Corona: So stoppte Taiwan das Virus | Exklusiv-Interview mit Botschafter Jhy-Wey Shieh

21

Wenn es um die Eindämmung der Corona-Pandemie geht, wird oft auf die Erfolge Taiwans verwiesen, das die Krise trotz seiner räumlichen Nähe zu China erstaunlich gut meistern konnte. COMPACT hat sich mit dem Vertreter Taipehs in Deutschland über die Gründe unterhalten.

_  Jhy-Wey Shieh im Gespräch mit Lukas Obermayr

COMPACT: Herr Professor Shieh, Experten hatten Taiwan schon als nächsten Corona-Krisenschwerpunkt nach China gesehen, sich aber glücklicherweise geirrt. Bei etwa 24 Millionen Einwohnern und unmittelbarer Nachbarschaft zum chinesischen Festland wurden bislang gerade einmal 59 Infektionsfälle und ein Todesfall registriert. Wo liegen die Unterschiede zwischen Taiwan und Europa, speziell Deutschland, im Umgang mit Corona?

Jhy-Wey Shieh: Der größte Unterschied besteht darin, dass man in Taiwan frühzeitig alarmiert war, sodass das Handeln nach dem Prinzip „Das Coronavirus außerhalb der Grenzen zu halten“ ziemlich gut gelungen ist. In Deutschland hat sich das Virus praktisch unbemerkt eingeschlichen, daher war es auch zu spät, die Infektionsketten im Rückblick zu beleuchten. Man kann halt nur „Damage Control“ betreiben. Ansonsten verweise ich auf den sehr guten Artikel „Was Taiwan schneller (und besser?) gemacht hat als Deutschland“, den man auf dem Blog Brennpunkt Taipeh findet.

COMPACT: Wie groß ist der Anteil des Erfahrungshintergrundes durch die SARS-Epidemie von 2003 an Taiwans erfolgreichem Krisenmanagement?

Jhy-Wey Shieh: Sehr groß! Da Taiwan aus der WHO ausgeschlossen ist, steht das Land bei der Bekämpfung der Pandemie ziemlich allein da. China hat auf internationalem Parkett stets behauptet, für Taiwans gesundheitliches Wohlergehen sorgen zu können. Bei der SARS-Pandemie 2003 hatte sich aber etwas anderes herausgestellt: Auf Veranlassung von chinesischer Seite hatte Taiwan keinen Zugang zu relevanten Daten und Informationen der WHO und war entsprechend schlecht informiert. Seitdem ist man in Taiwan sehr wachsam in Bezug auf rätselhafte und plötzlich auftretende Krankheitsfälle in China. Bereits am 31. Dezember letzten Jahres reisten erstmals Beamte aus Taipeh an Bord von Flugzeugen mit, um Passagiere auf den Direktflügen aus Wuhan auf Fieber und Lungenentzündungssymptome zu untersuchen. Der ehemalige taiwanische Gesundheitsminister erklärte Taiwans bisherige Erfolge bei der Bekämpfung von COVID-19 damit, dass das WHO-Forum von China politisch manipuliert sei und die Gesundheitsexperten in Taiwan sich daher gar nicht erst auf die falschen Informationen der WHO verlassen hätten. Man hat daraus seine Lehren gezogen, das National Health Command Center (NHCC) eingerichtet und einen entsprechenden Rahmen – sowohl gesetzliche Bestimmungen als auch zuständige Behörden –geschaffen. Federführend war damals der derzeitige Vizepräsident Chien-Jen Chen – ein Arzt, Wissenschaftler und Experte für Infektionskrankheiten.


Alle wichtigen Infos zur Corona-Krise in COMPACT 4/2020. Wir haben unter anderem den Ökonom Markus Krall interviewt („Todes-Virus für den Euro“) und mit dem Lungenspezialisten Dr. Helge Bischoff („Drei Monate, in denen es eng wird“) gesprochen. Der Querdenker Oliver Janich beschäftigt sich mit dem Testverfahren („Keine Panik!“), Chefredakteur Jürgen Elsässer beschreibt die Triebkräfte der „Corona-Diktatur“. Zur Bestellung HIER oder auf das Bild oben klicken.

