Deutscher Handball: Zu blond, zu weiß, zu Kartoffel…

27

Dem Handball geht der Nachwuchs aus, dennoch verschließe er sich laut dem Sportsoziologen Klaus Cachay den Migranten. Es fehlten Menschen mit Migrationshintergrund in der Nationalmannschaft, kritisiert der WDR und titelt: „Handball in Deutschland erreicht Migranten nicht.“ Eine Frage wurde hier außen vorgelassen: WOLLEN die überhaupt erreicht werden?

Nach Diskreditierung einer ganzen Generation als „Umwelt-Sau“ beziehungsweise „Nazi-Sau“ zündet der WDR die nächste Stufe von Rassismus gegen Deutsche. Haben Kampf- und Fitnesssport- oder Fußballvereine, in denen Jugendliche mit Migrationshintergrund im Schnitt mit rund vierzig Prozent vertreten sind, also acht Mal so viele wie beim Handball, etwa bessere Werbung oder zielgerichtetere Integrationsarbeit geleistet als der deutsche Handball, dem letzteres zur Last gelegt wird? Oder liegt es vielmehr an mangelndem Interesse all der kleinen Türken, Araber und Afrikaner, für die diese Sportart auch in ihren Heimat- oder Herkunftsländern kaum einen Stellenwert hat? Kinder, Enkel und Urenkel von Einwanderern jedenfalls sind selten in einem Handballverein zu finden, der im Unterschied zu Fußball und zur vielfältiger gewordenen Gesellschaft hauptsächlich autochthon deutsch geblieben ist. Forderung nach Migrantenquote hin oder her.

Von einer „verspäteten Willkommenskultur“ schrieb die Zeit bereits im Februar 2016 – waren dem Verband etwa beizeiten die Teddys ausgegangen? Es klingt nach einer politischen, einer sportpolitischen Fehlleistung, dem deutschen Handball das Kartoffelfeld überlassen zu haben, das Multikulti nicht beackern dürfe. Da ist sie wieder, die allgegenwärtige Delegation von Schuld an die Deutschen. Da lauert sie wieder, die Rechtsaußen-Falle. Da knattert er wieder, der linke Umerziehungsmotor, der nun auch vor den Migranten rattert. Ob sie Handball wollen oder nicht.

Der Handball sei nicht multikulturell genug und müsse gegen sein „Kartoffel-Image“ kämpfen, polemisierte der Philosoph Wolfram Eilenberger schon vor vier Jahren. So spottete er über die Kader-Zusammensetzung der EM 2016, es habe „keinen einzigen Spieler mit dunkler Hautfarbe oder auch nur südländischem Teint“ gegeben. Welch eine Schande!

Der zwangsfinanzierte WDR stellt fest, der Handball hierzulande, weiß und deutsch, werde zum Problemsport. Kaum ein Sport in Deutschland tue sich so schwer, Jugendliche mit Migrationshintergrund für sich zu gewinnen. Selbst Sportarten wie Reiten und Tennis schafften das besser. Etwa fünf Prozent der Spieler haben eine Einwandererbiografie; ungefähr jede fünfte Person hierzulande hat einen Migrationshintergrund. Nur blonde, aber keine schwrzen Köpfe spielen zu sehen, böte keinen Reiz beim Zuschauen. Obwohl die Mitgliederzahl des DHB seit Jahren sinke, habe der Verband das Problem lange ignoriert, heißt es in der schandhaften Reportage.

Was nicht den Tatsachen entspricht: Seit mehr als vier Jahren ist er aktiv, Kinder mit Migrationshintergrund zu rekrutieren. Alljährlich veranstaltet er Trainings mit ehemaligen Nationaltrainern in rund 2.500 Grundschulen. Der DHB ließ Handball-Comics verteilen, die auch ins Türkische und Arabische übersetzt wurden. Seit 2014 gibt es sogar einen hauptamtlichen Projektleiter für Mitgliederentwicklung, der sich unter anderem um Migration kümmert.

