Chaos in der CDU: Wer tritt Merkels Erbe an?

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Der Kampf um den CDU-Vorsitz ist eröffnet: Nachdem Merkels in Ungnade gefallene Wunschkandidatin AKK nach dem Thüringen-Debakel endgültig das Handtuch geworfen hat, präsentierte zuerst Norbert Röttgen seine Vorstellungen von der Zukunft der kriselnden Volkspartei. Am Dienstag folgten jetzt Armin Laschet und Friedrich Merz. Sie alle wollen Kanzler werden – wer sind die Kandidaten und wofür stehen sie?

Norbert Röttgen

Norbert Röttgen: Öffnung für grüne Großstädter. | Foto: CC BY 2.0

Der ehemalige Bundesumweltminister (2009–2012) preschte als erstes vor: Mit einem „Weiter so“ bekomme man Ergebnisse wie die elf Prozent bei der Hamburg-Wahl, das historisch zweitschlechteste Ergebnis der Partei überhaupt. Der Kandidat plädiert daher für eine politische Anpassung der CDU an grüne Großstadtmilieus, die er als gesellschaftliche Mitte der einer sich verändernden Gesellschaft definieren will: „Wir müssen auch Großstadtpartei bleiben und nicht nur bei Über-60-Jährigen eine relative Mehrheit haben“, sagte Röttgen gegenüber N-TV.

Die CDU brauche „weder Stillstand noch Richtungswechsel, sondern eine „neue Mitte“. Diese Kurswende soll vor allem durch das Kopieren grüner Inhalte geschehen: „Zum Beispiel glaube ich, dass für diese neue Mitte entscheidend ist, – mal strategisch für die CDU gesprochen – dass wir die Grünen bezwingen, dass wir auch gegenüber den Grünen wieder Punkte erringen und sie auf Abstand halten. Dazu gehört es, dass der neue CDU-Vorsitzende über klimapolitische Glaubwürdigkeit verfügt“, sagte Röttgen. Schon im Kabinett Merkel II hatte er sich im NRW-Wahlkampf für die Möglichkeit schwarz-grüner Koalitionen ausgesprochen, was seinerzeit noch für Unmut im Kanzleramt sorgte. Röttgen verlor die Wahl haushoch, wohl auch, weil er den Eindruck gemacht hatte, seine Berliner Karriere sei ihm wichtiger als das Land Nordrhein-Westfalen. Schließlich musste der Umweltminister und einstige Merkel-Liebling (Beiname: „Muttis Klügster“) seinen Hut nehmen: Die Kanzlerin schmiss ihn kurzerhand aus der Regierung.

Politisch fordert der Kandidat eine gleichzeitige Abgrenzung nach rechts (AfD) und links (gemeint ist die Linke). Als wichtige Ziele nennt er die die „Beseitigung der Gründe für den erstarkenden Rechtspopulismus“, eine „geordnete“ Zuwanderung und das „Zurückgewinnen klimapolitischer Glaubwürdigkeit“. Ganz im Sinne der weiteren Öffnung der CDU für linksliberale Wählerschichten will Röttgen das Image als biedere Partei der „alten, weißen Männer“ überwinden. Dazu soll der Posten des CDU-Generalsekretärs unter seiner Führung weiblich besetzt werden: „Und dann ist es auch eine Frage des politischen Führungswillens, dass in die vorderste Reihe, und nicht in die zweite Reihe, Frauen kommen, die wir haben, um sichtbar zu machen: Wir sind eine Frauenpartei.“ Wer nach der Ära Merkel und dem ruhmlosen Ende von AKK hierfür in Frage käme, ließ der Politiker allerdings offen.

Auch wenn Norbert Röttgen womöglich nicht der aussichtsreichste Kandidat ist, ist er zumindest bestens vernetzt: Als ist einer von zwei stellvertretenden Vorsitzenden der pro-amerikanischen Lobbygruppe Atlantik-Brücke nahm er im Mai/Juni 2014 an der Bilderberger-Konferenz in Kopenhagen teil – einem von den Augen der Öffentlichkeit verborgen tagenden Gesellschaft aus einflussreichen Politikern, Militärs und Wirtschaftsbossen. Schon mancher politische Posten soll auf diesen Konferenzen ausgehandelt worden sein…

Armin Laschet

Armin Laschet: Parteifreunde nannten ihn „Türken-Armin“.

