„Nuke Mars“ – Was Elon Musk mit dem Roten Planeten vorhat

23

China ist erstmals eine Landung auf dem Mars gelungen. Das Landemodul des chinesischen Raumschiffes „Tianwen-1“ setzte gestern früh mit dem Rover „Zhurong“ an Bord auf der Oberfläche des Roten Planeten auf, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf die Raumfahrtbehörde berichtete. Aus diesem Anlass folgen Auszuge aus dem Artikel „In 80 Tagen zum Mars“ aus der aktuellen Mai-Ausgabe von COMPACT, die hier bestellt werden kann.

_ von Amelie Winther

Doch die weit größte Aufmerksamkeit generiert Musks Mars-Mission – gerade durch medienwirksame Nachrichten in den sozialen Netzwerken wie diesen Tweet kurz vor Ostern:

SpaceX wird Raumschiffe deutlich früher als 2030 auf dem Mars landen.

Gemeint sind bemannte Flüge. Musks Pläne für die Reise zum Roten Planeten sind nicht neu. In der Zeitschrift New Space erläuterte er schon 2017 sein Motiv:

„Die Geschichte wird an eine Weggabelung kommen. Der eine Weg ist, dass wir für immer auf der Erde bleiben – und irgendwann ein Ereignis zum Aussterben führt. Ich habe keine konkrete Prophezeiung für den Weltuntergang, aber irgendwann, so legt es die Geschichte nahe, wird sich ein solcher ereignen. Die Alternative ist, eine Raumfahrtzivilisation und multiplanetare Spezies zu werden, und ich hoffe, Sie stimmen mir zu, dass dies der richtige Weg ist.“

Würde Fortpflanzung auf dem Mars funktionieren?

Tatsächlich scheint auf den ersten Blick kein Planet für die erste extraterrestrische Kolonie prädestinierter zu sein als der Mars: Durchschnittlich trennen ihn „nur“ 470 Millionen Kilometer von der Erde. Damit ist er der nächstgelegene erdähnliche Himmelskörper. In 80 Tagen will Musk diese Strecke irgendwann zurücklegen können. Die Oberfläche des vierten Planeten im Sonnensystem kommt von der Größe her der Erde gleich, die Atmosphäre ist zwar dünn, bietet aber Schutz vor kosmischer Strahlung.

Ein Jahr dauert dort zwar fast doppelt so lang wie auf der Erde, doch ein Sol – ein Tag auf dem Mars – 24 Stunden, 39 Minuten und gut 35 Sekunden. Inzwischen weiß die Forschung außerdem sicher, dass es dort Wasser gibt. Klar ist aber auch: Behaglich wäre ein Leben auf dem Mars nicht, solange man sich ohne Schutzanzüge und Helme mit Atemmaske im Freien nicht aufhalten könnte. Gar nicht zu reden von den arktischen Temperaturen zwischen minus 23 und minus 140 Grad. Außerdem müsste man erst herausfinden, ob nach den Einwirkungen der langen Raumschiffreise und unter den auf dem Mars herrschenden Gegebenheiten die menschliche Fortpflanzung überhaupt funktioniert. Möglich, dass Musks erste Marsianer zugleich die Letzten ihrer Art wären.

Mit Nuklearwaffen gegen die Polkappen

Die Antwort auf die Herausforderungen einer Besiedelung heißt Terraforming. Oder wie Musk es einmal auf Twitter zuspitzte: „Nuke Mars!“. Atombomben sollen die dortigen Polkappen verdampfen lassen und kondensiertes Wasser und freigesetztes Kohlendioxid die Erwärmung des Planeten bewirken. Dass das klappt, wird von Wissenschaftlern jedoch vehement bezweifelt. Da ist zunächst einmal die reelle Gefahr eines nuklearen Winters nach so einer Explosion: Die Unmengen aufgewirbelten Staubs würden erheblich weniger Sonnenlicht durchlassen – es käme zum Temperatursturz.

Den kompletten Text „In 80 Tagen  zum Mars“ können Sie in der aktuellen Maiausgabe von COMPACT, die unter dem Titel Impfstreik. Warum Millionen keine Spritze wollen lesen.

