Putins Stunde ist da

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Wladimir Putin ist der beeindruckendste Führer auf der Weltbühne. Er hat überlebt und ist aus einem Russland hervorgegangen, das während der Jelzin-Jahre von Washington und Israel korrumpiert wurde und hat Russland wieder als Weltmacht etabliert. Ein Gastbeitrag des ehemaligen US-Vizefinanzministers.

_Ein Kommentar von Paul Craig Roberts

Er setzte sich erfolgreich mit der amerikanisch/israelischen Aggression gegen Südossetien und gegen die Ukraine auseinander und gliederte auf Wunsch der Krim die russische Provinz wieder in das Mutterland Russland ein. Er hat endlose Beleidigungen und Provokationen von Washington und dessen Imperium geduldet, ohne in gleicher Weise zu reagieren. Er ist ein Ratgeber und ein Friedensstifter aus einer Position der Stärke heraus.

„Eine kriminelle Handlung, die den Dritten Weltkrieg auslösen könnte“

Er weiß, dass das amerikanische Imperium, das auf Anmaßung und Lügen basiert, wirtschaftlich, sozial, politisch und militärisch untergeht. Er versteht, dass Krieg keinen russischen Interessen dient.

Washingtons Ermordung Qasem Soleimanis, eines großen iranischen Führers, ja eines der seltenen Führer der Weltgeschichte, hat die Führung Trumps verdüstert und Putin ins Rampenlicht gerückt.

Die Weichen sind gestellt, damit Putin und Russland die Führung in der Welt übernehmen können.

Franklin D. Roosevelt war eine der zentralen Figuren des 20. Jahrhunderts. Er regierte sein Land länger und mit mehr Folgen für die Völker dieser Erde als jeder andere Präsident. Unter ihm nahm die US-amerikanische „Friedenspolitik“ jene Formen an, die bis heute kriegerische Konflikte auslösten und noch auslösen können. Dirk Bavendamm beleuchtet in seinem Buch die Rolle von Roosevelt vor und während des Zweiten Weltkriegs. Das Buch kann hier bestellt werden!

Die Ermordung Soleimanis durch Washington ist eine kriminelle Handlung, die den Dritten Weltkrieg auslösen könnte, so wie der Mord an dem österreichischen Erzherzog den Ersten Weltkrieg. Nur Putin und Russland können mit Hilfe Chinas diesen Krieg, den Washington in Gang gesetzt hat, stoppen.

Putin hat verstanden, dass die von Washington/Israel beabsichtigte Destabilisierung Syriens gegen Russland gerichtet war. Ohne Vorwarnung griff Russland ein, besiegte die von Washington finanzierten und bewaffneten Stellvertretertruppen und stellte die Stabilität Syriens wieder her.

Besiegt haben Washington und Israel beschlossen, Syrien zu umgehen und den Angriff auf Russland direkt in den Iran zu verlegen.

Die Destabilisierung des Irans dient sowohl Washington als auch Israel. Für Israel beendet der Iran mit seinem Untergang die Unterstützung für die Hisbollah, die libanesische Miliz, die zweimal die israelische Armee besiegt und die Besetzung des Südlibanons durch Israel verhindert hat. Für Washington ermöglicht der Untergang des Irans den von der CIA unterstützten Dschihadisten, Instabilität in die Russische Föderation zu bringen.

„Trump aus einem verlorenen Krieg herausholen“

Wenn Putin sich nicht dem amerikanischen und israelischen Willen unterwirft, hat er keine andere Wahl, als jeden Angriff Washingtons und Israels auf den Iran zu blockieren. Der einfachste und sauberste Weg für Putin, dies zu tun, wäre die Ankündigung, dass der Iran unter dem Schutz Russlands steht. Dieser Schutz sollte in einem gegenseitigen Verteidigungsvertrag zwischen Russland, China und dem Iran, vielleicht mit Indien und der Türkei als Mitgliedern formalisiert werden.

Das ist für Putin schwierig, denn inkompetente Historiker haben Putin davon überzeugt, dass Allianzen die Ursache für den Krieg sind. Aber ein solches Bündnis würde einen Krieg verhindern. Nicht einmal der wahnsinnige Verbrecher Netanjahu und die verrückten amerikanischen Neokonservativen würden, selbst wenn sie völlig betrunken oder getäuscht wären, dem Iran, Russland, China und, wenn sie in das Bündnis einbezogen würden, Indien und der Türkei den Krieg erklären. Es würde den Tod Amerikas, Israels und jedes europäischen Landes bedeuten, das dumm genug wäre, dabei mitzumachen.

