Skandal: Thor Kunkels „Wörterbuch der Lügenpresse“ soll eingestampft werden

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„Unglaublich: Heute morgen bekam der Kopp-Verlag Post vom Anwalt, mit der Aufforderung, sämtliche Exemplare des Wörterbuchs der Lügenpresse zu vernichten und aus den Vertriebswegen zu beseitigen“, postete der Autor des Werkes, Thor Kunkel, auf Facebook.

Hintergrund: Angeblich bestehe eine Verwechselungsgefahr mit den gelben Langenscheidt-Wörterbüchern, die ein großes blaues „L“ auf dem Cover tragen. Kunkel sieht darin einen Angriff des Regimes gegen sein Werk. Der CSU-nahe PONS-Verlag, der zur Klett-Gruppe gehört und der Langescheidt letztes Jahr nommen hat, diene sich den Machthabern an, beklagt der Schriftsteller weiter.


Eine Kurzbesprechung des Wörterbuches der Lügenpresse finden Sie HIER.

Denkbar wäre es schon, dass versucht wird, ein Werk aus dem Verkehr zu ziehen, das die Lügenpresse als solche entlarvt. Schon seit mehr als fünf Jahren ist eine deutliche Abkehr von den Mainstream-Medien zu verzeichnen. Vormals auflagenstarke Zeitschriften und Zeitungen beklagen einen enormen Rückgang.

Der Kopp-Verlag dürfte dem Ansinnen der PONS/Klett-Anwälte sicherlich nicht entsprechen und der Abmahnung nicht nachkommen. Dennoch besteht die Gefahr, dass Kunkels Wörterbuch der Lügenpresse vom Markt genommen werden muss.

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Über den Autor

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20 Kommentare

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    Thomas Walde am

    So habe wieder einen "Wertgegenstand" mehr in meinem Regal. Außerdem ist das Gelb ein anderes und das "L" wird durch das "P" dominiert. Also, keine Angst.

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    Wenn DIE die Bücher schon im Vorfeld schreddern lassen, –
    was wollen DIE dann zur großen Bücherverbrennung den Flammen übergeben?!

    – – –

    "Dort wo man Bücher schreddert,
    schreddert man auch am Ende Menschen."
    H. Heine, "Almansor" 1823 (leicht transkribiert)

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    Eine Inquisition des Denkens! Es ist ungeheuerlich mit welch primitiven Instrumenten die teilweise noch BUNTE Meinungsvielfalt gekapert werden soll – jene, die sich die FREIHEIT des DENKENS bereits zurück erobert haben, werden solche Maßnahmen nicht erschüttern!
    Außerdem bin ich der felsenfesten Meinung, dass jegliches WISSEN Allgemeingut ist und jeder auf seine ganz individuelle Art notgedrungen eine Interpretation des Gesagten vornimmt – manche stellen ihr Wissen zur Verfügung, dafür wird ein finanzieller Ausgleich entrichtet, der deckt vielleicht die Herstellungskosten, niemals aber die Wertigkeit des INHALTS. Ich spreche hier von der "geistigen Evolution", in der der Leser den Inhalt mit den eigenen Lebenserfahrungen und Beobachtungen überprüft und sein Wissen erweitert.
    "Unwissende, wir werden euch schulen, damit ihr unwissend bleibt" – Reiner Kunze "Dialektik.
    "Sie" wollen uns um jeden Preis der Welt DUMM halten!!!, damit wir diese Spielchen nicht durchschauen.
    Pfui Teufel, dafür soll jetzt das Urheberrecht herhalten – für wie blöde haltet ihr uns "eigentlich"???

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    Selbst unter Metternich durften die zensierten Zeitungen verkauft werden, wenn die beanstandeten Stellen geschwärzt wurden! Die mußten damals dafür einen Haufen Leute beschäftigen. Ich denke, daß es wohl kostet, aber machbar ist, wenn man den Umschlag austauscht. Das ist ja machbar, da es wohl im Taschenbuchstil gefertigt ist und nicht wie alte Bücher hinten innen vernäht.

    Knallrot wäre doch eine gute Wahl! Auffälliger als Pestgelb und mit Wörterbüchern nicht zu verwechseln! (Es gibt genug Farben, daß man nicht ausgerechnet häßliches Gelb nehmen muß!)

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    HERBERT WEISS am

    Wenn bei einigen Leuten eine Verwechslungsgefahr bestünde, müssten sie schon geistig ziemlich zurückgeblieben sein. Doch dann kämen sie als interessierte Leser ohnehin nicht in Frage. Schätze mal, der alte Langenscheidt, der nach seinem Ableben im Zuge der großen Umbettung wegen Speers Berlin-Plänen samt seines Mausoleums an den Rand unseres Ortes umgesetzt wurde, würde sich im Grabe umdrehen.

    Aber solche Winkeladvokaten kennen keinen Anstand und keine Verwandten, wenn sie die Ziele ihrer Auftraggeber umsetzen sollen!