COMPACT: In Taiwan kommen diagnostische Schnelltests zur Anwendung. Ist auf diesem Gebiet eine biomedizinische Zusammenarbeit mit Deutschland denkbar?

Jhy-Wey Shieh: Deutschland ist Pionier im Bereich Biochemie. Vor Kurzem wurde die Zusammenarbeit zwischen Taiwan und den USA bei der Entwicklung des Schnelltests vereinbart. Man bemüht sich in Taiwan gern um eine Kooperation mit Deutschland.

COMPACT: Sie erwähnten das NHCC. Welche Rolle spielt dieses nationale Gesundheitszentrum bei der Corona-Bekämpfung in Taiwan?

Jhy-Wey Shieh: Das NHCC ist ein wichtiger Teil unseres Krisenmanagements, da es als Kommandozentrale fungiert und die Kommunikation zwischen den Zentren, Regionen und lokalen Behörden koordiniert. Basierend auf den Daten der nationalen Krankenversicherung, konnte Taiwan so proaktiv Patienten mit ernsten Atemwegserkrankungen ausfindig machen. Überdies konnten die Bürger über eine gebührenfreie Nummer coronaverdächtige Fälle melden. Um Überlastungen zu vermeiden, wurde in jeder größeren Stadt eine Hotline eingerichtet.

COMPACT: Man liest auch von kollektiven Fiebermessungen mittels Wärmekameras im öffentlichen Raum, beispielsweise an größeren U-Bahnhöfen. Hat sich das bewährt?

Jhy-Wey Shieh: Wahrscheinlich können 70 Prozent der Sars-CoV-2-Infizierten durch Fiebermessungen im öffentlichen Raum, auch an Flughäfen, erkannt werden. Allerdings zeigen die an COVID-19 Erkrankten im Gegensatz zu den damals mit SARS Infizierten nicht immer Fieber-Symptome. Daher gab es auch frühzeitig Einreisebeschränkungen für Personen, die aus Risikogebieten kommen.

COMPACT: Was ist Taiwans entscheidender Ansatz, die Ausbreitungskurve möglichst flach zu halten?

Jhy-Wey Shieh: Wir gehen nach dem Sprichwort „Ein kleiner Funke könnte einen ganzen Wald in Brand setzen“ gegen das Coronavirus vor. Daher wird in Taiwan großer Wert auf frühe Prävention gelegt. Wie bereits erwähnt, begannen unsere Behörden bereits Ende Dezember, als die WHO Lungenentzündungen mit unbekannter Ursache meldete, Passagiere aus Wuhan auf Symptome wie Fieber und so weiter zu untersuchen – ehe sie den Flieger bestiegen hatten. Ab dem 5. Januar wurde jeder Einzelne, der innerhalb eines 14-tägigen Zeitraums in Wuhan gewesen war und Symptome aufwies, auf 26 Virusinfektionen inklusive SARS getestet. Sämtliche Passagiere, die Symptome wie Fieber oder Husten aufwiesen, kamen unmittelbar in Quarantäne. Die Krankenversicherungsverwaltung und die Einwanderungsbehörde glichen innerhalb nur eines Tages ihre Daten mir den Reisebewegungen ab. So konnte die Regierung Risikopersonen ausmachen und unter Quarantäne stellen. Diese wurde über ihre Mobiltelefone überwacht. Bei Verstößen drohen Bußgelder von umgerechnet bis 9.000 Euro.

COMPACT: Von welchen wirtschaftspolitischen Hilfsmaßnahmen wird das Corona-Krisenmanagement in Taiwan begleitet, um eine ökonomische Folgekrise zu verhindern?

