Deutsche Weihnacht: Ist Jesus als sprachloser Säugling am ehesten zu ertragen? Es lohnt sich, das Wirken Jesu Christi in seiner gesamten Überlieferung zu betrachten. Mit COMPACT-Spezial Das Große Erwachen – Der spirituelle Kampf gegen den Great Reset“ tanken Sie in dieser Zeit Kraft aus der Tiefe des Glaubens und der Seele. Hier mehr erfahren.

    Als die Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 ihrem ersten Höhepunkt entgegensteuerte und sich die wachsende Panik auch in den sozialen Medien spiegelte, wurde in der Facebook-Gruppe „Alle Christen auf Facebook“ unter der Überschrift „Neulich in Galiläa“ ein regierungskritisches Mini-Manifest in Form einer kurzen Dialogszene geteilt:

    Pharisäer: Ey, setzt mal eure Masken auf da drüben! Kennt ihr nicht das Gesetz?
    Jesus: Das Gesetz ist für den Menschen da, nicht der Mensch für das Gesetz.
    (Jesus besucht einen Lepra-Kranken.)
    Pharisäer: Bist du irre? Das sind Infizierte! Social distancing ist angesagt!
    Jesus: Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele? Und außerdem: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken.
    Pharisäer: Du und deine Jünger, ihr wollt wohl um jeden Preis krank werden, oder? Die Viren sind überall!
    Jesus: Fürchtet euch nicht vor denen, die nur den Leib, aber nicht die Seele töten können. Fürchtet euch vor Gott, der Leib und Seele ins ewige Verderben schicken kann.
    Pharisäer: Die Leier kennen wir jetzt. Fakt ist: Euer Verhalten ist einfach unverantwortlich. MASKEN AUF!
    Jesus: Sorgt nicht um euer Leben… Wer von euch kann durch Sorgen sein Leben auch nur um einen Tag verlängern?
    Pharisäer: Klarer Fall von Corona-Leugner!
    Jesus: Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet.
    Pharisäer: Völlig durchgeknallt, die Jungs!
    Jesus: Ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließt vor den Menschen… Weh euch, ihr wollt andere führen und seid selbst blind.
    Pharisäer (für sich): Umbringen, den Kerl!

    Die Resonanz auf den in der Gruppe geteilten Beitrag war eindeutig: Die meisten Nutzer empörten sich über einen von ihnen diagnostizierten Missbrauch der Figur des Messias für das Anliegen mutmaßlicher Corona-Leugner.

    Die Pointe an der Geschichte: Sämtliche Sätze, die der Autor dem Nazarener in den Mund legte, waren wörtliche oder an die Situation nur geringfügig angepasste Bibelzitate, überwiegend aus dem Matthäusevangelium. Zwar war das den meisten – durchaus bibelkundigen – Nutzern durchaus klar; doch es half nichts: Diese Form der Auseinandersetzung mit den staatlich verordneten Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung irritierte.

    Der wahre Jesus

    Inzwischen ist die Lage in Deutschland eine andere: Die Maske ist längst ein so selbstverständliches Alltagsaccessoire geworden wie Handschuhe im Winter. In einer aktualisierten Fassung des Eintrags würde sich der Autor vermutlich eher dem Impf- als dem Maskenzwang widmen.

    Die verstörte Reaktion der Netzwerk-Christen macht jedoch deutlich, dass ihnen, obwohl sie sich zum Christentum bekennen, der historische Jesus seltsam fremd, fast unheimlich ist. Dass dieser in einer echten Unterhaltung mit den Oberlehrern des Neuen Testaments, den Pharisäern und Schriftgelehrten, tatsächlich anders aufgetreten wäre, lässt sich nämlich nicht besonders gut belegen. Der Autor hatte den Gottessohn in der von ihm fingierten Dialogszene ziemlich gut getroffen.

