Joschka Fischer: Vom Steine- zum Bombenwerfer

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Im Verlag „Das Neue Berlin“ ist gerade unter dem Titel „Wollt Ihr mich oder Eure Träume“ die vielbeachtete Biographie von Gerd Schumann über den früheren Bundesaußenminister Joschka Fischer erschienen. In ihr vertritt der Autor die These, der frühere Grünen-Politiker hätte wegen des Angriffskriegs gegen Jugoslawien vor ein Gericht gestellt gehört. Aus diesem Anlass folgen nun Auszüge aus dem COMPACT-Spezial Der Krieg der Grünen – Bomben für den Islam, das hier bestellt werden kann.

Als Vorstöße der CDU/CSU zunahmen, deutsche Truppen auch zur angeblichen Befriedung des jugoslawischen Bürgerkrieges einzusetzen, versteifte sich zunächst der Widerstand von SPD und Grünen gegen diese Aufweichung des Grundgesetzes. Selbst die Teilnahme von Bundeswehrspezialisten an NATO-Überwachungsflügen über Bosnien wurde auf Antrag der SPD vom Bundesverfassungsgericht verboten.

Von der Anti-Kriegs- zur Kriegspartei

Kein anderer als Fischer fasste die Gründe für eine solche außenpolitische Zurückhaltung in politisch korrekter Diktion Ende 1994 zusammen:

Ich bin der festen Überzeugung, dass deutsche Soldaten dort, wo im Zweiten Weltkrieg die Hitler-Soldateska gewütet hat, den Konflikt anheizen und nicht deeskalieren würden. (…) All diese Einsätze und die Debatten darum werden von der Bundesregierung als Türöffner benutzt. (…) Ich wäre froh, wenn die, die das wollen, sich wenigstens nicht andauernd hinter der Humanität verstecken würden, um eben diese Position durchzusetzen.

Doch innerhalb des folgenden Jahres vollzog Fischer eine Wende um 180 Grad. Verantwortlich dafür war das sogenannte Massaker im bosnischen Srebrenica, wo serbische Truppen im Juli 1995 etwa 8.000 muslimische Männer ermordet haben sollen. Fischers Positionswechsel mischte nicht nur seine Partei auf, sondern bedeutete eine Neujustierung des gesamten Parteiensystems: Hatten die Grünen bis dato eine Kriegspolitik am vehementesten abgelehnt, mutierten sie nach 1995 Schritt für Schritt zu deren entschiedensten Befürwortern.

Demonstration gegen den NATO-Angriff auf Jugoslawien am 23. Mai 1999 vor dem Reichstag. Foto: picture-alliance / ZB

Der NATO-Angriff auf Jugoslawien 1999 war der erste offiziell eingestandene Krieg Deutschlands nach 1945 – und wurde zudem ohne Zustimmung des UN-Sicherheitsrates geführt. Zwar muss dem gesamten rot-grünen Kabinett und vor allem Bundeskanzler Gerhard Schröder in diesem Zusammenhang der Bruch von Grundgesetz und Völkerrecht vorgeworfen werden. Aber der sogenannte Genosse der Bosse unterließ wenigstens die moraltriefenden Auschwitz-Vergleiche, und auch die Lügenpropaganda im Konkreten war fast ausschließlich die Sache von Fischer und SPD-Verteidigungsminister Rudolf Scharping.

Fischers entscheidende Rolle

An drei neuralgischen Punkten war der grüne Außenminister, der in jenen Monaten auch turnusgemäß Ratsvorsitzender der EU war, entscheidend für die militärische Eskalation:

  • Das vermeintliche Massaker von Racak Mitte Januar 1999 wurde von der NATO zum Anlass für ihr Kriegsultimatum an Belgrad genommen. Angeblich waren über 40 albanische Zivilisten von den Serben ermordet worden. Doch Augenzeugen berichteten, dass es sich um Gefechtstote der kosovoalbanischen Miliz UCK handelte, die bei einem erbitterten Schusswechsel getötet worden waren. Beweisen ließ sich das nicht, denn Fischer hatte die Autopsieprotokolle und Dokumente der kriminaltechnischen Untersuchung im Panzerschrank des Auswärtigen Amtes verschwinden lassen.

