Nach Auftritt mit Sarrazin und Gauweiler: LINKE schäumt – und will Lafontaine rauswerfen

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Ein denkwürdiger Abend zieht nun eine Menge Schlagzeilen nach sich: Nachdem der LINKE-Vorsitzende Oskar Lafontaine in einem Münchener Hotel mit Thilo Sarrazin und Peter Gauweiler diskutierte, wollen viele seiner Parteigenossen ihn nun herauswerfen. Lesen Sie jetzt Thilo Sarrazins neues Buch Der Staat an seinen Grenzen, das gerade die Bestsellerlisten stürmt. HIER bestellen!

 „So etwas macht man, wenn man Die Linke zerstören möchte“, twitterte die stellvertretende LINKEN-Vorsitzende Martina Renner aufgeregt. Thilo Sarrazin gehe auf Verkaufstour für sein neues Buch Der Staat an seinen Grenzen und der saarländische LINKEN-Fraktionsvorsitzende Oskar Lafontaine „macht das Maskottchen und sekundiert mit flüchtlingsfeindlichen Aussagen“.

Podiumsdebatte von drei Unbequemen

Der Grund für die Erregung ist eine Podiumsdebatte, die am vergangenen Montag in der bayerischen Landeshauptstadt stattfand und die nun immer weitere Kreise zieht, denn sie vereinte drei mittlerweile äußerst umstrittene Personen unserer Gegenwart. Der frühere SPD- und LINKEN-Vorsitzende Oskar Lafontaine hatte am 14. Juni 2005 als damaliger Bundestags-Spitzenkandidat der WASG („Wahlalternative für Arbeit und soziale Gerechtigkeit“) bei einer Rede in Chemnitz die Republik schockiert, weil er geäußert hatte, der Staat sei „verpflichtet zu verhindern, dass Familienväter und Frauen arbeitslos werden, weil Fremdarbeiter zu niedrigen Löhnen ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen.“

Der langjährige Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin wiederum hatte mit seinem 2010 erschienenen Bestseller Deutschland schafft sich ab eine monatelange kontroverse Debatte über Zuwanderung und Demographie ausgelöst, die einen deutlichen Meinungsumschwung in Deutschland einleitete und möglicherweise mitentscheidend für den späteren Aufstieg der AfD war. Sein neuestes Buch Der Staat an seinen Grenzen ist derweil wieder dabei, die Bestsellerlisten zu stürmen. Peter Gauweiler wiederum, der einst als Kronprinz des CSU-Vorsitzenden Franz Josef Strauß galt und von 1990 bis 1994 bayerischer Umweltminister war, hat sich einen Namen durch seine Klagen gegen die Euro-„Rettungspolitik“ der Bundesregierung gemacht.

Lafontaine: „Lieber allen Betroffenen Brot geben“

Reichlich Stoff zum Aufregen für den medialen und politischen Mainstream bot nun sicherlich auch die Veranstaltung in München. Oskar Lafontaine erklärte, man könne keiner Sozialrentnerin guten Gewissens erklären, dass „jedes unbegleitete Flüchtlingskind“ monatlich 5.000 Euro koste. Diese Politik, so der frühere SPD-Kanzlerkandidat weiter, sei nicht sinnvoll, denn wenn hundert Menschen hungerten, sei es wenig sinnvoll, einen von ihnen ins „Feinschmecker-Lokal“ einzuladen, wenn die dortige Rechnung allemal dafür ausreiche, allen Betroffenen Brot zu geben. Grünen-Wählern warf der frühere saarländische Ministerpräsident außerdem eine Doppelmoral in Flüchtlingsfragen vor ‒ er begründete dies damit, dass in deutschen „Mittelstandshaushalten“ auch „philippinische Haushaltshilfen, polnische Pflegekräfte und Gärtner vom Balkan“ arbeiten würden.

