Wer war der Mann aus Nazareth, der für uns am Karfreitag in den Tod ging und am Ostersonntag wiederauferstand? Schon zu seinen Lebzeiten herrschte in dieser Frage Uneinigkeit: Frühchristliche Zeugnisse belegen eine Vielzahl von Deutungen. Mit COMPACT-Spezial „Das große Erwachen“ liefern wir das geistige Rüstzeug für den spirituellen Kampf gegen die Kräfte des Bösen. Hier mehr erfahren.

    Palästina vor gut zweitausend Jahren: ein Pulverfass, randvoll mit Zorn auf die römische Besatzung. Zunächst hatte Rom eine gemäßigte Unterwerfung versucht: Man ließ den Juden ihre Kultur, setzte aber Kollaborateure wie Herodes Antipas auf den Königsthron – als pflegeleichten Statthalter des Imperiums. Einem Teil der Bevölkerung war dies dennoch unannehmbar. Volle Souveränität oder Tod, riefen die Zeloten. Diese Freiheitskämpfer überfielen die Römer bei jeder Gelegenheit.

    Hunderte Juden wurden täglich von den Römern gekreuzigt.

    Anschläge auf Personen und Gebäude waren an der Tagesordnung. Der passive Teil der Bevölkerung erwartete derweil die Wiederkehr des Messias: Der würde die verhasste Besatzung endlich aufheben. Die Imperialisten wurden nervös. Kaum ein anderes Volk widerstand ihnen mit solcher Ausdauer. Schließlich leitete Rom brutale Gegenmaßnahmen ein. Dazu gehörte die Kreuzigung. Ein qualvoller Tod, der bald jedem Aufrührer drohte. Hunderte Juden starben täglich am Blutbalken. Die römische Aggression nahm genozidale Züge an.

    Kreuzestod: Nach christlicher Lehre starb Jesus für die Sünden der Menschen. Foto: Twentieth Century Fox

    Das Zeugnis des Matthäus

    Aber nicht nur römische Präsenz sorgte bei den Juden für Schrecken: Die Welt erschien ihnen voller Dämonen. Die lauerten an den Rändern der Städte, begegneten den Menschen in flirrender Wüstenhitze, brachten Unglück und Tod. Verhasste Römer und gefürchtete böse Geister: Beides bot perfekten Nährboden für Charismatiker, die sich als Propheten, Messias oder Retter ausriefen. Darunter ein gewisser Jesus von Nazareth.

    Laut Matthäus-Evangelium (16, 13–18) sorgte der bereits bei Zeitgenossen für Verwirrung: «Als Jesus in die Gegend von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: Für wen halten die Leute den Menschensohn? Sie antworteten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen der Propheten. Er fragte sie: Ihr aber, für wen haltet Ihr mich? Da antwortete Simon Petrus: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes! Da entgegnete ihm Jesus: Selig bist Du, Simon Barjona, denn nicht Fleisch und Blut haben Dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Und ich sage Dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Tore des Totenreichs werden sie nicht überwältigen.»

    Mit dieser Textstelle legitimiert die katholische Kirche bis heute ihr Jesus-Bild und ihre eigene Existenz als Institution. Aber Theologen, Kritiker und Historiker haben den antiken Dokumenten längst weitere Deutungsmöglichkeiten entlockt.

    Das letzte Abendmahl: Jesus Christus mit seinen zwölf Jüngern. Foto: Twentieth Century Fox

    So vermutete Althistoriker Morton Smith in Jesus der Magier (1978), dass Jesus seinerzeit als Wunderarzt verstanden wurde. Als Belege führte er zahlreiche Heilungs- und Exorzismusberichte der Evangelien sowie magische Praktiken im frühen Christentum an. Auch die Spekulation, Christus habe sich in Qumran aufgehalten und sei Mitglied der dortigen Essener-Sekte gewesen, wird seit dem 4. Jahrhundert regelmäßig recycelt.