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    Urheberrechtsverletzung! am

    Ich bin begeistert! Die Unverschämtheit, dieses Skandalbuch im Erscheinungsbild und mit einem gestohlenen L den Büchern des Langenscheidt Verlags optisch anzunähern, muss geahndet werden. Ganz abgesehen vom Inhalt, der in diesem Buch vermutlich zu finden ist. Ich freue mich ungemein, sollte der Langenscheidt Verlag in dieser Auseinandersetzung Recht bekommen. wer Urheberrechte verletzt , dem muss das Handwerk gelegt werden!

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      Marques del Puerto am

      @ URHEBERRECHTSVERLETZUNG!

      dass sehe ich auch so , den drittklassige Anwälte die sonst nichts zu tun haben müssen eben auch so ihr Geld verdienen können, dafür hat unsere Firma äähh der RECHTSSTAAT ja gesorgt das sowas möglich ist.
      Ich persönlich sehe das Cover auch kritisch . Warum nicht ein schönes altes Schei***häusel mit Herzchentür und aussen mit BILD, FAZ, SZ, BZ usw. dran geklebt. Die Tür steht leicht offen und man kann erahnen das auf dem Donnerbalken Jan Hofer von der ARD sitzt. Natürlich nur als Karikatur damit die keine Anwälte auf die Idee kommen eine Abmahnung zu schreiben. 😉
      Das ist doch mal ein Cover und heißt übersetzt, Lügenpresse, ois fürn Oarsch…

      Mit besten Grüssen

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    Das Volk trägt den Maulkorb und die Bonzen tanzen auf dem Maskenball! am

    Jetzt werden wieder Bücher verbannt….und es ist nicht mehr weit zum Scheiterhaufen…. eine gleichgeschaltete Presse gibt es ja schon, das erkennt man an der Einheitsmeinung und den Corona Zahlen

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    Hans Heinrich Klöker am

    Tja, für die Lügenpresse IST ES SCHON ENTLARVEND, dass man nicht inhaltlich auf dieses Werk reagieren kann..Da muss schon das Cover dieses Buches herhalten…Man kann nur sagen:EINFACH PEINLICH!!!!

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    Schildkrötensuppe Curzon am

    Man weiß zwar vor Gericht nie ganz sicher, was herauskommt, aber ich glaube, er verdientvolle Langenscheidt-Verlag hätte hier kaum eine Chance. Ich habe selbst mehre Wörterbücher von Langenscheidt und erkenne hier keine Ähnlichkeit, geschweige den Verwechslungsgefahr. Nur ein großes L allein bewirkt das nicht.
    Verfolgungswahn ist hier aber auch nicht angebracht, da überschätzt der Autor sei Büchlein.

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    Rebecca-Vanessa Wille am

    Andere Schriftart, andere Schriftfarbe, anderes Design und andere Umschlagfarbe- wer das verwechselt benötigt kein Wörterbuch, sondern eine Brille!

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    Natürlich soll hier auf den typischen Langenscheidt-Look angespielt werden. Das Cover ist gestalterisch aber weit genug von den Wörterbüchern entfernt, um Verwechslungen zu verursachen. Hier handelt es sich um eine künstlerische Neuschöpfung, die "zitiert ohne zu kopieren". So dürften auch die Anwälte von Kopp argumentieren. Kunkel hat mit seiner Werbeagentur für Firmen wie Mercedes-Benz und Coca-Cola gearbeitet – der wird schon wissen, was er macht und wie weit er gehen kann. Er dürfte das Cover ja sicherlich abgenommen haben. Fällt eigentlich niemandem auf, dass die Pons-Anwälte ein Jahr gewartet haben, bevor sie einschreiten? So lange ist das Buch nämlich schon auf dem Markt. Wieso gerade jetzt?

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      INNERLICH_GEKÜNDIGT am

      Weil das Buch seit einiger Zeit immer größere Bekanntheit erlangt. Es wird verlinkt, taucht in Internet-Beiträgen auf und wird halt mehr und mehr publik. Und das will das "Demokraten"-pack halt unterlaufen. Die haben schon mitgekriegt, dass mehr und mehr Leute kapieren, was hier läift. Ich hoffe sehr, dass die Kopp-Anwälte genug von Urheberrecht verstehen. Vermutlich wird der nächste Versuch von diesem Geschmeiß darin bestehen, das Buch bei Amazon rauszuwerfen.

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      Schwarzspecht am

      @00Schneider
      „Fällt eigentlich niemandem auf, dass die Pons-Anwälte ein Jahr gewartet haben, bevor sie einschreiten?“
      Ganz einfach: weil sie es jetzt erst erfahren haben.

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    Wer so dämlich ist und das Cover so exakt aus Werbegründen kopiert ist selber Schuld. Wundert mich das die Weisung so spät erst kommt. Ist doch eindeutig. Hätte eigentlich jedem Verlag vor Druck auffallen müssen. Naja, selbst Schuld

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      Schildkrötensuppe Curzon am

      Quatsch mit Soße, es besteht objektiv keine Verwechslung, Gefahr.

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      So’n Quatsch. Als ob auch nur einer Jesse James mit Diederich Heßling verwechseln könnte.

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