Mette macht dicht: Dänemark will keinen Massenzustrom aus Afghanistan

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Während einige Länder fürchten, dass ihnen afghanische Flüchtlinge demnächst die Tür einrennen, klappt Dänemarks sozialdemokratische Regierung dezent die Tür zu. Die Mutter aller Lügen, mit denen das Afghanistan-Desaster am 11. September 2001 begann, haben wir im neuen  COMPACT-Spezial 9/11 – Der Putsch des Tiefen Staates aufgearbeitet. Hier mehr erfahren.

In Dänemark werden afghanische Flüchtlinge nur in geringer Zahl aufgenommen. Das gab die dänische Regierung in der vergangenen Woche bekannt. Das Königreich im hohen Norden macht keinen Hehl aus seinen Absichten: Kopenhagen möchte so wenig Migranten wie möglich aufnehmen und verkündet dieses Leitmotiv seit zwei Jahren klar und deutlich.

Dabei versuchen die Dänen, auch andere Mitgliedstaaten der Europäischen Union umzustimmen – mit einem Vorschlag, der eine große Kontroverse ausgelöst hat: Asylbewerber, die an die Tür klopfen, sollen in Länder außerhalb Europas geschickt werden, während ihre Fälle bearbeitet werden – oder sogar noch länger.

Die Idee, die in Dänemark inzwischen in Gesetzesform gegossen wurde, symbolisiert die Haltung Kopenhagens in der Migrationsfrage. Für Professor Thomas Gammeltoft-Hansen von der Universität Kopenhagen „mussten die Sozialdemokraten handeln“, wenn sie ehemalige Wähler zurückgewinnen wollten, die zuvor von der Dänischen Volkspartei abgeworben worden waren. Die Rechtspartei will das kostspielige Sozialsystem des Landes für die einheimische Bevölkerung reserviert sehen.

Solche Szenen wie 2015 will Dänemark bei sich nicht erleben. | Bild: Screenshot YouTube

Tatsächlich gab die islam- und migrationskritische Dänische Volkspartei seit 2001 den Ton in der Einwanderungspolitik des Königreiches an. Ohne jemals an einer Regierung beteiligt gewesen zu sein, konnte sie durch ihre Unterstützung der früheren liberal-konservativen Koalition – die sich im Parlament in der Minderheit befand – die Politik beeinflussen, indem sie eine wiederholte Verschärfung der Aufnahme von Flüchtlingen forderte.

Im Laufe der Jahre hat diese einwanderungskritische Position auf den Rest der politischen Klasse abgefärbt, vor allem auf die seit 2019 regieren Sozialdemokraten – mit Zustimmung einer Mehrheit der dänischen Wählerschaft.

Schon im Juli 2021 berichtete das konservative Netzportal Freie Welt über den Remigrations-Kurs der dänischen Regierung unter Mette Frederiksen:

„In Dänemark lebende arbeitslose Ausländer oder andere Ausländer, die von staatlichen Leistungen leben, sollen in regelmäßigen Abständen dazu aufgerufen werden, Dänemark zu verlassen und in ihre Heimat zurückzukehren. Diese Direktive hat die dänische Regierung von Ministerpräsidentin Mette Frederiksen aktuell beschlossen. Alle Einwanderer, die seit mindestens fünf Jahren eine Aufenthaltserlaubnis in Dänemark haben und in den letzten drei Jahren mindestens eineinhalb Jahre von staatlichen Leistungen gelebt haben, unterliegen dieser speziellen Heimreiserichtlinie.

Medienberichten zufolge fallen etwa 9.000 Ausländer unmittelbar in diese Kategorie, es werde aber noch weitere entsprechende Prüfungen geben. Ziel der dänischen Regierung ist es, dass Einwanderer das Land verlassen. Vorgesehen ist, dass jeder arbeitslose Einwanderer zu einem besonderen Gespräch in seiner Heimatgemeinde eingeladen wird, wo ihm finanzielle Unterstützung für die Rückkehr in sein Heimatland angeboten wird‘, kommentiert Außen- und Integrationsminister Mattias Tesfaye die Direktive.

Die neuen Richtlinien wurden in einem migrationspolitischen Abkommen zwischen den regierenden Sozialdemokraten und den drei liberalen Parteien Venstre, Radikale Venstre und Liberal Alliance ausgearbeitet. Sie ergänzen die bestehenden Vorschriften, wonach Einwanderer, die weniger als fünf Jahre in Dänemark gelebt haben, dazu ermutigt werden, in ihr Heimatland zurückzukehren.