Lesen Sie mehr zu den verschwiegenen Risiken in COMPACT 5/2021 „Impfstreik – Warum Millionen keine Spritze wollen“. Eine unersetzbare Aufklärung  – ideal zum Weitergeben an Mitmenschen, die noch nicht richtig informiert wurden. COMPACT hat die Fakten, die Belege und die Beweise! Aus dem Inhalt des Titelthemas der Ausgabe (hier bestellen):

Impfstreik!: Warum Millionen keine Spritze wollen
Wir trauern um die Opfer: Tag für Tag – Dokumentation der Todesfälle nach Impfung
Sie wollte Leben retten: Das plötzliche Sterben einer jungen Krankenhausangestellten
Die Akte Oxford: AstraZeneca: Die Täter und die Profiteure
«Diese Toten gehen auf das Konto der Regierung»: Impfstoff-Entwickler Prof. Dr. Winfried Stöcker im Interview

Über den Autor

COMPACT veröffentlicht regelmäßig Beiträge von namenhaften Autoren aus allen wichtigen Positionen des politischen und gesellschaftlichen Diskurses.

23 Kommentare

  1. China vergißt nicht, wie die Europäer es behandelt haben, besonders im 19.Jh.! Es war jahrhunderte lang die unbestritten führende Wirtschaftsmacht für die Osthalbkugel dieser Erde. Schließlich "öffneten" die Angloamerikaner die Nationen, die von ihnen und der Seeherrschaft nichts hielten, mit Gewalt – auch China!
    Nun haben diese sich notgedrungen angepaßt und halten in allen Sparten mit, auch der Raumfahrt und zeigen daß sie langfristig besser sind. Lassen kann man es immernoch, wenn der "Westen" erst mal übertrumpft ist!
    Musk hingegen will in seine privaten Hände nehmen, wozu eine untergehende Weltmacht zunehmend nicht mehr in der Lage ist. Und übertreibt entsprechend mit feuchten Träumen um ähnliche Utopisten – auch als Finanziers! – auf seine Seite zu ziehen!
    Die Gattung Mensch dürfte den Planeten Erde am schnellsten unbewohnbar machen, wenn er seine überbordende Vermehrung nicht in den Griff bekommt! Er dürfte aber noch lange genug – bis die Sonne zum rotem Riesenstern wird – existeren, um noch ganz verschiedene Wesen auf seiner Oberfläche haben zu können. Die Erdgeschichte zeigt es!

  2. BEOBACHTER am

    Glaube, dieser großkotzige Hirni Äln Mask braucht den Mars zum Abstellen seiner unzähligen Tesla-Schrotthaufen, welche die steuerzahlersubventionierte Fabrik in Brandenburg nun bald hervorbringen wird und die kein normaler Mensch haben will oder bezahlen kann. Wer so eine Tesla-Mühle schon mal aus der Nähe betrachtet hat, dem ist aufgefallen, dass man bei den Spaltmaßen teilweise einen Tennisball durchwerfen kann. Kurgefasst: Eine Batterie im minderwertigen Plastikgehäuse auf Rädern. Einen Händler auf das Missverhältnis zwischen Qualität und Preis angesprochen, antwortete dieser: "Im Preis spiegele sich nicht die Hardware, sondern die Software." Und weiter: "Wegen des rasanten Fortschritts sei es nicht notwendig, die Fahrzeughardware für ewige Nutzungsdauern auszulegen. Die Kundschaft fordere in kurzen Zyklen immer wieder was Neues." ALLES KLAR Äln, wir haben verstanden!

    • Habe dazu eine US-Marktanalyse mit Auswertung von Fehlerhäufigkeiten der Tesla-Fahrzeuge gefunden. Das Ergebnis ist ernüchternd!

      https://ecomento.de/2020/06/29/tesla-qualitaet-in-usa-unter-beschuss-computer-batterie-probleme/

  3. jeder hasst die Antifa am

    Auf dem Mars soll es kleine Grüne Männchen geben, ich glaube die sind inzwischen in Deutschland gelandet.

  4. HEINRICH WILHELM am

    Der Mars kann einem leid tun: Erstens, was alles über ihn verbreitet wird und zweitens, was man ihm für "Segnungen" zumutet, einschließlich der sogenannten Krone der Schöpfung.

  5. Weiß er nicht wohin mit seiner Kohle?

    Ich hätte da noch 1001 Alternative Ideen für die Erde!

    Anfangen würde ich mit Brandenburg und seinem geplanten Tesla-Werk. Er kann das abgepumpte Grundwasser ersetzen durch US-Quellwasser mit einer Pipeline über den Atlantik.
    Klingt doch auch genug irrsinnig?