    Andere Forscher verorten ihn im antirömischen Widerstand. Reza Aslan deutete in seinem Bestseller Zelot  (2013) den Nazarener gar als politisch Radikalen, der mit dem überlieferten Friedensprediger wenig gemein hatte. Dennoch: Bei allem argumentativen Geschick bleiben diese Phantombilder im Spekulativen oder fußen auf selektiver Lektüre.

    Religion der Heilung

    Bereits 1921 brachte der evangelische Theologe Rudolf Bultmann das Dilemma aller Jesus-Biografik auf den Punkt: Wir wissen so gut wie nichts über die historische Persönlichkeit. Alle Dokumente sind bereits Glaubensbekenntnisse, religiöse Propagandaschriften, und hochwahrscheinlich hat keiner der Verfasser den historischen Jesus je getroffen.

    Bereits der erste christliche Autor, Paulus, gesteht, Christus lediglich post mortem begegnet zu sein, in einer mystischen Vision, bevor er seine Briefe zwischen 50 und 60 nach Christus schrieb. Diese Schreiben enthalten auch erste biografische Anekdoten über den Gekreuzigten. Vor allem aber ist Paulus als Interpret des Lebens und Wirkens Jesu von entscheidender Bedeutung: Die Lehre der katholischen Kirche, wonach er der Sohn Gottes gewesen sei, der sich zur Vergebung menschlicher Sünden kreuzigen ließ und das Reich Gottes verkündete – all das geht auf die Paulus-Briefe zurück.

    Die Gnostiker hielten ihn für einen Lichtgeist in einem Schein-Leib.

    Unter deren Einfluss standen auch die vier kanonischen Evangelien (70–100 nach Christus): Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Sie integrierten Jesus in die jüdische Tradition, brachten ihn mit dem Alten Testament in Verbindung, bezeichneten ihn als «Sohn Davids», als «zweiten Adam» (zur Aufhebung von Adams Sündenfall), als «Menschensohn» oder als «Christus» (der Gesalbte). Außerdem zeigten sie hellenischen Einfluss.

    James Caviezel spielt die Hauptrolle in Gibsons legendärem Film. Foto: Twentieth Century Fox

    So scheint die Episode von der Hochzeit in Kanaan, wo Jesus Wasser in Wein verwandelt, der Dionysos-Mythologie entliehen. Tatsächlich belegen altrömische Mosaike eine frühe Identifikation des Nazareners mit dem griechischen Gott. Gleiches gilt für das christliche Abendmahl: Brot und Wein, einst Symbole von Fruchtbarkeitsgöttin Ceres und Dionysos, wurden zum Leib und Blut Christi – sie dienen als Medien der Einverleibung Gottes.

    Ein weiteres Bildnis der ersten Jahrhunderte zeigt Jesus als «Christus Medicus», gestützt auf seine im Markusevangelium betonte Heilkraft. «Einen Arzt gibt es, Jesus Christus, unseren Herrn», pries ihn Kirchenvater Ignatius von Antiochien. Das Christentum galt als «Religion der Heilung». Das Image des ärztlichen Jesus war zunächst weiter verbreitet als das des Gekreuzigten, entwickelte sich im antiken Rom in Konkurrenz zu Asklepios, dem Gott der griechischen Medizin.

    Freilich brachten die Frühchristen mehr als vier Evangelien hervor, beispielsweise das Protoevangelium des Jakobus oder das Petrusevangelium (beide aus dem 2. Jahrhundert nach Christus). Erst auf dem – von Konstantin, dem ersten christlichen Kaiser des Römischen Reiches, initiierten – Konzil von Nicäa (325 nach Christus) fand eine redaktionelle Auswahl jener Texte statt, die seitdem als kanonische Evangelien, als «Neues Testament», gelten. Alle ausgesonderten Berichte bezeichnet man seitdem als «apokryph» (zweifelhaft).