Die Rambouillet-Lüge

  • Im Februar 1999 wurde ein letztes Mal versucht, den Frieden auf einer Konferenz im französischen Rambouillet zu retten. Auf Fotos sieht man, wie Fischer wütend auf den jugoslawischen Verhandlungsführer einteufelt: Dieser sollte das von der NATO vorgelegte Diktat unterschreiben, das in einem Anhang („Annex B“) dem Militärbündnis die Stationierung von bis zu 30.000 Soldaten nicht nur im Kosovo, sondern in ganz Serbien erlaubt hätte. „Kein Serbe mit Volksschulbildung“ hätte einem solchen Kolonialstatus zustimmen können, urteilte Spiegel-Chef Rudolf Augstein. Der Erpressungsversuch wurde erst zwei Monate später bekannt, als bereits Krieg war. „Die Rambouillet-Lüge: Was wusste Joschka Fischer?“, titelte am 12. April 1999 die Grünen-nahe Tageszeitung.

 

  • Nach einer Woche Bombardement war die Kriegsstimmung in der westlichen Bevölkerung auf den Nullpunkt gefallen. Jeden Abend sah man in der Tagesschau, dass Hunderttausende auf der Flucht waren – aber nicht vor der jugoslawischen Armee, sondern vor den NATO-Luftangriffen. Flugs erfanden Fischer und Scharping Anfang April 1999 den sogenannten Hufeisen-Plan, wonach die Serben die Vertreibung der Albaner schon lange vor Beginn der NATO-Intervention geplant hatten. Dokumente dazu wurden bis heute nicht gefunden…

Den kompletten Text „Vom Steine zum Bombenwerfer“ können Sie im COMPACT-Spezial Der Krieg der Grünen – Bomben für den Islam lesen. Dieses Heft ist auch Teil eines Sonderangebots, mit dem Sie alle drei Ausgaben aus der Reihe von COMPACT-Spezial, die sich mit den Grünen befasst haben, zu einem günstigen Vorzugspreis erwerben können. Neben dem Heft über den Jugoslawienkrieg enthält dieses Bundle noch die Sonderhefte zur Ökodiktatur und die Ausgabe Nie wieder Grüne! Das Porträt einer gefährlichen Partei.

Über den Autor

Jürgen Elsässer, Jahrgang 1957, arbeitete seit Mitte der neunziger Jahre vorwiegend für linke Medien wie Junge Welt, Konkret, Freitag, Neues Deutschland. Nachdem dort das Meinungsklima immer restriktiver wurde, ging er unabhängige Wege. Heute ist er Chefredakteur von COMPACT-Magazin. Alle Onlineartikel des Autors

44 Kommentare

  1. III
    Sein Versuch, als Gehilfe am Fließband, ab 1971 bei der Opel AG Rüsselsheim die Arbeiter zu politisieren, scheiterte an seiner fristlosen Entlassung. Es folgte Arbeit in einer Maschinenfabrik. Von 1976 bis 1981 arbeitete er als Taxifahrer und eine Weile später dann als Verkäufer selbstgestohlener Bücher in einem kollektiven Buchladen. Während dieser Zeit beteiligte er sich an den Anti-Kernkraft-Bewegung.
    Dann ging der notorische Faulpelz zu den GRÜNEN und mir dreht es den Magen um ………………….