    • Andor, der Zyniker am

      @ SATIRIKER

      Gleich neben der Brücke eine Pipeline über den Atlantik? Great!

      Wenn sich das rechnet, weil die Grünen die Trinkwasserpreise in
      astronomische Höhe getrieben, oder den Genuss von Leitungswasser
      gar verboten haben, dann macht der das.

      Zur Not, also wenn die bösen Russen z.B. seine Pipeline verhindern sollten,
      lässt er halt einige riesige Wasser-Tanker bauen, die US- amerikanisches Ab-
      und Brauchwasser (kein Quellwasser) über den großen Teich schippern,
      um es in, von ihm finanzierten, deutschen Kläranlagen zu Trinkwasser
      recyceln zu lassen.

      Blos selbst auf den roten Planeten reisen wird er sicherlich nicht wollen
      (wegen der kleinen grünen Männchen (Kobolde) die dort droben schon
      unerkannt hausen sollen). Er sucht noch einige Bekloppte (z.B. Überläufer)
      die sich für ein One Way Tickets bewerben, um dort droben Trinkwasser zu
      suchen und ganz nebenbei sich mit den grünen Kobolden paaren dürfen.
      (Es werden aber nur dreifach Geimpfte zugelassen.)

    • Archangela am

      Das ist doch eine geniale Geschäftsidee.

      Er lässt soch heute 30 Millionen Dollar überweisen, von jedem, dem ich weismachen kamm, dass er ab 2030 mit zum Mars fliegen kann.

      Die Liste wird immer länger.

      In 10 Jahren (BER lässt grüßen) verzögert sich das Ganze dann auf unbestimmte Zeit. 2045 nochmals um etliche Jahre. Dann lässt sein Nachfolger die urspüngliche Firma konkurs gehen, weil die Kosten explodiert sind.

      Sollen doch die Erben klagen. Die Milliarden hat er schon heute eingesammelt.

      À propos, will jemand ein Grundstück auf dem Mars kaufen? Ich kann einem fairen Deal anbieten. 😉

  6. Erik Thule am

    Und woher das Ilonn wissen dass dieses kataklystische Ereignis von dem er für die
    Erde spricht, nicht schon vorher auf dem Mars stattfindet? Oder zur gleichen Zeit?
    Oder kurz danach?
    Wenn etwas die Erde komplett auslöscht, dann dürfte der nur 470 Millionen Kilometer
    entfernte Mars davon doch wohl betroffen sein.
    Also, was will er? Was weiß er, was wir nicht wissen?
    Aber vermutlich ist das alles ohnehin nur ein Fake, um Gelder locker zu machen, für
    wahnwitzige "Weltraumkriege" im Erdorbit.
    Ich glaube nicht dass die irgendjemanden auf den Mars kriegen, und dass das auch
    gar nicht deren Ziel ist.

    • "Also, was will er? Was weiß er, was wir nicht wissen?"

      Ich spekuliere mal: Es gibt sehr mächtige Leute, die sich zudem für auserwählt halten … und die hätten wohl gerne einen sicheren Fluchtort, weil sie möglicherweise damit rechnen, daß das Wissen um Dinge, die sie in der Vergangenheit getan haben und in der Gegenwart immer noch tun, dazu führen würde, daß irgendwann die Weltöffentlichkeit ihnen gegenüber eine … na, sagen wir mal … grundsätzlich wenig wohlwollende Haltung einnehmen wird.

      • Ach ja, noch vergessen: … und Herr Musk handelt mehr oder weniger im Auftrag dieser Leute – zumindest was seine Mars-Pläne angeht.

      • Archangela am

        Grundsätzlich positiv, dass die sich nicht nach Paraguay, sondern auf den Mars zurückziehen wollen.

        Problem. wird nur, wenn dann der Mars mobil macht. 😉

      • Erik Thule am

        @ Otto
        "Und Herr Musk handelt mehr oder weniger im Auftrag dieser Leute."

        Sie meinen für den Tiefenstaat? Für eine Schattenmacht?
        Für eine Macht die seit mindestens hundert Jahren das Militär
        unterwandert und mittlerweile in beinahe jeder Ecke des
        Planeten die politischen, gesellschaftlichen, und besonders die
        wirtschaftlichen Fäden spinnt?

        Ja, das ist sehr gut möglich.