    Dass Jesus Wasser in Wein verwandelte, scheint der Dionysos-Mythologie entliehen.

    Die Schriften früher Kritiker des Christentums setzten weitere Legenden in Umlauf. So behauptete der platonische Philosoph Kelsos (2. Jahrhundert nach Christus) in der Wahren Lehre, Jesus sei der Sohn von Maria (hebräisch: Miriam) und Pantera, einem römischen Soldaten. Das ließ wilde Spekulationen aufkommen, besagter Vater sei identisch mit dem sidonischen Bogenschützen Tiberius Julius Abdes Pantera.

    Der war zur Zeit von Jesu Geburt in Palästina und später am Rhein stationiert: «Es ist möglich, wiewohl nicht wahrscheinlich, dass sein Grabstein aus Bingerbrück unsere einzige echte Reliquie der Heiligen Familie ist», kombiniert Altertumsforscher Smith. Für den Spötter Kelsos hatte der Mythos der Jungfernzeugung lediglich die Funktion, einen Seitensprung Marias zu vertuschen. Mehr noch als die Frühchristen dürfte Kelsos Behauptung die Gnostiker provoziert haben. Diese religiöse Strömung der östlichen Antike beanspruchte Jesus ebenfalls für sich.

    Gnosis: Die Anti-Biographen

    Ausgemergelt und bleich, mehr tot als lebendig, wandelten sie im Staub der Straßen. Aber diese Elendsgestalten waren kein Produkt bedauernswerter Misshandlung – ihr Zustand war das Resultat härtester Askese, konsequenter Arbeit am eigenen Siechtum: Alle Vitaltriebe hatte man mühsam abgetötet, sich schon zu Lebzeiten vom irdischen Exil befreit. Niemals konnte diese Welt ihnen Heimat sein.

    Nach ihrer Auffassung war jede Seele einst Teil des ewigen Lichts – bis zu ihrem Sturz, ihrem Fall auf die Erde. Die aber war von keinem guten Gott, sondern einem bösen Schöpfer (Demiurgen) hervorgebracht worden. Nach dem Sturz ist die Seele in der Materie, im Körper gefangen, wird durch ein Leben voller Qual gezerrt. Nur eine Therapie ist möglich: Die Seele durch Erkenntnis (Gnosis) und Entsagung aus dem fleischlichen Kerker zu befreien, sie auf die postmortale Rückkehr ins Licht vorzubereiten.

    Jesus und Maria Magdalena (Monica Belucci). Foto: Twentieth Century Fox

    Für das Sexualleben bedeutete das: Nur jene Praktiken sind zulässig, die nicht zur Zeugung führen, denn jede Geburt bedeutet Einsperrung einer Lichtseele ins materielle Gefängnis… Nie ist die Welt radikaler verneint, die Schöpfung wütender diskreditiert worden als in der Gnosis. Griechische, persische, syrische und alttestamentarische Elemente flossen – oft in konträrer Neudeutung – in diese Lehre ein. Kirchenlehrer wie Aurelius Augustinus, die vor ihrer Konvertierung der Gnosis angehörten, brachten deren Impulse mit: Die Bezeichnung der Erde als «Jammertal», das Bild vom «Sündenfall» sind gnostischen Ursprungs.

    Maria Magdalena und der Lichtgeist

    Nun erkannten die Gnostiker in den ersten Jahrhunderten nach Christus im Nazarener einen Verkünder des Lichts. In ihren Evangelien wird er neu interpretiert, predigt die Rettung der Seele, ihre spirituelle Rückkehr zum Ursprung. Allerdings dachten die Gnostiker viel zu gering über Körper und Materie, um Jesus «Menschwerdung» zu akzeptieren.

