Seit ewigen Zeiten kämpfen zwei Geheimbünde um die Macht auf der Welt. Im Zentrum des Ringens steht Russland, das die Kräfte des Bösen vernichten wollen. Das ist kein Fantasy-Roman, sondern die Theorie eines Denkers, auf den sogar Frankreichs früherer Präsident François Mitterrand hörte. Ein Auszug aus COMPACT 4/2022 mit dem Titelthema «Raus aus der NATO! Für einen Friedensvertrag mit Russland». Hier mehr erfahren.

    Nowosibirsk, 15. Dezember 1921: Der General der Weißen Armee, Roman von Ungern-Sternberg, erwartet seine Hinrichtung durch die Bolschewisten. Als Kommandeur einer Teilgruppe hatte er wenige Monate zuvor die Äußere Mongolei besetzt, doch seine Truppen wurden nach kurzer Zeit von der Roten Armee zerschlagen. Damit endete sein Heiliger Krieg gegen den Kommunismus. Die eigenen Leute hatten ihn verraten, er wurde gefangen genommen und in einem kurzen Schauprozess zum Tode verurteilt.

    Baron Roman von Ungern-Sternberg als Gefangener der Roten Armee in Irkutsk. Foto: Normanfromthesea, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons.

    Nun blickte er in die Gewehrläufe des Erschießungskommandos. In seinen letzten Worten bekundete er, dass er sich nicht täuschen ließe: Er habe den Bolschewismus durchschaut.

    Die Kommunisten seien nicht einfach nur eine politische Bewegung, sondern eine «gemeingefährliche Sekte, die alle spirituelle Existenz zerstören» wolle – das böse Endprodukt einer jahrtausendealten Verschwörung im Auftrag Satans.

    Damit nahm Ungern-Sternberg vorweg, was der französische Traditionalist René Guénon 1945 in seinem Werk Le Règne de la Quantité et les Signes des Temps (Die Herrschaft der Quantität und die Zeichen der Zeit) beschrieb: den geheimen «Kult des roten Drachens», ein weltumspannendes Netzwerk, das die Menschheit seit Beginn der Zeiten im Auftrag des Teufels korrumpiere.

    In der biblischen Offenbarung des Johannes, aber auch in anderen alten religiösen Schriften werde vor den Machenschaften dieses Ordens gewarnt.

    Templer und Katharer

    Laut dem rumänisch-französischen Philosophen und Okkultisten Jean Parvulesco (1929–2010) hätten sowohl Guénon als auch Ungern-Sternberg den Kern allen Geschehens erkannt: Seit Jahrtausenden tobe im Verborgenen ein Krieg zwischen geheimen Gruppen, die sichtbare Weltgeschichte sei nur der Spiegel dieses geheimen Krieges, deren Zentren heute die USA und Russland seien.

    Parvulesco war ein Anhänger des französischen Schriftstellers Raymond Abellio, der sich intensiv mit den Templern und der mittelalterlichen Bewegung der Katharer befasste. Die Anhänger dieser Glaubensgemeinschaft betrachteten sich als «wahre Christen» und wiesen als Gnostiker alles Weltliche der dunklen Natur Satans zu, predigten Armut und Bescheidenheit. (…)

    Abellios Schüler Parvulesco schrieb einige Artikel für Magazine, die von Louis Pauwels und Jacques Bergier herausgegeben wurden. Die beiden Autoren des Buches Aufbruch ins dritte Jahrtausend  popularisierten die Idee okkulter Strömungen im Nationalsozialismus und strickten am Mythos der sogenannten Reichsflugscheiben.

    Der NS-Esoteriker Miguel Serrano (l.) mit dem Dalai Lama, 1959. Foto: miguelserrano.cl

    Darüber hinaus pflegte er Kontakte zu Julius Evola, Ezra Pound, aber auch zu dem NS-Esoteriker Miguel Serrano. Sehr früh entstand auch eine persönliche Beziehung zu dem russischen Philosophen Alexander Dugin. Dieser widmete Parvulescos Thesen Beiträge wie «Der große Krieg der Kontinente».