    Jesus vertreibt die Händler aus dem Tempel. Ausschnitt aus einem Fresko von Johann Baptist Enderle in der Pfarrkirche St. Vitus und Katharina in Rehling (Bayern). Foto: GFreihalter, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons

    Wie sein Zeitgenosse Johannes der Täufer stand Jesus viel klarer, als die meisten Christen wahrhaben wollen, in der Tradition der alttestamentlichen Bußprediger. Weil diese, also Männer wie Amos, Hesekiel oder Jeremia, Israel ein göttliches Strafgericht ankündigten, nennt das Alte Testament sie Propheten. Als Untergangspropheten sind sie noch heute im Volksmund populär. Der Schatten des Galiläers, verdeutlicht der Theologe Gerd Theißen in seinem gleichnamigen Buch, ist auch der Schatten der vorchristlichen jüdischen Tradition.

    Im Gleichnis vom Weinberg stellt Jesus sich selbst in eine Linie mit den Propheten. Er übernimmt von ihnen auch die undiplomatische Wortwahl: Das religiöse Establishment stigmatisierte er mit antiker Hassrede als „Schlangenbrut“, prophezeite ihnen wegen ihrer Heuchelei die Hölle.

    Der Passus über den leidenden Gottesknecht in Jesaja 53 wird von Exegeten sowohl auf den Autor selbst als auch auf Jesus bezogen: Prophet und Gottessohn verschmelzen miteinander zu einem Bild. Das bittere Los des Propheten Jeremia gleicht in vielem dem des Nazareners: Als Opfer einer Willkürjustiz wurde ersterer gequält und entging nur durch einen Glücksfall dem Hungertod im Gefängnis. Kein Wunder also, dass seine Zeitgenossen Jesus für einen wiedergekehrten Propheten wie Jeremia hielten (vgl. Mth. 16,14) – für Jesus kein Problem.

    Keine faulen Kompromisse

    Am deutlichsten wird die Prophetentradition, in der er stand, in dem von allen vier Evangelisten geschilderten Eklat im Tempel: Jesus maßte sich an, die Tische von Geschäftemachern einfach umzustoßen – ein Affront! Es war mithin nicht nur der später enthauptete Täufer Johannes, der vor den Kopf stieß mit ethischem Rigorismus, der Forderung nach einem neuen Sich-an-Gott-Orientieren.

    Jesus war da nicht anders. Der kompromisslose Kampf gegen eine verweltlichte geistliche Tradition und gegen eine institutionalisierte religiöse Praxis, deren Wächter das 70-köpfige Synhedrium und orthodoxe System-Theologen (Schriftgelehrte) waren, kostete den Mann aus Nazareth, ähnlich wie nach ihm Johann Hus und, beinahe, Martin Luther, das Leben.

    Die unbequeme Seite des Wanderpredigers, der zu einem rigorosen Bruch mit der Ethik der faulen Kompromisse aufforderte, die im besetzten Israel zum Standard geworden war, verschwindet jedoch in der christlichen Ikonographie, die entweder die Geselligkeit des Galiläers oder den göttlichen Funken im Antlitz des Messias betont, sowie an den heute als Traditionsrelikten noch präsenten christlichen Feiertagen: Karfreitag und Ostern erinnern an den leidenden und auferstandenen, Himmelfahrt und Pfingsten an den dem Irdischen bereits wieder entrückten Christus.

    Am wohlfeilsten und gefälligsten ist aber der Jesus der Weihnachtszeit: In der Gestalt des hilflosen Säuglings ist der radikale Rabbi mit den steilen Thesen am weitesten weg. Die nur Lukas bekannte Anekdote, die Flucht, Obdachlosigkeit und die Geburt des späteren Königs der Juden in einem Stall schildert, ist eine wunderbare Geschichte von Erniedrigung und Erhöhung, die sich von einem Märchen aus der Sammlung der Brüder Grimm, von „Aschenputtel“ oder „Die Sterntaler“, nur unwesentlich unterscheidet.