    Sie hielten ihn für einen Lichtgeist, der in einem Schein-Leib auf Erden wandelte. Bei der Kreuzigung wurde in ihrer Lesart nur die virtuelle Hülle zerstört. Folglich sind gnostische Schriften wie das Philippus­evangelium (3. Jahrhundert nach Christus) oder das Judasevangelium (2. Jahrhundert nach Christus) keine Biografien, da Jesus für die Autoren im biologischen Sinne gar nicht existiert hat.

    Wie ist das möglich, wo es vor 2.000 Jahren keine fotografischen Techniken gab? Wissenschaftler gehen von einem singulären Lichtblitz in der Erdatmosphäre aus, der in der Todesstunde des Nazareners für ein radiologisches Abbild gesorgt haben könnte – ein astronomisches Großereignis, das altchinesische Quellen bezeugen.

    Für die heutige Populärkultur ist das Evangelium der Maria (160 nach Christus) von herausragender Bedeutung. In ihm wird Maria Magdalena als Gefährtin und Nachfolgerin Jesu vorgestellt. Im Zentrum des Textes predigt sie von der Auferstehung Christi und der Befreiung der Seele: «Was mich einst gebunden, ist nun befreit, und was mich umgab, ist nun überwunden worden, und die Ignoranz ist besiegt.»

    Varianten der Heraushebung Maria Magdalenas finden sich auch in Nikos Kazantzakis Die letzte Versuchung Christi und in Dan Browns Da Vinci-Code  wieder. Auf dem Evangelium der Maria basiert außerdem der Film Maria Magdalena (2018), die vielleicht erste Kino-Adaption eines gnostischen Evangeliums – ohne freilich dessen Metaphysik zu übernehmen. Aber ist Jesus als Projektion auf einer Leinwand, hervorgerufen durch einen Lichtstrahl, nicht die Erfüllung gnostischer Lichtkörper-Mythologie? Ist Kino nicht am Ende eine Gnosis-Technik?

    Mit dem Schwert des Erzengels Michael gegen die Kräfte des Bösen: COMPACT-Spezial „Das große Erwachen“ versorgt Sie mit dem geistigen Rüstzeug für den spirituellen Kampf gegen den Great Reset – aus katholischer, protestantischer, russisch-orthodoxer und anthroposophischer Sicht. Unter anderem mit Essays von Erzbischof Carlo Maria Vigano und Alexander Dugin. Hier bestellen.

    31 Kommentare

    1. Professor_zh an

      Oh Himmel, wie viel Schund wird von jenen verbreitet, die zwar keinen Schimmer an theologischer Bildung haben, aber mehr Ahnung als alle Theologen zusammen! Und jeder weiß es besser, jeder weiß noch etwas anderes, etwas vollkommen Neues, was noch keiner vor ihm begriffen hat. Auf solche Leute soll die Welt gewartet haben?

    2. Was offensichtlich nur ganz wenigen klar ist: Dieser Jesus ist eine römische Erfindung, mit dem der Glaube der Juden an einen Messias (Erlöser) untergraben werden sollte. Maßgeblicher Initiator dieser Manipulation war Flavius Josephus. Deswegen kommen die Römer durchgehend gut weg. Geschrieben wurden die drei zusammenhängenden Evanglien Mk, Lk, Mt nach Beendigung des Jüdischen Krieges (66-70) und dabei 40 Jahre zurückdatiert. Jesus wurde deshalb bewusst nur zu den Juden gesandt, der neue Christus dagegen für das gesamte römische Reich. Literatur: Joseph Atwill: Das Messias-Rätsel; Roland Weber: Denken statt glauben – Wie das Christentum wirklich entstanden ist. Paulus steht für die Auseinandersetzung zwischen dem etablierten katholischen Christentum und der Gnosis. Seine Briefe sind Erfindungen (Hermann Detering: Inszenierte Fälschungen) und spiegeln diesen Kampf wieder. Sowohl Jesus als auch der Reise-Paulus der Apostelgeschichte waren Erfindungen, um einen neuen Glauben an den römischen Kaiser zu etablieren.
      Das Reich Gottes sollte das Römische Reich unter dem Juden-Besieger Titus werden. Näheres in o.a. Büchern.