Die menschliche Geschichte war immer wieder geprägt von Wanderungsprozessen. Doch Migration konnte und kann die Probleme in den Herkunftsländern nicht lösen, schafft aber neue Probleme in den Zielländern. Thilo Sarrazin entwickelt in seinem neuen Bestseller Vorschläge für eine realistische Einwanderungspolitik: von wirksamen Grenzkontrollen bis zur effektiven Bekämpfung der Fluchtursachen in den Heimatländern. Eine profunde Analyse, die breit diskutiert werden sollte – denn es geht um das Überleben unseres demokratischen Systems. HIER bestellen oder zum bestellen einfach auf das Cover klicken!

Alles unzweifelhaft richtig, Wort für Wort. Dennoch hat in seiner eigenen Partei nun ein Tourette-artiger Beleidigungsüberbietungswettbewerb gegenüber Oskar Lafontaine eingesetzt. Die sachsen-anhaltische Linken-Politikerin und innenpolitische Sprecherin ihrer Fraktion, Henriette Quade, schimpfte bei Twitter: „Echt, es kotzt mich an. So viele stabile Genoss*innen machen tolle und wichtige Arbeit und bekommen von Lafontaine und Co. so oft in die Fresse. Wann hört das auf und wann ziehen wir hier endlichen mal Konsequenzen? Der Typ hat in einer Linken nix verloren.“

Movassat: „Ekelhafter geht es nicht mehr“

Seine guten Manieren – falls er diese jemals gehabt hat – vergaß auch der nordrhein-westfälische LINKEN-Landtagsabgeordnete Niema Movassat. Er polterte: „Ekelhafter geht es wirklich nicht mehr. Da tritt Oskar Lafontaine zusammen mit dem Rassisten Sarrazin auf und erzählt, dass geflüchtete Kinder zu viel kosten.“ Ein solches „Drauftreten auf die Ärmsten und Ausspielen gegen andere Arme“ sei inakzeptabel. Tatsächlich hatte Lafontaine ja bloß auf das absurde Missverhältnis von extrem hohen Kosten für die Asylunterbringung hierzulande im Vergleich zu den relativ überschaubaren Geldsummen hingewiesen, mit denen man in Afrika oder in anderen Entwicklungsländern vergleichsweise sehr viel mehr Menschen unterstützen könnte.

Auch die Parteigliederung „Antikapitalistische Linke“ ließ sich nicht lumpen und lederte los: „Sarrazin ist ein landesweit bekannter Rassist, der gerade und nach langem quälenden Verfahren aus der SPD ausgeschlossen wurde. Eine solche rassistische und rechtsradikale Ikone, deren Bücher immer noch oben auf den Sachbuch-Bestsellerlisten rangieren, darf von einem Mitglied der Linken nicht öffentlich aufgewertet werden.“ Gekrönt wurde diese Suada von einer Forderung nach einem Parteiausschluss des einstigen Vormannes.

Lafontaine: „Migration hat auch Nachteile“

Oskar Lafontaine hat heute seine Teilnahme an der Podiumsdiskussion gegenüber dem Neuen Deutschland verteidigt. „Wo kommen wir denn hin, wenn wir nicht mehr mit Politikern diskutieren, die völlig konträre Auffassungen haben, solange sie keine Nazis sind?“, äußerte er. Außerdem teile er die These Sarrazins, dass die Migration den Herkunftsländern und den Aufnahmeländern Nachteile bringt. Die Mittelschichten würden zwar profitieren, die Ärmsten hätten es hingegen noch schwerer.

Außerdem entstünden in den Herkunftsländern durch „die Abwanderung gut ausgebildeter Fachkräfte“ Engpässe, die in den Aufnahmeländern wiederum für „Lohndruck im Niedriglohnbereich und steigende Mieten“ sorgen würden.

Ein Parteiausschluss also für jemanden, der das Offensichtliche ausspricht? Der heutigen LINKEN ist alles zuzutrauen…

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47 Kommentare

  1. Avatar
    Andor, der Zyniker am

    Merkelwürdig. Nun sagt ein Linker einmal die Wahrheit
    und schon ist es wieder nicht recht.

