Die Nachfrage nach Therapieplätzen für Menschen mit psychischen Problemen ist seit Beginn der Corona-Krise stark gestiegen – nach Angaben der Deutschen Psychotherapeutenvereinigung für Erwachsene um 40 Prozent und für Kinder und Jugendliche sogar um 60 Prozent.“ (heise TP)

„Sie verstummen, sie vereinsamen, sie sehen keine Perspektiven mehr, sie denken an Selbstmord: Jugendliche leiden besonders schwer unter der Corona-Politik.“ (COMPACT 3/2021 Kinder des Lockdowns. Wie sie leiden. Wie wir sie schützen.)

Über den Autor

17 Kommentare

  1. Der Überläufer am

    Mit denProzenten ist das ja immer so eine Sache. 100% mehr als 1 wären dann ganze 2.

    "Von 3,7 auf 5,9 Patientenanfragen pro Woche"

    "Die 685 teilnehmenden Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen wurden in der DPtV-Umfrage gebeten, die Anfragen einer aktuellen Januar-Woche mit dem gleichen Zeitraum im Jahr 2020 zu vergleichen. Demnach wurden im vergangenen Jahr im Schnitt 3,7 Patientenanfragen pro Woche gestellt – 2021 waren es 5,9 Anfragen. Diese Zunahme fällt noch deutlich höher aus als bei den ebenfalls befragten Psychotherapeut*innen für Erwachsene, bei denen die Zahl der wöchentlichen Patientenanfragen von 5,2 im Januar 2020 auf aktuell 7,2 im Januar 2021 gestiegen ist. „Nach Ergebnissen der Copsy-Studie zeigt fast jedes dritte Kind ein Jahr nach Beginn der Pandemie psychische Auffälligkeiten. Diese führen jedoch nicht zwangsläufig in eine psychische Erkrankung“, sagt Hentschel. „Die Kinder und Jugendlichenpsychotherapeut*innen geben Tag für Tag ihr Bestes.“

    Ergänzung: Auf 82 Mio Menschen bezogen, davon 10,65 Millionen Kinder unter 14 Jahren.

    • Soso …der Übersäufer philosophiert …. ganz im Sinne von Sokrates …..

      • Der Überläufer am

        Ich tu was ich kann. Für Spezis wie Sie das Philosophische (zum selberzusammenbasteln…malen nach Zahlen), für den unterrepräsentierten geistig regen Rest die Fakten.

  2. Nach so langer Zeit mit den Eltern allein zuhause, laesst die Kleinen erkennen was fuer Hohlbirnen sie da um sich haben. Wer brauchte da nicht Hilfe um die ueberkantitelten Problemeproduzenten zu ertragen?

    • Der Überläufer am

      Ich denke nicht, dass vernünftige Lockdownbeführworter ihre Kinder in Therapie bringen, eher hysterische Querdenker, hyperbesorgte Maskengegner.

  3. Mucius Scaevola am

    Wundert mich gar nicht, die Kinder von heute haben ja schon Eltern und Großeltern mit weicher Birne, wie könnten sie da anders sein.

    • Der Überläufer am

      Wie war das mit den Leisten? :-)
      Warum kommentierst du selber, ohne die genaue Faktenlage zu kennen? Siehe mein Kommentar oben!

      • Mach´er`s nicht kompliziert. Die Faktenlage ist, daß heute die meisten Eltern Kümmerlinge sind und deren Kinder zwangsläufig auch.

  4. Natürlich ist dies eine schwere Phase. Wäre komisch wenn man da nicht zeitweise proffessionelle Hilfe benötigen würde.

    • HEINRICH WILHELM am

      @LEONID
      Na, dann nimm endlich welche an!
      Dein Bewährungshelfer wird erleichtert sein.

    • Der Überläufer am

      "Von 3,7 auf 5,9 Patientenanfragen pro Woche" bei über 10 Mio Kindern unter 14 jahren. So schlimm kanns also nicht sein.

    • jeder hasst die Antifa am

      Haben du und der Überzieher sich schon für eine Therapie angemeldet,dringend notwendig wäre das ja bei euch

      • Der Überläufer am

        Kopieren Sie die Antifa? So richtig sachlich kriegen die auch nicht hin.

        Überläufer raus
        Überläufer raus
        Es gibt kein Recht auf Überläuferpropaganda
        Überläufer raus

        (Tiffi liebt die Antifa)

  5. Klar, daß der Dauerlockdown keinem guttut. Kinder und vor allem Jugendliche sehen auch keine Perspektive mehr! Zuletzt war das bei den "Kriegskindern" der Fall. Aber mit einem Unterschied: Als der Krieg vorbei war, konnte wieder Zuversicht aufkommen!
    Bei Corona ist der sukzessiv verlängerte und verschärfte Dauerlockdown in Aussicht und Anschließend ein die Grundbedürfnisse befriedigender Sozialismus auf Minimalbasis zu erwarten. Das, was ihre Eltern, vor allem Großeltern noch konnten und durften, ist für sie in weite Ferne gerückt! Wenn das erst mal für viele von Ihnen klar geworden ist, wird die Zahl der Selbstmorde ansteigen – das wird auch kein Pschologe verhindern!
    Auch 1945 stieg zunächst deren Anzahl an, bei einem verlorenen Krieg sahen da auch einige keine Zukunft, auch Junge! Damals waren die Menschen aber auch abgehärteter, auch seelisch, und nicht so verzärtelt und dekadent wie heute! Und sie hatten die jahrtausendealten Traditionen als unverzichtbares Lebensgerüst: Familie, ihr von der Biologie bestimmtes Geschlecht, die Aussicht auf einen Beruf, Sinnhaftigkeit …
    Viele Kinder der heutigen Zeit sehen für sich eine Zukunft von Zootieren … Am Leben gehalten um des Lebens willen!

    • Die "Perspektiven" von Kindern sind Schall und Rauch ohne jeden Realitätsgehalt, träumen kann Kind immer. War bei mir und Kind Livia nicht anders. Vergessen ?

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln. Kommentare sind nur innerhalb von 24 h nach Veröffentlichung des Artikels möglich.

Empfehlen Sie diesen Artikel