In COMPACT-Spezial 9/11 – Der Putsch des Tiefen Staates zeichnen Experten wie Andreas von Bülow, Matthias Bröckers, Oliver Janich, Gerhard Wisnewski und Jürgen Elsässer das Täuschungsmanöver des 11. September 2011 detailliert, akribisch und mit unwiderlegbaren Quellen nach. Ihre Recherche-Ergebnisse zerstören das offizielle Bild und benennen die wahren Hintermänner des Terrors. Unsere neue Sonderausgabe ist wie die rote Pille, die die Schlafenden die Augen öffnet. Ab sofort hier zu bestellen.

Über den Autor

Daniell Pföhringer, Jahrgang 1973, stammt aus Bayern, wuchs in Hamburg auf und studierte dort Politikwissenschaft, Soziologie und Kulturwissenschaften. Seit Oktober 2017 ist er Redakteur von COMPACT-Magazin und betreute federführend diverse Sonderausgaben wie COMPACT-Spezial „Finanzmächte“, „Politische Morde“ oder „Tiefer Staat“. Seit Januar 2021 ist er Online-Chef von COMPACT.

29 Kommentare

  1. Nicht "die" Afghanen wollen nach Europa flüchten. Es ist das brd-Regime. angeführt von der Union, das die Afghanen in möglichst grosser Zahl zu uns abtransportiert will. Denn im Gegensatz zur US-Herrschaft achten die Taliban auf Recht und Ordnung.

  2. Keine Masseneinwanderung. Aber handverlesene Einwanderer schon ? Soweit "die Wirtschaft" sie händeringend wünscht ? Bevorzugt "gutherzige" Islam-Abtrünnige ?

  3. Sonnenfahrer Mike am

    Sehr, sehr gut, wie das in Dänemark gelaufen ist – National und Sozial und
    dennoch pro-europäisch. Das ist einfach die weltbeste Mischung, die man
    sich als Bürger für einen europäischen Nationalstaat von heute vorstellen
    und wünschen kann. Dies noch verknüpft mit einem patriotischen Tier-,
    Umwelt- sowie Verbraucherschutz mit Augenmaß, statt dem völlig
    undurchdachten, absolut asozialen, quasi-religiösen Klima-Schwachsinn
    á la der Grünen und Merkel und schon lässt es sich mit absoluter Freunde
    und Zuversicht in Frieden und Ruhe, wie einst Gott in Frankreich hier auf
    Erden leben. > Genauso und nicht My anders, hätte es bei uns in Deutschland
    schon seit 1989, spätestens aber seit 1990 laufen müssen und wir Deutschen
    wären heute die glücklichsten und zufriedensten Menschen auf Erden und
    dies in unserem eigenen, von allen nichteuropäischen Invasoren
    befreiten Heimatland.

    • Sonnenfahrer Mike am

      Für ein freies, neutrales, friedliches, sozialgerechtes, kinder- und familien-
      freundliches, umweltorientiertes, sauberes, sicheres und starkes Deutschland
      der Deutschen mit echter Meinungsfreiheit und Volksentscheiden auf allen
      politischen Ebenen (Bund, Länder und Gemeinden) in einem Europa
      der Europäer / der europäischen Vaterländer und mit gleich guten Beziehungen
      sowohl zu Russland als auch zu den USA sowie ganz besonders engen und
      guten Beziehungen zu unseren unmittelbaren europäischen
      Nachbarvölkern und Staaten.

      Nie wieder Merkel & Co.!
      Nie wieder Multi-Kulti, Überfremdung, Verjudung, Islamisierung und/oder
      Genderwahn! Stoppt die Globalisierung und die totale Privatisierung und
      schmeißt endlich alle Nichteuropäer aus Deutschland und ganz Europa
      raus auf das nie wieder auch nur ein einziger Nichteuropäer ohne
      gültigen Reisepass und gültiges Besuchervisa ungestraft unseren Grund
      und Boden betreten möge und sich hier auf unsere Kosten und zu
      unseren Lasten einnisten und ausbreiten kann.

      • Da glauben doch viele dumme Deutsche unter rot-rot-grün wird alles besser. Z.B. mehr HARTZ4 Geld, mehr Kindergeld usw.
        Ich freue mich schon besonders auf den Spritpreis! Aber selbst da wird den deutschen Vollidioten kein Licht aufgehen!