Interesse oder Desinteresse an Handball ist eine Frage von Kultur und Sozialisation und unterwirft sich nicht einer linken Agenda: Bei Kindern türkischer oder afrikanischer Herkunft ist Fußball angesagt. Punkt. Handball ist stellenweise gar verpönt. Angesichts der Mehrzahl der Zuwanderer aus der Türkei wird deren Unterrepräsentation in dieser Sportart dann verständlich – und nicht die Unterstellung von Ausgrenzung nichtdeutscher Kinder und Jugendlicher, wie eine Studie im European Journal for Sport and Society vom August 2018 impliziert.

Derzufolge würden Handballvereine Migranten nicht bewusst ausschließen, doch unbewusst Grenzen ziehen – zum einen wegen des Anblicks von überwiegend blonden, autochthon aussehenden Kindern mit weißer Haut, die signaliserten: „Wir sind eine geschlossene Gruppe.“ Zum anderen wegen ihrer typisch deutschen Werte wie Bodenständigkeit, Ehrlichkeit, Authentizität.

Im Propaganda-Nebel des Mainstreams werden freie, unabhängige Medien unverzichtbar – Medien wie COMPACT. Stärken Sie COMPACT durch ihr Abo der monatlichen Printausgabe. Klicken Sie dazu hier oder aufs Banner

Bedenklicher allerdings als die Unterrepräsentation von jugendlichen Zuwanderern im deutschen Handball ist, wenn diese sich von genannten Tugenden ebenso abschrecken ließen wie die Autoren der Studie, die sie als Begründung hervorheben. Diese Attribute herrschten einst auch auf deutschen Fußballplätzen vor, bis Mitglieder bestimmter Vereine das Verprügeln von Schiedsrichtern als neuen Maßstab für Missfallen an deren Entscheidungen setzten…

Über den Autor

Avatar

27 Kommentare

  1. Avatar

    Die Sache ist ganz einfach. Mit Handball läßt sich keine gut bezahlte Karriere machen, mit Fußball schon. Ein türkischstämmuger Fußballer kan auch von einem Verein in England oder Spanien "gekauft" werden, sogar von der Türkei oder einem anderem orientalischem Land. Dann geht man als "Star" in seine alte Heimat zurück, die man als Hungerleider verlies.
    Reiten ist im Orient Oberschichtensport, Tennis international bekannt und im Profitum gut bezahlt.
    Migranten kommen nach D., um hier Karriere zu machen, besonders die Söhne. Eine Sportart, die weniger einbringt als eine Automechanikerlehre in Dubai, will keiner. Schon garnicht eine, wo man i.d.R. Geld mitbringen muß. Deswegen sind bekannte Handballvereine eher in Kleinstädten auf dem Land, mit wenig Migrantenanteil.

  2. Avatar

    Der widerliche WDR bleibt antideutsch-rassistisch, komme da an Vernunft wie auch immer. Hässlicher Hass bedrückt die miesen Redakteure. Abschalten, ausschalten, keine Gebühren zahlen, noch eine saubere Aktion vor dem WDR – Bunker, erhebt Euch, Deutsche!

  3. Avatar

    "Nur blonde, aber keine schwrzen Köpfe spielen zu sehen, böte keinen Reiz beim Zuschauen."

    Man kennt das linksgrüne Gesindel & Gelumpe, Geschmeiß & Gesocks inzwischen ja schon zur Genüge, man fragt sich aber trotzdem jedes Mal: Wer hat denen eigentlich so einen richtig großen, übelst dampfenden Haufen ins Gehirn…

  4. Avatar
    Jeder hasst die Antifa am

    Nach de Frauenquote wird wohl als nächste Grüne Spinnerei die Auslänerquote eingeführt.dann die Diversenquote usw.

  5. Avatar
    Jeder hasst die Antifa am

    WDR Hetzer gegen Inländer und Diskrimminierung Deutscher Straftatbestand.

