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    „Bitte zu Hause nicht nachmachen“, lautete einer der Standardsätze von Thomas Gottschalk bei Wetten, dass..?, der beliebten Show für ungewöhnliche Talente. Diese Warnung gilt auch für die Zuschauer von The Forever Purge, den fünften Teil einer Serie von Horrorfilmen mit zeitkritischen Bezügen.

    Radikale Phantasien

    Für das virulente Problem der illegalen Masseneinwanderung hat das Gruseldrama eine Lösung parat, gegen die Trumps Mauer-Projekt wie eine humanitäre Wohltat wirkt: Regelmäßig werden Migranten, die ihren legalen Status nicht durch ein offizielles Dokument nachweisen können, für die streng limitierte Dauer von zwölf Stunden zu Freiwild erklärt.

    Die US-Regierung bezeichnet die planmäßigen Pogrome, die daraus resultieren, als Säuberungen zum Wohl des Landes. Aber wie immer, wenn Grundrechte außer Kraft gesetzt werden, droht das Ganze aus dem Ruder zu laufen: Eine aufgebrachte Meute skandiert: „Das ist unser Land!“ und verlängert den Ausnahmezustand in bester Autokratenmanier zum Dauerzustand (forever purge).

    Hakenkreuzler als Zombies

    Was folgt, ist die x-te Variation der Nacht der lebenden Toten, nur dass diesmal nicht Zombies die omnipräsenten Monster sind, die lüstern über sterbliche Menschen herfallen, sondern Hakenkreuzler und Rassisten. Erkennbar standen die wilden Kapitol-Stürmer vom vergangenen Winter Pate bei der irren Bürgerwehr, deren Anhänger sich in Ku-Klux-Klan-Manier verhüllen: Statt dunkler Kapuzen trägt man zur Tarnung weiße Hasenkopfmasken.

    Unter die Räder der Radikalen geraten das mexikanische Pärchen Juan (Tenoch Huerta) und Adela (Ana de la Reguera) sowie Juans Arbeitgeber, der texanische Großgrundbesitzer Caleb Tucker (Will Patton) samt seinem Sohn Dylan (Josh Lucas) und dessen schwangerer Frau (Cassidy Freeman). Während die Vereinigten Staaten in einen mörderischen Abwärtsstrudel geraten, versuchen die wackeren Helden, sich ihrer Häscher zu erwehren – was auch gelingt.

    Niveauarmer B-Movie

    Regisseur Everardo Gout und Autor James DeMonaco machen aus der historischen Erfahrung, dass ethnisch heterogene (diverse“) Gesellschaften viel anfälliger für ethnische Säuberungen und Rassenkonflikte sind als homogene, einen niveauarmen B-Film, dessen Pointe darin besteht, dass am Ende ausgerechnet Mexiko zwei Millionen US-Flüchtlingen den von Donald Trump befehdeten „Dreamer“-Status zuerkennt. Aus dem Traum einer weniger polarisierten US-Gesellschaft wird so aber nichts.

    Der Film läuft seit dem 12. August in den Kinos.

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    15 Kommentare

    1. Woran erkennt man an einem Einwanderer, ob er ein legaler oder ein illegaler Einwanderer ist ?

      • Troll_maker_2000 an

        Der Artikel hat einen kleinen Fehler:
        Nicht nur Migranten können 12 Stunden straffrei ermordet werden, das gilt für ALLE Bürger Amerikas! War seit dem ersten Teil des Frainchaises so.
        Ausgenommen bei der Purge waren Regierungsbeamte mit Rang 10.
        Reiche konnten sich abschotten und bewaffnen. Daher wurden Obdachlose als erstes Opfer usw.
        Auch in "Forever Purge" werden weiße Texaner hingerichtet, auf einer Farm von einem Angestellten, der mit seinem Lohn nicht zufrieden war!
        Die Purge galt also für ALLE und JEDER durfte JEDEN töten…

    2. Jede Form eine antideutschen Hetze ist Programm dieser Zwangsfinanzierten GEZ Verblödungsmedien und der Masse der Blockparteien.

    3. Die US-Amerikaner sind kein Volk, sondern werden nach wie vor von den weißen, englischstämmigen protestantischen Anglikanern beherrscht, die das Ganze vor 400Jahren als Kolonie erfunden hatten. Ihre "natürliche" Dominanz hat ihnen ihre protestantische Religion gegeben; denn diese sieht sich als den zivilisatorischen Höhepunkt und Gipfel des Fortschritts an, somit als zwangsläufug erfolgreich und im Glanze von Gottes Gunst, die ihnen als wirtschaftlicher Erfolg als Segen gegeben wird! Egal wie! Auch wenn man es nur durch ausgeklügelte Hinterlist, Ausbeutung und Wiedereinführung der Sklaverei realisiert hat!
      Inzwischen hat man aber genug Andere Leute im Land, und die werden durch andere Feindbilder beschäftigt, sodaß sie nicht gegen ihre Unterdrücker, den WASP vorgehen!
      Im spätantiken Rom war das ähnlich, die ethnischen Römer ausgestorben, durch Freigelassene, Zuwanderer ersetzt – und schließlich mit zuviel Multikulti und einer aggressiven herrschsüchtigen Religion hinweggefegt!
      Das Feindbild der Weißen im Rest der Welt ist durch das Verhalten des protestantischen englischen Empires in den letzten 500 Jahren entstanden! Gegründet unter Francis Drake, Pirat!

