Kommt Boris Palmer morgen zur Corona-Demo in Stuttgart?

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Samstag, 23. Mai, 15.30 Uhr, Cannstatter Wasen: Die Schwabenoffensive gegen die Corona-Diktatur geht weiter! COMPACT-TV heute Abend mit einem Interview mit dem Anmelder der Demonstration vom morgigen Samstag, dem parteilosen Landtagsabgeordneten Heinrich Fiechtner.

In der Corona-Krise hat das Schwabenländle den Spitzenplatz im Widerstand erreicht und damit das in den vergangenen Jahren führende Sachsen verdrängt. In Stuttgart demonstrierten in den vergangenen Samstagen in der Spitze über 20.000 (9. Mai) oder über 10.000 Menschen (16. Mai) – ohne die polizeiliche Einschränkung der Teilnehmerzahl wären es vermutlich noch mehr gewesen. An diesen wahnsinnigen Erfolg soll am morgigen Samstag angeknüpft werden: Ein buntes Völkchen wird sich wieder um 15.30 Uhr auf dem Cannstatter Wasen sammeln. Wer will, kann schon um 12.30 Uhr von der Innenstadt (Kleiner Schlossplatz) mit anderen zusammen zum Kundgebungsort spazieren.

MdL Heinrich Fiechtner: Mit Schlips und wilder Mähne. Foto: privat

Nach massiven Drohungen gegen den bisherigen Veranstalter, die Initiative „Querdenken711Stuttgart“, hat deren Chef Michael Ballweg die Anmeldung allerdings zurückgezogen, stattdessen springt der parteilose Landtagsabgeordnete Heinrich Fiechtner ein. Ballwegs Rückzug ist verständlich, denn am letzten Wochenende wurden in der Nacht vor der Kundgebung die auf dem Cannstatter Wasen geparkten LKWs mit der Bühnen- und Lautsprechertechnik abgefackelt – der Schaden dürfte fünfstellig sein! Außerdem schlugen Antifa-Kriminelle am Rand der Kundgebung mit Totschlägern und Gaspistole auf angebliche Rechte ein – ein Kollege der Daimler-Betriebsratsgruppe „Zentrum Automobil“ schwebte gestern noch in Lebensgefahr.

Fiechtner will sich nicht einschüchtern lassen und hat deshalb, sozusagen in Vertretung von Ballweg, die Anmeldung der Protestveranstaltung übernommen – Ballweg und seine Initiative sind ausdrücklich auf die Bühne eingeladen. „Ich bin nicht links, nicht rechts, sondern frei“, betonte der Landtagsabgeordnete im Gespräch mit COMPACT-TV, das heute Abend in voller Länge zu sehen sein wird. Vita und Charakter von Fichtner sprechen dafür, dass er unabhängig genug ist, um tatsächlich die unterschiedlichsten Spektren vereinigen zu können: Aus der AfD-Fraktion trat er 2016 aus, hat sich seither immer wieder uneigennützig für den außerparlamentarischen Protest eingesetzt. Letztes Jahr demonstrierte er mit den Gelbwesten, die in der Neckarmetropole in Spitzenzeiten auch schon 5.000 Leute mobilisierten, und dieses Jahr stand er von Anfang an mit Ballweg und seinen Leuten auf der Straße, half mit eigener Megafontechnik aus. Der Arzt, bekennende Christ und honorige Schlipsträger hat eine durchaus revolutionäre Ader: Im April, als der grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann eine große Rede zur Begründung der Notstandsmaßnahmen im Landtag hielt, wollte er die Debatte mit einem Tagesordnungsantrag öffnen, wurde von der grünen Parlamentspräsidentin daran gehindert, protestierte lautstark weiter – und wurde dann von der Polizei aus dem Plenarsaal abgeführt.

 

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Ein As hat Fichtner im Ärmel: Er will Boris Palmer als Redner einladen. Der grüne Oberbürgermeister von Tübingen hat die Corona-Maßnahmen ebenfalls scharf kritisiert und sich dadurch eine Ausschlussdrohung von der Parteispitze eingehandelt. „Ich bewunderte schon seinen Vater, den Remstalrebellen Helmut Palmer, ein Mann nach meinem Geschmack, mein großes Vorbild“, so Fiechtner im COMPACT-Interview. Der Sohn des Remstalrebellen und der politische Erbe des Remstalrebellen gemeinsam auf einer Bühne am Cannstatter Wasen…. Man wird ja noch träumen dürfen!

