Mord, Folter, Verfolgung: Anklage gegen Kosovos Präsident Hashim Thaçi

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Im Jahr 1996 gründete sich in der damaligen jugoslawischen Provinz Kosovo eine von Exilanten aus der Schweiz ferngesteuerte Untergrundmiliz, die unter dem Namen UÇK (Ushtria Çlirimtare e Kosovës, „Befreiungsarmee des Kosovo“) firmierte. Sie nahm den bewaffneten Kampf in der Provinz auf, um die Unabhängigkeit von Belgrad auf diesem Wege zu erreichen.

Schon im Jahr 1996 war diese Truppe für nicht weniger als 21 Mordattentate verantwortlich und zählte unter diesem Blickwinkel sicherlich zu den gefährlichsten terroristischen Organisationen in Europa. Aus diesen anfangs noch punktuellen Anschlägen wurde im Jahr 1998 eine ausgewachsene Militäroffensive, mit der die UÇK ein Drittel des Territoriums des Kosovo unter ihre Gewalt brachte, die als „befreite Gebiete“ deklariert wurden. Das provozierte dann natürlich den Gegenschlag der jugoslawischen Armee, die ab dem August 1998 die besetzten Gebiete Stück für Stück wieder zurückeroberte.

Irreführung der Öffentlichkeit durch selektive Informationen

Die jugoslawische Gegenoffensive führte zu einer anschwellenden Masse von Zehntausenden von Binnenflüchtlingen, die sich innerhalb des Kosovos bewegten – und zu einem entsetzten Aufschrei einer selektiv informierten Weltöffentlichkeit. Es bleibt festzuhalten, dass es bis zum März 1999 – also dem Beginn des völkerrechtswidrigen NATO-Luftkriegs gegen Jugoslawien –keine systematische Vertreibung von Kosovo-Albanern durch die jugoslawische Armee gab.

Selbst laut einer Lageanalyse des deutschen Auswärtigen Amts wurde die Zivilbevölkerung vor Angriffen der jugoslawischen Armee durch diese gewarnt und verließ nur kurzfristig ihre Dörfer, um anschließend wieder zurückzukehren. Das nordatlantische Bündnis machte sich 1999 faktisch zum militärischen Arm einer albanischen Untergrundorganistion, die schon damals nach Erkenntnissen verschiedener Geheimdienste die Hälfte ihrer Gelder über den Handel mit Drogen erwirtschaftete und islamistische Terroristen in ihren Reihen duldete. Das Kosovo wurde nach dem Krieg unter die Verwaltung der Vereinten Nationen gestellt.

Die UÇK regiert das Kosovo bis heute

Die UÇK wurde formal zwar noch im September 1999 aufgelöst, ihre Kriegsveteranen halten aber bis heute – zum Schaden des Landes – die Zügel im Kosovo fest in der Hand. Das beste Beispiel dafür ist Hashim Thaçi, der Führer und Mitgründer der Miliz, der von 2008 bis 2014 erster Ministerpräsident der Republik Kosovo war und derzeit das Amt des Präsidenten des Landes im Westbalkan ausübt.

Erst als die Grünen als Partner in eine Bundesregierung eintraten, führte Deutschland wieder Krieg – 1999 gegen Jugoslawien. Erstmals nach dem 2. Weltkrieg und dann auch noch in Europa. Doch das war nur der Anfang. Es wurde weiter eskaliert und damit dem Islam der Weg nach Europa bereitet. Lesen Sie in unserem von Jürgen Elsässer verfassten COMPACT-Spezial Der Krieg der Grünen – Bomben für den Islam alle Hintergründe zum NATO-Überfall auf Jugoslawien, der ein völlig zerstörtes Land hinterließ und das Kosovo zum Brückenkopf für Islamisten in Europa machte. Das Heft können Sie hier oder durch Anklicken des Covers bestellen.

Doch nun hat das Kosovo-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag Anklage gegen den kosovarischen Präsidenten erhoben. Sie umfasst zehn Punkte, darunter Mord, Folter und Verfolgung. Thaçi und weitere mutmaßliche Täter sollen für fast 100 Morde verantwortlich sein.

Das große Zeugensterben

Noch ist nicht abzusehen, ob die vollkommen einseitige juristische Aufarbeitung der Jugoslawien-Kriege, die mittlerweile zwar zur Verurteilung zahlreicher serbischer und kroatischer Militärs führte, die UÇK aber ungeschoren davonkommen ließ, nun wirklich endet. Schon im Jahr 2005 erhob der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag beispielsweise Anklage gegen Ramush Haradinaj, der noch bis vor einem Jahr kosovarischer Ministerpräsident war, wegen der systematischen Misshandlung und Vertreibung der serbischen Minderheit in den von der UÇK im Jahr 1998 eroberten Gebieten.

Da im Laufe des Verfahrens von den zehn Belastungszeugen neun (!) unter mysteriösen Umständen ums Leben kamen oder Opfer von Attentaten wurden und der zehnte Zeuge lieber Beugehaft in Kauf nahm als auszusagen, wurde der spätere kosovarische Ministerpräsident am Ende aus Mangel an Beweisen freigesprochen.

Handelte die UÇK mit Organen?

