Max Ottes „Weltsystemcrash“ hat das Zeug zum Bestseller. Schon wieder!

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Woher nimmt dieser Mann nur diese Energie? Einerseits leitet er erfolgreich seine Unternehmen, dann berät er noch diverse Institutionen. Nebenbei schreibt er ein neues Buch. Nicht irgendeines, sondern eines, das Sprengkraft birgt und das Zeug zum Bestseller hat.

Die Rede ist von Max Otte. Dessen neues Werk „Weltsystemcrash“ das Potential eines Bestsellers birgt. Wieder einmal. Denn sein „Der Crash kommt“ katapultierte ihn 2006 nicht nur in den Bestenlisten nach ganz vorn, sondern brachte ihm auch Achtung und viel Anerkennung. Denn nur wenig später schlitterte Lehman Brothers in die Pleite und die Welt erlebte eine Zeit, die später lapidar nur Finanzkrise genannt werden sollte.

Und heute? Heute ist alles noch viel schlimmer. Die weltweite Verschuldung hat gigantische Dimensionen erreicht, Risiken haben sich enorm verschärft. Dadurch „schwimmen“ zwar die Banken und Investoren in billigem Geld, jedoch kann keiner voraussehen, was passiert, wenn diese gigantische Blase platzt. Oder doch? Ein Kandidat, dem man in diesen Zeiten genau auf die Finger schauen wird, ist Max Otte. Otte ist sich sicher, dass wir vor der Geburt einer neuen Weltordnung stehen. Es wird extreme Brüche geben und wir werden unsere „Komfortzonen“ verlassen müssen. Oder anders gesagt: Albträume werden Wirklichkeit.

Doch lesen Sie selbst und schmökern schon mal in seinem Vorwort. „Weltsystemcrash“ gibt es ab sofort auch bei uns im Shop.

Aus dem Vorwort
Lange habe ich mich gesträubt, einen Nachfolger zu Der Crash kommt zu schreiben.
Das hat mindestens fünf Gründe. Erstens ist es natürlich schwer, einen Megaerfolg wie Der Crash kommt zu toppen. Das Buch ging allein in Deutschland fast 500.000-mal über den Ladentisch und wurde in ein halbes Dutzend Sprachen, darunter Bulgarisch, Polnisch und Chinesisch, übersetzt.

Max Otte: Weltsystemcrash

»Max Otte legte mit Der Crash kommt im Jahr 2006 eine saubere Analyse vor, erklärte komplizierte Sachverhalte breitenwirksam und hatte zudem etwas Glück. Er dürfte deshalb zu Recht der erfolgreichste deutsche Crash-Guru aller Zeiten sein.«, erklärte Daniel Stelter in Die Finanzmärkte und die ökonomische Selbstbehauptung Europas, Jeder Versuch einer Wiederholung verbot sich daher von selbst.

Zweitens habe ich in dem Zeitraum von mehr als einem Jahrzehnt, der seitdem vergangen ist, mehrere erfolgreiche Unternehmen aufgebaut. Wer selbst Unternehmer ist oder wirtschaftlich auf eigenen Beinen steht, vermag vielleicht nachzuvollziehen, wie viel Energie dafür nötig ist.

Drittens verspüre ich nicht das Bedürfnis, zu allem und jedem ein Buch auf den Markt zu werfen, sondern warte lieber in Ruhe ab, bis die Zeit reif ist.

Viertens kopiere ich mich nicht gern selbst. Immer wieder wurde mir von wohlmeinenden Menschen nach der Finanzkrise und dem Megaerfolg von Der Crash kommt geraten, doch ein weiteres Buch zu schreiben, um an den Erfolg anzuknüpfen. Jemand riet mir, ein Buch mit dem Titel Der Aufschwung kommt zu verfassen. Da würde ich dann gleich den nächsten Hit landen, meinte er. Das habe ich nicht getan. Aber andere kopierten fleißig.