Wenn Putin nicht in der Lage ist, sich vom Einfluss inkompetenter Historiker zu befreien, die faktisch den Interessen Washingtons und nicht denen Russlands dienen, hat er andere Möglichkeiten. Er kann den Iran beruhigen, indem er dem Iran die besten russischen Luftabwehrsysteme mit russischen Besatzungen zur Verfügung stellt, die die Iraner ausbilden und deren Anwesenheit Washington und Israel als Warnung dafür dient, dass ein Angriff auf die russischen Streitkräfte ein Angriff auf Russland ist.

Wenn dies geschehen ist, kann Putin eine Vermittlung nicht nur anbieten, sondern darauf bestehen. Das ist Putins Rolle, denn es gibt keinen anderen, der die Macht, den Einfluss und die Objektivität hat, um zu vermitteln.

Putins Aufgabe ist es nicht so sehr, den Iran zu retten, sondern Trump aus einem verlorenen Krieg herauszuholen, der Trump zerstören würde. Putin könnte seinen eigenen Preis festlegen. Zum Beispiel kann Putins Preis die Wiederbelebung des INF/START-Vertrages sein, der Anti-Raketen-Vertrag, die Entfernung der NATO von den russischen Grenzen. Tatsächlich ist Putin in der Position, alles zu verlangen, was er will.

Am 24. Oktober 1929 brachen an der Wall Street alle Dämme. Der „Schwarze Freitag“, der sich daraufhin auch in Deutschland ereignete, hat sich bis heute ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. Die neuen 20er Jahre könnten ebenfalls wieder zu einem Jahrzehnt des ökonomischen Zusammenbruchs werden. Viele renommierte Autoren wie Dirk Müller, Max Otte oder Markus Krall rechnen mit einem Crash, wie es ihn so noch nie zuvor in der Geschichte der Weltwirtschaft gegeben hat. Lesen Sie alles zu diesem Thema und den anstehenden gigantischen Umwälzungen in der aktuellen Ausgabe des COMPACT-Magazins, die jetzt unter COMPACT-Digital+ abgerufen oder aber als Druckausgabe im Shop bestellt werden kann.

Iranische Raketen können jedes amerikanische Schiff in der Nähe des Irans versenken. Chinesische Raketen können jede amerikanische Flotte in der Nähe Chinas versenken. Russische Raketen können amerikanische Flotten überall auf der Welt versenken. Die Fähigkeit Washingtons, Macht in den Mittleren Osten zu verlagern, jetzt, wo jeder, Schiiten und Sunniten und Washingtons ehemalige Stellvertreter wie ISIS die Amerikaner leidenschaftlich hasst, ist gleich Null. Das Außenministerium musste die Amerikaner anweisen, den Mittleren Osten zu verlassen. Wie soll Washington als eine Kraft im Mittleren Osten zählen, wenn dort kein Amerikaner sicher ist?

„Besser, wenn die Initiative in den Händen Putins liegt“

Natürlich ist Washington dumm in seiner Arroganz, und Putin, China und der Iran müssen dies berücksichtigen. Eine dumme Regierung ist in der Lage, nicht nur sich selbst, sondern auch andere in den Ruin zu treiben.

Es gibt also Risiken für Putin. Aber es gibt auch Risiken für Putin, wenn er die Verantwortung nicht übernimmt. Wenn Washington und Israel den Iran angreifen, was Israel durch irgendein Ereignis unter falscher Flagge wie das Versenken eines amerikanischen Kriegsschiffs und die Schuldzuweisung an den Iran zu provozieren versuchen wird, dann wird Russland ohnehin im Krieg sein. Es ist besser, wenn die Initiative in den Händen Putins liegt. Und besser für die Welt und für das Leben auf der Erde, wenn Russland die Verantwortung übernimmt.


Paul Craig Roberts war stellvertretender Finanzminister in der Regierung von US-Präsident Ronald Reagan und gilt als einer der Mitbegründer der damals betriebenen Wirtschaftspolitik, der sogenannten Reagonomics.