Nicht verpassen: Heinrich Fiechtner GRATIS heute Abend im Interview auf COMPACT-TV. Wenn Sie COMPACT-TV  für wichtig halten, können Sie mit einer Spende dazu beitragen, dass wir auch künftig auf Sendung sind: Via Pay Pal unter http://bit.ly/2FsKEhQoder per Überweisung an COMPACT Magazin GmbH auf das Konto IBAN: DE70 1605 0000 1000 5509 97.

 

Über den Autor

Jürgen Elsässer

Jürgen Elsässer, Jahrgang 1957, arbeitete seit Mitte der neunziger Jahre vorwiegend für linke Medien wie Junge Welt, Konkret, Freitag, Neues Deutschland. Nachdem dort das Meinungsklima immer restriktiver wurde, ging er unabhängige Wege. Heute ist er Chefredakteur von COMPACT-Magazin. Alle Onlineartikel des Autors

16 Kommentare

  1. Avatar
    (((rachel))) am

    Aus Fiechtners Vita:

    Nach einer kurzen Zeit als Prüfarzt bei der Landesversicherungsanstalt Württemberg wechselte er in eine Kur- und Rehabilitationsklinik in Bad Wimpfen und danach in eine Spezialklinik für Diabetes in Bad Mergentheim.

    Sorry, aber gute Ärzte durchlaufen andere Karrieren IMO.

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      Schwatz nicht dumm, ob der ein "guter" oder "schlechter" Arzt ist,ist in diesem Zusammenhang völlig irrelevant.

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    Terminator am

    Oha, ein neues Schmuckstück bei den Corona-Rebellen. Oft sehen Menschen anders aus als sie sind. Der nicht.

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      Vollstrecker am

      Wer will darf sich zu Deiner Wenigkeit, Merkel, Greta und all den anderen besonders hübschen Lappenbürgern stellen. Lobo, Böhmermann und Lauterbach geben euch Geleitschutz, sofern Yoko und Klaas noch iihrer Masken richten.

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    An alle Corona-Schildbürger am

    Oh, die Geistig-Behindertenfraktion hier noch gar nicht aufgeschlagen?

    Gegen Senfgas schützt man sich mit anständigen Gasmasken und Schutzanzügen.
    Bei radioaktiven Wolken sieht man zu, dass man wegkommt, hochdosierte Jodgabe kann helfen.
    Gegen gefährliche Viren schützt man sich mit entsprechender Schutzausrüstung (luftdichter Ganzkörper-Anzug, Handschuhe, interne Beatmung, etc…), minimum sind virenundurchlässige Schutzmasken (und Schutzbrille!). Eine Klassifizierung/Einteilung gem. Schutzklassen hat nämlich einen tieferen Sinn.

    Mindestabstände (außer Vermeidung von direktem Körperkontakt) machen keinen Sinn, da Viren keine Flöhe sind, also eher nicht hüpfen können. Stofflappen machen keinen Sinn, da Viren nun mal so winzig klein sind und durch Baumwollgewebe durchgehen, wie eine Maus durchs Scheunentor. Bleibt noch die Tröpfcheninfektion. Ich bin mir sicher, dass Viren-Tröpfchen genau nach 1,5m auf den Boden plumpsen und dann einfach weggekehrt werden können. Niemand mit coronasicherem Einkaufswagen kreuzt jemals die Atemluft eines anderen Schiebers, versprochen! Schmierinfektion gibt es sicher auch nicht, das muss der Grund sein, dass es noch keine Handschuhpflicht gibt (offene Lebensmittel berührt schließlich niemand, oder?).

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      An alle Corona-Schildbürger am

      Wer tatsächlich der Ansicht ist, dass Corona ein extrem gefährlicher Virus ist, aber (als "Experte") anderen zum Schutz lediglich unzureichende Stofflappen verordnet, der ist entweder ein Schildbürger oder handelt in böser Absicht.

      Übrigens, Schleimhäute (AUGEN!!!) sind im Viren-Ernstfall besonders zu schützen. Zum Glück haben unsere hauseigenen Stofflappen-Covidioten bereits mindestens ein riesiges Brett vorm Kopf.

      Daher fordere ich sofortige Ausgabe von geeigneter Schutzausrüstung an alle Bürger dieses Landes (was ist ein Menschenleben wert), oder die sofortige Beendung dieser Sinnlosmaßnahmen, die im Falle einer gefährlichen Pandemie völlig unzereichend wären.

