Am 22. Juni 1942 überfiel Nazi-Deutschland die Sowjetunion – trotz eines bestehenden Nichtangriffsvertrages. Schon vorher war die Aufteilung des gesamten Ostens  geplant worden. Der „Generalplan Ost“ radikalisierte sich im Verlaufe des Krieges. Bis zu 50 Millionen Russen und andere Sowjetbürger  sollten nach Westsibirien  vertrieben werden – Völkermord eingeschlossen. Da heute der kollektive Westen, mit Merz und Pistorius an vorderster Front, wieder einen Krieg gegen Russland plant, darf diese schändliche Geschichte nicht vergessen werden. Lesen Sie die Originaldokumente der NS-Führung – hier ein Ausschnitt – in COMPACT-Spezial „Krieg gegen Russland. Deutschlands dritter Marsch ins Verderben“. Hier bestellen.

    Am 7. Oktober 1939, gut einen Monat nach dem Angriff auf Polen und also noch zur Zeit des gerade abgeschlossenen Nichtangriffspaktes mit der Sowjetunion, , betraute Adolf Hitler Heinrich Himmler, den »Reichsführer-SS«, mit der »Generalplanung« für den »Ostraum«. 

    Dokument 1: „Rassische Siebung“

    Ich will damit sagen, dass wir nicht nur das grösste Interesse daran haben, die Bevölkerung des Ostens nicht zu einen, sondern im Gegenteil in möglichst viele Teile und Splitter zu zergliedern.

    Aber auch innerhalb der Völkerschaften selbst haben wir nicht das Interesse, diese zu Einheit und Größe zu führen, ihnen vielleicht allmählich Nationalbewusstsein und nationale Kultur beizubringen, sondern sie in unzählige kleine Splitter und Partikel aufzulösen. (…)

    Das Massaker von Baby Jar: Über 33.000 Juden wurden von deutschen Einsatzgruppen und ukrainischen Nationalisten erschossen, 29. und 30. September 1941. Foto: Johannes Hähle, Public domain, via Wikimedia Commons

    Schon in ganz wenigen Jahren – ich stelle mir vor, in vier bis fünf Jahren – muss beispielsweise der  Begriff der Kaschuben unbekannt sein, da es dann ein kaschubisches Volk nicht mehr gibt (das trifft besonders auch für die Westpreußen zu). Den Begriff Juden hoffe ich, durch die Möglichkeit einer großen Auswanderung sämtlicher Juden nach Afrika oder sonst in eine Kolonie völlig auslöschen zu sehen. Es muss in einer etwas längeren Zeit auch möglich sein, in unserem Gebiet die Volksbegriffe der Ukrainer, Goralen und Lemken verschwinden zu lassen. Dasselbe was für diese Splittervölker gesagt ist, gilt in dem entsprechend größeren Rahmen für die Polen.

    (Niederschrift Heinrich Himmlers: „Einige Gedanken über die Behandlung der Fremdvölkischen im Osten“ vom 15. Mai 1940)

    Dokument 2: „Den Kuchen zerlegen“

    Die Krim muss von allen Fremden geräumt und deutsch besiedelt werden. Ebenso wird das alt-österreichische Galizien Reichsgebiet. (…) Grundsätzlich kommt es also darauf an, den riesenhaften Kuchen handgerecht zu zerlegen, damit wir ihn erstens beherrschen, zweitens verwalten und drittens ausbeuten können. 

    Die Russen haben jetzt einen Befehl zum Partisanen-Krieg hinter unserer Front gegeben. Dieser Partisanenkrieg hat auch wieder seinen Vorteil: Er gibt uns die Möglichkeit auszurotten, was sich gegen uns stellt. (…)

    Dies ist besonders wichtig; selbst wenn es zunächst leichter erscheint, irgendwelche fremden unterworfenen Völker zur Waffenhilfe heranzuziehen, ist es falsch! Es schlägt unbedingt und unweigerlich eines Tages gegen uns aus. Nur der Deutsche darf Waffen tragen, nicht der Slawe, nicht der Tscheche, nicht der Kossak oder der Ukrainer!

    (Aktenvermerk Martin Bormanns über eine Besprechung Hitlers mit Hermann Göring und anderen NS-Spitzen vom 16. Juli 1941)

    Dokument 3: „Bis 51 Millionen aussiedeln“

    Nach alledem ergibt sich, daß die Zahl der Menschen, die entweder für einen Verbleib in den betreffenden Gebietın oder eine Evakuierung in Betracht kommen, erheblich größer ist, als wie der Plan es vorsieht. Umso größer sind demgemäß aber auch die Schwierigkeiten für die Durchführung des Planes.

    Geht man davon aus, daß 14 Mill. Fremdvölkische in den betreffenden Räumen bleiben, wie es der Plan vorsieht, so müßten demgemäß 46 bis 51 Mill. Menschen ausgesiedelt werden. Die Zahl von 31 Mill.  auszusiedelnder Menschen, die der Plan angibt, dürfte nicht zutreffen.

    („Stellungnahme und Gedanken zum Generalplan Ost des Reichsführers SS“ von Dr. Wetzel, Regierungsrat im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete, vom 27. April 1942)

    Dokument 4: „Sklaven für unsere Kultur“

    „Wie es den Russen geht, wie es den Tschechen geht, ist mir total gleichgültig. Das, was in den Völkern an gutem Blut unserer Art vorhanden ist, werden wir uns holen, indem wir ihnen, wenn notwendig, die Kinder rauben und sie bei uns großziehen. Ob die anderen Völker in Wohlstand leben oder ob sie verrecken vor Hunger, das interessiert mich nur so weit, wie wir sie als Sklaven für unsere Kultur brauchen; anders interessiert mich das nicht. Ob bei dem Bau eines Panzergrabens 10.000 russische Weiber an Entkräftung umfallen oder nicht, interessiert mich nur so weit, als der Panzergraben für Deutschland fertig wird.“ 

    (Rede Heinrich Himmlers vor SS-Gruppenführern in Posen am 4. Oktober 1943)

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