 

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38 Kommentare

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    Meines Erachtens will Putin zwar taktische Allianzen mit anderen Staaten, aber keine festen Bündnisse, die einem engeren Kontakt nach Mitteleuropa im Wege stünden. Sowohl China wie der Iran stehen Russland kulturell ferner als Mitteleuropa, mit dem Putin auch Geschäfte machen will.

    Würde Putin jedoch dem Iran ein enges Bündnis anbieten, könnte die "Lobby" den Druck auf Putin erhöhen: mehr Sanktionen, eine noch stärkere Isolation Russlands von Europa. Und das ist auch nicht im Interesse Russlands. Denn im kürzlichen Gasdeal zwischen Moskau und Peking saßen die Chinesen am längeren Hebel – weil das vom Westen sanktionierte Russland schon jetzt geopolitisch unter Druck ist, indem die Russen Bedingungen der Chinesen akzeptieren mussten, die sie vorher ablehnten.

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    Putin spricht Deutsch und unsere machen nichts daraus. Wie blöd kann man sein? Sie lassen sich von Wallstreet erpressen.

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    Jeder hasst die Antifa am

    Putin ist ein echter Kerl und Leader der sein Land führen kann, im Gegensatz zu den unfähigen Bundesdeutschen Hosenanzüginnnen

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    Putin ist zuallererst Kommunist. Die Freiheit der amerikanischen Bürger ist auch bereits verschwunden. Immerhin haben sie die meisten Häftlinge weltweit, und eine Staatsquote, die sich der der ehemaligen UdSSR nähert. De USA sind bis weit über den Scheitel verschuldet, es rettet sie gerade noch, dass der Dollar Weltleitwährung ist. Europa ist bereits unter der kommunistischen EU versklavt, siehe Migranten und EZB und die Chefin des IWF ist Kommunistin. Putin braucht nur zu warten, bis der Schuldenberg implodiert und die Bürger der "Demokratien" sich in den Kommunismus wünschen. Bekanntlich ist jede Demokratie eine Diktatur der Dummen. Einfach, weil die Dummen immer in der Mehrzahl sind.

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      Was soll an Putin denn Kommunist sein? Die meisten Gefangenen sitzen in den USA. Es geab niemals einen resl existierenden Kommunismus, dies ist ein Propagandabegriff der Nato, es gab den real existierenden Sozialismus und gibt ihn als Globalismus noch heute. Putin kann nicht einfach warten das die Geldmenge explodiert, er müsste selbst erst ein umlaufgesteuertes Vollgeld einführen!

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        Ob man das System Marxismus, Kommunismus, Sozialismus nennt, es bleibt immer die gleiche Unterdrückung für die Mehrheit. Das hatten schon die Mesopotamier, die Ägypter, die Inkas, auch die Jesuiten haben in Südamerika sowas aufgezogen. Nachzulesen bei Igor Schafarewitsch, Der Todestrieb in der Geschichte. Zufällig haben wir gerade einen Jesuiten aus Südamerika als Papst, der sogar eine behinderte Schulschwänzerin eingeladen hat.
        Mit welchen Qualifikationen ist denn Putin Geheimdienstoffizier geworden, zu einer Zeit, da der Sozialismus/Kommunismus in der UdSSR in Hochblüte stand? Und das hat er von einem Tag zum anderen vergessen, als er Präsident wurde?

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        @Willi – 1/2:

        "Ob man das System Marxismus, Kommunismus, Sozialismus nennt, es bleibt immer die gleiche Unterdrückung für die Mehrheit."

        Soweit ich Sie richtig verstehe, wollen Sie uns hier sagen, dass jedes jeweils in der Geschichte implementierte System, welches in irgendeiner Form "Sozialismus" genannt werden könnte, immer in Unterdrückung der Mehrheit resultierte. Schön und gut, aber

        1.) nun zu schlussfolgern Putin wäre Kommunist, weil er in der UDSSR sozialisiert wurde ist – mit Verlaub – platter Unsinn. (So wie es Unsinn ist im herrschenden System des Westens den Marxismus zu wittern, wo wir es mit Zerfallsformen – und hegemonialen Instrumenten – des Liberalismus zu tun haben.)