    4. Schall und Rauch an

      Passender Netzfund dazu:
      https://vitzlisneuer.wordpress.com/2021/08/16/relewanzen-210816/

      "Kein Krieg ohne Politik. Stammeskriege sind die Urform politischen Handelns , die Bewohner einer befestigten Polis gegen eine andere. Es ist auch so, daß nur
      Bewohner einer anerkannten Polis Krieg führen können, anderes nennt man es Aufstand.
      Die Politiker schaffen die Regeln und die Berechtigungen , für sich und die anderen. Sie unterliegen keinen Fehleinschätzungen. Schlimmstenfalls erleiden sie Widerstand von Aufständischen und Terroristen. Alleine die Definition von gerechtem Krieg und ungerechtem Widerstand zeigt die bodenlose Frechheit der Polis-Verwalter. Bodenlos deshalb, weil über eigenen Grund und Boden der Besitzer der Boss ist und nicht der Wanderprediger."

    5. Michel Houellebecq bedauert in der Welt, dass „Die Migranten in Italien, Spanien und Griechenland, nur auf der Durchreise sind, ohne nur das Geringste "dazu beizutragen, das demografische Gleichgewicht wiederherzustellen", obwohl die Frauen in diesen Ländern oft supergut sind. " Mehr muss man über degenerierte Katholiken nicht wissen. Cucks, die es kaum erwarten können, dass ihre "superguten" Frauen von Illegalen besprungen werden. Ekelhaft wie alles and und von dem Typ.

      • "Ekelhaft wie alles and und von dem Typ."

        Dennoch: Auch Ekelmund … tut Wahrheit kund. Und schließlich: Was will man erwarten? Nur die Schwäche und Degeneration kann die Schwäche und Degeneration angemessen beschreiben. Und das tut er schlußendlich ja doch.

    6. "Neuer Deutscher Standard" die besseren "Patrioten"? Wie lächerlich. Vier Wessi-Feiglinge, die sich genau wie ihre ach so verhassten Freunde vom "nationalen Widerstand" lieber ins gemachte Ost-Nest flüchteten, statt ihre eigentliche West-Heimat zu verteidigen, reanimieren ein uraltes Naziprojekt namens "nationaler Rap" und blubbern dabei den gleichen Denglisch, Illegalen-"Deutsch"-Sprechmüll, tragen dieselben überteuerten Markenklamotten und hampeln genauso behindert herum wie zehntausende andere illegale Clanmafiavollidioten. Hauptsache das schwule Männertäschen ist immer dabei, um ständig Werbung für das Einzige zu machen, was diese "aufrechten Deutschen" wirklich interessiert: bedruckte Scheine. Und die "neue Hoffnung am Gesangshimmel" Runa ist genau wie ihre drei Mitstreiter einfach nur ein peinlicher ideen-, Texte- und Gesangs-Totalausfall. Aber zu ihrem Glück ist die "deutsche Jugend" schon degeneriert genug, um jeden noch so billigen Dreck abzufeiern.

      • Andreas Walter an

        Na ja, und was wollen die dämlichen Sozialisten oder sogar Kommunisten?

        Nicht die Scheine, sondern alles gleich umsonst.

        Ausser Hein. Der lebt eh nur von Luft und Liebe, ist von einem anderen Stern.

      • Achmed Kapulatzef an

        Deutschland war einmal das Land der Dichter und Denker. Heute gibt sich der größte Teil der verbödeten Bevölkerung mit Auftritten hirnbefreiter Brüllaffen zufrieden, und die GEZ Medien verkaufen dies als Kulturbeitrag. Was aber ist von den degenerierten Sprechpuppen der ÖRR zu erwarten, da jeder von ihnen gezwungen wird, sein Hirn am Eingang abzugeben, sollte überhaupt noch welches vorhanden sein. Der IQ dieser Plappermäuler lässt sich leicht zwischen einem Pflasterstein und einer Salatpflanze ansiedeln.

    7. Also diesen Humbug würde ich mir nicht einmal ansehen, wenn ich Geld dafür bekäme. Nein, halt. Würde man mich dafür bezahlen, würde ich ihn mir ansehen, aber vorher eine Kiste mit lebenden Motten füllen, die ich dann im Kino freilasse :-).

        • thomas friedenseiche an

          @otto
          gott bewahre dass die tiere uns auf diese perverse weise nachahmen
          und wenn dann wäre mir die transmotte lieber als die menschliche motte
          die sich auf steuerzahlerkosten behandeln lässt um später festzustellen es sei doch auch im anderen geschlecht kein schönes leben