      • Und und alle Wunder, die je bezeugt wurden, waren Massenhysterien. Klar doch. Es gibt für alles eine wissenschaftliche Erklärung…

      • Professor_zh an

        Nein, es war Gott in Menschengestalt. Das ist ein Unterschied!
        Mensch ist jeder, selbst Adolf Hitler war ein Mensch oder Josef Stalin oder Mao Tse-Tung. Es gab und gibt gute und schlechte Menschen. Den Menschensohn aber ab und gibt e snur einmal!

    3. Nur mal so ein Gedanke:
      Wenn ich zu einem Notar gehe und meinen letzten Willen bekunde, hat dieser Gültigkeit bis über mein Ableben hinaus.
      Gehe ich Jahre später erneut zu einem Notar und bekunde einen neuen letzten Willen, ist dieser neue letzte Wille gültig und der alte hat völlig seine Gültigkeit verloren.

      Ersetze "letzten Willen" durch "Testament", wird hoffentlich der Zusammenhang klar.

      Wenn man dann noch alle Schriften des Paulus und einen Großteil der Briefe, die das Alte Testament durch die Hintertür wieder reetablieren wollen, in dem Gott rachsüchtig, ungerecht und Genozud fordernd ist, sowie alles sonst Dazugedichtete, wie eben die Jungfrauengeburt, Auferstehung, die Göttlichkeit Jesu, die physikalisch unmöglichen Wunder und den Bezug zur Danielfälschung des AT bei Seite lässt, dann bleibt ein Jesus übrig, dessen Lehren überzeugend und wirklichkeitsnah sind.

      Trotzdem ist Jesus gescheitert, seine Nachfolger haben ein großes Geschäft daraus gemacht und jahrhundertelang ihr faules Nichtarbeiten mit erpresstem Reichtum zelebriert. Völlig entgegen der Lehre des großen Menschenfreunds.

      • Es kann helfen, an einen allmächtigen Gott zu glauben und ihm die eigenen Entscheidungen zu überlassen, weil man an Seine Führung glaubt. Aber nur so lange, bis man selbst anfängt, zu denken und sich von dieser fremden Einflussnahme oder dem laissez faire löst.

        Denn nur ganz tief in uns finden wir den Weg. Zeremonie und Kulthandlungen helfen uns genauso wenig wie das hören auf die Innere Stimme. Letztere mag vielleicht von außen kommen, aber niemals von Gott.

        Denn Gott lässt uns unsere Erfahrungen eigenverantwortlich machen und redet uns nicht rein, noch beeinflusst er aktiv diese Welt.

        Das ist unsere Aufgabe, solange wir in dieser Welt leben.

        Den bereinigten Jesus als Vorbild nehmen. Aber Vorsicht:
        Opfer, Kasteiungen, ünnötiger Verzicht und der dümmste aller Tode, der Märtyrertod bringen uns nicht weiter.

        Im Gegenteil!

      • @ Archangela. Nur zur Info. Christen (als Allgemeinbegriff) lesen und leben nach dem NT. Juden nicht. Fuer die gilt das NT nicht. Sie lesen und leben seit allen Zeiten nach dem AT. Dies zu verstehen hilft ein gutes Stueck weiter das Handeln der Juden zu verstehen. Wo sich der Christ in irgendeinem Schuldgefuehl "kreuzigen" laesst, haben die Juden aufgrund der Vorgaben aus dem AT immernoch einen Ausweg, so hart der auch sein mag. Ich halte das NT fuer einen Comik, der geschrieben wurde um es den Juden leichter zu machen ihre Dinge die sich aus den Vorgaben des AT ergeben durchzusetzen.

        • @Rabe
          Dass (alle) "Christen" nach dem NT leben, ist falsch.