Jhy-Wey Shieh: Taiwans Parlament hat einen Sonderetat über 60 Milliarden Taiwan-Dollar [umgerechnet 1,77 Milliarden Euro]zur Bekämpfung der Auswirkungen der Corona-Epidemie verabschiedet, wovon 19,6 Milliarden Taiwan-Dollar für Prävention sowie medizinische Behandlungen und Einrichtungen vorgesehen sind. Der restliche Etat ist für die Unterstützung der Industriebereiche vorgesehen, die vom Ausbruch besonders betroffen sind. Ein Teil davon wird auch für Entschädigungen für Personen aufgewendet, die unter Quarantäne gestellt werden. Die Regierung plant außerdem Konsumgutscheine für Restaurants, Läden, Märkte und Kulturveranstaltungen. Eine Hälfte dieses Sonderetats, der rückläufig vom 15. Januar bis zum 30. Juni 2021 gilt, soll durch Haushaltsüberschüsse vom vergangenen Jahr gedeckt werden, die andere durch Anleihen. Darüber hinaus werden Kreditzinsen für selbst genutzte Eigenheime verringert und können die Fristen für das Entrichten von Einkommenssteuern bis zu einem Jahr gestreckt werden. Für Kleingewerbe kann der Steuersatz gesenkt werden, in manchen Fällen sogar auf null.

COMPACT: In der Corona-Krise sind unterschiedliche strategische Ansätze denkbar. Man kann auf restriktive Maßnahmen setzen, um soziale Distanz zu schaffen, oder nur Risikogruppen isolieren, um auf Herdenimmunität abzuzielen. Welche Strategie verfolgt Taiwan?

Jhy-Wey Shieh: In einer Krise muss eine Regierung häufig schwere Entscheidungen treffen, dennoch müssen diese vernunftbasiert und natürlich auch kulturell angemessen sein. Taiwan hat eine schnelle Umsetzung hinsichtlich Identifikation, Eindämmung und Ressourcenkonzentration mobilisiert, um die allgemeine Gesundheit zu schützen. Wir setzen Daten des Gesundheitssystems effektiv ein und kombinieren diese mit der Datenbasis der Einwanderungs- und Zollbehörde, um mit Big Data als Analysegrundlage zu arbeiten. Verbunden mit der Ausschöpfung modernster IT-Möglichkeiten konnten wir nahezu einen Informationsfluss in Echtzeit generieren. So wurde beispielsweise die Verteilung und der Verkauf von Atemschutzmasken durch die Apotheken mit einem Cloud-Computing-System gesteuert. Jeder Kauf wurde zudem auf der Krankenversicherungskarte registriert. Seit dem 12. März können Atemschutzmasken über eine App bestellt werden. Zusammengefasst gesagt handelten wir einfach nach dem chinesischen Sprichwort: „Die Reihen schließen und keinen Feind übersehen!“

COMPACT: Herr Professor Shieh, ich danke Ihnen für das Gespräch.

Prof. Dr. Jhy-Wey Shieh (*1955) ist Germanist und war Lehrstuhlinhaber für deutsche Sprache sowie Dekan der Fakultät für Fremdsprachen der Soochow-Universität in Taipeh. Von 2007 bis 2008 amtierte er als Minister und Sprecher der Regierung in Taiwan. Seit 2016 ist er Repräsentant der Taipeh-Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland, was dem Status eines Botschafters gleichkommt. Das Interview führte COMPACT-Reporter Lukas Obermayr.

Über den Autor

COMPACT-Magazin

21 Kommentare

  1. Avatar
    Peter Aschbacher am

    "As of 19 March 2020, COVID-19 is no longer considered to be a high consequence infectious disease (HCID) in the UK."

    Das soll laut übereinstimmende Berichten mehrerer Reporter auf der Website der britischen Regierung gestanden haben.

    Suchen Sie bei Google nach diesem Statement.