  2. Joschka Fischer besuchte das Gottlieb-Daimler-Gymnasium in Stuttgart-Bad Cannstatt. Als er 1965 sitzen blieb, verließ er die Schule ohne den angestrebten Abschluß.
    Nach der 10. Klasse begann er eine Fotografenlehre, die er abbrach.
    Als er 1966 am Hamburger Hauptbahnhof aufgegriffen wurde, steckte man ihn in ein geschlossenes Heim.
    Nach der Entlassung arbeitete er einige Wochen als Hilfsarbeiter im Arbeitsamt, dann eine Weile als Spielwarenverkäufer. Etwas später startete er den vergeblichen Versuch, sein Abitur beim Kolpingwerk nachzuholen.
    Er engagierte sich zusammen mit seiner ersten Frau Edeltraud in der 68er-Studentenbewegung und der Außerparlamentarischen Opposition (APO). In Frankfurt am Main widmete er sich, obwohl nie regulär an der Universität eingeschrieben, intensiv gesellschaftspolitischen Studien.
    Er hörte Adorno, Habermas und Oskar Negt und setzte sich eingehend mit Marx, Mao und Hegel auseinander. Fischers Mentor war Hans-Jürgen Krahl, führender Kopf des „Sozialistischen Deutschen Studentenbundes“ (SDS) in Frankfurt.
    Den Lebensunterhalt verdiente Joschka Fischer mit wechselnden Arbeiten (u. a. Diebstahl, Hehlerei und Taxifahren).

    • 1967 betätigte er sich als Pflastermaler in Massilien und hatte sein Nachtquartier in den leeren Waggons auf dem Güterbahnhof. Im selben Jahr heiratete er in Gretna Green eine 18jährige. In den nächsten Jahren folgen drei weitere Ehen. Während dieser Zeit ging er nach Fellbach und betätigte sich als Maler frommer Bilder.
      Um sein Einkommen etwas aufzubessern, arbeitete er zwischendurch als Aushilfsbriefträger. Nun folgten die ersten Kontakte mit der linksextremen anarcho-kommunistischen Szene.
      Dies hatte zur Folge, daß er eine Haftstrafe von sieben Wochen ohne Bewährung sowie sechs Tage Ordnungsstrafe in Stuttgart-Stammheim verbüßen mußte. 1968 zog er nach Frankfurt am Main in eine SDS-Wohngemeinschaft. Er klaute Bücher und versuchte, sich wieder mit Malversuchen und der Herstellung pornographischer Schriften etwas Geld zu verdienen.
      Zwischen 1968 und 1975 beteiligte sich Fischer als Mitglied der militanten Gruppe „Revolutionärer Kampf“ (RK) an Demonstrationen, Straßenkämpfen mit der Polizei (belegbare Fotos zeigen Fischers Beteiligung an der brutalen Mißhandlung eines hilflos am Boden liegenden Beamten) und Hausbesetzungen. Besonders hatten seine Genossen und er es damals auf den als „Westend-Spekulanten“ beschimpften Frankfurter Immobilienboß Ignatz Bubis abgesehen, den nachmaligen Vorsitzenden des Zentralrates der Juden in Deutschland.

  3. Jürgen Stroop am

    Die Wahrheit über Israel und Palästina/ Hart aber Fair auf YouTube mit Norbert Blüm. Sollte sich einmal jeder Juden Freund im Internet anschauen….Friedman natürlich auch dabei.

  4. Rumpelstielz am

    Unerträglich das dieser feiste Typ seit Jahrzehnten vom Dämeldeutschen sein feistes Gehalt bezieht. Scheiß Politik wenn Parteigecken ausgesorgt haben, wenn die nur ein mal im Butentach saßen,

  5. Wichtig sind eben nicht die Figuren, die man uns präsentiert, sondern die Fäden, an denen sie hängen.
    Fischer fand die ihm zugedachte Rolle super. Er wurde vom Radikalinski zum Lobbyisten. Dafür gab’s halt ordentlich Knete.
    Kommt bei Baerbock ganz genau so.

  6. Der Überläufer am

    Hätte Jugoslavien das Recht auf einen Vergeltungsschlag? Vllt. ein paar Bomben auf Dresden?