    Corpus Christi

    Erklärt das die anhaltende Faszination von Weihnachten? Schon Wochen vor dem ersten Advent, sogar noch vor dem Volkstrauertag, der die Woche der Besinnung am Ende des Kirchenjahres einleitet und dem Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft dient – thematisch einen Quantensprung entfernt von Weihnachten –, sind die Prospekte der Kaufhäuser voll mit Christfest-Symbolen, die Regale der Supermärkte prall gefüllt mit Lebkuchen, Spekulatius und Adventskalendern, die Hütten von Weihnachtsmärkten, die an einigen Orten zu Weihnachtsdörfern eskalieren, befinden sich im Bau, und in einigen Gärten werden bereits Lichterketten mit leuchtenden Rentierschlitten aufgebaut. Mit Liebe im Weihnachtspark eröffnete Super-RTL am 13. November die diesjährigen Weihnachtsfilmfestspieltage.

    Weihnachten – das ist der klein gemachte Messias par excellence. Entweder man sieht ihn hilflos in der Krippe liegen, unfähig, ein einziges autoritäres Wort zu sprechen, oder er verschwindet gleich vollständig hinter gewaltigen Weihnachtsbäumen, überdimensionalen Nikoläusen oder Bergen von Geschenkpapier. Dabei geht es mit den Worten Otto-Uwe Kramers, der als charismatischer Propst in Nordelbien Kirchen und Gemeindesäle füllte, eigentlich vor allem nur um dieses eine: zu Jesus, dem Christus, zu sagen: „Du! Mein Meister!“

    Szenenbild aus dem polnischen Spielfilm „Corpus Christi“ (2019). Foto: Filmstill

    In dem Oscar-nominierten polnischen Spielfilm Corpus Christi aus dem Jahr 2019, einer modernen Variation von Carl Zuckmayers Hauptmann von Köpenick, zieht ein auf Bewährung entlassener Strafgefangener ein Priestergewand an und gibt sich als katholischer Geistlicher aus.

    Ohne Rücksicht auf das Beziehungsgeflecht, das sein erkrankter Vorgänger in Jahren des Gemeindedienstes gewoben hat, predigt der Pseudo-Pater so, wie er es intuitiv für richtig hält. Damit löst er einen Konflikt aus. Denn viele Gemeindeglieder hegen einen tiefen Groll gegen die Witwe eines vermeintlich alkoholisierten Fahrers, der bei einem Frontalzusammenprall mit einem anderen Wagen ums Leben kam und mehrere Jugendliche – sie saßen in dem anderen Auto – mit in den Tod riss. Während der falsche Priester sich im Sinne Christi für Vergebung einsetzt und dem mutmaßlichen Unfallverursacher ein ehrendes Andenken samt Grab gewähren will, sperren sich die Eltern der Jugendlichen dagegen. Frustriert stellt der junge Ex-Häftling fest: Die Leute dieser Gemeinde würden Jesus wieder kreuzigen, wenn er jetzt unter ihnen wäre und ihnen sagte, was er von ihnen erwartet.

    „Gott“ Mammon

    Würde Christus heute zurückkehren, er würde sicher nicht wieder, wie es der falsche Priester Tomasz in Corpus Christi behauptet, hingerichtet werden. Die humanistische Tradition der westlichen Demokratien ließe das nicht zu. Klar ist aber, dass jemand, der sich im Jahr des Herrn 2021 öffentlich hinstellen und (nach Mth. 6,26) proklamieren würde: „Seid so sorglos wie die Vögel des Himmels“, ein Störenfried wäre. Die meisten würden ihn wohl dem Lager unerwünschter Querdenker zurechnen und wären mit seiner gesellschaftlichen Ächtung wegen „polarisierender“ Reden einverstanden.

    Andererseits wird man es auch nicht ganz ausschließen können, dass ein solcher zurückgekehrter Christus auf einem Weihnachtsmarkt oder in einem üppig mit Weihnachtsdekoration verschönerten Laden ein paar Tische umtreten würde. Mit dem sarkastischen Kommentar: „Dieses Fest soll ein Fest Gottes sein. Ihr aber habt ein Fest des Geldes daraus gemacht.“ Dass auch in diesem Jahr wieder Weihnachtsmärkte abgesagt und dem Gott Mammon noch auf vielerlei andere Weise Ketten angelegt wurden, bekommt da schon fast die Aura von etwas Heiligem.

