„Wir gedenken unserer Toten, auch unserer Soldaten!“ COMPACT-Geschichtskonferenz zum 75. Jahrestag des Kriegsendes am 9.5. in Brandenburg/Havel

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Zum Jahrestag des Kriegsendes am 8./9. Mai gedenken alle Nationen ihrer Toten. Nur die deutschen Opfer sollen vergessen werden… COMPACT macht das nicht mit: Am 9.Mai findet unsere zweite Geschichtskonferenz „Verbrechen an Deutschen“ in Brandenburg/Havel statt. Mit Alfred de Zayas, Konrad Löw, Martin Hohmann (MdB) und Thorsten Schulte. Hier anmelden.

Mittlerweile meidet die AfD jede historische Debatte – angeblich ein vermintes Gelände. COMPACT weicht nicht zurück. Wir stellen uns dem Verschweigen der Opfer unseres Volkes mutig entgegen: Vertreibung, Bombenterror, Massenvergewaltigungen – das ist das große Tabu, die Leidensgeschichte der Deutschen.

Auf der ersten COMPACT-Geschichtskonferenz im Juni 2019 ging es um „Gerechtigkeit für Deutschland“. Auf der zweiten COMPACT-Geschichtskonferenz am 9. Mai 2020 in Brandenburg/Havel  sprechen Alfred de Zayas, Konrad Löw, Thorsten Schulte, Martin Hohmann und Jürgen Elsässer zum Thema „Verbrechen an Deutschen“ 1944/45. Hier mehr Informationen und Formular zum Anmelden.

Sehen Sie Jürgen Elsässers Eingangsreferat auf der COMPACT-Geschichtskonferenz 2020:

Über den Autor

Jürgen Elsässer

Jürgen Elsässer, Jahrgang 1957, arbeitete seit Mitte der neunziger Jahre vorwiegend für linke Medien wie Junge Welt, Konkret, Freitag, Neues Deutschland. Nachdem dort das Meinungsklima immer restriktiver wurde, ging er unabhängige Wege. Heute ist er Chefredakteur von COMPACT-Magazin. Alle Onlineartikel des Autors

7 Kommentare

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    Rechtsstaat-Radar am

    Feldmarschall Sir Harold Alexander in einer kanadischen Wochenzeitungvom 22. März 1956:
    „Die deutschen Soldaten sind von einem starken Sinn für Pflicht und Disziplin beseelt gewesen und haben überall tapfer und zäh gekämpft. Ihre hohe Kampfmoral haben sie sich bis zuletzt bewahrt. Die Deutschen sind geborene Soldaten. Wir kämpften gegen die besten Soldaten der Welt!“

    Feldmarschall Lord Alanbroke, Chef des Empire-Generalstabs im Zweiten Weltkrieg, ranghöchster britischer Offizier, in seinem Tagebuch:
    „Die Deutschen sind ohne Frage die wunderbarsten Soldaten!“

    Der israelische Militärschriftsteller Martin van Creveld:
    „Die Deutsche Wehrmacht war ein großartiger Kampfverband, der hinsichtlich Moral, Elan und innerem Zusammenhalt unter den Armeen des 20. Jahrhunderts nicht seinesgleichen fand.“

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    Als Nachfahre von Heimatvertriebenen finde ich es vollkommen richtig die
    Leidensgeschichte der Deutschen aufzuarbeiten, aber bitte mit Sachverstand,
    ohne Ursache und Wirkung zu vertauschen und die Opfer zu verhöhnen.

    Aber wenn hier Kommentare freigeschaltet werden, die von der Effektivität
    und den hohen Moralstandards der Wehrmacht und der Waffen SS faseln,
    dann bekommt die Compact-Aktion einen unangenehmen Beigeschmack von
    Heuchelei und Pietätlosigkeit gegenüber den zivilen Opfern auf allen Seiten.

    In der Tat ist das ein vermintes Gelände, von dem sich die AfD zurecht fern hält.
    Alles was die AfD sagt, wird doch gegen sie verwendet. Die Schuldkultpfleger der
    Altparteien warten nur darauf der AfD etwas "nationalsozialistisches"
    anhängen zu können.

    Wir haben also genug heutige Probleme. (Ich meine jetzt nicht das Klima, sondern
    die Klimahysterie, den Genderwahn und den sukzessiven Abbau der Demokratie.)

    • Avatar

      Wie schon mehrfach bemerkt: Bei aller scharfen Kritik der Machenschaften der Feinde und gewisser Machtkreise bis 1939 und ihrer Kriegsverbrechen bis und nach 1945 darf Hitler nicht verharmlost werden, er war eine abstoßende Negativ-Figur wie heute das Scheusal Merkel und hat am bitteren Ende 1945 jedenfalls einen weit größeren Anteil, als seine Fans und Apologeten zugeben wollen. Mag zu seiner Zeit mancher im bis heute politisch verblödeten Volk es nicht durchschaut haben und sich von dem positiv Sozialen und Nationalen blenden lassen, so ist doch aus heutiger Kenntnis diese protzige Vorführung einer entfesselten Spießbürgerbande mit reaktionärem Weltbild, diese verrohte Inhumanität mit völlig überzogener Rassen- und Juden-Fixierung, die brutal-harte Diktatur (vieles ja schon von wenigen nationalen Persoenen bis und nach 1933 angeprangert) mit den vielen Todesurteilen nicht wegzumachen. Und ganz schlimm die politisch blöde, menschlich verwerfliche rassistische Politik im Ostkrieg, den man selbst nach Meinung nationaler Autoren und Zeitzeugen hätte gewinnen können, wenn man die Ostvölker anständig behandelt, sich mit ihnen verbündet hätte, statt in ihnen Untermenschen zu sehen. Also nichtmal eine Machtintelligenz war vorhanden.

  3. Avatar
    Andreas Walter am

    Ich wünschte, mein Opa würde noch leben. Mit dem hätte ich die Veranstaltung besucht.

    Doch ich hoffe, dass er’s vom Himmel aus sieht.

    Danke, Jürgen, dass du das machst, schreibe ich darum mit Tränen in den Augen.

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