Noch vor wenigen Wochen hatte Laschet bei einer Büttenrede in seiner Heimatstadt Aachen gefragt, wer „Deutschlands next Mutti“ werden solle. Als das Publikum „Armin, du musst es machen!“ rief, wiegelte er ab. „Nein, nein, nein, nicht ich. Quatsch!“, gab er bescheiden zurück. Doch was kümmert mich mein Geschwätz von gestern: Am Dienstag erklärte Laschet bei der Bundespressekonferenz, CDU-Vorsitzender und dann Kanzlerkandidat werden zu wollen – es wäre der Höhepunkt einer Karriere, die von Niederschlägen geprägt ist.

Der Weg zum Ministerpräsidenten des bevölkerungsreichsten Bundeslandes war lang: Laschet brachte es nicht zum Volljuristen, arbeitete zunächst als Volontär für den Bayrischen Rundfunk, dann als freier Journalist, etwa für den „Party-Hit-Mix“-Privatsender Radio Charivari, später für das ARD-Politmagazin „Report München“. 2005 wurde er an Rhein und Ruhr Deutschlands erster Integrationsminister überhaupt – und brach mit der noch unter der Kohl-CDU gültigen Linie, dass die „Gastarbeiter“ irgendwann auch wieder in ihre Heimatländer zurückkehren müssen. Schon damals erklärte Laschet Deutschland zu einer „de facto multikulturellen Gesellschaft“, weshalb er parteiintern als „Türken-Armin“ verspottet wurde. 2010 verlor er das Rennen um den Fraktionsvorsitz in Nordrhein-Westfalen bei einer Mitgliederbefragung gegen seinen alten wie neuen Konkurrenten Norbert Röttgen, brachte es erst nach dessen Wahlschlappe 2012 zum Landesvorsitzenden. Aus dieser Zeit stammt auch der hämische Spitzname „Lusche Laschet“– zu nett und harmlos für die Parteipolitik.

Umso größer die neuen Ambitionen des 59-Jährigen: Laschet will nicht weniger als den „Zusammenhalt“ der von ihm so geschätzten offenen, liberalen und multikulturellen Gesellschaft sicherstellen. Als wichtige Themen nennt er dabei die Angst vor Klimawandel, Digitalisierung und sozialem Abstieg sowie die Ängste von Einwanderern, Muslimen und Juden vor „rechtsextremer Gewalt“. Der grünste der CDU-Spitzenkandidaten präsentiert sich als großer Versöhner, der die ganze Bandbreite der CDU-Klientel vereint. Aus diesem Grund hat sich Laschet auch den für Parteiverhältnisse als „konservativ“ geltenden Gesundheitsminister Jens Spahn als Unterstützung uns Boot geholt – der war lange selbst als Kandidat gehandelt worden und durfte bei der Bundespressekonferenz von einem „weltoffenen Patriotismus“ schwärmen, bevor Laschet seinen großen Auftritt hatte. Der Spagat zwischen den Lagern dürfte in der Praxis allerdings schwierig werden: Beispielsweise sollen Deutschland wie NRW einerseits „Industriestandort bleiben“, andererseits hat der Aachener in Sachen Energiewende Stück für Stück seine Positionen aufgeweicht. Dafür versucht er sich mit umso schärferer Hetze gegen die AfD zu profilieren. „Keine Zusammenarbeit, keine Kooperation, auch nicht zufällig: Das wird es in Nordrhein-Westfalen nicht geben“, rief er mit Blick auf die Thüringen-Wahl aus.

Kann „Türken-Armin“ das polarisierte Land vereinen? Wohl kaum: Nicht mal sein Landesverband steht geschlossen hinter ihm – schließlich kommen die beiden Konkurrenten ebenfalls aus Nordrhein-Westfalen…

Friedrich Merz

Friedrich Merz: Konservativer Hoffnungsträger oder Blender?