Es erschienen nacheinander die Titel Die Inflation kommt und Der Staatsbankrott kommt. Schließlich schrieb ein Vermögensverwalter tatsächlich ein Buch mit dem Titel Der Aufschwung kommt. Das Titelformat hat weiter Konjunktur: In jüngster Zeit erschienen Der Terror kommt sowie Megacrash – Die große Enteignung kommt.

Und fünftens – das war meine größte Sorge – würde dieses neue Buch noch mehr als Der Crash kommt außerhalb der Komfortzone vieler Menschen liegen, weil es noch ungemütlicher würde. Die Welt hat eine Richtung genommen, wie ich sie in Der Crash kommt zwar leise als Gefahr angedeutet, mir sie aber ansonsten für meine Albträume reserviert habe.

Der Schuldenstand der Welt ist durch diverse Banken- und Eurorettungsaktionen auf den höchsten Stand aller Zeiten gestiegen, Krieg und Krisen brechen aus, eine Migrations- und Terrorwelle überschwemmt Europa, und die Gesellschaften sind zunehmend zerrissen und polarisiert.

Es droht nicht nur ein Finanzcrash, sondern ein Crash des Weltsystems. Wenn wir diesen abwenden oder uns wenigstens darauf vorbereiten wollen, müssen wir die Ursachen und Gründe analysieren.
Deshalb lege ich mehr als zwölf Jahre nach Der Crash kommt dieses Buch nun doch vor.

Max Otte

Max Otte: Weltsystemcrash hat 640 Seiten, ist gebunden und kann hier bestellt werden.

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5 Kommentare

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    HERBERT WEISS am

    Irgendwie erinnert das an die letzten Jahre der DDR. Nur ja nichts verändern! Weiterwursteln wie gehabt. Unser damaliger Nachbar – ein Wirtschaftswissenschaftler – erzählte mir von dem Frust unter seinen Kollegen. Ihre Überlegungen wurden ignoriert. Die Ideologen bestimmten, wo es lang ging.

    Wir leben seitdem zwar in einem anderen System. Die Ideologie ist eine andere, doch die Ignoranz ist geblieben. Ich kann mich noch gut an die Warnungen einige Jahre vor der Euro-Einführung erinnern. Mag sein, dass man in der akuten Phase der Krise einigermaßen clever handelte. Aber nicht nachhaltig. Der ganz große Crash wurde letztlich nicht vermieden, sondern nur hinausgezögert. Irgendwann nimmt die Apokalypse ihren Lauf.

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    DerSchnitter_Maxx am

    But after all this … the winner will still be the f@cking establishment – allways … you can leave one on that ! 😉

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    Ich kann mich gar nicht mehr erinnern,wann mir die ersten Chrash-Gurus den Zusammenbruch des Systems versprachen. Ich warte immer noch drauf. Sehnsüchtig,denn ohne Chrash keine Revolution,die Geschichte beweist es. Und nichts braucht dieses Land dringender als eine Revolution, die alles umstülpt und die Enteigner enteignet.

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    Gernulf Schalow am

    Die " Ursachen und Gründe", so von Herrn Otte genannt, der zu erwartenden Misere sind doch wohlbekannt ! :
    Scharoun 1952: "… sind aus anderen Gründen, denn der geistigen Reife…in ihre Positionen gelangt."
    Heisenberg 1955: " … nicht mit der Wissenschaft abgesprochen…"
    Martin Wagner, bis 1933 Stadtbaurat in Berlin, in "Zehn offene Briefen" an die Regierung Westberlins, der Pg-Bürgermeister namentlich genannt, 1956: u. a. "… Verkehrsverbrechen…"
    Der Verfassungsrechtler der APO ( wohl Dr. Hamann ) in der Frankfurter Universitätszeitung konkret, 1962:
    "… mit dem Ausscheiden der Unabhängigkeit der Wohlvorschläge…kommt es zum Absturz der freiheitlich-
    demokratischen Grundordnung."
    Wir Schüler jener jetzt berühmten Deutschen stehen auf schwarzen Listen. Die Presse hat uns mit Rufmord beseitigt. Das Volk weiß gar nichts mehr von uns!

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