    Bruderkrieg der Sowjet-Geheimdienste

    Wie Abellio ging Parvulesco davon aus, dass an dem okkulten Kampf um die Weltherrschaft Freimaurerlogen und andere Geheimgesellschaften, große Adelsfamilien und Banken, aber auch Nachrichtendienste beteiligt seien. Der Konflikt reiche allerdings noch weiter zurück – und zwar bis ins alte Ägypten. (…)

    Der russische Philosoph Alexander Dugin zusammen mit dem französischen Schriftsteller und Philosophen Jean Parvulesco 2012. Foto: Privat

    Russland komme hierbei eine besondere Rolle zu, da das Land durch die geografische Lage und seine Rohstoffe über ideale Voraussetzungen verfüge, um Herrschaft über Europa und Asien auszuüben. Die Satanisten hätten dies erkannt und seien daher bestrebt gewesen, jegliche Allianz zwischen dem Deutschen Reich und dem zaristischen Russland zu hintertreiben. Deswegen hätten die Anhänger des Seth auch durch Agenten und mit Mitteln der westlichen Hochfinanz die Oktoberrevolution 1917 ausgelöst.

    Doch die Gegenseite habe ihren Feinden das Feld nicht kampflos überlassen wollen. Teile der alten Monarchie hätten sich daher der Roten Armee und dem Militärgeheimdienst GRU angeschlossen. Diese Gruppe um die Generäle Schtemenko und Ogarkow (…) Ende des Textauszugs.

    Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der April-Ausgabe von COMPACT mit dem Titelthema «Raus aus der NATO! Für einen Friedensvertrag mit Russland». Hier bestellen.

    9 Kommentare

    1. Demokratie und Massenherrschaft sind zwiespältig. Platon hatte sie kritisiert (1). Die Französische Revolution von 1789 glitt ins Blutige ab. Der "humanitäre" militärische Eingriff seitens der Heilige-Reichs-Fürsten ab 1794 ließ die Blutströme allerdings weiter anschwellen und bald sogar einen Napoleon aufkommen. Auch in Russland und China mit Lenin, Stalin und Mao verursachten Revolutionen zig Millionen Tote. Wie kann das Gute zur Leitidee werden? Manchmal durch eine guten König. Manchmal durch ethische Kontrolle von Herrschaft bis hin zu Generalstreiks. Es gibt kein sicheres Rezept.

      (1) Platon meinte, in einem monarchischen Staat weiche auf einem schmalen Weg ein Esel einem begegnenden Menschen aus; in einem demokratischen Staat jedoch bleibe der Esel stur auf dem Weg und der begegnende Mensch müsse ausweichen.

      • Werner Holt an

        Ich verstehe es auch nicht. Mich deucht da so etwas wie ein Rat der Weisen. Ein Rat von verdienten (nicht verdienenden!) 20 Personen, die von einer Volksversammlung berufen werden. Die Volksversammlung indes setzt sich aus Versammlungsmitgliedern zusammen, welche aus den Regionen (im einzelnen zu bestimmen) delegiert werden. Jeder dieser Abgeordneten und auch Weisen ist permanent Rechenschaft pflichtig und – jetzt kommt’s: darf im Amt keine höheren Bezüge haben, wie der Durchschnittsbürger. Nach dem Ausscheiden aus dem Amt gibt’s ein Überbrückungsgeld, sonst nichts. Es sollte eine Ehre sein, delegiert oder gar berufen zu werden. Verfehlungen im Amt werden von unabhängiger Volksjustiz streng geahndet, bei Korruption gibt’s Lebenslänglich.

        weiter in Teil 2

        • Werner Holt an

          Teil 2

          Die Medienanzahl ist enorm zu reduzieren (Das betrifft nicht das Kreistageblatt.) und die wenigen FREIEN Medien gehören nicht in Privathand, sondern sind der Volksversammlung oder besser noch einem anderen Kontrollorgan (bspw. durch Los ermittelte Bürger) unterstellt. Wenn diese Medien dann endlich mal unabhängig informieren, kann’s auch endlich mal Volksabstimmungen geben. Vorher nicht! – HERR im Himmel! Es werden sich doch unter 83 Mio. Bürgern 20 integere Weise finden lassen. Zwanzig Hanseln, die nicht darauf aus sind, sich die Taschen vollzustopfen und andere zu gängeln!