Carla del Ponte, die Schweizer Chefanklägerin des Gerichts, schrieb später in ihrer Autobiographie, dass das Gericht seine Ermittlungen einseitig auf die von serbischer Seite begangenen Verbrechen ausgerichtet habe, während es die Verbrechen von Kosovo-Albanern auch bei vorliegenden Beweisen nicht hinreichend verfolgt habe. Die aus dem Tessin stammende Juristin deutete weiter an, dass Haradinaj in einen von der UÇK betriebenen Handel mit den Organen getöteter Kriegsgegner involviert gewesen sei.

Nun bleibt abzuwarten, ob das Verfahren gegen Thaçi unter ähnlich dramatischen Rahmenbedingungen ablaufen wird wie vor 15 Jahren das gegen Ramush Haradinaj.

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10 Kommentare

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    "Carla del Ponte, die Schweizer Chefanklägerin des Gerichts, schrieb später in ihrer Autobiographie, dass das Gericht seine Ermittlungen einseitig auf die von serbischer Seite begangenen Verbrechen ausgerichtet habe, während es die Verbrechen von Kosovo-Albanern auch bei vorliegenden Beweisen nicht hinreichend verfolgt habe."

    Carla del Ponte??? Soweit ich weiß, war das die "Dame", die Slobodan Milošević in den niederländischen Kerkern die medizinisch notwendige Hilfe gegen dessen Herzprobleme verweigerte. Jedenfalls ist er unter ihrer "Präsidentschaft" zu Tode gekommen.

    Ich kann mir schwerlich vorstellen, dass die Anklage gegen den Kosovaren Thaçi irgendwelche bedeutsamen Folgen haben wird! Das wird der übrigens auch genau wissen, weil er weiß, dass in puncto Balkankriege die europäischen und westlichen "Menschenrechte" immer schon in "den Serben" ein klares und irreparables Feindbild gefunden haben.

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    DerSchnitter_Maxx am

    Die Globalisten sind am Ende und auch gerade deshalb … extrem gefährlich – wIe ein … angeschossener, in die Enge getriebener, wildgewordener, Stier – VORSICHT !!! 😉

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    1. Für Deutschland war es vorteilhaft, dass die Provinz Kosovo insofern befriedet wurde, als dass es kein Kriegsgebiet mehr war, und infolgedessen ein Asylstatus für albanische Verbrecherbanden entfiel. Nun sitzen diese ´Befreiten´ in ihrem vom Kanun regierten Land und leben in archaischer Gemeinschaft.

    2. Es ist der EU schon sehr lange bekannt, dass höchste kosovarische Kreise den Organhandel betreiben. Aber dennoch floß und fliesst der schnöde Mammon unkontrolliert dorthin.

    3. `Den Haag´, also diese vermeintlich wichtigen Internationalen Strafgerichte, sind leider auch nur ein einseitiges Machtinstrument und kneifen sofort, wenn es um Verbrechen mächtiger Länder geht.

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      heidi heidegger am

      Punkt 1(.) ischd pures Wunschdenken, leider! Grüßle!

      und: (.) ischd eine Vulva im Kopfstand quasi..*krchhhhhhhhhhhh*

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        heidi heidegger am

        OT, aber wichtich: *zeige deine Wunde, (Baby!)* ischd mein heidi-Motto..nun, ditt Genre ist mimimir vatraut, aber ihr dürft ditt (auch) aushaltään tun nun..ja weil die *gemarterte Greahduhrr* das sind w i r (ja?) und nun schauet wanns ihr wollt:

        UNGESCHMINKT & UNGESCHNITTEN – Nackte Wahrheit am frühen Morgen

        /watch?v=GSC5RGvwfDE

        – heidi-Liebe pur geht raus an äh BeitragsLiefrant DeePee, yo! 🙂 –

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    heidi heidegger am

    "..selektiv informierten Weltöffentlichkeit.." genau. Scharpis HufeisenUnsinn (selbst!gezeichnet und so) und ein dt. General verpfiff ihn deshalb bei KONTRASTE und ratet mal was ditt SPD-Scharpi dann mit dem Militär machte, nachdem er seine Gräfin im Pool befummelt hatte, häh? Und Fischer musste zwomal in Washington vortanzen um sein (Regierungs) Kabinett!sstückchen dann zu premieren aufm GRÜNEn Parteitag, wo es dann was uff ditt abgespeckte rechte Öhrchen gab, hihi.

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      Nun ja, aber Scharpi hatte nie die Größe, die es braucht, um Amiland zum Einschreiten zu bewegen. Dieser Hufeisenplan klingt doch eher nach ´hinzugefügt´.

      Ich würde sagen: Nützlich war der olle Scharpi, aber mehr auch nicht !

      Gruß

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      "… wo es dann was uff ditt abgespeckte rechte Öhrchen gab, hihi."

      Gott sei Dank! … ist der Speck ja mittlerweile wieder drauf…

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      heidi heidegger am

      voll OT und heidi-Bussi nebenbei woll an Daniell P.:

      "HALBER SIXPÄCK", häh?? – Nun, ditt heidi ist das (äh Forums)ICH (eh klar, yo!) und Soki ischd das ÜBER-ICH und ditt Tiffi das ES..es-wird-immer-so-sein und exakt-compact niemand kann dagegään was tun, harhar! 🙂

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