    (rein philosophische Betrachtungsweise)

    • Katschmarek am

      Oder es vernichtet lebensunwerte Übergelaufene?
      (auch nur eine rein philosophische Betrachtungsweise)

      • Wenn du ihre Figuren beim Namen nennst und ihre "Großtaten" würdigst, dann keift die Stasi-Antifa.
        Ins Rattenloch gänzlich unphilosophisch mit dem Flak-Scheinwerfer reinleuchten, das können sie nicht ab.

  7. Warum ist mein Kommentar nicht erschienen was dem NWO-Freak Fischer betrifft ?
    Ich war nicht beleidigent und habe nur Tatsachen geschrieben.
    Hmmm…
    Merkwürdig.

      • Als ob unreflektierte Artikelwiederkäuer sich jemals unbeliebt bei Zensurius gemacht hätten.

      • Das solltest du verstehen, den der Sokrates mit seinen 1000 Inspirationen ist für Compact als Gegengewicht zu uns wichtig.

    • Tröste dich. mir geht’s genauso…..
      Faktensammlungen mag der Blogwart nicht,
      auch wenn sie mit Quellen beleggbar sind.

      Die Angst geht um, vielleicht ist sie berechtigen, wir sind auf dem Weg von der Gesinnung-in die absolute, alles umfassende totale Diktatur.

  8. Es kann hier nicht um die Person J.W Fischer und um persönliche Feindschaften unter Linken gehen. Die Mär vom harmonischen Jugoslawien welches von der Nato zerstört wurde, ist übelste Geschichtsverfälschung. Serben u. Kroaten (um nur die beiden Wichtigsten zu nennen) sind ganz verschiedene Völker, die von Kommunisten in einen Staat gezwungen worden waren. Die Erhebung der Balkanvölker gegen den Zwangsstaat ( schlimmer als die EU) war im vollen Gang, lange bevor die Nato Bomben warf, und es waren echte nationale Befreiungskriege.

    • Ustascha und Tschetniks am

      Serben und Kroaten gehören zum Volk der Slawen. Nach den 1. Weltkrieg gründeten diese beiden Volksstämme die südslawische Republik.

  9. @david: sollte sich hinter dem Nick der alte Grieche verbergen und unsere Intelligenz beleidigen wollen? Moslemische Terroristen beschließen die Zivilbevölkerung im Freien Israel, umgeben von Barbaren, mit Raketen. Teile der Qualitätsjournalist:-*innen haben ganz viel Mitgefühl für die Opfer in Gaza. Diese werden von den Terroristen benutzt, um Ihre Stellungen zu sichern. 1000ende Moslems in Deutschland greifen die Polizei an, Abstände und Masken, da war doch mal was?, und hetzen gegen Juden. Die gewählten Politiker:-*innen Israels schützen Ihre Bürger. Chapeau! In Deutschland werden 1000ende Moslem „importiert“, dementsprechend ungewöhnlich, wenn Volksvertreter:-*innen das eigene Volk schützen und nicht einsperren. Hunderte Frauen und Kinder wurden getötet? Sind Sie Propagandist von Hamas? In einigen Videos kann der Mensch sehen, wie sogenannte Opfer von der Bahre springen, nachdem das Propagandafilmchen abgedreht war. Die Weltgemeinschaft, was soll das eigentlich sein?, ist eher aufgefordert Israel vor den moslemischen Terroristen zu schützen und diese militärisch zu stoppen. Möge der Krieg dort bald ein Ende finden und der politische Islam mit ihm. Moslems, die Ihren Antisemitismus auf unsere Straßen und in die Moscheen tragen, zurück in Ihre Heimatländer, wenn vorhanden, Entzug der deutsche Staatsbürgerschaft. So wird „ein Schuh draus“! „David gegen Intelligenz“ erst Denken, dann Schreiben!