          Die Verherrlichung des rassistischen, ungerechten, willkürlichen und Genozid fordernden Wüstengottes Jehova scheint bei allen Kirchen, selbst bei den Pfingstkirchen, durch.

          Saulus von Tarsus, der sich selbst Paulus nannte und Jesus nicht kannte, hat das AT nach Jesu Verschwinden von der Erde etabliert und sich damit GEGEN Jesus positioniert. Er hat die junge Bewegung in die alten, spröden Schläuche der Gesetzlichkeit gegossen und sie damit gefesselt und angepflockt.
          Bis heute.

      • Professor_zh an

        Ach, Archangela, was stellen Sie da nur wieder alles auf den Kopf! Aber mit Ihrem geschäftsdenken werden Sie nicht mehr weit kommen! Ich nehme an, daß Sie für noch so gute Worte nicht mehr empfänglich sind, mag auch ihnen auch noch so viel Wahrheit sprechen. ABer ich werde für Sie beten…

        Nur mal dies: Warum sollten einen Verzicht und Märtyrertod (und so weiter) nicht ,,weiterbringen"? Was wollen Sie dem entgegensetzen? Selber Macht zu werden, zur Gewalt zu greifen, anderen nur Böses zu wünschen? Das ist kein ,,bereinigter Jesus", sondern Marx – und somit in letzter Konsequenz nichts als der Leibhaftige selber!

        Kehren Sie um!

        • Ach weh, Professor!

          Weder Geschäftsdenken noch Marxismus sind mein Antrieb.

          Empfänglich war ich jahrzehntelang. Als Chrisrin habe ich mich voll auf Gott verlassen. Als Heilerin kann ich spüren, wo Mitmenschen Schmerzen haben und durch Handauflegen, entweder direkt oder in der Ferne, kann ich diesen Menschen Linderung verschaffen.

          Der heilige Geist hat direkt zu mir gesprochen, so dass Gebete mehr Zwiegespräche waren. Ich habe mich vollständig darauf verlassen.

          Und ich bin sowas von hinters Licht geführt worden, dass ich anfing, die Grundlage meines Glaubens zu hinterfragen.

          Dabei fielen viele Schlacken herunter und nach vielen inneren Kämpfen blieb der bereinigte Jesus übrig. Ohne Kult, ohne Wunder und ohne direktes Eingreifen des Vaters.

          Nun zur Frage: Ein (und ich betonte hier, unnötiger) Verzicht beschneidet unseren Einfluss und macht uns unglaubwürdig. Ein Märtyrertod beschert uns weder 72 Jungfrauen, wie einige verirrte Anhänger des alten Testaments glauben, noch bewirkt er irgendwas bei den Tötenden. Die Gefahr, dass ich mich in Erwartung jenseitiger Belohnung vor den noch wartenden Aufgaben hier verweigere und damit den einfachen Weg wähle, weil ich die Abkürzung suche, ist doch offensichtlich.

          Bitte versprich nicht, für mich zu beten, denn die Geister, die Deine Gebete abhören, sind in der Regel weder koscher noch lauter. Es gibt Ausnahmen, aber Gott erreichst Du damit nicht.

          Ein frohes Osterfest wünsche ich.

    4. Ich wuensche der Redaktion und allen anderen Compact-Aktiven ein frohes Osterfest.

    5. Als aber Jesus in die Gegend von Cäsarea Philippi gekommen war, fragte er seine Jünger und sprach: Für wen halten die Leute mich, den Sohn des Menschen? Sie sprachen: Etliche für Johannes den Täufer; andere aber für Elia; noch andere für Jeremia oder einen der Propheten. Da spricht er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes! Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Glückselig bist du, Simon, Sohn des Jona; denn Fleisch und Blut hat dir das nicht geoffenbart, sondern mein Vater im Himmel!
      Matthäus 16:13‭-‬17 SCH2000
      https://bible.com/bible/157/mat.16.13-17.SCH2000

      • Warum zitierst Du eine verkürzte Version des obigen Zitats, in anderer Übersetzung, nochmals, ohne weiteren Kommentar?