  4. Wer will schon Vergewaltiger, Messerstecher und Sozialschmarotzer im eigenen Land? Das schaffen nur die Deutschen Politclowns. Die retten die abgeschobenen Goldstücke gleich zu hunderten und lassen Kinder und Frauen zurück. Wer solche Politker wählt und sie im Amt lässt, hat nichts besseres verdient.

    • Du irrst dich da gewaltig. Die Masse der Bürger will es so, ansonsten würden sie nicht seit 15 Jahren den gleichen Politiker Schmutz wählen!

  5. Verständlich, ohne Moos nix los. Dänemarkt hat viel Geld für die Durchimpfung der eigenen Leute investiert. 73,1 % vollständig geimpft, Tendenz steigend.

  6. Dr.med.psy. S.Freud am

    Dänemark wird von einer Transe regiert ? Passt. Zu spät, zu wenig. 9000-ein Witz. Dmark wimmelt von Bunten, es sind mindestens Hunderttausende.

    • Schon vor 20 Jahren haben die dummen Dänen soviel Ausländer herein gelassen, das sie heute dagegen nicht mehr ankommen. Alles was jetzt durch die Medien geht, ist absolut gelogen.
      Aber nichts zum Trotz, schickt alle nach Dummland.

  7. Nero Redivivus am

    Während die Mette ihre Nationalhymne stehend absingen kann, vergeigt mit emphatischem Zitteraal-Tremolo das Merkill unseren Joseph Haydn gesäßgeographisch im (Nach-)Sitzen: Es gibt sogar Sozialdemokraten, die ihr Volk (noch) nicht verraten.
    Mange hilsner i skal!

    • Rechtsstaat-Radar am

      Merkill hat in Berlin-Wilmersdorf gerad wieder versucht, eine deutsche Landschaftsgärtnerin zu schächten. Sie hat auch versucht, den Rentern, der dieser Frau zu Hilfe eilen wollte, zu schächten.

      Was muss eigentlich der deutschen Frau noch alles angetan werden, bis sie beginnt, gegen die verbrauchten Altparteien, die ihr all dies angetan haben und weiter antun werden, aufzubegehren?! Wann wird die deutsche Frau endlich kapieren, dass die Landnahme durch Millionen eingefluteter Moslmens und deren nagetierartigen Vermehrungsquote zur völligen Islamisierung Deutschlands, zur Umvolkung und am Ende zur Versklavung der deutschen Frau führt?! Ich verliere den Respekt vor unseren Frauen, denn gerade sie müssten aller Desinformation, Umerziehung und Indoktrination zum Trotz spüren, was abgeht, sie müssten Angst haben, sich im öffentlichen Raum zu bewegen und in der Wahlkabine kapieren, dass sie keine andere Wahl haben, als die AfD zu wählen.

      Das aber genau tut die deutsche Frau nicht! Es ist zum Verzwiefeln…wieso sind die deutschen Weiber so riegeldumm?!

      • HERBERT WEISS am

        Es empfiehlt sich eben, stets seinen Regenschirm dabei zu haben (denn auch die Wetterfrösche können sich mal irren). Möglichst aber nicht nur einen Knirps, sondern einen etwas größeren mit solider Stahlspitze. Wenn der Merkills Avatare an der richtigen Stelle triffft, denken die ganz bestimmt nicht mehr an die 77 paradiesischen Jungfrauen.

        Wer gerade bei der Arbeit ist, hat auch bestimmt etwas Werkzeug dabei. Jedenfalls sollte man solche Typen nicht aus den Augen lassen.

        Ist zwar leicht gesagt und geschrieben, aber etwas Besseres fällt mir dazu auch nicht ein. Außer:

        Wählt ihr erneut die Etablierten,
        seid ihr wieder mal die Angeschmierten!

    • Oh je, wie bescheiden man geworden ist ! Ein ausgehungerter Hund stürzt sich auch auf einen abgenagten Knochen.

  8. Diese dänischen Politiker nehmen ihren Amtseid auch ernst!
    Vorbildlich und Normal!!
    Wenn ich unsere sog. Volksvertreter dagegen sehe….
    Meine "gute" Erziehung und vielleicht auch ein Staatsanwalt verbieten mir jetzt eine angemessene Wortwahl….

    • Nicht zu vergessen die deutsch feindlichen grün versifften Richter. Welche nur noch Angst um ihre dicke Pension haben!

  9. Mexiko ! dessen Einwohner zu Tausenden in die USA fluechten um bessere Lebensbedingungen zu erhalten hat ein Flugzeug voll Fluechtlinge aus Afghanistan aufgenommen. Verstehe einer die Welt.

