Pädophilie in Hollywood: Das dunkelste Kapitel der US-Filmindustrie – Wir zerren die Täter ans Licht

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In dem vor wenigen Monaten erschienenen Dokumentarfilm Out of Shadows packen zwei Stuntmen und ein ehemaliger CIA-Agent über organisierte Kinderschänderstrukturen im amerikanischen Filmgeschäft aus. Alles nur Verschwörungstheorien?

Das jedenfalls meinen führende Mainstream-Medien in den USA und auch bei uns. Dabei hatte die Filmemacherin Amy Berg schon 2014 in ihrer Doku An Open Secret die Schicksale früherer Kinderstars nachgezeichnet, die in der vermeintlichen Traumfabrik Hollywood Opfer sexueller Übergriffe wurden. Selbst die Frankfurter Allgemeine Zeitung räumte 2017 ein, dass die Recherchen Bergs „mühelos“ ausreichten, „um die Strukturen eines langjährigen Pädophilen-Netzwerks zu erkennen“.

CIA-Whistleblower Kevin Shipp. Er packt über Pädos in Hollywood aus. | Foto: Screenshot Youtube

In dem FAZ-Beitrag heißt es: „Amy Berg arbeitet ohne Sensationselemente und mit größter Vorsicht, zu der die heikle Rechtslage zwingt. Sie beschreibt Strategien: den onkelhaften Marty Weiss, ein auf Kinderdarsteller spezialisierter Manager, der bevorzugt das Vertrauen von Eltern und Kind erschlich und einem sogar aus Familienvideos entgegengrinst; den Unternehmer Marc Collins-Rector, der glamouröse Partys mit nackten Jungs im Whirlpool ausrichtete und in dessen damaliges Webvideoportal auch Hollywoodgrößen wie der Produzent David Geffen oder der Regisseur Bryan Singer investierten. Singer soll solche Partys auch besucht haben – weitergehende Aussagen musste Berg herausschneiden, nachdem einer ihrer Interviewpartner Singer wegen Missbrauchs verklagt, die Klage dann jedoch wieder zurückgezogen hatte.“

Tatsächlich scheinen Kindesmissbrauch und sexuelle Übergriffe auf Minderjährige eine lange „Tradition“ in Hollywood zu haben. In COMPACT-Spezial „Kinderschänder: Die Netzwerke des Bösen“ beleuchten wir dieses dunkelste Kapitel der US-Filmindustrie, geben den Opfern eine Stimme und zerren die Täter ans Licht.

Nur einige Fälle:

Charlie Chaplin: Der weltberühmte Komiker hatte ein Faible für junge Mädchen: Er schwängerte 1918 die 16-jährige Darstellerin Mildred Harris und begann zwei Jahre später ein Verhältnis mit der 12 Jahre alten Lita Grey.

Errol Flynn: Der Frauenschwarm und Held des Mantel- und Degenfilms stand 1942 wegen Vergewaltigung der Minderjährigen Betty Hansen und Peggy Satterlee vor Gericht verantworten. Später soll er sich an der 15-jährigen Filmtänzerin Beverly Aadland vergangen haben.

Roman Polanski: Der Star-Regisseur stand 1977 vor Gericht, weil er die 13-jährige Samantha Gailey im Haus des Schauspielers Jack Nicholson unter Drogen gesetzt und vergewaltigt haben soll. Einer möglichen Haftstrafe entzog er sich durch Flucht nach Europa. 2009 wurde er in der Schweiz festgenommen und zu zwei Jahren Haft verurteilt. Vier weitere Frauen werfen dem Star-Regisseur sexuelle Übergriffe vor, darunter die Schauspielerin Charlotte Lewis, die sagt, sie sei von Polanski als 16-Jährige bei einem Casting in dessen Haus missbraucht worden. Die Mimin Renate Langer behauptet, sie sei als 15-Jährige von ihm 1973 in seinem Chalet in Gstaad sexuell an-gegangen worden.

Elijah Wood: Der Schauspieler, der als Jugendlicher in der Herr der Ringe-Trilogie von Peter Jackson (2001–2003) den Hobbit Frodo spielte, sagte 2016 zur Sunday Times über Kinderschänder-Strukturen in Hollywood: „Ich wurde in die dunklen Abgründe geführt und erkannte, dass diese Dinge möglicherweise noch immer passieren.“ Und weiter: „Es war alles organisiert. (…) Menschen mit solchen Interessen sehen Dich als Beute.“ Ob er selbst Opfer wurde, blieb offen.

Corey Feldman und Corey Haim: Feldman (Stand by Me, 1986) äußerte 2014 in der Doku An Open Secret: „Pädophile sind überall in Hollywood, sie umringten mich und die anderen wie Geier.“ Dass er – wie auch sein 2010 verstorbener Freund und Kollege Haim (The Lost Boys, 1987) – in den 1980er Jahren am Set sexuell missbraucht wurde, offenbarte Feldman 2011 in der ABC-Show Nightline. Später benannte er Jon Grissom, der mit den beiden Jungstars den Film Daddy’s Cadillac (1988) drehte, als einen der Täter. In einem anderen Fall war Grissom 2003 wegen Kindesmissbrauchs verurteilt worden.