    6. "Der Reichtum der Kirche ist Blutgeld" – das ist die beste Doku über die Kirche.

      Allerdings läuft man damit Gefahr, das Mittelalter ins falsche Licht zu rücken und eine einseitige Betrachung zu fördern. Das sollte nicht passieren.

      Es hat sich eingebürgert, den ungeliebten Pharao Echnaton als den "Erfinder" des Monotheismus hinzustellen. Daran ist Freud schuld.

      "Nicht die Pläne der Menschen sind es, die sich verwirklichen, sondern der Wille Gottes." Ptahhotep, Altes Reich
      "Gott kennt den, der nach seinem Willen handelt." Merikare, 10. Dynastie

      Schon die alten Ägypter kannten Gott.

      Und Jesus sprach: Erkenne, was vor deinem Antlitz ist, und was dir verborgen ist, wird dir offenbar werden, denn es gibt nichts Verborgenes, das nicht offenbar werden wird. Evangelium nach Thomas dem Zwilling

      Wer das Christentum nicht kennt, hat keine Beziehung zu seiner Kultur. Der ist ein Blatt im Wind und hat gar nichts verstanden.

    7. Wer sich mit der Geschichte von Jesus Christus befasst, sollte auch immer unsere Gegenwart mit einbeziehen. Eine Befürwortung für den russischen Angriffskrieg in der Ukraine und dann ein Artikel zu Ostern – das passt nicht. Blenden wir die gesamte militärische Aktion aus. Dann bleiben Entenschläuche Verbrechen an unschuldigen Zivilisten – was hatte Jesus wohl dazu gesagt?
      Die Menschen lernen gar nichts aus der Geschichte – nichts .
      Mein Schwiegervater leidet seit dem Beginn des Ukrainekriegs an einer heftigen Retraumatisierung. Und wisst ihr warum? Weil er alle Meldungen über die Graultaten an Zivilisten als Flüchtling aus Niederschlesien selbst erlebt hat. Er kann es nicht fassen, dass sich bei den Russen nichts geändert hat.
      Das wäre doch einmal ein Artikel in Compact wert, oder?

      • @ Markus. Nichts gegen Sie oder Ihren Schwiegervater aber Sie sollten dem Mann und auch sich selbst keinen MSM mehr anbieten, sondern auf alternative Medien umsteigen. Das konsumieren der MSM muss zwanngslaeufig zu dem fuehren was Ihr Schwiegervater jetzt durchmacht. So geht es jungen Menschen aber auch. Sie werdeen von irrefuehrender wesdtlicher Propaganda kirre gemacht. Compact ist sehr gut den Missstand aufzuheben. Dazu vielleicht noch den
        Anti-Spegel.ru
        https://www.nachdenkseiten.de/,
        https://uncutnews.ch/
        https://www.voltairenet.org/?lang=de,
        https://www.cgtn.com/ (falls er Englisch spricht.
        Das ist nur eine Auswahl die Sie vill. nicht haben und immer mal aufrufen sollten.
        Frohes Osterfest

    8. Aber dieser Humbug macht bis heute die Kirchen reich ……… und alles angedichtete darf verkündet werden gegen Kohle ,weil ja unter Strafe gestellt ist wer die Religionsfreiheit beeiträchtigt ……

      Du sollst nicht töten ….und deines Nachbarn Hab und Gut begehren ……. Ja da halten sich die politischen Führer an das Wort ….. und schwören auf die Bibel …so wahr Gott mir helfe .
      Die das schwören wissen , kein Wesen Gott ,oder Jesus der Wiederauferstandene wird sie für Waffenlieferungen in Krisengebiete zur Rechenschaft ziehen ….. Ich halte es für Hokuspokus und bleibe bei meinem Sinnesorganen ,was ich sehe ,was ich höre ,was real ist kann man glauben …….

