Statt Corona-Panik besser unsere Selbstheilungskräfte stärken!sponsored 

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Kein Tag vergeht, an dem nicht vor der Gefahr einer zweiten Welle gewarnt wird. Die Rede ist von der Corona-Pandemie. Bis nicht ein wirksamer Impfstoff verfügbar sei, müssten wir mit den derzeit massiven Einschränkungen weiter leben, heißt es vielfach aus der Politik. Dabei geht es am Ende einzig darum, eine mögliche Infektion mit Keimen zu verhindern. Doch daran sind wir Menschen seit Urzeiten gewöhnt und haben einen wichtigen Mechanismus entwickelt, der uns schützt – unser Immunsystem. Nicht umsonst gilt es als Wächter der Gesundheit.

Tagtäglich sind die Zellen in unserem Körper Angriffen von körperfremden Substanzen ausgesetzt. Das können Krankheitserreger aller Art sein, aber auch Fremdstoffe, mit denen wir in Berührung kommen. Auf diese fremden Stoffe muss unser Organismus reagieren und sich schützen. In unserem Immunsystem spielen dafür verschiedene Komponenten zusammen. Ein Teil überwacht und identifiziert die Schadstoffe, der andere eliminiert und muss schließlich für den Abtransport sorgen.

Als Quelle unserer Abwehrzellen fungiert das Knochenmark. Hier werden u. a. Blutzellen gebildet, das sind die Blutplättchen sowie rote und weiße Blutkörperchen, die sogenannten Leukozyten. Sprechen wir von unserem Immunsystem, interessieren uns vor allem die Leukozyten. Diese werden nochmals unterteilt in Lymphoyzten und Granulozyten. Letztere sind die größte Gruppe unter den Leukozyten und wichtig für die Abwehr von Infektionen, welche durch Bakterien, Pilze oder Parasiten verursacht werden.

Lymphozyten sind die wichtigsten Träger der gezielten Immunabwehr. Sie sind sozusagen das Gedächtnis der Immunabwehr. Als B-Lymphozyten im Knochen gebildet, bekommen sie ihre „Kinderstube“ in der Thymusdrüse, werden dort zu T-Lymphozyten. Daneben gibt es dann noch die sogenannten Killerzellen, die genau das machen, was der Name sagt: Sie erkennen und zerstören infizierte Zellen oder Tumorzellen.

Astaxanthin, der vielfältige Wunderstoff

Mit diesem Instrumentarium schafft es unser Immunsystem, sowohl bekannte Erreger zu bekämpfen als auch neue zu erkennen und eine passende Immunantwort zu entwickeln. Dazu durchlaufen wir meist eine Infektion, wo je nach Ausgang dann meist sogenannte Antikörper gebildet wurden.

Die viel gepriesene Impfung gegen den Corona-Virus Sars-Cov-2 versucht diesen Prozess zu umgehen und unserem Immunsystem entweder gleich die passenden Antikörper zu liefern (passive Immunisierung) oder mit einer abgeschwächten Infektion unser Immunsystem selbst die passende Abwehr entwickeln zu lassen (aktive Immunisierung).

Verdeutlicht man sich, dass wir tagtäglich den Angriffen der verschiedensten Keime und Fremdkörper ausgesetzt sind, so scheint die Aufgabe unseres Immunsystems, uns zu schützen, sehr gewaltig. In der Regel bewältigt es dies mit Bravour. Mit all seinen Bestandteilen wie Knochenmark, Blut, Schleimhäuten, Gefäßsystemen aber auch Milz, Darm und Mandeln ist es dafür auch bestens gerüstet. Das Immunsystem wehrt nicht nur die Angriffe ab, sondern muss auch den Heilungsprozess nach einer möglichen Infektion einleiten.

Stärkung des Immunsystems

Statt auf irgendwelche Impfungen zu hoffen, gilt es stets und ständig unser Immunsystem, unsere Selbstheilungskräfte zu stärken. Wenn man im Zusammenhang mit Corona von sogenannten Risikogruppen spricht, so sind dies meist Menschen mit Vorerkrankungen.  Das meint, dass deren Immunsystem geschwächt ist, weil es gerade mit der Abwehr dieser Vorerkrankung beschäftigt ist.

Dass auch ältere Menschen automatisch in diese sogenannte Risikogruppe eingeordnet werden, ist wiederum der Tatsache geschuldet, dass man hier von einer geschwächten Immunabwehr ausgeht. Einerseits, weil diese mit chronischen Erkrankungen zu tun haben, andererseits, weil deren Selbstheilungskräfte nicht mehr ausreichend aktiviert werden können.