Mit einer Wahl des Finanzexperten Friedrich Merz hingegen verbinden viele CDU-Anhänger eine Abkehr von Merkels desaströser Asyl- und Zuwanderungspolitik und eine Rückkehr zu konservativen Werten. Für die Bild-Zeitung galt der Sauerländer im Dezember 2019 sogar als „DER Gegenentwurf zu Kanzlerin Angela Merkel“. Die Taz wiederrum bezeichnete ihn als „Traumkandidaten“ der Linken, da er „in der sozialökologischen Mitte und links davon viel, viel Raum“ lasse, so dass das Projekt Rot-Rot-Grün eine Renaissance erfahren könnte.

Tatsächlich wurde der einst größte parteiinterne Widersacher der heutigen Kanzlerin – der Spiegel zitierte ihn 2010 mit der Aussage: „Die Dame hätte nie Kanzlerin werden dürfen“ – unter anderem dafür bekannt, dass er im Herbst des Jahres 2000 eine breite Debatte über den Begriff der „deutschen Leitkultur“ und die damit verbundene Ausländerpolitik entfachte. Der verheiratete Vater dreier erwachsener Kinder warnte damals vor Parallelgesellschaften und plädierte dafür, das Grundgesetz und die deutsche Sprache als Basis des gesellschaftlichen Zusammenlebens und als „Grundvoraussetzung eines friedlichen Miteinanders“ anzuerkennen. Zugleich betonte Merz, dass Deutschland weiterhin „tolerant und offen“ bleiben müsse.

Seine Fans sehen in ihm aus diesem Grund die ultimative Waffe im Kampf gegen die AfD. Ob Merz tatsächlich der Hoffnungsträger für enttäuschte Konservative sein kann, ist jedoch fraglich. „Wenn ich dazu beitragen kann, dass dieses Gesindel wieder verschwindet, dann leiste ich diesen Beitrag“, tönte er im Februar mit Blick auf die Blauen – nur um bereits am nächsten Tag zurückzurudern, er habe weder Kandidaten noch Wähler einer bestimmten Partei gemeint. Weiter betont er, die „Mitte“ wieder erobern zu wollen, die die CDU verloren habe, ohne dabei nach rechts rücken zu wollen. Eine klare Position geht anders. Merz Schlingern zeigt: Die AfD zu bekämpfen und gleichzeitig konservative Wähler zurückzugewinnen, wird ihm nur schwer gelingen. Zumal weder die CDU, noch die gesellschaftliche „Mitte“ noch das sind, was sie in den 2000er Jahren waren – bevor der für seine starke Rhetorik bekannte Finanzpolitiker, der zu dieser Zeit als Wirtschaftsanwalt schon in zahlreichen Aufsichts- und Verwaltungsräten saß, aus dem Parlament ausschied.

Schon im Juli desselben Jahres hatte Merz von dem Airbus-Manager und Bilderberger Thomas Enders den Vorsitz der Atlantik-Brücke übernommen. Der 1952 von dem Bankier Eric Moritz Warburg gegründete Verein mit Sitz in Berlin zählt zu den einflussreichsten transatlantischen Organisationen in der Bundesrepublik. Immerhin die Mitgliedschaft haben die Konkurrenten Merz und Röttgen gemeinsam… Bekannt ist auch die Nähe des passionierten Hobbypiloten zur Finanzwelt. Im Frühjahr 2016 übernahm der Sauerländer zudem den Aufsichtsratsvorsitz der deutschen Tochter des US-Vermögensverwalters BlackRock. Die Gesellschaft verwaltet ein Anlagevermögen von fast fünf Billionen Euro und ist nicht nur bei fast allen Dax-Konzernen der größte Einzelaktionär, sondern auch der größte Anteilseigner von Konzernen wie Google, Apple, Microsoft und vielen anderen. Obwohl Friedrich Merz Millionen verdient hat und zwei Privatflugzeuge besitzt, zählt er sich selbst zur „Mittelschicht“.