      Ja es gibt Menschen, die brauchen Seelentrost ,den sie sich selbst geben ……. ,mit dem Zinnober der ihnen gegen Kasse Psalmweise eingetrichtert wurde ….. Am schlimmsten sind die Kinderschänder , Feldgeistlichen und die Kirchenvertreter ,die einem alten Mütterchen noch den letzten Sterbegroschen abpressen als Eintrittsgeld in das andere Wohlfühlland …. AMEN

      • Professor_zh an

        Schämen Sie sich, das klingt nach nach dem Pfaffenspiegel, einem der schlimmsten Machwerke aller Zeiten!
        Ja, auch Geistliche sind Menschen, und Menschen machen Fehler. Aber Sie verallgemeinern und übertreiben. Sie verbreiten Haß!
        Schämen Sie sich!

        • Sie können viel Hokuspokus verbreiten ….die Welt hat zuviel erlebt mit dem Geschäftsmodel Religion , heilige Kriege und Saubermänner in Faschingskostümen ….. Menschensohn , Gott und anderer Rummel

          Auch Geistliche sind Menschen ….dem stimme ich zu …die begehen Straftaten sexueller Art gegen Kinder , plündern Ersparnisse kranker alter Menschen , haben SS Mörder zur Flucht verholfen gegen Kasse ….,die Liste der Wunderwerke der Religion ist unendlich …. Segnen noch heute Waffen und Soldaten …. Lassen sie sich kreuzigen ,denn dann gibt es einen Phantasten weniger …..

          Und nun gehe in Frieden dahin ,bringe das Brot der Brote zu den Menschen in die Ukraine , kannst auch übers Wasser Laufen nur nicht an eine Mine knallen ….

          COMPACT: Vielleicht ist es Ihnen noch nicht aufgefallen, aber wir veröffentlichen hier regelmäßig Artikel mit religiösem und spirituellem Inhalt, und es wäre sehr nett, wenn Sie sich mit Ihren Schmähungen gegenüber dem Christentum und Ihrer Verhöhnung von Gläubigen etwas zurückhalten würden.

    9. So funktioniert die menschliche Psychologie.
      Erzähle eine Geschichte des totalen Unsinns, mische etwas Mysterium dazu und gründe eine Kirche.
      Der besondere Look, das Weihwasser, der Prister und die Horrorszene.
      Nix Neues unter der Sonne

      • Säue sagt man nicht ,man sagt …wirf kein Geld zum Fenster raus für das Pack …… investiere es lieber in Kriege und Raubzüge …

        Halleluja

    10. Freichrist343 an

      Jesus war kein Theist, sondern ein Pantheist. Er war ein Mystiker. Und er hätte niemals große, teure Kirchen bauen lassen. Bitte googeln: Manifest Natura Christiana

      • @ Freichrist
        Aber große, teure Kirchen gibt es, dank Tetzel.
        Warum hat der Allmächtige es nicht verhindert?

      • Professor_zh an

        Jesus war Gottes Sohn in Menschengestalt. Alles anderen Einordnungen können Sie sich schenken!
        Und warum sollte er etwas gegen ,,große, teure Kirchen" (gehabt) haben? Die Größe dürfte sich am Raumbedarf orientieren, die Pracht an der Verehrung Gottes. Oder glauben Sie allen Ernstes, die damaligen Künstler hätten so großártige Kunstwerke nur wegen des Geldes geschaffen? An etwas anderes denken Sie nicht? Wie erbärmlich!

      • Klingt für mich nach Ausserirdischem Galaxiswissen und Raumschiff Enterpreis ….

    11. Never Ending Bullshit Story
      Jesua, der alte Wein im neuen Schlauch
      Aber wirf keine Perle vor die Säue