Beidem kann man jedoch Abhilfe schaffen. Es gilt sowohl die chronischen Erkrankungen zu bekämpfen als auch die Selbstheilungskräfte zu stärken.

Betrachtet man die verschiedenen Wege, auf denen Fremdkörper eindringen können (Haut, Atemwege, Ernährungsorgane, insbesondere Darm) wird klar, worauf sich unsere Immunabwehr zu konzentrieren hat.

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Atemwege

Es gilt, insbesondere durch Ausdauersport wie Joggen, Radfahren oder auch Schwimmen unsere Lunge regelmäßig zu trainieren. Nur so werden all die feinen Kapillargefäße ausreichend durchblutet und die Lungenbläschen können ihre Funktion optimal ausführen. Krankheitserreger, die es bis in die unteren Atemwege (Lunge) schaffen, können so über den körpereigenen Abwehrmechanismus (Schleimbildung, Flimmerhärchen, Hustenreiz) gut bekämpft werden.

Wer seine Lunge regelmäßig trainiert, verfügt auch über ein ausreichend großes Lungenvolumen, sodass dieses auch bei Einschränkungen, z. B. durch Infektion noch genügend Atemluft zur Ver- und Entsorgung bereitstellen kann.

Haut

Mit ihrer enorm großen Oberfläche (2 qm) ist die äußere Haut vielen Fremdeinwirkungen ausgesetzt. Diese sollte möglichst wenig durch zusätzliche Chemikalien (in bestimmten Kosmetika) oder Gifte (besser Schutzhandschuhe) belastet werden. Regelmäßige Pflege lässt die Haut nicht nur länger (er)strahlen, sondern hilft ihr auch die Schutzfunktion wahrzunehmen.

Ernährung

Das ist einer der wichtigsten und am meisten unterschätzen Punkte beim Aufbau eines starken Immunsystems. Eine ungesunde Ernährung wie etwa zu viel Zucker, Weißmehlprodukte, stark verarbeitete Nahrungsmittel, ungesunde Transfette, zu viele Fleisch- und Milchprodukte schwächt unser Immunsystem.

Inzwischen ist durch viele Studien erwiesen, dass eine solche Ernährung Entzündungsprozesse in unserem Körper induziert. Das geschieht, weil durch diese Nahrungsmittel zum einen die sogenannten freien Radikalen in vermehrter Zahl auftreten und zum anderen deren Gegenspieler, die Antioxidantien fehlen.

Antioxidantien, insbesondere solche starken wie das immer bekannter werdende Astaxanthin, kommen vorwiegend in pflanzlichen Nahrungsmitteln vor. Dazu gehören Vollkornprodukte, Gemüse, Obst, Nüsse, Saaten und gesunde Öle. Ziel dieser gesunden Ernährung in Bezug auf das Immunsystem ist es, unseren Körper mit genügend Antioxidantien zu versorgen, um die freien Radikalen im Zaume zu halten und damit entzündliche Prozesse zu reduzieren.

Denn der Überschuss an freien Radikalen setzt unsere Zellen unter oxidativen Stress. Sie werden dadurch geschädigt, was in der Folge zu entzündlichen Prozessen führt. Oftmals sind diese still und werden erst viele Jahre später in Form einer chronischen Erkrankung wie Diabetes-Typ-2, Herz-Kreislauf, Bluthochdruck oder auch Alzheimer bemerkt. Insbesondere treten vermehrt Entzündungsmarker im Blut auf.

Starke Antioxidantien verhindern zum einen diesen Werdegang, zum anderen kann z. B. das Astaxanthin auch bestimmte Marker im Blut eliminieren. Das ist insoweit wichtig als dass diese Marker unser Immunsystem veranlassen darauf zu reagieren. Es kann daher leicht überschießen und zu Autoimmunerkrankungen (z. B. Arthritis) führen.

Wichtige Antioxidantien sind z. B. Omega-3 und Astaxanthin. Wo und wie dieser Rundumschutz wirkt, kann man hier nachlesen.

Coenzym Q10

Stress und Schlafmangel

Um unser Immunsystem zu stärken, sollten wir Stress nicht zu Dauerstress werden lassen. Dauerstress raubt uns nicht nur viel Lebensenergie und -freude, sondern erhöht auch unseren Mineral- und Vitalstoffhaushalt, was wiederum zu Mangel an Vitaminen und Mineralien, insbesondere zu Magnesiummangel führen kann.