Macaulay Culkin: Der ehemalige Kinderstar, der als Hauptdarsteller in Kevin – Allein zu Haus (1990) weltberühmt wurde, bezichtigte im Februar 2019 in einem in Paris gegebenen Radio-Interview maßgebliche Hollywood-Größen, „blutrünstige Satanisten“ zu sein, die „rituell Kinder ermorden“ – allerdings ohne Namen zu nennen. Die französische Zeitung Les Échos berichtete darüber auf ihrer Website, doch nach kurzer Zeit verschwand der Artikel aus dem Netz. Culkin sagte: „Man lernt sehr früh zu erkennen, welche von ihnen Dich missbrauchen wollen und welche einen noch dunkleren Geschmack haben.“ Er selbst sei der Hölle entkommen, weil er ein „kluges und misstrauisches Kind“ gewesen sei, das „zu früh berühmt geworden ist, um wie einige andere Kinder getötet zu werden“.

Wie schlimm es in Hollywood wirklich zugeht, können Sie im neuen COMPACT-Spezial „Kinderschänder: Die Netzwerke des Bösen“ nachlesen. Wir leuchten die pädokriminellen Strukturen aus – nicht nur im Showbusiness und in der Filmindustrie. Die Spuren führen bis in die höchsten Etagen von Politik und Justiz – in Amerika, aber auch bei uns. Die umfassendste Abrechnung mit den Netzwerken des Bösen, die je in Deutschland erschienen ist.


Lesen Sie unter anderem:

*Das Gift der Achtundsechziger: Wie APO-Aktivisten, Kommunarden, Sex-Forscher und Teile der Grünen Pädophilie salonfähig machen wollten. Dahinter steckt ein ideologisches Programm, das alle moralischen und ethischen Grenzen niederreißen soll. Außerdem decken wir die Schandflecken auf der alles andere als weißen Weste von Pro Familia auf: Legalisierung von Kindersex, Abtreibungsmord, Rassenhygiene und Eugenik. Die Pädo-Propaganda der 68er wirkt bis heute nach. Sogar in den Lehrplänen von Schulen hat die Sexualisierung unserer Kinder Einzug gehalten. Lesen Sie, wovor Sie Ihren Nachwuchs schützen müssen!

*Die Hintermänner der Kinderschänder: Wer hält seine schützende Hand über die kriminellen Pädophilen-Strukturen? Wer steckt tief im Pädophilen-Sumpf? Wir beleuchten unter anderem die Fälle Marc Dutroux, Natascha Kampusch, Lügde, Bergisch Gladbach und Münster, Pascal in Saarbrücken und Maddie McCann – und präsentieren Recherche-Ergebnisse, die Ihnen die Augen öffnen werden. Erfahren Sie bei uns, warum die Ermittlungen oft im Sande verlaufen – und wohin die nicht weiter verfolgten Spuren wirklich führen.

*Die Rache der Marianne Bachmeier: Die Mutter war von Verzweiflung und Zorn getrieben, als sie den Mörder ihrer Tochter im Gerichtssaal tötete. Dieser hatte sich zwar medizinisch kastrieren lassen, wurde jedoch von einem Arzt wieder „scharf gestellt“. Dabei handelte es sich bei ihm um einen 19-fach vorbestraften Sexualstraftäter. Wir beleuchten den Fall unter neuen Gesichtspunkten.

*Die Netzwerke der Eliten: Epstein, Weinstein, Pizzagate: Immer wieder gibt es Hinweise auf die Verstrickung höchster politischer Kreise in den Kinder- und Mädchenhandel. Und das nicht nur in den USA, wie der Fall Jimmy Savile in Großbritannien oder die Sachsensumpf-Affäre in Deutschland belegen. Wir decken auf, welche Polit-Größen den Pädophilen-Netzwerken zuzurechnen sind – und mit welchen geheimen Codes die Kinderschänder arbeiten.

COMPACT-Spezial „Geheimakte Kinderschänder: Die Netzwerke des Bösen“ ist eine schonungslose Abrechnung mit dem Kinderschänder-Sumpf. Wir scheuen uns nicht, die heißesten Eisen anzufassen – und uns mit mächtigen Kreisen anzulegen, die dieses Heft am liebsten verhindert hätten. Das Verbrechen hat Name und Anschrift – wir drucken sie. Für weitere Infos zum Inhalt und zur Bestellung klicken Sie hier.

