„Feinde des Volkes”: Schlagzeuger von System of a Down geht auf Black Lives Matter und Antifa los

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Ob Miley Cyrus, Madonna, Lady Gaga oder Guns n‘ Roses – im US-Musikbusiness singen die meisten Stars das Lied der linksliberalen Eliten. John Dolmayan ist eine Ausnahme. Der Schlagzeuger der Metal-Band System of a Down (SOAD) gilt als Trump-Anhänger. Nun hat er Black Lives Matter und Antifa ordentlich eingeschenkt. Wir setzen uns in COMPACT 7/2020 ausführlich mit Black Lives Matter auseinander. Zur Bestellung klicken Sie HIER.

Auf seiner Instagram-Seite veröffentlichte Dolmayan, der auch Schwager von SOAD-Frontmann Serj Tankian ist, am 7. Juli das Foto von Secoriea Turner. Das achtjährige schwarze Mädchen war einen Tag zuvor bei einer Schießerei bei einem Wendy’s-Restaurant in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia ums Leben gekommen. Sie saß gemeinsam mit ihrer Mutter und einem Freund im Auto, als sich eine Gruppe bewaffneter Männer dem Fahrzeug näherte und den Zugang versperrte. Aus der Gruppe heraus seien laut Angaben der Polizei mehrere Schüsse auf den Pkw abgefeuert worden. Dabei sei das Kind getroffen worden und später im Krankenhaus verstorben.

Der Ort des Geschehens befindet sich in der Nähe des Schnellrestaurants, vor dem der Schwarze Rayshard Brooks Mitte Juni bei einem Polizeieinsatz getötet worden war. Der Laden war in der Nacht darauf abgebrannt worden. Seitdem wird der Ort von Aktivisten der Black-Lives-Matter besetzt. Aus diesem Umfeld sollen auch die bislang unbekannten Täter stammen, die das Mädchen getötet haben.

Zu dem Foto von Secoria Turner veröffentlichte der Drummer von System of a Down folgendes Statement:

„Die vermeintliche Black-Lives-Matter-Bewegung hatte meiner Ansicht nach nie eine Legitimität und war immer ein Spendensammel- und Propagandainstrument der Demokratischen Partei. Zusammen mit der Antifa haben sie sich als Feinde des Volkes der Vereinigten Staaten erwiesen und sich die Gesetzlosigkeit zu eigen gemacht, ermutigt durch sensationsgierige Medien und die schwachsinnigen Eliten Hollywoods, die ihnen bei jeder Gelegenheit nachgeben. Sie werden vor Gericht gestellt werden, aber wann? Wie viele Unschuldige müssen noch ermordet werden, bevor wir zur Vernunft kommen?“

Der Shitstorm der Linken ließ nicht lange auf sich warten. Doch Dolmayan blieb stabil. Auf die Bemerkung, dass er sich nicht zu Wort melden würde, wenn man Schwarze in den USA rassistisch benachteiligte, antwortete der Schlagzeuger der Grammy- und Echo-prämierten Band, deren Album Mezmerize 2005 insgesamt 22 Wochen auf Platz eins der deutschen Charts rangierte: „Es gibt keinen systematischen Rassismus in den USA. Nenne mir auch nur ein Beispiel.” In einem früheren Posting hatte sich der Musiker bereits scharf gegen den von Black Lives Matter geforderten Abriss von Denkmälern für angeblich rassistische Persönlichkeiten aus der amerikanischen Geschichte gewandt.


Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von COMPACT (Titelthema: „Kinderschänder – Die Netzwerke der Eliten”) unser großes Dossier zum Thema „USA im Chaos – Rassismus-Lüge und weißer Selbsthass” mit folgenden Einzelthemen:

Der umgekehrte Rassismus: Die USA versinken im Chaos

Die unsichtbare Hand: Großkapital und Antifa Hand in Hand

Hamburg sieht schwarz: Black Lives Matter in der Hansestadt

Kniefall vor dem schwarzen Jesus: Weißer Selbsthass als Suizidprogramm

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Über den Autor

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Daniell Pföhringer, Jahrgang 1973, stammt aus Bayern, wuchs in Hamburg auf und studierte dort Politikwissenschaft, Soziologie und Kulturwissenschaften. Seit Oktober 2017 ist er Redakteur von COMPACT-Magazin und betreute federführend diverse Sonderausgaben wie COMPACT-Spezial „Finanzmächte“, „Politische Morde“ oder „Tiefer Staat“.