    • Antizionist am

      Gutmensch? Deine Merkel hat uns den Terror und den Antisemitismus ins Land geholt, weil die Juden das gelobte Land für sich alleine haben wollen. Juden und Araber gehören alle zu den Volk der Semiten, nur leider immer noch im religiösen Denken zurück. Nicht nur die Hakennase entlarvt diese Volksgruppen, der DNA Test ist die felsenfeste Bestätigung dafür. Ja, da geb ich dir recht, alle raus mit diesen religiösen Fanatikern aus unserem Deutschland. Wer Panzer Bomben Soldaten gegen Zivilisten Kinder und Frauen einsetzt, der hat sich schon lange von der Demokratie verabschiedet und befindet sich bereits auf dem Abstellgleis mit den Terroristen wie IS ….das Palästinensische Volk hat keine Armee um sich und sein Land zu verteidigen….

      • @anti: Weshalb das vertrauliche Du? Haben wir schon einmal gemeinsam einen guten Roten geleert? „Meine“ Merkel? Auch, wenn ich mich täglich vor der Gottgleichen verbeuge, diese als Meine zu betrachten geht dann doch etwas zu weit. Nein, die Palästinenser haben keine Armee, sondern Terroristen um sich, die deren Kinder und Frauen zum Abschuss freigeben.

      • Auch Gutmensch ist schuldig! am

        Hat Gutmensch bestimmt bei achgut gelesen.
        Broder sind Deutsche, die sich heute künstlich als Judenfreunde aufblasen, überhaupt nicht angenehm. Es gibt keine "Teilschuld" (ein Teil der Deutschen wird schuldfrei gestellt wird nie passieren!), da kann Gutmensch noch so viele seiner Landsleute als Antisemiten denunzieren und sich moralisch über andere erheben.

      • Heinrich Klaustermeyer am

        Ich habe mich ausführlich mit der Geschichte von Josef Blösche befasst und dieser hat auch Frauen erschossen, weil diese unter ihren Röcken Waffen schmuggelten und letztendlich für die Befreiung des jüdischen Volkes an den Terroranschlägen im Warschauer Getto gegen die Deutschen Besatzer mit beteiligt waren. Im Gazastreifen ist es heute nicht anders, nur das diesmal nicht der Jude in der Opferrolle ist….Meine Gesinnung war nie rot, aber Rotwein können wir gerne mal schlürfen.mfg

  10. Ich ärgerer mich Heute noch als ich nur ca. 200 Meter entfernt war als dieser feige Fischkopf (Der Fisch stinkt ja vom Kopfe her) mit einer Dachlatte auf einem wehrlosen Polizisten eingeschlagen hat und das ohne grosse Konsequenzen !
    Da hätte bei mir schon die Leuchte aufgehen müssen, aber war ich noch zu Jung und Unwissend als kleiner grünorientierter Punker.
    🙁

  11. heidi heidegger am

    ditt heidi möchte hier Peter Handke zitierään (hoffentlich wortgetreu, mja): "Fischer hat so gar keine Ahnung von Jugoslawien, aber vom Essen dafür schon anzunehm’"

  12. Naomi Klein am

    Joschka der Polizistenschläger, ist der Sohn eines jüdisch ungarischen Schächters und beruflich mit ehrlicher Arbeit, brachte er es nur zum Taxifahrer.

    • @Naomi Klein: Sicher? Der Name Fischer ist jedenfalls nicht speziell jüdisch. Soweit ich weiß, war der Vater ein Ungarndeutscher, der nach ’45 aus Ungarn vertrieben wurde.

      • Jetzt versucht du es wie der beste Schachmeister aller Zeiten, Bobby Fischer und willst seine Herkunft verleugnen!

      • Anne Frank/ Hans Frank am

        Ich persönlich finde diese Auserwählten und auch Arier Ideologie sowieso Quatsch. Letztendlich sind wir alles Menschen und im jeden Volk gibt es gute, böse und charakterlich Schlechte wie Joschka. Fritz Beckhardt war einer der besten Jagdflieger im 1. Weltkrieg und sein Markenzeichen war nicht der rote Flieger wie bei Richthofen, sondern seine aufgemalten Hakenkreuze. Fritz Beckhardt hatte deutsche Namen und war trotzdem stolzer Jude.