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    @ Marques 01.10. 2020 ja Kamerad so sieht das leider aus, kenne auch einige die nichts mit Stolz, Anstand oder Verbundenheit mit dem deutschen Volk anfangen können, außer bei hirnrissigen Auslandseinsätzen ordentlich Kohle abzugreifen, ob in Kabul, Bagdad oder wo auch immer, scheiss egal, das ist deren eigentlicher Trieb, das liebe Geld, die Hure Babylons beten die an! Sonst ham die auch nix vorzuweisen! Alles orks mein Freund

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    Moin, ich weiß ja man pinkelt nicht an dein "eigenen" Baum………, aber die JF schmeißt gerade ihre
    langjährigen Abonnenten aus ihrem Online-Forum, weil, man staune, sich "die Leser beschwert
    hätten, sich erst durch einen Wust von Kommentaren kämpfen zu müssen, um dann irgendwann
    mal bei den ‚Vernünftigen‘ zu landen". Dabei gibt es dort nur selten mehr als 15 oder 20 Beiträge
    im Kommentarbereich.

    Ich meine das dürft ihr hier ruhig mal aufgreifen, zu mal ihr euch, was die Geduld und die Toleranz
    eurerseits betrifft – also wen und was ihr freischaltet – meiner Meinung nach seit vielen Jahren
    vorbildlich zeigt.

    Ich muss das inhaltlich gar nicht alles teilen………, machen bei mir auch nur die wenigsten, aber
    es geht darum es trotzdem sagen zu dürfen.

    Und das wird gerade bei der JF massiv beschnitten.
    Ihr habt meine E-Mail, schreibt ruhig. Ich leite das weiter an die Betroffenen………., vielleicht
    können die hier mal zu Wort kommen.

    Es werden die Bodenständigsten und Gradlinigsten rausgeworfen.
    Meiner Meinung nach ein Skandal.

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    Was die politische Auseinandersetzung mit dem Gegner anbelangt wird schon offensichtlich, das dies nicht mehr erwünscht ist von der Mehrheitsgesellschaft! Wir scheinen wieder in dunkelste Zeiten abzudriften wenn ein Diskurs mit Andersdenkenden einem negativ ausgelegt wird! Ja ne ist klar. Ich habe mich damals beim Bund auch mit Glatzen & Magdeburger Hooligans unterhalten, über alles mögliche. War auch kein Problem, nicht dass ich die in mein Herz geschlossen hätte, aber man hat sich gegenseitig zugehört. Mein Lebtag hör ich, dass die Deutschen noch nie so einen Türken wie mich erlebt hätten, ja mag sein, ist aber auch egal et kommt auf die Gesinnung an, Freunde!

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    DerSchnitter_Maxx am

    Links verharrte immer schon, stets nur der Siff und nichts anderes … als der verkommene, abgreifende, nutzlose, schmarotzende, nichtsnutzige, destruktive, zerstörerische, Siff von Gestalten in Menschenhaut – immer schon ! 😉

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    Das was die wenigsten verkraften können, ist die Warheit! Und wenn die auszusprechen nicht paßt, wird man gerne in die rechte Ecke gestellt! Oskar Lafontaine war schon in der SPD ungern gesehen, als er den Verrat am alten SPD – Klientel nicht mitmachen wollte! Er war eben ein SPDler vom alten Schlag, der den ehrlichen Arbeiter vertreten wollte und nicht den Lauschepper und sonstige Randgruppen!
    Bei den Linken liegt er aber wohl auch falsch, weil die sich auf Außenseiter und Lauschepper verstiegen haben.
    Wenn du aus der Richtung was Vernünftiges hörst, kommt es eben von ihm oder seiner Frau!

    R und K Verhalten hat nichts mit Rasse zu tun, Unterschichtenverhalten auch nicht! Hohe Vermehrungsraten, die gewisse Länder immer wieder ins Elend und zu Migration führen, auch nicht. Das sind eher Zeichen von höchster Agressivität! Das hat man seit frühester Zeit nur gemacht, um zu erobern, sich gegenüber anderen durchzusetzen (Dominanz!) und diese, wenn möglich zu vernichten! Damit haben sich schon immer monotheistische Religionen und Ideologieen mit Weltherrschaftsanspruch ausgezeichnet! Auch der Faschismus, der Geburten ja prämiert hat!

