Die Referenten

Foto: Michael Jeinsen

Der Dramatiker Rolf Hochhuth („Der Stellvertreter“), zugleich einer der wenigen namhaften Intellektuellen in diesem Land, hat seinen Mut und seine Fähigkeit zur klaren Ansprache an das Volk nicht verloren. Wir freuen uns ganz besonders, dass er den Anlass der COMPACT-Freiheitskonferenz nutzt, um die Schlafenden aufzurütteln und die Wachen mit Argumenten zu munitionieren. „Beware of old men, they have nothing to lose“ (Vorsicht vor alten Männern, sie haben nichts mehr zu verlieren) – diesen Ausspruch von George Bernard Shaw erfüllt der ewig-junge 85-Jährige mit Leben und mit Würde.


Foto: Michael Jeinsen

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Professor Dr. Karl Albrecht Schachtschneider ist einer der wichtigsten Staatsrechtler Deutschlands. Immer wieder wies er auf das grundlegende Demokratiedefizit der EU und die Allmacht des Europäischen Gerichtshofes hin. Er führte Verfassungsklage u.a. gegen die Einführung des Euro (1998), gegen den Lissabon-Vertrag (2009) und gegen die so genannte Griechenland-Hilfe (Mai 2010). In der Auseinandersetzung der NATO mit unseren russischen Partnern zeigte er die völkerrechtlichen Fehlschlüsse und die Propagandatricks im Zusammenhang mit der Krim-Sezession auf. Als Redner ist er ein wahres Unikat, wir freuen uns auf Sie, Herr Schachtschneider!

COMPACT-Beiträge:

 


Foto: Michael Jeinsen

csm_produkt-6209_fccbc1d8c1Andreas von Bülow (SPD) war Parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium (1976 – 1980) und Bundesforschungsminister (1980 – 1982). Als Intimus der deutschen Politik und ausgewiesener Geheimdienstexperte, kann er aus eigener Erfahrung über die wichtigsten Themen unserer Konferenz Brisantes referieren. Dabei wird er, genau wie letztes Jahr, kein Blatt vor den Mund nehmen. Danke, dass sie sich die Zeit nehmen, Herr von Bülow!

 

COMPACT-Beiträge:


Natalia Narotschnitskaja – Die Präsidentin des IDC begrüßt unsere Gäste

Natalia Narotchnitskaya arbeitete von 1982 bis 1989 im Generalsekretariat der Vereinten Nationen, war in der russischen Parlamentsdelegation des Europarates und von 2003 bis 2007 Abgeordnete der russischen Duma sowie Vize-Präsidentin des Auswärtigen Ausschusses des Hohen Hauses. Die Historikerin hat zahlreiche Bücher veröffentlicht (unter anderem das Standardwerk Russland und die Russen in der Weltgeschichte) und gehört zu den gefragtesten Kommentatoren in den russischen Medien. Sie ist Präsidentin der Stiftung für Historischen Ausblick in Moskau und des Institut de la Démocratie et de la Coopération in Paris. Auch an Sie einen herzlichen Dank für Ihre Teilnahme, Frau Narotchnitskaya!

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John Laughland | Foto: Michael Jeinsen

John Laughland | Foto: Michael Jeinsen

John Laughland ist britischer Historiker und Spezialist für Völkerrecht, der vor allem für das Magazin The Spectator, sowie für den Guardian, die Times und andere britische Blätter schreibt. Er verfasste außerdem zahlreiche Bücher, zuletzt A History of Political Trials from Charles I to Saddam Hussein (Oxford: Peter Lang, 2008); Schelling versus Hegel: from German Idealism to Christian Metaphysics (London: Ashgate, 2007); Travesty: the Trial of Slobodan Milosevic and the Corruption of International Justice (London: Pluto Books, 2007). Laughland ist Direktor des Institut de la Démocratie et de la Coopération in Paris und engagierter EU-Skeptiker und Kriegsgegner. Wir freuen uns auf Sie, Herr Laughland!

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Ron Paul RNC_2012

Ron Paul, der patriotische Republikaner war durch seine kritische Haltung immer einer der beliebtesten Oppositionspolitiker in den USA. Immer wieder hat er sich als vehementer Gegner der amerikanischen Kriegspolitik profiliert. Trotz seiner überzeugenden Forderungen und seiner langjährigen Erfahrungen als Abgeordneter in Washington (1976-2013) schaffte er es jedoch aufgrund der teilweise rigiden Zensur der Monopolmedien nicht auf den Sessel des Präsidenten, obwohl ihm das seine Anhänger aus libertären Kreisen bei den Wahlen 2008 und 2012 locker zugetraut hätten. Das Establishment war leider stärker und voller Sorge, dass er als Präsident seine Drohungen wahrmachen könnte, die US-Soldaten Nachhause zu holen und die Federal Reserve Bank abzuschaffen. Wir hoffen sehr, dass Ron Paul bald seine Anreise ankündigen wird und auch wir die nötige Sicherheit in Berlin garantieren können. Wir freuen uns sehr auf Sie, Herr Paul!