Dauerstress führt zu einem dauerhaft zu hohen Cortisolspiegel. Nicht nur dass der Magnesiumverbrauch hierdurch stark steigt, sondern Bluthochdruck und Schäden an den Blutgefäßen und chronische Entzündungen können die Folge sein.

Gerade während des Schlafs erholt sich unser Immunsystem. Liegt Schlafmangel vor, wird nicht nur unser Immunsystem stark belastet und damit geschwächt, auch viele Vitalfunktionen werden mit der Zeit beeinträchtigt. Sogar Depressionen und Angststörungen können die Folge sein. Wie man wieder zu einem gesunden Schlaf kommt, haben wir hier erläutert.

Warum gehören ältere Menschen zur Risikogruppe?

Fragt man einen Mediziner, so ist oft die Rede davon, dass es altersbedingte Erkrankungen gibt, etwa Diabetes-Typ-2, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf oder auch Alzheimer. Das hat zum einen etwas mit unserer modernen Lebensweise zu tun. Denn wie oben erläutert, führen die Faktoren wie falsche Ernährung, Schlaf- und Bewegungsmangel und Stress mit der Zeit zu entzündlichen Prozessen. Diese schwächen unser Immunsystem und führen – oftmals erst nach Jahrzehnten – im Alter zu genau diesen Erkrankungen.

Zum anderen wird ein wichtiger Faktor unterschätzt. Unsere Energieproduktion in den Zellen wird im Laufe des Lebens immer schwächer und dadurch unsere Zellen geschwächt. Was es den freien Radikalen leichter macht, diese anzugreifen, was leichter zu Entzündungen führen kann. Die Umwandlung der Nahrungs- in Zellenergie ist entscheidend mit einem wichtigen Vitaminoid verknüpft – dem Coenzym Q10. Ohne Q10 findet die Energieumwandlung in den Zellen schlicht nicht statt. Fatalerweise sinkt die körpereigene Q10-Produktion bereits ab 40 unter die wichtige Marke von 70 Prozent. Mehr dazu finden Sie übrigens hier.

Im fortgeschrittenen Alter (etwa ab 60) kommen also zwei Faktoren zusammen: Zum einen zahlen wir jetzt den Tribut für unsere moderne Lebensweise, die wir aber deswegen nicht missen wollen. Zum anderen fehlt uns in dieser entscheidenden Phase, die nötige Energie, um unser verstärkt arbeitendes Immunsystem kräftig unterstützen zu können. Denn sowohl die Abwehr von Infektionen als auch eine solche selbst kosten zusätzliche Energie. Energie, die im Alter wegen des sinkendes Q10-Spiegels fehlt. Daher werden wir im Alter anfälliger für solche Infektionen, und diese können dann auch einen schwereren Verlauf nehmen.

Zwar gibt es die Möglichkeit beiden Tendenzen, wirksam entgegenzusteuern (gesünderes Essen, mehr Bewegung, mehr Schlaf, weniger Stress) und Anheben des Q10-Spiegels, etwa durch geeignete Präparate, aber das Wissen um diese wichtigen Faktoren ist in der Bevölkerung eher weniger verbreitet.

Oder haben Sie in der letzten Zeit irgendeinen der maßgeblichen Politiker erlebt, der die Menschen dazu aufruft, gerade in diesen Zeiten, sein Immunsystem, seine Selbstheilungskräfte zu stärken?

Weitere Tipps für ein starkes Immunsystem haben wir hier beschrieben.

OPC

Zusammenfassung
In Coronazeiten ist zwar viel von Ausgehverboten, Antikörpertherapie und der Herstellung eines möglichen Impfstoffes die Rede. Dass es aber zuerst und vor allem auf eine ständige Gesundheitsvorsorge jedes Einzelnen ankommt, wird fast gar nicht thematisiert.

Mit einem starken Immunsystem und einer entsprechenden Lebensweise lassen sich nicht nur die großen Volkskrankheiten vermeiden bzw. zurückdrängen wie Diabetes-Typ-2 oder Herz-Kreislauf, sondern auch eine Infektion wie Covid-19 wird mit hoher Wahrscheinlichkeit einen leichten bis symptomfreien Verlauf nehmen.

Denn eines ist auch sicher nach Covid-19 wird es viele weiter Infektionskrankheiten geben, auf die ein starkes Immunsystem spielend die passende Antwort findet.

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