Über den Autor

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Daniell Pföhringer, Jahrgang 1973, stammt aus Bayern, wuchs in Hamburg auf und studierte dort Politikwissenschaft, Soziologie und Kulturwissenschaften. Seit Oktober 2017 ist er Redakteur von COMPACT-Magazin und betreute federführend diverse Sonderausgaben wie COMPACT-Spezial „Finanzmächte“, „Politische Morde“ oder „Tiefer Staat“.

13 Kommentare

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    "Pädophilie in Hollywood: Das dunkelste Kapitel der US-Filmindustrie – Wir zerren die Täter ans Licht". Der Titel ist irreführend da nur das wiedergegeben wird was schon bekannt ist, auch wenn manchmal ein Detail dazugefügt wird. "Täter ans Licht zerren" würde investigativen Journalismuss ala Udo Ulfkotte voraussetzen aber das tut COMPACT nicht. Jedenfalls nicht in Fällen von Kinderschändung.

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      Daniell Pföhringer am

      @Rabe: Haben Sie denn das Heft schon gelesen, um eine solche Bewertung abgeben zu können?

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    Schauspieler waren jahrhundertelang fahrendes Volk und standen gesellschaftlich und vom Einkommen her ganz weit unten. Die USA waren schon immer das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und die Filmindustrie etwas ganz Neues ohne vorhandene Strukturen und von daher für die unterschiedlichsten Glücksritter zugänglich – und die machten ihre Karriere damit – unterschiedlichster Art; denn es gab keine Strukturen und Regeln, die konnte man sich da selber machen und aufbauen – in jeder Hinsicht!
    Das Beispiel Charlie Chaplin zeigts – der Mann stammt aus der britischen Unterschicht. Wenn man den übrigen Involvierten nachgeht wird man sicher auch Ähnliches entdecken: Vorfahren Kleinkriminelle, aus der Heimat abgehauen – weil man da nichts mehr werden konnte? Auch hier war der Spruch bekannt: Dem haben Sie eine Fahrkahrte nach Amerika gekauft! – wenn jemand etwas angestellt hatte, was die Familie blamieren konnte! Und das in der Gründerzeit, als Hollywood entstand! Die USA war je stolz darauf, daß man in ihr alles werden konnte – ohne Ansehen der Person.

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      Die Nachkommen der Sklaven und Indianermörder am

      Es waren nicht nur Kleinkriminelle, sondern es gingen auch viele Hochkriminelle nach Amerika um sich dort eine goldene Nase zu verdienen.

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    Magda Schneider am

    So ist eben die Schmudelfabrik der Stars und Sternchen, wo es auch eine Marlene Dittrich hinzog……die UFA war da eine ganz andere Liga und die Filme der damaligen Stars übertreffen bis heute noch das Niveau von dieser Schmudelfabrik.

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    Da passt doch der am Mittwoch veröffentlichte Bericht des amerikanischen Senatsausschusses zu den Bidens dazu ( Watergate.tv vom 24.09.2020- Auszug)

    Die Aufzeichnungen des US-Finanzministeriums hätten zudem „potenzielle kriminelle Aktivitäten im Zusammenhang mit Transaktionen zwischen Hunter Biden, seiner Familie und seinen Partnern mit ukrainischen, russischen, kasachischen und chinesischen Staatsangehörigen aufgezeigt. In den Aufzeichnungen wurde auch vermerkt, dass einige der Finanz-Transaktionen mit etwas in Verbindung stehen, das „ein osteuropäischer Prostitutions- oder Menschenhändlerring zu sein schein“.

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    Den Kindern würden aktuelle Täter mehr helfen. Aber vermutlich sind ihre Anwälte zu gut, als das man aktive Satanisten nennen kann. Aber selbst das ist nur die Spitze des Eisbergs, es gibt da noch eine Sekte, die sich selbst als Kirche bezeichnet und ein Staat im Staat ist.

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      Als ,, Kirche“ bezeichnen sich viele, aber es gibt nur eine wahre Kirche. Wollten Sie die gerade in den Schmutz ziehen? Pfui!

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        Die Aufarbeitung ist auch zum Erliegen gekommen am

        Die Kirche hat sich selbst in den Schmutz-Dreck gezogen, durch die ganzen Pfaffen die sich an den vielen Kindern vergangen haben…

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        Jesus dreht sich im Grabe rum am

        und mittlerweile sind die Weihnachtsmärkte und Gottesdienste für Kinder und Eltern ein Alptraum …..hochgesichert wegen der dauerhaften Einladung von Antichristen in unser Heimatland durch Linke und auch durch die Kirchen, hat der Pfaffe am Altar noch eine reine Weste… usw.

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    Jeder hasst die Antifa am

    Wenn die oben angeführten in Deutschland leben würden,würden sie bestimmt Grün wählen wie die sogenannten Staatslohnkünstler es in Deutschland tun.

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    DerSchnitter_Maxx am

    Bei den "Bessermenschen" ist das aber, einfach mal … eh, die viel, viel, bessererere, lebens- und liebenswerterere, Gaga-Welt 😉

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