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      Nepper, Schlepper,Bauernfänger am

      "Wenn du aus der Richtung was Vernünftiges hörst, kommt es eben von ihm oder seiner Frau!"
      Ganz genau, haha! Bei den Grünen ist es der Boris.

      Wenn es jemand schafft die Weltbevölkerung auf eine effektive Populationsgröße einzudampfen dann SIE. Spendieren Sie den Afrikanern etwas von ihrer Geschwätzpension, dann müssen die nicht 10 Kinder für ihre Altersversorgung in die Welt setzen. Oder wie genau funktioniert Ihr großer Fluchtursachenbekämpfungsplan?

      (morgen machen wir dann wieder die Alten und Fetten "Coronatoten", soll ja nicht langweilig werden)

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    Jo mei, warum ist er enn noch drin in der Linkspartei? In seinem Alter sollte er wissen,was er will.

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    Muß es nicht heißen:

    „… macht das Maskottchen*_Innen und
    sekundiert mit geflüchtetenfeindlichen Aussagen“.

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    "Lafo" outet sich mal wieder als ‚Vollblutpopulist‘: Als einziger Linker antizipiert er den Wechsel des Zeitgeistes, bevor der SPARGEL, die BREIT oder die SÜDLÄNDISCHE die Erlaubnis dazu gegeben haben.

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    Manfred Vorderwülbecke am

    BOMBSHELL: RealClearPolitics Forecast Shows Biden Trouncing Trump By More Than a 2-to-1 Margin in the Electoral College

    Dazu muss man wissen, dass RealClearPolitics eine rechte Seite ist. Trump ist Toast.

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    "Lafontaine: „Lieber allen Betroffenen Brot geben“"

    Ja, genau … SO ist Antifa: Allen alles … schon gestern! Mindestens!!

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    Verkündet man die Wahrheit, bedeutet dies heute den Parteiausschluss durch die Hüter (Parteien) des Grundgesetzes.
    Das Wort Meinungsfreiheit ist denen wohl unbekannt.

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    Naja, über Geschmack lässt sich streiten. Ich würde mit dem gerichtlich bestätigten Rassisten Sarrazin auch nicht reden, geschweige denn "diskutieren ".

    Aber Geschmäcker sind halt verschieden…und in Deutschland durch die Meinungsfreiheit gedeckt. Niemand ist gezwungen mit Sarrazin zu reden.

    Und das ist da Gute an Deutschland

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      "Ich würde mit dem gerichtlich bestätigten Rassisten Sarrazin auch nicht reden, geschweige denn "diskutieren "."

      Das könnten Sie natürlich auch gar nicht. Weil Ihnen dazu natürlich die Wissensbasis fehlt. Leider.

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      Hm, ich würde mit einem Rassenihilisten auch nicht diskutieren. Was ist denn mit deiner Rasse nicht in Ordnung? Besatzungskind?

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      Klar. Ist eben vom Gericht bestätigt. Da hören dann viele in der BRD auf, selber zu denken.

      Deutsche reden oft mit antideutschen BRD-Rassisten.

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      Danke für die Belustigung am

      Dummes Zeug!

      Lautstarkes "nicht reden wollen" verfolgt andere Ziele, als Klügeren ihre Meinung zu lassen. Andere "Mundtot" machen durch Gebrüll, Verleumdung, rhetorische Abwertung ist nämlich das genaue Gegenteil von Förderung der Meinungsfreiheit. Nicht MIT jemandem sprechen wollen, sich aber an der Rudelhatz beteiligen ist bestenfalls feiges Waschweib, schlechte Kinderstube sowieso.

      Abgesehen davon würde ein Sarrazin seine Zeit sowieso nicht an dich intellektuellen Krümel verschwenden. Als ob der mit dir Selbstüberschätzer jemals diskutieren würde, haha. Dein Kommentar hat was von einem Obdachlosen der den schwarzen Lambo nicht will, weil seine Lieblingsfarbe ROT ist.