  6. Avatar
    Gesslers Hut am

    Das gleiche Dilemma wie bei den frauenfeindlichen Feuerwehren. Die sind so chauvinistisch, dass sie keine 50 kg frau mit 30 kg Ausrüstung zu Treppenfuß in den 10 Stock schicken, damit sie Sicherheitstüren auftreten und 3 Kinder auf einmal nach unten tragen. Nieder mit dem Patriarchat!

    • Avatar

      Hier in Bremen, fahren immer zwei Polizisten zum Einsatz. Dabei ein weiblicher und ein männlicher. Geht es in diese No-go Stadtteile fährt immer die Frau, da der Fahrer im Wagen sitzen bleibt! Schaue ich mir hier so die Polizisten an, so können von denen dank ihres Körperumfanges nicht richtig garade aus laufen. Dann sieht man auch noch, wie sie immer irgendwie hinken, weil sie Rückenbeschwerden oder andere orthopädische Beschwerden haben. Aber selbst etwas dagegen tun, fällt den Heinis nicht ein. Nur noch lächerlich!

      • Avatar
        Gesslers Hut am

        Jepp,

        wer möchte nicht, dass ihm Blondie in echten Gefahrensituationen den Rücken frei hält.

  7. Avatar

    Schwarze Schuhcreme könnte das Problem lösen, nicht nur im Handball. Die macht aus jedem Heino ein Roberto Blanco, vielleicht gibt das LinksGrün beknackte Pack dann endlich Ruhe.

    • Avatar
      Jeder hasst die Antifa am

      Macht es wie die Holländer ladet den Swarten Piet zum Handball ein

  8. Avatar
    Heinrich Wilhelm am

    Da isses wieder, das GEZ-Monster: Westdeutscher Rotfunk.
    Was konnte man da auch anderes erwarten?
    Qualitätsjounaillismus = Gosse!

    • Avatar

      Journalisten Säue … denn wenn Oma Sau ist auch die Mutter eine Sau und die Enkel sind auch Ferkel.
      Schweine Politiker (auch Abkömmlinge einer Oma Sau) sollten das begreifen.

  9. Avatar
    Deutschösterreicher aus dem Wienerwald am

    Eine Umvolkung findet nicht statt, wird sonst stets verkündet, auf einmal aber doch, wenn "Migranten" unterrepräsentiert sind? Und gut sind nur Migranten, denen man das auch ansieht? Also Petr Bystron zählt nicht als Migrant sondern als Nazi, habe ich das richtig verstanden? Ich erlaube mir, dieses System und seine Journalisten " Volksverräter" zu nennen, da ich keinen besseren Ausdruck dafür finde.

    • Avatar

      Schweine Journalismus; denn auch die haben (ob noch lebend oder verstorben) eine Oma … diese bekannte Oma Sau

  10. Avatar

    Ich bin Gastarbeiterkind (Griechenland) , 2. Generation und nur Deutscher geworden . Ich spreche nur Deutsch . Mein Vater ist Grieche , lebt nach seiner Zeit in Deutschland wieder in seinem Geburtsland .
    Probleme hab ich in Deutschland nur als Deutscher .

    • Avatar
      Rechtsstaat-Radar am

      Sie haben alles richtig gemacht! Seien Sie ein stolzer Deutscher und wählen Sie Ihre und unsere deutsche Zukunft, wählen Sie die AfD!

      • Avatar

        Sie haben alles richtig gemacht!
        Wählen Sie Ihre deutsche Zukunft, wählen Sie gMV=den gesunden Menschenverstand!

  11. Avatar
    DerSchnitter_Maxx am

    Dann braucht man auch keine National-Mannschaft-en mehr – nirgendwo !!! 😉

    Also … "Wettkämpfe" -weltweit- absolut obsolet !

    • Avatar
      Alfred Roger am

      Genau, Olympiade, Fussball WM-EM alles völlig überflüssig, sind die eigentlich nur noch bekloppt diese Migrationsfanatiker und Nations-Mixer?