  2. Avatar

    Alles gut und schön, aber wie nun weiter?

    Stehen wir jetzt alle lebenslang unter besonderer Aufsicht (potentielle "Pestschleudern") ? Wird Herr Spahn jetzt unser aller Vormund? Übernehmen die Halbgötter in weiß den eisernen Trohn? Warten wir nun Jahr um Jahr auf ein Heilmittel? Darf man künftig noch öffentlich Husten, Niesen, vor allem im Spätherbs/Winter und Pollenfrühjahr, ohne sofort in Quarantänehaft zu geraten?

    Mal die Parallele zu AIDS gezogen. Keinen ungeschützten Kontakt mehr?

    Corona wird nicht einfach so verschwinden. Grippe, Herpes, Aids…alles bleibt uns ewiglich erhalten. Neu ist nur, dass wir plötzlich unter staatliche Totalkontrolle gestellt werden. Wie lange?

    Bei der Gelegenheit. Wie schauts mit MR-Keimen aus, die Deutschland seit Jahren nicht in den Griff bekommt und an denen jährlich zigtausende sterben? Richtig dolle war die staatliche Fürsorge da jedenfalls nicht.

    • Avatar

      Humbug,selbst die Pocken sind ausgestorben. Nur die Dummheit lebt,solange es die Menschheit und damit Querulanten gibt. Aber auch die wird nicht ewig existieren.

    • Avatar
      HERBERT WEISS am

      Alles berechtigte Fragen. Gerade der Umgang mit dem letztgenannten Problem kann jeden Optimismus im Keim ersticken. Wenn ich nur daran denke, dass der bayerische Landtag mal gegen eine Sperrung von Reserveantibiotika für die Tierhaltung gestimmt hat, weiß ich, was das Stimmvieh den Regierenden wert ist.

      • Avatar
        Käptn Blaubär am

        Werter Herr Weiss,Sie halten doch die Fragen, ob wir jetzt alle lebenslang unter Aufsicht stehen und ob Spahn unser "Vormund" wird nicht ernsthaft für berechtigt?

  3. Avatar

    Mmh.
    Die "deutsche Krisenbewältigung wird beispielgebend weltweit gelobt".

    Da frage man sich für was, wo man ca. 3 Monate Vorlaufzeit hatte, die virale Katastrophe aus China und Italien hinlänglich bekannt waren.
    Und jetzt wo uns die Epidemie voll im Griff hat, herrscht verzweifelter Aktionismus.

    Dazu ein Auszug aus Pi News vom 26.03.2020

    Von Dezember bis Februar wurde im Bundeskanzleramt rein gar nichts in die Wege geleitet – und im Gesundheitsministerium genauso nichts –, es wurden keine Masken besorgt, keine Schutzanzüge für die Ärzte, keine Desinfektionsmittel, keine Beatmungsgeräte, und auch sonst wurde nichts vorbereitet. Merkel hockte noch Anfang Februar in aller Seelenruhe vor dem Fernseher, guckte sich die Bilder aus Wuhan an, wie die Menschen…..

  4. Avatar
    marlot_bauer@web.de am

    DAS BRD – ESTABLISHMENT HAT CA. ZWEI MONATE GEPENNT UND DIE HERAUFZIEHENDE CORONA-PANDEMIE VOELLIG UNTERSCHAETZT. ALS DIE SEUCHE IM LAND UND BEIM VOLK ANGEKOMMEN WAR, VERFIEL MAN IN PANISCHEN AKTIONISMUS! DER KONTROLLVERRLUST UEBER ANGEMESSENEN UMGANG MIT DEM PROBLEM UND UEBER-REAKTIONEN ZEIGEN, AUF WELCH DUENNEM EIS WIR IN DER BRD LEBEN. OFFENE GRENZEN SIND DAS MANTRA DER GLOBALISTEN AUCH NOCH JETZT, ABER DIE VOLKS- GESUNDHEIT IST ZWEIT – ODER DRITTRANGIG, WAS AUCH DIE DEFIZITE UND ENGPÄSSE BEI DER MEDIZINISCHEN VORSORGE UND VERSORGUNG IN DEN KAPUTTGESPARTEN KRANKENHÄUSERN BEWEISEN! UND DIE MORAL VON DER GESCHICHTE: GLOBALISMUS UND MENSCHENRECHTE ERSETZEN NICHT DIE PFLEGE DES EIGENEN GEDUNDHEITSSYSTEMS WIE AUCH ALLER ANDEREN SCHLÜSSEL- BEREICHE DER NATIONALEN EXISTENZSICHERUNG!