    • Die Suedamerikaner, die nach USA flüchten, bekommen jedoch keine (lebenslange) Vollalemtierung…

    • Rechtsstaat-Radar am

      Die Amerikaner, unsere "Freunde", die bringen die Afghanen auf die im besetzten Deutschland von ihnen eingerichtete "Airbase" (Militärflughafen der US-Besatzungsmacht) Ramstein. Dort steigen die Afghanen dann aus der US-Maschine aus und ….und….und ja, wo werden sie wohl am ende landen? Vernutlich muss der deutschen Dauerdummdeppen-Vasall sie dann auf seinem Territorium auf- und entgegennehmen….

      Das verschweigen aber natürlich die gelenkten Staatsmedien des durchamerikanisierten Dauerdummdeppen-Vasallen-Staates BRD…. Was sonst? deutschland, aber weiterhin nicht normal.

      • INNERLICH_GEKÜNDIGT am

        Bin auch gespannt, wie die Ramstein Base letztendlich "geleert" wird …wird man es wahrheitsgemäß erfahren ..? Na klar doch, ganz ganz ganz bestimmt!

      • Und unser Mars Männchen will jetzt 500 Millionen Euro Hilfe hin schicken, damit Jeder der kommen will, auch mit der Lusthansa fliegen kann!
        Wer wählt nur solche Vollidioten noch! Dem kann es noch viel zu gut gehen.

  10. Sehr geehrtes Compact-Team, Ihr Beitrag kam zum richtigen Zeitpunkt! Nachdem gestern beim Corona-Thema ein Streit zwischen Islam-Befürwortern und angeblichen „Islamhassern“ entfacht wurde.

    Nein wir sind keine „Islamhasser“! Wir befürworten sogar den Islam, solange dieser in seinen Herkunftsländern verbleibt. Ich mache sogar dazu ein Friedensangebot: Deutschland soll sich zukünftig nicht mehr in islam-interne Angelegenheiten einmischen und bleibt außen vor, auch wenn die Amis nach „Verbündeten“ rufen. Im Gegenzug verbleiben die Fluchtwilligen unter der Flagge der UN im Herkunftsland.

    Aber solange nur circa 10 Prozent der Deutschen eine weitere Einwanderung ablehnen, wird sich in Deutschland nichts ändern. Da können sich immer mehr Länder von der Einwanderung abwenden, hier wird alles beim „Alten“ bleiben.

    • INNERLICH_GEKÜNDIGT am

      Den Bewohnern vom Regenbogen-BallaBalla-Land der Bekloppten und Bescheuerten kann man eben im Gegensatz zu vielen anderen Völkern jederzeit den größten Unfug erzählen, und die meisten machen mit. Geht das nicht schon seit mehr als 100 Jahren so ..? Warum sollten also hier die grünrot Verblödeten ausgerechnet jetzt anders handeln als die Volksverdummer wollen ..?

      • Diese nicht denkenden Trottel haben uns ja auch zwei Weltkriege als "Weihnachtsgratifikation" beschert!
        Und heute sind die Nachfahren dieser Vollidioten dabei, uns die Spritzen Kriege zu bringen!

    • Wer ist "wir".? Sehr wohl lassen sich hier immer wieder hirnlose Islamhasser aus. Der Chefredakteur visionierte gar den großen Krieg zwischen Islam und Christentum+ Judentum, bevor "Coronadiktatur" und "Great Reset" interessanter wurden. Ganz richtig, Islam gehört in islamische Staaten, in gottlosen Staaten kümmert er.

  11. Ob dieser Entscheidung wird dem Einen oder Anderen im Inland oder in Brüssel der Blutdruck leicht ansteigen.

  12. Die machen das, was Einwanderungsländer auch und schon zu allen Zeiten gemacht haben: Einwanderer, die sich nicht integrieren können, die nicht in der Lage sind, die Sprache des Einwanderungslandes zu lernen, die keine qualifiziertere Arbeit lernen können, zurückzuschicken! Das ist besser für beide beteiligten Parteieen! Die einen werden dauerhaft überfordert, schließlich auch kriminell, die Anderen sehen nicht ein, daß diese Personen dauerhaft unterstützt werden wofür andere arbeiten müssen!
    Und die anpassungsfähigen, interligenteren Einwanderer finden es auch blöd, mit ihren dummen Landsleuten über einen Kamm geschoren zu werden. Interlektuell Eingeschränkte laufen nie Gefahr politisch verfolgt zu werden, brauchen also nirgends Asyl!

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