        2.) Wann wurden und werden Mehrheiten denn nicht einmal – mehr oder weniger, brutal oder sanft – unterdrückt? Echte "Herrschaft der Mehrheit" hat es doch noch nie gegeben. Wenn Kulturen in reine Zivilisationen degenerieren, dann gab es immer Phasen vermeintlicher Volksherrschaft ("Demokratie" – bis diese vom "Cäsarismus" hinweggefegt wird), nur sind diese immer gleichbedeutend mit der Herrschaft des Geldes: …

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        @Willi – 1/2:

        "Am Anfang war man begütert, weil man mächtig war. Jetzt ist man mächtig, weil man Geld hat. Erst das Geld erhebt den Geist auf den Thron. Demokratie ist die vollendete Gleichsetzung von Geld und politischer Macht."
        (Oswald Spengler: Der Untergang des Abendlandes. Band II.)

        Und zu der vermeintlichen Freiheit, die gerade die "liberale Demokratie" des Westens verspricht, so sei hier Ernst Jünger zitiert: "Die geheime Gewalt ist schrecklicher als die offene Gewalt" (Journal IV vo, 6. September 1945). Er schrieb ebenfalls: "Die Versklavung kann erheblich zunehmen, wenn man ihr einen Anschein von Freiheit verleiht."

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    Insgesamt hört man das von einem Amerikaner gern. Nur soviel: Das heutige Russland ist ohne sein von der SU geerbtes,gewaltiges Nuklear-Arsenal keine Weltmacht mehr und auch mit diesem nur noch in der Defensive. Die USA hätten Russia in Syrien gewaltig auf die Mütze hauen können,rätselhaft,warum sie die Gelegenheit verpassten.2. China ist die Weltmacht,nicht Russland,und der Rest das eurasischen Kontinents täte gut daran,sich an China anzulehnen, Russland als Hegemon ist für Deutsche unakzeptabel, dazu lastet zuviel Vergangenheit,die Rl an jedem 9. Mai wieder erweckt.

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      A. BENJAMINE MOSER am

      LIEBER K. BLAUBÄR
      OFFENSICHTLICH IST IHNEN DIE REDE VON HERRN PUTIN AM 1. MÄRZ 2018 ENTGANGEN. SCHAUEN SIE SICH DIESE FAKTEN VIELLEICHT ERST EINMAL AN UND BEDENKEN SIE DEREN KONSEQUENZEN, SOFERN SIE DAS VERMÖGEN? SIE PALAVERN DAHER UND HABEN REICHLICH WENIG AHNUNG… MFG ABM

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        Ah,die liebe frau moser lebt noch! was machen die hühner u. die katze? familie gesund? und der strickstrumpf, wie wärs mit einem paar pulswärmern für käpt’n blaubär?
        liebe grüße in die schweiz: B.

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      Jürg Rückert am

      Die Gruppe Putin hat der orthodoxen Kirche die Freiheit zurückgegeben. Da war sicher Berechnung im Spiel, aber mitnichten eine Feindschaft, ja ein Vernichtungswille, wie sie die KP Chinas gegenüber den Christen besitzt.
      Ein Prophet warnte Israel, sich auf seine Festung Lachis statt auf Gott zu stützen. Jetzt scheint mir dort die Devise zu sein: Israel müsse sich zu seiner Sicherheit mit einem riesigen Wall aus Leichen umgeben. Sein Gott unterstützt das nicht.
      Die USA befinden sich in der Phase des Riesen, der nur noch auf tönernen Füßen steht.
      Die BRD bietet sich selbstmordssüchtig als eines der Schlachtfelder an.

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        Mir kommen die Tränen.Chinas Bischof lebt und ist gesund und in Freiheit."Vernichtungswillen", Schwachsinn. Daß Mission in China angesichts des Abfalls von -zig Millionen in Europa nicht gerade angesagt ist,steht auf einem anderen Blatt.

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        RechtsLinks am

        JÜRG RÜCKERT, Sie sollten nicht kommentieren, wenn Ihnen schon am Grundwissen mangelt. Und zwar in den Punkten: Putin und die Kirchen Russlands, China und seine Christen, USA und Israel der Neuzeit und AT, die Götter und die Völker der Lavente. Es gibt echt gute Bücher um das Wissen aufzufrischen.

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      Heinrich Wilhelm am

      An eine Großmacht anzulehnen, ist sicher sehr schmeichelhaft für die Großmacht.
      Aber auch schleimig. Außerdem fremdbestimmte Politik: Immer der Kotau!
      Ist es nicht erstrebenswert, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen, mit den Nachbarn wenigstens auf Augenhöhe?

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        Sie Realist, JEDER marginalisierte Staat auf dieser Erde, D eingeschlossen,muß sich an einen der noch mächtigen anlehnen,ob er will oder nicht.