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      Gerichte in der Merkel Diktatur verkünden nur die Wahrheit, das glauben aber.nur die Systemtrottel.

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        Da gab es in Burg bei der Truppe so nen 120 Kilo Mann, wo ich mich bis heute frage wie der T3 gemustert wurde? Aber egal, trotz seiner komischen Ansichten war mir dieser Kerl irgend wie sympathisch, hat sich jeden 2 Abend mit dem Russen Sergey nen Gorbatschow geköpft, aber ich hab von diesem kahlgeschorenen Kamerad nie ein böses Wort gehört. Es war schon etwas seltsam wenn er abends vor der Kaserne seine 2 pullen bier in 10 min in sich reinzog, während ich mir eine Kräuter Zigarette durch gezogen habe, da dachte ich mir, oh man wat ne kaputte Truppe

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        @ Marques …. wann ist denn mal bei euch wieder ne Feier auf der Burg angesagt, so mit Wein, Weib und Gesang und nem anständigen Saufgelage? Würde auch mit paar trinkfesten Kollegen rüber segeln nach Mittelerde , grüße aus dem Kalifat NRW

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      Neee, spielt bloß nicht mit den Schmuddel Kindern , die ham schlechten Einfluss auf euer Shakra! Also ich hätte keine Scheu, mich mit Leuten wie T. Sarrazin, M. Sellner oder B. Höcke etc. auszutauschen, warum auch nicht es wäre sehr interessant! Sind ja auch integre und mutige Menschen! Aber der linke mob schäumt vor Wut, da sie nur alles verdammen können was nicht in ihr Weltbild passt! Liebe Deutsche, bleibt grade, steht zu eurem Land & eurer Geschichte ihr seid ein großartiges Volk und ihr trägt den Geist der Freiheit in euch!

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      Andor, der Zyniker am

      @ HANS GRHASS

      Gerichtlich bestätigter Rassist ist doch nicht gleich
      gerichtlich bestätigter Idiot. Trotzdem ist niemand
      gezwungen mit Sarrazin zu diskutieren, vorausgesetzt
      er ist intellektuell überhaupt dazu fähig.
      Offensichtlich reichts nur für idiotische Kommentare.

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    Theodor Stahlberg am

    Ja, das wird noch richtig lustig. Um den Kohl fett zu machen, muss sich nur noch S. Wagenknecht zur Runde dazu setzen und der linksrotgrünen Asylindustrie mit ein paar punktgenau platzierten Wahrheiten die Schaufenster einwerfen. Die Arbeit der Abrißbirne am Lügen- und Ideologie-Gebäude der linksrotgrünen Parteileichen wird uns in den nächsten Monaten / Jahren noch viele freudige Ereignisse – Aufschreie des Wahnsinns auf der anderen Seite – einbringen.

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      "Um den Kohl fett zu machen,…"

      Also bitte, ja: Der KOHL war schon fett … vor Jahrzehnten. Jetzt allerdings … ist er mit Sicherheit ‚gertenschlank’…

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    HERBERT WEISS am

    Man muss den Dreien nicht in allen Stücken zustimmen, aber jeder selbstständig Denkende bringt uns mehr, als 100 Pfeifen, die sich dies abgewöhnt haben und nur noch vorgekauten Meinungsbrei konsumieren. Selbst mit echten oder vermeintlichen Nazis zu diskutieren bringt weitaus mehr, als sich gegenseitig auf die Fresse zu hauen. Schätze mal, der Oskar wollte das nicht so deutlich sagen.

    Ich habe nichts dagegen, dass Menschen, ob sie nun vor Krieg, Verfolgung oder Perspektivlosigkeit geflohen sind, menschenwürdig versorgt werden, so lange wie sie hier sind. Doch dieser Maßstab muss letztlich für alle gelten. Wenn man bedenkt, wie viele um ihre Existenz bangen, kann einem flau im Magen denken. Einem Musiker, der sich wegen der Corona-Krise beim Amt melden musste, sagte man dort, er könne ja seine Geige verkaufen.