        Aber auf den Mars werden sie trotzdem nicht verschwinden.
        Viel zu teuer und zu aufwendig.
        Und ob technisch überhaupt möglich, steht auch in Frage.
        Und wenn doch, woher haben sie die Technologie dafür?
        Die sollen uns mal lieber die Rückseite des Mondes zeigen.
        Und nicht permanent irgendwelchen CGI-Mist, und
        behaupten man hätte irgendeine Station im Weltall, die in
        Wahrheit bloß um die Erde kreist.

        Zusammengefasst: Eher kaufen die (Musk, Bezoz, Branson,
        Bigelow etc.) Neuseeland, als dass sie auf den Mars fahren.

      • Andor, der Zyniker am

        Sollen sie nur flüchten. Ein "Leben" in dieser eiskalten,
        trockenen, lebensfeindlichen Wüste ist denen zu gönnen.
        Leider werden sie es nicht tun, sondern einige Idioten
        suchen, die ihr Leben für die Wissenschaft opfern.
        Von dort kommt garantieret keiner unbeschadet zurück.
        Das wissen diese Wahnsinnigen genau.
        Man müsste sie also dorthin vertreiben.

  7. Es ist doch noch gar nicht geklärt, ob der Mars Leben hervorgebracht hat. Mit welchem Recht gefährdet der Mensch diese Evolution?

  8. Rumpelstielz am

    Es ist wissenschaftlicher Dummsinn, wenn angebliche Wissenschaftler behaupten, es habe auf dem Mars jemals flüssiges Wasser gegeben. das ist physikalisch unmöglich. Der Gasdruck auf dem Mars liegt zwischen 5 und 7 millibar. Da sublimiert Eis – will heißen, Eis verdampft ohne flüssig zu werden.
    Molekulargewicht 18gramm vs CO2 44gramm. Sauerstoff würde auch ins Weltall verschwinden weil die Schwerkraft auf dem Mars zu klein ist.

    Der Mars müsste etwa 11000 Km Durchmesser haben erst dann ist die Anziehungskraft groß genug um Wasser zu halten.

    Beim Dummfunk werden Wissenschaftsluschen, die woanders nicht untergekommen sind gehalten – die diesen Wasserunsinn immer wieder vorlabern.

    • Falsch und wieder mal voreilig in die Tasten gehauen

      Der Mars hatte mit Sicherheit mal eine Atmosphäre und auch Wasser

      • Paul der Echte am

        Wie soll das gehen bei einem besseren Meteoriten mit Minigravitation? Doch doch, manchmal kommt es wirklich auf die Größe an und auch ein blindes Rumpelhuhn findet mal ein Korn 🙂

      • rumpelstielz am

        Was nennen dumme Menschen am liebsten dumm, Klugheit die sie nicht erkennen.

        Auf dem Mars ist es um 2°C wärmer geworden, auf dem Mond auch um 2°C und auf der Erde um 1.5°C – ( Dies hat mit Gegenkoppelungseffekten zu tun, die – verursacht durch Wasserdampf, nur auf der Erde wirken.) Die einzige Ursache die Sonne, sie ist in einem Leistungshoch seit 60Jahren. Das können Sie in Astronomieforen nachlesen.
        Nur die Sonne ist an der real existierenden "Globalen Erwärmung" schuld.
        Alles Andere ist Unsinn. Betrüger nutzen die erhöhte Sonnenaktivität zum Geldverdienen.

        Dummenlassen sich leider vera…

  9. Ground Control am

    Und wenn’s mit dem Mars dann doch nicht so richtig funzen will, kann man die überschüssigen Fördergelder ja immer noch in den Ausbau von "Starlink" stecken.

    Als ob sich Musk und Co für den Mars und das Überleben der Menschheit in 3 Mio Jahren interessieren würden. Wie einfältig muss man sein, um diesen Plumpsplampsquatsch für voll zu nehmen, lach. Der angeblich klügste Mensch auf Erden, Stephen Hawking, hat ja auch einen auf Major Tom gemacht.

  10. Spottdrossel am

    Vielleicht sollte sich Mr. MUSK aks Erster auf den Mars schießen lassen – am besten als Schmetterling.

    • Dass Ekel Murks als erster auf dem Mars auswandern sollte – am besten heute als morgen – wollte ich auch gerade vorschlagen. Dass einzige Gute an diesem Freak ist, dass er Position gegen den Corona-Irrsinn bezieht oder wenigstens bezog.

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln. Kommentare sind nur innerhalb von 24 h nach Veröffentlichung des Artikels möglich.

Empfehlen Sie diesen Artikel