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      Gesslers Hut am

      K.Blaubär sammelt Wohlverhaltenspunkte, in der Hoffnung auf eine extra Portion Reis.

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    Querdenker der echte am

    RechtsLinks am 8. Januar 2020 15:20
    "Quatsch. Putin ist Zionist. Wartet mal bis zum 9. Mai. Da wird allen Putinverstehern geholfen."

    Warten wir erst mal den 11. Januar 2020 ab. das dauert nur noch wenige Tage.
    Weshalb soll Putin Merkel zum Rapport an diesem Tag zu sich befohlen haben??
    Da schweigt der Mainstream geflissentlich darüber!
    Man weis es nicht!!

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      Bernd Welzel am

      QUERDENKER DER ECHTER,
      Nicht gerade Aus sehen können, aber Querdenken darstellen. Man-Mann

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    DerSchnitter_Maxx am

    Vielleicht ist auch … die Stunde für’s Deutsche Volk gekommen … ?! 😉

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    Heinrich Wilhelm am

    Was haben wir davon?
    Zaungäste der Macht – mit Gestalten, wie Merkel, AKK, Walter-Borjans, Eskens… Boah!!!
    Und dem Supertalent… net, dass ich’s zusammebring… ääh, ach ja: Heiko Maas.
    Nun ist mir der Name doch noch eingefallen.

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    Ein großartiger Beitrag! Die USA haben mit diesem Terroranschlag vor allem erreicht, dass große Teile der arabisch-muslimischen Welt wieder näher zusammenrücken. Und das könnte die Stunde Putins und der mit Russland "befreundeten" Nuklearnationen sein.

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      Amerika first, also ökonomisch betrachtet sieht das für die Texaco/Chevron- Amis so aus, daß die Öl-und Gaspreise stark steigen müssen, damit die Amis ins Exportgeschäft einsteigen können. Arabisch-Iranische Exporte verdrängen bzw. nur nach USA leiten, dafür Fracking-Gas nach Europa leiten, also wettbewerbsfähig machen, um Russland rauszudrängen. Diese Rechnung scheint aufzugehen. Dumm nur, daß von höheren Preisen auch die Russen profitieren. Aber da wird Trump schon noch was einfallen.

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    Auf diese Weise könnte sogar wahr werden, was viele Trump nicht zugetraut hätten:
    Rückzug in Form von ‚ein Schritt vorwärts, zwei zurück‘
    (wäre ja sonst auch etwas zu einfach für die anderen).

    Doch vielleicht soll Putin, so geschickt er sich bisher verhalten hat,
    jetzt in eine bestimmte Rolle hineingedrängt werden?

    Und werden sich die USA wirklich zurückziehen?
    Man kann es kaum glauben.

    Ekelgefühle verursachende Mitläufer wie von der Leyen gibt es genug.

    Es wäre für Putin wohl auch nicht einfach, die Geschicke im Nahen Osten zu regeln.

    Einfach nur degoutant, wie viele sich jetzt schon wieder den Untergang herbeiwünschen.
    Die Heimat der Juden ist nunmal Israel und nicht Madagaskar oder Uganda oder Birobidschan oder New York.

    Die Chinesen werden sich jedenfalls lauernd zurückhalten.

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        RechtsLinks am

        Quatsch. Putin ist Zionist. Wartet mal bis zum 9. Mai. Da wird allen Putinverstehern geholfen.

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        @ Rechtslinks

        Putin ist kein Hard-Core-Israeli. Aber mit dem 9. Mai haben Sie recht, die alljährlichen Siegesparaden über Nazi-Deutschland oder über das faschistische Deutschland, manche können nach wie vor nicht zwischen Mussolini und Hitler unterscheiden, jedenfalls hört sich "faschistisch schärfer und besser an, … na jedenfalls die Paraden zum "großen vaterländischen Krieg" gehen mir auch gehörig auf den Senkel.

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        Weil Putin ein so schrecklicher Zionist ist, hat er Assad (und auch den Iran) im Kampf gegen die IS-Terroristen unterstützt?!

        Zionismus wird ähnlich oft als ‚Gegenargument‘ verwendet wie ‚Faschismus‘ oder ‚Islamismus‘.
        Da ist ‚Bolschewismus‘ bei weitem unpopulärer.
        Wenn Sie so wollen, war sogar Luther ein Zionist.