    Armseliges Deutschland!

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      Hinter der Fichte am

      Ich hoffe sie finanzieren die armen Menschen die aus "Perspektivlosigkeit" geflohen sind selber, oder haben Sie nur nichts dagegen, wenn andere zur Kasse gebeten werden? Haben sie ein paar bei sich aufgenommen, oder klatschen Sie nur ab und an am Bahnhof?

      Gerade SIE als gutmenschlicher (wir müssen doch helfen, mimimi) Flüchtlingsbetreuer sollten zwischen ASYL und MIGRATION unterscheiden können. Ja die Welt ist schlecht. Täglich verhungern 15.000 Kinder. Schreiben sie Ihre nächste "Ich habe nicht dagegen"-Rede zu diesem Thema.

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    Gut, dass der Oskar wieder mal von sich hören lässt. Es wird Zeit, dass er diese "Linkspartei" verlässt! Das einzige, was man an denen noch vertrauenswürdig und anständig nennen könnte, das mag ihr "Pazifismus" sein. Aber auch da ist es nur eine Frage der Zeit, bis die diese letzte Bastion zugunsten von Konformismus und machtpolitischer Taktik über den Haufen werfen.

    • Avatar
      Achmed Kapulatez am

      Sie müssen mich aufklären, was hat das mit Pazifismus zu tun , wenn genau diese Partei ein paar Reiche erschießen will, dann war wohl A.H. der größte Pazifist im 20. Jahrhundert, oder vielleicht POL POT. Alles lupenreine Demokraten und Pazifisten.

  17. Avatar
    Die Anständigen am

    Wenn sich drei Personen aus verschiedenen politischen Lagern zusammentun, dann zeigt das nur wie ernst bzw. bedrohlich die Lage um unser Land bereits ist…

  18. Avatar
    Rechtsstaat-Radar am

    Gauweiler (evangelischer Altbayer!), Lafontaine und Sarrazin, ein perfektes Trio! Ein Konservativer (light), ein Kommunist und ein Sozialdemokrat und jeder von ihnen gegenüber unserem Volk und dem Vaterland positiv eingestellt, sie bilden die Phalanx gegen dieses abgrundtief verkommene Rattenpack der verbrauchten Altparteienpolitiker!

    Das ist im Kleinen, was ALLE Parteien im Reichstag der Weimarer Republik gegenüber den selbstherrlichen und zutiefst inhumanen Staaten des sog. "Versailler Vertrags" demonstrierten!

    Sollen sie bitte weit mehr ihrer jeweiligen Gefolgsleute hinter sich scharen, um endlich Merkeldeutschland, ja inzwischen muss ich sagen, um der BRD den Todesstoß zu geben und ein neues, ein unbesetzt demokratisches Deutschland aufzubauen.

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      Lafontaine ist doch insgeheim froh, dass Merkel-Herodes ihr Schoßhündchen Ramelow in Thüringen auf den Thron gehievt hat.

  19. Avatar

    Der "nordrhein-westfälische LINKEN-Landtagsabgeordnete Niema Movassat" hatte noch nie Manieren. Vor einigen Jahren bin ich ihm selbst begegnet. Ein gutgelaunter und respektloser Zögling war er.