      Mit Verlaub, Stofflappen gegen Ebola….habt ihr sie noch alle?

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    Ronald Büchner am

    Ein Hoch auf die Faktenchecker. Soll dies jetzt eine Art „Correctiv für Arme“ sein? Und was soll dieses anmaßende „… weis das auch jeder“. Sprich gefälligst nur für Dich selbst und laß hier nicht den Oberlehrer raushängen.

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    Rasiert und rechter Seitenscheitel am

    "An diesen wahnsinnigen Erfolg soll am morgigen Samstag angeknüpft werden:…"

    Wahnsinnige in der Tat 😉 Und es ist keine "Schwabenoffensive" genau so wenig wie die anderen nicht sind " Wir sind das Volk" Ausserhalb der Blase von Compackt weis das auch jeder.

    Die Sonne wird sich in den Aluhüten am Samstag spiegeln und alles ist gut …

    Als Ergänzung zu Fiechtmann = Vor der geplanten Regierungserklärung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann zur Coronakrise widersetzte sich der fraktionslose Abgeordnete Heinrich Fiechtner wiederholt den Ordnungsrufen der Landtagspräsidentin Muhterem Aras. Nachdem er die Präsidentin beleidigt hatte, wurde er des Saales verwiesen und für drei weitere Sitzungen des Saals verwiesen.

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      heidi heidegger am

      ..weils ditt A. kein dt. kann&vasteht..so! und kein deut auch nicht hat von gar nix, ausser von iahm oahsch an drr heizung, hah! ☠☠☠

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        heidi heidegger am

        OT: Also bissi hat @Maxxx dann schon Recht evtl…wanns alles kleinteilig-streitig-primitiv irgendwie wird (s. oben), dann "flüchtet" frau sich gern auch mal ins Kino wg. ditt ewig-wichtiche Frage *was ischd ein Mann und was ischd eine Frau (JLGodard) im ²Kapitalismus (als ²Zumutung für beide Geschlechter!), häh?*

        Will sagen, kuckt mal was R. Gere (moi!) für fragile Handgelenke hat(te)..*kicher* / die Karre aber ist shicé übrigens (mit SicherheitsGurten und so anderem Blödsinn nach ’73 in der BRD..pfui!) und ne sehr schlechte Nachfolgerin der *Pagode*, hah!:

        [ Blondie – Call Me (Original Long Version) (American Gigolo) (1980) ]

        /watch?v=i4DI71X6PeM

        PS: die DDR hatte es besser und wusste "d a" Bescheid -> Armin Mueller-Stahl (* 17. Dezember 1930 in Tilsit, Ostpreußen), hah!..der war/ist soo männlich, dass keine/kaum Ambivalenzen.. usw. usw. 🙂

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      Terminator am

      Hm. Tausendnicks kopiert jetzt Geßler :Statt ordentlichem Pseudonym irgend welches dummes Zeug.

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        Kleine weiße Gesslermaus am

        Was hast du heute so gemacht? Gut gegessen, gut getrunken, ein wenig denunziert, ein paar Gespenster gefangen?

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    heidi heidegger am

    „Ich bin nicht links, nicht rechts, sondern frech“ (und das sehr zurecht zur hochinkompetentään Frau Stgter. LandtagsPräsidennt-cumhurbaşkanı..wanns ²prässiert..hihihi!/anm. hh), betonte der Landtagsabgeordnete im fiktiven Gespräch mit ditt heidi.

    ² ämm äh *Anglizismen* im Schwäbischen sanns supi, heats?!: ²"Plaffoo"/Plafond = Decke

    ² Pla·fond
    /plaˈfõː/

    Substantiv, maskulin [der]

    1.
    österreichisch•sonst landschaftlich
    [flache] Decke eines Raumes
    "den Plafond streichen"
    2.
    Wirtschaft
    oberer Grenzbetrag, z. B. bei der Gewährung von Krediten

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      HEINRICH WILHELM am

      Völlig richtig.
      Und dieser hochinkompetenten Exischtenz schließen sich noch hochinkompetentere "Kommentatoren" an (Siehe weiter oben) und zwar mit
      3.
      Plattitüden (Plat·ti·tü·de: nichtssagende, abgedroschene Redewendung; Plattheit).
      So ischt des… und des ischt die Hauptsach!
      Wird man ja wohl noch feststellen dürfen.

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