    • jeder hasst die Antifa am

      Wie alle Grünen einschließlich ihrer Kanzlerkandidatin nichts ordentliches gelernt keine Abschlüsse bloss Dumheiten und Utopien im Kopf wie die Kommunisten.

  13. (1) Eine gute Zusammenfassung des damaligen Geschehens. Mir war neu, dass Fischer anfangs verlautbaren ließ, sich wegen der deutschen Vergangenheit in dieser Region nicht einmischen zu wollen.

    Was später dann geschah, war grauenhaft. Ich habe mich immer gefragt, ob und wie sich dieser "mentale Wandel" bei Fischer vollzogen hat. Vielleicht war es auch "nur" primitivster Opportunismus angesichts der Pressure von Nato und westlichen Regierungen. Klar ist: ohne den Zerfall der Sowjetunion und des "Ostblocks" hätte es die Zerschlagung Jugoslawiens nicht gegeben! Und was mich damals zutiefst erschüttert und schockiert hat: auf der einen Seite gab es eine unerträglich einseitige und abartige Kriegshetze der deutschen Journaille gegen die "bösen Serben", und wenn man sich unter den deutschen "Mitbürgern" umhörte, dann entfaltete sich da ein "Meinungsspektrum" irgendwo zwischen Desinteresse/Ignoranz und hirngewaschenem Konformismus mit der faschistoiden Hasspropaganda deutscher Massenmedien. Beides zusammen ergab den Super-Gau dessen, was man sich von einem angeblich geläuterten Deutschland nach zwei Weltkriegen überhaupt vorzustellen vermochte!!!

    • (2) Mir wurde damals endgültig klar, was von "grünen" (Fischer) und "roten" (Scharping) Politikern noch zu halten ist. Dort war und ist weder irgendeine Spur von ernstzunehmender "Gesinnungsethik" noch von seriöser "Verantwortungsethik". Dort ist nichts mehr außer ekelig-ordinärem Opportunismus und ideologisch-verblendetem Fanatismus!!

  14. Man betrachte genau das Foto oben. dann wir deutlich : Wer von einem Natoangriff auf "Jugoslawien" spricht, ist Linker. Angegriffen wurde Serbien, das Völkergefängnis Jugoslawien zerbrach von selbst, schon bevor die Nato eingriff.
    Deren Einmischung diente hautptsächich dazu, die vollständige ethnische Entflechtung zu verhindern, leider mit Erfolg, da monoethnische Staaten natürlich nicht im Interesse der Atlantiker liegen.

  15. Der Übelste deutsche Menschenrechtsverbrecher nach 45 darf so dreckig es auch klingt,weiterhin sein Ding machen…

    Wie verkommen ,funktioniert das widerwertige US Diktat selbst heute noch?

    Warum sitzt Fischer nicht bei Wasser und Brot im Knast?

  16. Es gibt kaum eine widerwärtigere Gestalt in der deutschen Politik jemals als dieser tot-schlägernde Taxifahrer aus Frankfurt.

  17. Mueller-Luedenscheid am

    Die Grünen und Roten Kriegsverbrecher und Massenmörder gehören auf die Anklagebank des internationalen Gerichtshofes. Aber Bae Bae Bae Baerbock, will lieber gegen Russland in den Krieg ziehen, mit Krieg haben die Grün*Innen ja Erfahrung, ich wünsche ihr napoleonisches gelingen.

    • Quatsch nicht. Wer internationale Gerichtshöfe will , ist Internationalist.