    Das Licht vertreibt die Finsternis: Mit dem Schwert des Erzengels gegen die dunklen Mächte! In Das Große Erwachen – Der spirituelle Kampf gegen den Great Reset“ rufen namhafte Denker wie Erzbischof Vigano und Alexander Dugin aus katholischer, protestantischer, russisch-orthodoxer und anthroposophischer Sicht zum Kampf gegen das Böse auf. Eine geistig-politische Aufklärungsschrift. Hier bestellen.

    13 Kommentare

    1. Eine allem Anschein nach sehr lichtvolle Gestalt wie Jesus von Nazareth wurde den Quellentexten zufolge am Ende noch dadurch diffamiert, dass man ihn neben zwei vermutlich schweren Verbrechern zu Tode folterte. Jesus, als Hochverräter, d.h. politischer eigenständig Wirkender, wurde von der Obrigkeit mit kleingeistigen Kriminellen gleichgesetzt.

      Die gleiche Methode wird heutzutage von den Obrigkeiten und gesteuerten Massenmedien praktiziert, indem alle eigenständig Forschenden, Denkenden und Lebenden mit Begriffen belegt werden, die wenn überhaupt, nur auf frühere zweifelhafte Herrschaftssysteme passen. Vor 50 Jahren wurden kluge Leute als "links" hingestellt, heutzutage als "rechts". Auch "C"-Organisationen diffamieren fleißig mit, und auch viele "C"-Anhänger fallen darauf herein, wie es J.W. Goethe (Minister mit Herrschaftswissen) offenbart hat:
      Und auf vorgeschriebnen Bahnen
      Zieht die Menge durch die Flur;
      Den entrollten Lügenfahnen
      Folgen alle. – Schafsnatur!

    2. Jesus war ein Rebell. Er lehnte sich gegen die Besatzer und Unterdrücker auf und gründete eine Weltreligion.
      Und: Er konnte Wasser in Wein verwandeln :-) Jesus, komm bald wieder!

    3. Habe noch einen Weihnachtswitz anzubieten:

      Lauterbach beabsichtigt die rheinische fünfte Jahreszeit in den Sommerzeit zu verlegen.

      Da läßt die Antwort aus Köln nicht lange auf sich warten:

      „…Der Karneval ist ein Fest im Jahreskreislauf wie Weihnachten oder Ostern. Niemand würde ernsthaft fordern, alle weihnachtlichen Feiern vom Weihnachtsmarkt über die Christmette bis zu den Treffen im Familienkreis auf den Sommer zu verlegen – selbst in Pandemiezeiten nicht.“

      Ach das war kein Witz, das ist zu Weihnachten tatsächlich geschehen.

    4. Der Monotheismus ist im altorientalischem Kulturkreis entstanden, zuerstmal unter Echnaton und setzte sich dann später im Judentum und Islam fest! Weil die keine anderen Götter dulden, sind die sehr intolerant!
      Im europäischem Kultukreis hat es keine Tradition und Weihnachten schon garnicht. Das leitet sich von "geweihter Nacht" ab und bezog sich auf die längste Nacht, nach der sich ein paar Schalttage (Heilige Zeit) anschlossen, während derer der Mond- und der Sonnenkalender wieder synchronisiert wurden. Bei den Römern hieß das "Sol invictus" bei den Germanen Jul. Es wurde gefeiert daß die Tage endlich wieder länger wurden. Der Zensus in Palästina, der angeblich zu Jesus` Geburt stattfand, fand im September statt! Als man im 8.Jh. den Sol Invictus Feiertag wegen seiner Beliebtheit – vor allem im Militär – im Christentum erhalten wollte, hatte der Fehler des Julianischen Kalenders den Tag schon vom 21. auf den 24. verschoben. Das wurde bei dessen Korrektur im 16.Jh. durch Pabst Gregor nicht mitkorrigiert.
      Was einem heute als "deutsches" Weihnachten präsentiert wird, stammt aus dem 19.Jh. und mehrheitlich aus dem 20.Jh. aus den USA! Das ist reiner Kommerz, samt Weihnachtsmann aus den USA!

