Massachusetts schafft die letzte Grenze ab und öffnet die Tür für späte Abtreibungen. Gouverneurin Healey feiert den Schritt als Sieg der Frauenrechte und ignoriert den Tod ungeborener Babys. Unglaublich! Der Kompass steht Kopf! Die Gefahr droht auch uns. Jetzt Gegenstimmen stärken! Julia Ruhs hat das Buch „Links-grüne Meinungsmacht“ vorgelegt. Sie weiß, wovon sie spricht. Hier mehr erfahren.
Und wieder hat ein US-Bundesstaat die Frist für Abtreibungen abgeschafft. Die Gouverneurin Maura Healey unterzeichnete jetzt das Gesetz «Prioritizing Patient Access to Care Act», und das unter großem Beifall der umstehenden Frauen. Im Schnellverfahren peitschten die Demokraten dieses abstoßende Gesetz durch die Legislative. Das Repräsentantenhaus des Staates Massachusetts billigte es im Juli mit 119 zu 35 Stimmen. Dabei stimmten sämtliche Republikaner und auch zehn Demokraten dagegen.
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COMPACT unterstützenDie Gouverneurin sagte:
«Wir sind überzeugt, dass Entscheidungen zur Gesundheitsversorgung zwischen Frauen und Familien sowie ihren Ärzten getroffen werden sollten, nicht von Politikern.»
Das heißt, in Zukunft hängen Abtreibungen hier allein vom «fachlichen Urteil des Arztes» ab und müssen nach der 24. Woche nicht mehr zwangsläufig in einem Krankenhaus durchgeführt werden. Healey erklärte, als Gouverneurin verspreche sie, dass sie – ganz gleich, was Donald Trump oder die Republikaner im Kongress oder am Obersten Gerichtshof tun würden – dafür sorgen werde, dass Frauen ihre eigenen Entscheidungen in ihrer Gesundheitsversorgung treffen könnten und nicht die Regierung. Die ursprüngliche Frist für Abtreibungen in Massachusetts lag bei der erwähnten 24 Wochen. Danach durften Abtreibungen ausschließlich dann vorgenommen werden, wenn die Mutter in Lebensgefahr schwebte oder das Kind nach der Geburt voraussichtlich keine Überlebenschance gehabt hätte.
A blue state just legalized abortion up until birth.
Surrounded by applauding women, Massachusetts Gov. Maura Healey signed a sweeping abortion bill Monday that removes the state’s gestational age limit, giving health care providers greater discretion to perform abortions later… pic.twitter.com/ZtDIgWwVMC
— Fox News (@FoxNews) August 11, 2026
Seit dem Supreme-Court-Urteil Dobbs v. Jackson Women’s Health Organization im Juni 2022 gibt es in den USA kein bundesweites Verfassungsrecht auf Abtreibung mehr. Die einzelnen Bundesstaaten können eigenständig entscheiden, ob und bis zu welcher Woche Abtreibungen legal durchgeführt werden dürfen.
In 13 Staaten gilt ein nahezu totales Verbot ab der Befruchtung – mit Ausnahmen im Falle der akuten Lebensgefahr für die Schwangere. Dazu zählen unter anderem Tennessee, Idaho und North Dakota. In der Regel sind es republikanisch geführte Staaten, in denen das ungeborene Leben stärker geschützt wird.
Tod durch die Abtreibungspille
Ein besonderer Ausreißer ist Alaska. Dort gibt es keine gesetzliche Wochenfrist – Abtreibungen sind bis zur Geburt legal und durch die staatliche Verfassung geschützt. Im Juni 2026 überstimmte die Legislative zudem mit den Stimmen von 15 republikanischen Abgeordneten das Veto des pro-life Gouverneurs Mike Dunleavy gegen ein Gesetz, das Apothekern erweiterte Verschreibungsbefugnisse einräumt. In Florida, Georgia, South Carolina und Iowa– alle werden vier werden ebenfalls von den Republikanern kontrolliert – sind Abtreibungen ebenfalls legal, allerdings nach sechs Wochen illegal. In weiteren Staaten variiert die Grenze von 12 und etwa 27 Wochen.
In Alaska, Colorado, Maryland, Michigan, Minnesota, New Jersey, New Mexico, Oregon und Vermont sind Abtreibungen sogar bis kurz vor der Geburt legal. In Washington D.C. gibt es ebenfalls keine Grenze. Hunderttausende ungeborene Kinder sterben jedes Jahr, viele davon durch die massenhafte Verbreitung von Abtreibungspillen. Das Urteil aus dem Jahr 2022 hat zwar Türen für den Lebensschutz geöffnet, doch solange große Teile des Landes das Lebensrecht des ungeborenen Kindes weiterhin missachten, ist der Kampf um den Schutz der Schwächsten bei weitem noch nicht gewonnen.
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