  5. Avatar
    Daniel Maxx am

    Warum findest das Interview nicht mit einem Vertreter der deutschen Regierung statt ???? Die Handhabe unserer Regierung mit der Krise wird mittlerweile Beispielgebend für die Welt durch alle Welt gelobt.

    • Avatar

      Quatsch mit Soße. "Unsere Regierung",zu spät,zu wenig. Ich erinnere sehr gut den Fernsehauftritt Seehofer/Spahn, keine 4 Wochen her,wo sie mit typisch bundesdeutschem Optimismus und aufgeblasenen Wangen verkündeten:"Nicht schlimm,alles im Griff". Ich glaube ja gern,daß die deutsche Medizin Spitze ist, teuer genug ist sie jedenfalls. Aber nicht 10 x besser als die chinesische,franzische,spanische. Und deshalb glaube Ich auch nicht an die zehnfach niedrigere Sterberate. Schon gar nicht in einem Land,in dem auch nach 6 Wochen Schutzmasken für die Bevölkerung praktisch nicht erhältlich sind.

      • Avatar
        RechtsLinks am

        80% der in deutschen Apotheken verkauften und in deutschen Krankenhaeusern verwendeten Medizin kommt aus China. Warum die bei euch so teuer ist muessen Sie wissen SOKRATES. Fast alle mittelstaendischen Medizinhersteller in der BRD wurden von der Pharmaindustrie plattgemacht. Genau so wie die kleinen Brauereien wo Bier noch Bier war. Prost !

      • Avatar

        Sinnlose Kritik ist kontraproduktiv, da unsere Vormünder durch dieses "Gegacker" nur noch weiter zu völlig überzogenen Maßnahmen animiert (ermächtgt!) werden. Angsthühnchen betteln förmlich um eine Schweinepolizei. Animal Farm lässt schön grüßen.

        gack gack gack…

      • Avatar
        HERBERT WEISS am

        "Spitze" – das war einmal. Als für viele Mediziner noch der Erfolg zählte. Absahner gab es zwar schon in früheren Zeiten. Ich erinnere mal an die Frau, die ihr ganzes Geld zu den Ärzten getragen hatte. Und obwohl sie ihr nicht helfen konnten . die Spitzbuben haben’s genommen. Doch dann kam jemand, der ihr tatsächlich helfen konnte… Heute verstaubt das ärztliche Berufsethos in irgendeiner Ecke. Aus dem Geldscheffeln hat man eine Religion gemacht.

        Man kann nicht zwei Herren dienen. Ich gönne jedem Doc seinen Benz und auch den Pillendrehern. Aber gutes Geld nur für gute Ware und für gute Leistung – basta!

    • Avatar

      In Deutschland werden nur mehr Menschen getestet, als anderswo. So bekommt man auch all die leichten Fälle in die Statistik. In GB beispielsweise sind von 84000 Tests 80000 positiv gewesen. In D von 400000 nur 37000. Also testet man hier viel mehr leichte Fälle. Damit ist die Mortalitätsrate nur scheinbar geringer.
      Außerdem ist wohl die Krankenhaussituation (noch) besser hier.