    5. Beten ist gesünder als Impfen an

      Jesus wäre heute bei den Querdenkern und Antispritzen-Pilgern, gegen die Obrigkeit und Pharma Mafia mitgelaufen und Luther zu 100% AfD Mitglied. Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche.

      • Gott sieht alles und ist auf der Seite der Ungeimpften ! an

        Beten befreit auch den Verstand und macht keine gesundheitsschädlichen Nebenwirkungen. Es wird endlich Zeit, das unsere Corona Bonzen vor den Altar des Herrn treten.

      • Bigami. Jesus und Luther haetten bei den Querdenkern und in der AfD nicht ein Koernchen von dem erreicht was sie erreichten.

        • Es gibt bei den Querdenkern und AfDlern sehr gute Leute und auch richtig gute weibliche Kämpferinnen. Ohne diese Opposition, wäre Deutschland schon längst durchgeimpft. Mit nur posten von der Couch erreicht man garnichts und von der NPD kommt so gut wie nichts….

    6. heidi heidegger an

      oh! ein Hörspiel..sehr erfreulich, erinnert (mich) etwas an die BRD der 50er, hihi.

      Die Evangelien nennen als Gesprächspartner und Gegner Jesu vor allem zwei Gruppen: die Sadduzäer und die Pharisäer. Flavius Josephus zählt in seinem Werk über den jüdischen Krieg drei "philosophische Schulen" unter den Juden auf: Pharisäer, Sadduzäer und Essener.

      • HEINRICH WILHELM an

        @heidi heidegger
        Zunächst einmal Grüßle zum Fest!
        Hörspiel – ja, sollte man als solches senden. Würden sich so einige ertappt fühlen.
        Pharisäertum, im derzeit landläufigen Sinne, ist ja Heuchelei, Selbstgerechtigkeit und, in der Steigerung, Blasiertheit. Eine philosophische Richtung vermutet in diesem Zusammenhang wohl kaum jemand. Lässig daher gepappelt, erfordert halt wenig Tiefgang…
        Aber jüngste Beispiele gibt es schon: https://www.deutschlandfunkkultur.de/lobbyismus-und-parteitagssponsoring-dieser-parteitag-wird-100.html … SPD-Parteitag von Pfizer, Die Arzneimittel-Importeure und anderen Verdächtigen gesponsert: https://parteitag.spd.de/
        Wasser predigen und eimerweise "Stroh 80 Original" saufen…

        • Hans von Pack an

          Ja, die SPD ist die klassische Heuchler- und Pharisäerpartei, vielfach kopiert durch allerlei "sozialistisches" Getöse auch bei den anderen! Die anti-pharisäische Haltung des historischen Jesus ergibt sich schon aus seiner Botschaft:

          "Mein Reich ist nicht von dieser Welt." (Joh. 18,36)

          Seine Jünger brauchen daher KEINE ANGST in dieser vergänglichen Welt zu haben, denn sie sind ja die "Erben" dieses Reiches Gottes, das "ihnen bereitet ist" (Matth. 25,34) – das ist auch die ursprüngliche Weihnachtsbotschaft.

          Die Pharisäer aller Zeiten wollen demgegenüber mit Gewalt, Zwang, Lügen und Heuchelei ein "irdisches Reich" errichten – den globalen "Zukunftsstaat", wie es bei den Kommunisten ursprünglich hieß, in dem diese Pharisäer ewig über eine versklavte Menschheit herrschen. Mit dem "Great Rest" soll ein neuer Anlauf zu dieser Dystopie erfolgen.