  12. Avatar

    Wenn die Siegermächte und ihre Handlanger es in 70 Jahren geschafft haben, aus einer Gruppe von 20 Fußballern (‚Die Mannschaft‘) etwa die Hälfte afrikanisch oder orientalisch aussehen bzw. sein zu lassen, nachdem Deutsche/Germanen 3000 Jahre deutsch aussahen, dann wird es auch mit dem Handball nur eine Frage der Zeit sein.

    Beim Korbball war ja schon eine Zeitlang Englisch die Arbeitssprache.

    Wird auch nicht mehr lange dauern bis zum ersten afrikanischen Olympiasieger in der Nordischen Kombination –

    wenn diese modern-bombastischen Brot-und-Spiele-Veranstaltungen nicht vorher schon aufgelöst wurden wie die Gladiatorenhetzjagden bei den römischen Imperialisten.

  13. Avatar
    Paul der Echte am

    Handball Mannschaft soll bunt werden

    Also Hell-und Dunkelbraune rein

    Die Mannschaft wird dann aber BRAUN,
    um himmelswilen Nazi-Alarm

    • Avatar
      Meister Matz am

      Als wenn alle Biodeutschen "blond" und blauäugig sind?!?

      Meines Wissens entscheidet bei der Berufung immer die Leistungsstärke. Und da ist es egal ob blond, schwarz, rote oder braune Haare.

      Und zum Abschluss: Wer hier seid Generationen lebt und sich noch immer nicht als Deutscher versteht, der macht was falsch.

      Dieses Gejammer beispielsweise in dieser seltsamen WDR-Sendung von diesem Lemgo-Jugendtrainer (angeblich in der vierten Generation in D), das es ihm in der Nationalelf zu "weiß" ist – da geht mir die Hutschnur hoch. Was für ein Schwachsinn. Es leben Menschen seit Generationen hier, sehen südländisch aus (Rex Gildo, Mats Hummels usw um ein paar Bekannte zu nennen) und die Jammern auch nicht rum, sondern sind Teil dieser Gesellschaft.

      Wie gesagt, wer sich selbst nach 100 Jahren nicht zugehörig fühlt, sollte einfach verschwinden oder einfach die Klappe halten…

      Amen
      MM

      • Avatar

        Wer hat denn behauptet, dass alle Deutschen blond und blauäugig sind?

        Übliche Unterstellung zwecks Verunglimpfung.

        Selbstverständlich entscheidet bei der Zugehörigkeit zur Nationalmannschaft erst die Zugehörigkeit zur Nation und danach die Leistung.
        Und: Weder Mesut Özil noch Emre Can noch Leroy Sané noch Roberto Blanco sind Deutsche.
        Ich bezeichne auch keinen Pudel als Dackel – sondern habe Respekt vor Gott und der Natur.

      • Avatar
        Meister Matz am

        Lieber Siegfried,
        damit hätte ich Sie nicht angesprochen, sondern auf das Geschwurbel dieses seltsamen Lemgo-Jugendtrainer aus dem WDR Beitrag angespielt.
        Wenn ein Mitbürger nach vier Generationen noch so einen Müll von sich gibt, dann ist er hier falsch. Zumindest ist er dann KEIN deutscher im Herzen.
        Was will er dann in einer Nationalmannschaft. Das soll mir dieser Typ mal erklären. Entweder man ist Deutscher oder nicht. Fertig. Da gibt es keine Wahlmöglichkeit.
        Lg
        MM

    • Avatar

      Der deutsche Sport ist so oder so auf dem absteigenden Ast. Überall sind doch nur noch Bunte unterwegs. Ich schaue mir nichts mehr mit irgendwelchen Bunten an, selbst keine Reklame!

      • Avatar
        Lila Luxemburg am

        Wir könnten eine Menge Geld sparen, wenn wir zu allen Wettkämpfen als alleinige/n Vertreter:in/X nur noch Olivia Jones entsenden würden… 😥 😆

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln.

Empfehlen Sie diesen Artikel