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Thierry Meyssan ist ein französischer Autor, Journalist und Friedensaktivist, der sich mit seinem Bündnis Axis for Peace gegen die NATO-Politik des Pentagon im Nahen und ferneren Osten einsetzt. Besonders die extreme Rechte in Frankreich und die Geheimzirkel der katholischen Kirche haben in journalistisch interessiert. Er hat zahlreiche Bücher zu Fragen der Geopolitik und der verdeckten Kriegsführung geschrieben und publiziert regelmäßig auf seiner eigenen Webseite voltairenet.org. Zuletzt befasste er sich intensiv mit den Anschlägen auf die Pariser Satirezeitschrift Charlie Hebdo und deren Folgen. Ein herzliches Willkommen, Herr Meyssan!

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COMPACT ist stolz, der Leserschaft eine weitere Referentin für die kommende Freiheitskonferenz präsentieren zu können: Annie Machon, eine frühere Agentin des britischen Inlandsgeheimdienstes MI5. Sie stieg 1996 nach 5-jähriger Tätigkeit aus, nachdem sie Wind von Terrorattacken bekommen hatte, die der MI5 aus Schlamperei oder bewusst nicht verhindert hatte. Etwas später erfuhr Machon von einer Verwicklung des MI6 in einen Mordanschlag auf Muammar al Gaddafi – in Kooperation mit al-Qaida. Machon packte aus und wurde in der Folge gejagt. Sie flüchtete auf den Kontinent, wo sie bis heute undercover lebt. Die Publizistin schrieb bereits in COMPACT Ausgabe 7/2014 über Edward Snowden „Sein Mut – und unsere Angst“, und wird auf der COMPACT-Freiheitskonferenz über die Arbeit der angloamerikanischen Geheimdienste, insbesondere der NSA und CIA, in und gegen Deutschland referieren. Toll, dass Sie da sind, Miss Machon!


Foto: Michael Jeinsen

Als weiterer Referent hat sich Wolfgang Effenberger auf unserer Konferenz angesagt. Der freie und erfolgreiche Buchautor ist Jahrgang 1946 und wird aus München anreisen. Mit 18 Jahren trat er als Zeitsoldat in die Bundeswehr ein und studierte  Bauingenieurwesen. Als junger Pionieroffizier erhielt er Einblick in das von den USA vorbereitete „atomare Gefechtsfeld“ in Europa und wird über die Besatzung Deutschlands durch die US-Army referieren. Das Thema der amerikanischen Militärdominanz hat ihn in seinen bisherigen Publikationen immer wieder beschäftigt und ist durch ihn akribisch aufgearbeitet worden. 2003 verfasste er zusammen mit Konrad Löw das Werk „Pax americana: Die Geschichte einer Weltmacht von Wilhelm dem Eroberer bis heute“, 20011 folgte eine zweiteilige Reihe, die den Titel „Das amerikanische Jahrhundert“ trägt und von den „verborgenen Seiten des kalten Krieges“ und einer „Wiederkehr des Geo-Imperialismus“ handelt. Zusammen mit dem ehemaligen CDU-Staatssekretärs Willy Wimmer verfasste Effenberger 2014 das Buch „Wiederkehr der Hasardeure – Schattenstrategen, Kriegstreiber, stille Profiteure“, dass die Kriegsgefahr auf dem europäischen Kontinent und die Drahtzieher des neuen Russland-Konflikts herausstellt. Wir freuen uns sehr auf Sie, Herr Effenberger!

Schriften und  Beiträge:


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André Poggenburg


Foto: Michael Jeinsen

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Algis Klimaitis (Litauen)


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Martin Sellner (Österreich


Foto: Michael Jeinsen

Susanne Winter (Österreich)


Schirmfoto Sulik

Richard Sulik (Slowakai)


Peter Feist

 


elsässer fotoJürgen Elsässer hat in den vergangenen 25 Jahren knapp 30 Bücher über geo- und wirtschaftspolitische Themen im Allgemeinen und zur deutschen Souveränität im Besonderen verfasst. Als ausgewiesener Kenner der Geheimdienste arbeitete er im Jahr 2005 für die Linksfraktion im BND-Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages. Elsässer war mehrjährig Redakteur des Hamburger Magazins Konkret und der Tageszeitung Junge Welt, schrieb regelmäßig für die Allgemeine Jüdische Wochenzeitung und das Kursbuch, später für  das Neue Deutschland und den Freitag. Im Jahr 2009 wurde er Herausgeber der Buchreihe COMPACT, seit 2010 ist er Chefredakteur des COMPACT-Magazins.

COMPACT-Beiträge:

1 Kommentar

  1. Dr Friedrich Hláva am

    Wenn jemand Richard Sulík ernst nimmt- da wundere ich mich sehr. Der Mann ist nicht ganz zurechenbar- zum Beispiel bei der Wahlen in der Slowakei hat er als Wahlplakate SPERMIENbildniss vorgeziegt- mit dem Text- seine "Partei" kämpft fuer die Spermienrechte- und der Zukunft der Spermien!!! Tut mir Leid, sie sollten es sehen – und dann werdet ihr anders von dem Mann denkien….

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