          Und noch was am Rande: Wer soviel Geld anzuhäufen in der Lage ist, daß er dem Rest der Gesellschaft etwas borgen kann (gegen Zins und Zinseszins natürlich), der ist nicht genügend besteuert worden! Kein Mensch kann Milliarden erarbeiten.

    2. Willi Kuchling an

      Dazu ein paar Buchtipps:
      "Der Todestrieb in der Geschichte, Erscheinungsformen des Sozialismus", von Igor Schafarewitsch,
      "Kaiser Julian oder der verglühte Traum", von Benoist-Mechin, zeigt die römische Wirtschaft und den Status des Christentums und den Mithraskult um das Jahr 360.
      "Wie der Teufel die Welt beherrscht", von Epoch -Times.

    3. friedenseiche an

      ein paar inzestiöse wahnsinnige also regieren mit harter hand die welt
      und alle folgen
      nein ein kleines gallisches dorf leistet erhellend widerstand
      leider findet der wahnsinn seinen weg zu den aborigie bis hin zum amazonasindianergebiet
      und tötet fast alle ureinwohner der welt…………….

      selbst wenn diese kreaturen die welt völlig allein besitzen
      tun sie es maximal 70 jahre, dann stirbt ihr körper
      und wie und mit wem wollen sie sich fortplanzen wenn sie alle gen-gesunden töten
      ihre gene sind trotz der gewaltsamen vermischung so krank, die werden bald verblühen, zum glück fürs universum

      und entgegen der meinung von musk und co, kann man das bewußtsein nicht in einen pc transferieren
      das bewußtsein stirbt mit dem körper
      die seele überlebt

      aber erklär mal dem musk und seinen satanischen pack was liebe ist
      dann blüht der hass nur weiter auf in ihnen

      lose lose lose situtation

      gott walte deines amtes (sonst tun es andere)
      und schicke himmlischen beistand
      bevor auch der letzte indianer tot ist

      ich möchte diese phantastischen menschen noch in tausenden von jahren auf der erde leben wissen
      in frieden harmonie und freiheit

      • D. Petersen an

        Was schreiben Sie denn nur ständig für ein wirres Zeug? Amazonasindianer, himmlischer Beistand, Satanistenpack? Hilfe! Fast könnte man meinen, Sie seien dieser Parvulesco und hätten sich diese Räuberpistole mit dem Drachenkult ausgedacht.

      • Nero Redivivus AsBestMensch an

        Das kleine gallische Dorf in €Uropa ist jetzt wohl nur noch Ungarn, wo am Sonntag rustikal und urbanistisch Orban wiedergewählt wird.
        Im übrigen sprach mein vielleicht andernorts reinkarnierter Onkel Seppl schon vor 50 Jahren von der Illuminaten-WeltreGIERung im Himalaya!

        • friedenseiche an

          ich hatte immer die hoffnung
          im himalaya seien etliche hochverwirklichte
          die im samadizustand abwarten was passiert
          und eingreifen wenn nötig

          vielleicht verstehe ich die welt auch falsch
          vielleicht ist sie gar nicht zu verstehen ?

          ungarn wäre auch mein wunschland in der nähe wenns hier totalfinsternis gibt

          aber ich hab null geld, null gesundheit und null anzubieten den ungarn
          unwahrscheinlich dass sie mich brauchen
          also muss ich (weiter) beten dass hier noch was wundervolles passiert