  20. Avatar

    Ach Gottchen, die verstrahlten /intoleranten Un- oder besser Pseudodemokraten in der Linken!
    Die haben immer noch nicht begriffen, dass sie sich mit diesem Kurs, "wir haben Platz", selber in’s Gleis in den Abgrund manövrieren. Immer schön der SPD hinterher. In’s (fast, 2. Position) Armenhaus noch mehr Glücksritter reinholen, gibt noch nicht genügend Probleme, und Geld spielt keine Rolle.
    Und ganz offensichtlich sind die (Linken) auch noch stark lern- und beratungsresistent, ähnlich wie die Lichtgestalt im Kanzleramt. Trotz der plastischen Beispiele von Oskar raffen die einfachste wirtschaftliche / monetäre Zusammenhänge nicht. Gegen Unverstand sind selbst Götter machtlos!
    Dabei hätten die "Pfiffikusse" sich mal dem Vorschlag dieser Frau Hennig-Welsow annehmen sollen, welche jetzt das Zwangshypothekengesetz auf die Bühne rollt! Da wird das Kleingeld im thüringer Land wohl schon knapp, ohne dass diese Armleuchter begreifen, warum.
    Nun können sich die thüringer privaten Hauseigentümer aber freuen, ganz besonders, nachdem Linke und SPD sich bei der Abschaffung der Strassenbeiträge schon schwer taten, gegen den früheren AfD-Vorschlag…
    Bei derart gravierenden Fehlern ist es nur eine Frage der Zeit, wann die Zustimmung zu Ramelow schwindet.
    Erst hatten sie Pech, dann kamen noch Blödheit und Verstrahlung dazu…

  21. Avatar

    Falsch Frau Renner, nicht Lafontaine will die (authentische) Linke zerstören, sondern ihresgleichen! Denn wenn es etwas gibt, was sich politisch am Weitesten von einer echten linken Gesinnung entfernt hat, ist das die heutige Linke selbst. Wie hieß es noch im alten Arbeiterlied "Roter Wedding": "…damit Deutschland den Deutschen gehört!" Und das war nicht rassistisch sondern antikapitalistisch gemeint! Jene heutigen Pseudorevolutionäre, die nichts mehr mit den Hütten der Arbeiterklasse, viel aber mit den Palästen der urbanen Bourgeoisie gemein haben, Maso statt Mao proklamieren, sollten nicht Lafontaine & Wagenknecht angreifen, sondern ihre eigene Agenda hinterfragen. Und die ist zutiefst antipratiotisch und damit niemals links im traditionellen Geiste…

  22. Avatar
    hanswernerklausen am

    "Nachdem der LINKE-Vorsitzende Oskar Lafontaine…"
    OL ist ehemaliger Vorsitzender dieser Partei. Derzeit ist er Fraktionsvorsitzender an der Saar

  23. Avatar

    Lafontaine ist nicht dumm und Linke sind nunmal linkisch:
    Wäre es ihm ernst, wäre er schon längst raus aus der Partei, denn keine hält die Fahne der Massenüberfremdung und ‚I love Volkstod‘-Politik so hoch wie diese antideutsche Rassistenpartei.

    Wer die Täuschbarkeit nicht glaubt, der höre sich mal unter Über-60-Jährigen in der ‚DDR‘ um. Die übermächtige Agenda und parteiinterne Hegemonie der Kippings, Nagels, Gysis usw. kommt nicht an deren Hirnrinde an, obwohl sie sie immer wieder hören und sehen.

    Sie glauben ernsthaft noch an so etwas wie an einen deutschen DDR-Patriotismus.

    Es geht um Wählerstimmen, sonst nichts. Ähnlich wie vorher bei Sarrazin bei der SPD, an deren antideutscher Politik auch kein Sarrazin rütteln kann, was er allzu gut weiß.

    Ähnliche Täuschungsrollen üben Bosbach bei der CDU oder Palmer bei den Grünen aus.

    Das Geschäft der Umschmeichelung bestimmter stumpfer Wählerschichten versteht der Napoleon aus dem Saarland zur zu gut.

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      Die DDR hat zwar kaum jemanden raus gelassen, nachdem ca. 3 Millionen junge, gut ausgebildete Bürger das Land verlassen hatten (ihre alten Eltern, d.h. Rentner, hatten die natürlich bei den Kommunisten zur Versorgung gelassen – damals auch ein demographischer Wandel) – aber die DDR hat auch keinen rein gelassen. War eben nicht bunt, sondern grau und nicht weltoffen, sondern provinziell, eben das nachfolgende Dunkeldeutschland, wie einige hochdekorierte Repräsentanten der sog. BRD zu erklären geruhten. Man sprach oft von unserem sozialistischen V A T E R L A N D – das gab es regierungsamtlich! "Vaterland"!!! Igitt, igitt! War eben DDR.

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