      Schutzmasken helfen nicht, sich nicht anzustecken. Sie schützen nur vor Verbreitung

      • Avatar

        "Schutzmasken helfen nicht, sich nicht anzustecken. Sie schützen nur vor Verbreitung"

        Jupp, Viren bewegen sich grundsätzlich nur in eine Richtung! Von innen durch die Maske, NIEMALS! Andersrum kein Ding. Das genau ist auch der Grund, warum Krankenhauspersonal Masken trägt. Sie wollen niemanden anstecken, oder?

        Wie gesagt, ich empfehle morgentlichen Eigenurin! Auf jeden Fall nicht schlimmer, als anderer Unsinn.

      • Avatar

        PS
        Wenn sich diese IRRE These durchsetzt, dann sind künftig alle Maskenträger Infizierte, die es besonders zu meiden gilt. Alle Ohne Maske sind die Gesunden.

        Aus Angst vor gesellschaftlicher Isolation wird NIEMAND mehr Maske tragen.

        Wer verbreitet nur immer solchen Unsinn, dass Masken nicht vor Ansteckung schützen. Völliger Humbug.

        Natürlich kein Mehrfachgebrauch und keine Innenberührung. Tatsächlich gefährdete Personen, sollten derzeit unbedingt Masken tragen. Brillenträger sind auch klar im Vorteil. Evtl. eine Zeitlang auf Kontaktlinsen verzichten.

        Nach Möglichkeit auch keine Klinken ablecken.

      • Avatar

        @ EUMEL

        Eigenurin am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen.

        Wunderbar!

        Aber wie, bitteschön, sieht deine feste Nahrung,
        zu Mittag beispielshalber, aus?

        Du isst doch nicht etwa Tofu?

      • Avatar

        S-Masken verhindern nicht 100 % Infektionen,aber sie vermindern doch etwas die verbreitete oder aufgenommene Menge der Viren und das kann den Unterschied zwischen harmlosen und scheren Verlauf oder Ansteckung/Nichtansteckung ausmachen.

      • Avatar
        heidi heidegger am

        😕 EY!, Kann ditt heidi auch mal was sagään, häh? Also meim Soki baue ich einen Hochsitz de luxe (am Waldrand) mit allem DrummDranni: Plumpsklo und Zentralheizung und Kitchenette (eine! Herdplatte) und Minikühlschrank und Flaschenzug und Hängematte und ichichich selber kaufe alle Damenbinden XXL auf im ALDI und mache da Ohrenbügel dran mit aufgebogenen Büroklammern, denn:

        — Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, hat nun zum Tragen von Schutzmasken einfacher Art geraten. "Mein Rat: Besorgen Sie sich einfache Schutzmasken oder basteln Sie sich selbst welche und tragen Sie diese im öffentlichen Raum".. — /ntv

      • Avatar

        @ARCHANGELA.

        "Schutzmasken helfen nicht, sich nicht anzustecken. Sie schützen nur vor Verbreitung".

        Tröpfcheninfektion (Infektionsschutz.de)

        "Bei der Tröpfcheninfektion gelangen Krankheitserreger, die im Rachenraum oder im Atmungstrakt siedeln, beim Niesen, Husten, Sprechen durch winzige Speichel-Tröpfchen an die Luft und werden anschließend von einem anderen Menschen eingeatmet bzw. direkt über die Schleimhäute der oberen Luftwege aufgenommen, zum Beispiel durch einen Kuss."

        >>>> werden anschließend von einem anderen Menschen eingeatmet bzw. direkt über die Schleimhäute der oberen Luftwege aufgenommen <<<<<

        Also vollkommen sinnlos sind Schutzmasken auch auf Empfängerseite nicht. Natürlich ist das kein 100% Schutz. Aber die Wahrscheinlichkeit der Aufnahme wird schon einmal verringert.

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln. Kommentare sind nur innerhalb von 24 h nach Veröffentlichung des Artikels möglich.

Empfehlen Sie diesen Artikel