8 Kommentare

  1. Avatar
    DerSchnitter_Maxx am

    Das Eine ist eben das Eine … und das Andere ist eben das Andere. Die -verkommene- menschliche Moral hat eben rein gar nichts … mit geisteskranker, verquerer, abartiger, nutzloser, verlogener, Ideologie zu tun … 😉

    Die-se Welt ist … verkommen, verlogen und degeneriert ! Wenn es nicht so ist/wäre … wären die Umstände und Zustände … nicht so wie sie momentan sind – oder eben nicht … was sie sind, wie sie sind und bisher waren – dann wären "wir" nicht an diesem Punkt – PUNKT 😉

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    HERBERT WEISS am

    Wenn sich jemand über den Tod eines wirklich unschuldigen Menschen erregt, dann bricht ein Shitstorm los. Wer auf friedliche Menschen schießt, ist ein Verbrecher, der eingesperrt gehört, bis er seinen letzten Schnaufer getan hat! Und wer bei solchen Untaten mitmacht, sollte sich nicht beschweren, wenn man ihn hart anpackt. Friedlicher Protest sieht ganz anders aus. Ich erinnere mal eben an Rosa Parks, die sich nicht als Bürgerin 2- Klasse schurigeln lassen wollte. Und all die Schwarzen, die das dortige Verkersunternehmen durch ihren Boykott. zum Einlenken brachten. Solche aufmüpfigen Bürger brauchen wir – und keine Mörder, Totschläger und Plünderer.

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    heidi heidegger am

    Guns n‘ Roses sind aber heidi-Kumpel..aber auch nur wanns die covertään *Dead Flowers* von ditt Stones und natürlich: [ Human Being ] /watch?v=gIucYWojfUE (uns‘ Ute eh gewidmet von die heidis, hihi) 🙂 Daniell, überhaupts: wir müssen reden über Van Halen und S. Hagar (Schrott!, ausser *Ei cänt drive 55*, hehe), Grüßle!

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      Jeder hasst die Antifa am

      Ich dachte immer du stehst mehr auf rote Sosse Fischgestank wie der Bundesgrüßaugust hihi Grüßle.

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        heidi heidegger am

        Grüßle zrugg und FischKöpp-HipHop hört ditt heidi ganz selten mal und dann aber nur so altes Zeug wie Freddy Quinn, hihi.

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      HERBERT WEISS am

      Guns n‘ Roses mag ich ebenfalls. Kannste aber im Arbeiterschließfach nur mit Kopfhörern in angemessener Lautstärke hören, sonst gehen die Nachbarn die Wände hoch!

      Echt gut sind auch Alabama. Selbst wenn die mal nicht bei Stimme wären oder ihre Instrumente nicht zur Hand hätten, sind sie immer noch hörenswert. Nur beides gleichzeitig wäre nicht gut. Ein Spitzenwerk ist "Dixieland Delight" – eine echte Wonne!

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        heidi heidegger am

        Herbert, im Sommer kannste die Fenster der Mietskaserne aufmachen, dann geht der Schall etwas zum Fenster raus, hah! So mache ich das immer, denn bei offenem Fenster höre ich mehrsprachiges/vielsprachiges Stimmengewirr von der Strasse her und Geschrei bei der Parkplatzsuche etc. – da muss ich dann mit Musik dagegenhalten, hihi. Grüßle!

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        Der Fernaufklärer am

        .. und dann wären da noch Uriah Heep, ACDC, Manowar .. und natürlich noch Heino!

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