        Solange es beim Zionismus um die Sehnsucht
        nach dem himmlischen Jerusalem oder
        nach einer irdisch-nationalen Heimstatt für das jüdische Volk geht
        und nicht um die Befriedigung von Allmachtphantasien
        (in die man allzuoft von anderen hineinmanövriert wird) –
        was ist dagegen einzuwenden?

        Die 9.-Mai-Paraden und schätzungsweise
        72 anderen Gedenkfeiern der Siegermächte pro Jahr
        sind die üblichen Teufelsbeschwörungen,
        die man auf Kosten der Deutschen betreibt (Sündenbock),
        um von den eigenen Schurkereien abzulenken
        und dem eigenen politischen Handeln massenwirksam einen Sinn zu verleihen
        (wie gesagt: kein Jesus ohne Judas).

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      》Die Heimat der Juden ist nunmal Israel《

      So wie die Heimat der Deutschen von der Maas bis an die Memel und von der Etsch bis an den Belt reicht?

      D‘ accord!

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      @siegf.:Selbst wenn es nach läppischen 2000 Jahren noch ihre Heimat wäre (was wäre auf der Erde los,wenn jeder zurück erobern wollte,was er vor 2000 Jahren mal hatte?), Was geht uns Deutsche das an,ob Israel existiert oder nicht? Wieso brechen Sie als Ultra- Deutscher eine Lanze für die?

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        RechtsLinks am

        SOKRATES. Das ist eingeimpft. Da darf es keinen Zweifel dran geben. Indoktrination vollendet. Fastehste?

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        Tja, ich erlaube mir als Deutscher auch eine Meinung zur Verschwörung des Piso oder zu den ägypischen Pyramiden, zumal wenn es das Thema des Strangs hergibt.
        Mag Sie vielleicht verwundern, aber interessiert mich.

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        Wenn Sie das trotz der Geschichte und der Religion der Juden nicht so sehen – nun.
        Die Frage mit Nein zu beantworten impliziert für mich, dass sie auch das Deutsche Volk und sein Reich verloren geben, nur weil es einmal sehr geschrumpft und vertrieben sein wird – und weil die Verachtung des Fremden größer als die Liebe zum Eigenen gewesen sein wird.
        Sehr, sehr schade.
        Ich werde das Deutsche Volk nie verloren geben, und wenn ich der letzte bin.

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      SIEGFRIED, sind Sie sicher mit dem was Sie behaupten?
      “Die Heimat der Juden ist nunmal Israel und nicht Madagaskar oder Uganda oder Birobidschan oder New York”
      Da gibts ganz andere Meinungen. Z.B. Poliak, Kutschera und andere.
      Laut dem Artikel „Statistik“ in der Jewish Encyclopaedia betrug die jüdische Weltbevölkerung im 16. Jahrhundert nur etwa eine Million.
      Dies bedeutet, wie Poliak, Kutschera und andere betont haben, dass im Mittelalter die Mehrheit jener, die sich zum jüdischen Glauben bekannten, Khasaren waren.
      Ein beträchtlicher Teil dieser Juden zog nach Polen, Litauen Ungarn und den Balkan, wo sie jene ostjüdische Gemeinschaft schufen, welche ihrerseits wiederum zur dominierenden Mehrheit des Weltjudentums wurde. Dazu die Frage: Kann Samy Davis jr., der konvertierter Jude war, Anspruch auf ein Israel in Palaestina haben?
      “Politisch nämlich „sind wir die Aggressoren, während sie sich selbst verteidigen…Das Land gehört ihnen, weil sie es bewohnen, während wir ankommen und uns hier niederlassen, und aus ihrer Perspektive wollen wir ihnen ihr Land wegnehmen, noch bevor wir hier richtig angekommen sind.“ –Ben Gurion-

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        Die Khasaren-Theorie ist eine von vielen.
        Wieviel Bayerisches ist noch in den heutigen Bayern oder Preußisches in den Preußen?
        Obwohl auch ich das Abstammungs- und Aussehensprinzip vertrete, ist das freilich nicht alles. Geschichte, Kultur und Mythos gehören mit dazu. Ich respektiere den Überlebenswillen der Völker. Eins, das überlebt, selbst wenn es mal bis auf 100 zusammengeschrumpft war, verdient den Respekt umso mehr als ein kleingeistiger, kurzdenkender ‚Deutscher‘.

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