    • David gegen Goliath am

      Dieser ganze bunte BRD Staat ist so verlogen….sieht man wieder jetzt an den Nahostkonflikt…..militante Palästinenser schießen Raketen auf Israel und die Merkelbande steht wieder auf der Seite der Kriegsverbrecher ….in Wirklichkeit rauben die Zionisten weiter den Palästinensern mit Gewalt Land und Wohnung durch Zwangsräumungen. Diese wehrten sich mit Steinen und selbstgebauten Silvesterraketen, bestückt mit Schwarzpulver. Der jüdische Staat antwortet darauf mit Waffen Panzern und Bomben. Es wurden dadurch bereits hunderte Kinder und Frauen getötet und ganze Hochhäuser dem Erdboden gleichgemacht. Diese Tragödie im Gazastreifen, vor der die Weltgemeinschaft immer noch die Augen verschließt, ist nichts anderes als das Warschauer Getto….und ich als Deutscher habe die Pflicht, Palästina zur Staatsräson zu machen.

      • Völkerrechtsbruch am

        Die in den Systemmedien als militante Palästinenser bezeichnet werden, sind in Wirklichkeit Zivilisten…..hier offenbart sich wieder die ganze Verlogenheit unserer abhängigen selbsternannten Presse. In Belarus ging der Präsident mit Wasserwerfern gegen Aufständische vor und da gab es einen Aufschrei im rechtslinken rotgrünschwarzen Merkel Hofstaat.

      • Erik Thule am

        Also der Nick macht mal überhaupt keinen Sinn (zumindest nicht
        bei ihren Worten).
        Wenn Sie ein nicht vorhandenes Staatsgebiet (Palästina) zur Staatsräson
        machen wollen, dann hat das mit Ihrer "Verpflichtung als Deutscher"
        wenig bis gar nichts zu tun, sondern zeigt nur auf welch geistig
        unterirdischen Niveau Sie sich bewegen.
        Ich muss das was Israel dort tut keinesfalls gutheißen (obwohl es
        mich im Grunde überhaupt nichts angeht), aber einen nicht
        existenten Staat Palästina herbeizufabulieren, und diesen per
        Dekret zur Verteidigungsverpflichtung für die BRD zu machen,
        grenzt an geistiger Armut.

      • Der Patriot am

        Unglaublich, Welch geistigen Dünnschiss hier einige von sich geben. Joschka hat sich lediglich korrumpieren lassen von unserem System. Vom Revoluzzer zum fetten, gestopften Polt – Mafiosi. Da wäre er nicht der erste ( Schröder, Spahn, Strauß, Kohl und Co.) Alles nur Handlanger ihrer Auftraggeber. Die wirklichen Verbrecher sind die, die die Fäden in den Händen halten, Verbrecher wie Soros, Rockefeller und ihre abartigen Ableger von der Wall Street.

      • Denk mal darüber nach am

        @thule Palästina gab es und es stand unter britischen Mandat. Trotzdem reisten völkerrechtswidrig Anhänger der Theodor Herzl Bewegung seid den Zwanzigern in das so gelobte Land. Durch Niederlage Deutschlands beschloss man in Geheimverhandlungen zwischen den reichen amerikanischen Juden und England, auf Ihren Mandatsgebiet den Zionistenstaat Israel zu gründen. Am Anfang wehrte sich England noch dagegen, musste schließlich den Druck aber nachgeben. Adolf Eichmann war übrigens ein guter Palästina Experte, vielleicht sagt Ihnen die Münze ja nichts….Merkel verlangt von und Deutschen Israel zur Staatsräson zu machen und deswegen kann es für uns Deutsche nicht hinnehmend sein, wenn Israel immer nur seine Opferrolle spielt und die gleichen Verbrechen in Gaza und den Palästinensern begeht wie einst wir Deutsche unter dem Natiionalsozialismus. Wo Unrecht zu Recht wird muss es für jeden Deutschen Pflicht sein, aufzustehen und nicht noch wegschauen… Israel stahl en Palästinenser ihr Land und hat die Gebiete bis heute besetzt, will sich Jerusalem komplett einverleiben, Juden baden in Swimmingpools, während Araber täglich um Trinkwasser anstehen müssen…usw.

      • Naomi Klein am

        @Rockefeller waren und sind nie Auserwählte gewesen, aber dafür richtige Erzkapitalisten und Ausbeuter.

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