Verspricht der vermögende Transatlantiker tatsächlich eine konservative Erneuerung der von Merkel bis zur Kenntlichkeit entstellten CDU? Merz ist in Umfragen beliebt, doch die CDU ist eisern auf Merkel-Kurs. Noch im Dezember 2019 kam die Welt am Sonntag zu dem Schluss, die „Rolle des Parteirechten“ wolle er lieber Spahn überlassen – der jedoch unterstützt seinen womöglich aussichtsreicheren Konkurrenten Armin Laschet. Für Merz ein Fall von „Kartellbildung“…

Wer es auch wird – fest steht schon jetzt: Der Neue wird voraussichtlich bis Herbst 2021 neben Merkel bestehen müssen, die AKKs Autorität bis zur Aufgabe untergraben hat. In einer Partei, die die der Tagespolitik geradezu entrückte Kanzlerin ganz auf ihre Person zugerichtet hat, einen neuen Kurs einzuschlagen, dürfte eine zum Scheitern verurteilte Aufgabe sein. Das hat zuletzt die Thüringen-Wahl gezeigt: Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von COMPACT-Magazin alles darüber, wie Merkel aus Afrika den Befehl gab, die demokratische Entscheidung „rückgängig“ zu machen und damit verfassungswidrig den roten Putsch unterstützte.

 

 

 

 

 

 

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39 Kommentare

  1. Avatar

    Einer gruseliger als der andere! Während Grün-Röttgen und Blend-Merz bzw. jetzt Gesindel-Merz von der zitternden Uckermark-Hexe mit einem Tritt ins jahrelange N…. abserviert wurden und damit das Verliererimage "zweite Wahl" weghaben wird sich wohl die rheinische Flitzpiepe durchsetzen, die nicht mal gescheit hochdeutsch kann. Der Kasperkopp, der im Karnevalskostüm mit Armlänger Reker zwischen Bockwurst und Karnevalssitzung einen Kranz abgeworfen hat an einer Straßenbahnhaltestelle, an der ein Zivilpolizist unter dubiosen Umständen ermordet wurde.

    Abartig, was die CDU für ein Personal aufzubieten hat, kein Wunder, daß die alle mit den P… kopulieren wollen!

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    Kritischer Rationalist aus Hessen am

    Das gleiche Dilemma bei den Schwatten, wie bei den Sozen vor einigen Monaten. Die Wähler laufen entsetzt in Scharen weg. Die Pöstchen und Mandate sind verloren. Der konservative Ausweg ist selbst verbaut worden. Man sitzt in der linksgrünen Antifa-Falle im Antifa-Land. Das eigene Führungspersonal ist die Merkel’sche Resterampe und keiner hat Lust den Insolvenzverwalter Posten zu übernehmen. Um die Agonie so kurz wie möglich zu gestalten empfehle ich den hochkompetenten und top ausgebildeten Studienabbrecher Herrn Z.

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    Schopenhauer am

    "Wer tritt Merkels Erbe an" als ich die Überschrift las, dachte ich wer denn wohl den Dreckladen CDU übernehmen will. Und dann sah ich mir die Kandidaten an und meine Frage wurde beantwortet. Erbärmlich. Nein Freunde, die Altparteien und auch die BRD insgesamt ist derartig ausgebrannt. Personell, Intellektuell, Moralisch. Es ist nichts mehr da, was gut ist.

    Dieses Land wieder herzustellen wird eine Heidenarbeit werden, nachdem diejenigen die es in den Dreck geführt haben entsorgt sind. Mit den Altparteien wird das insgesamt überhaupt nichts werden k ö n n e n. Denn sämtliche Altparteien speisen ihr Personal allein aus ihren Akademien und Kaderschmieden, wo sie auf Linie gelutscht werden, bis nichts mehr da ist, was sie vorher mal waren. Und diese Akademien sind nicht nur auf eine Partei beschränkt. Die Altparteien teilen sich diese Einrichtungen. Und darum gibt es auch zwischen den Altparteien keinerlei Unterschied mehr.

    Welch ein Kontrast zu den Republikanern oder der AfD. Alle, die dort mitmachen haben ausgezeichnete Ausbildungen. Sonst könnten die auch die Stahlbäder, durch die sie fast täglich gehen müssen gar nicht überstehen

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    Teile das vernichtende Urteil im Forum ob dieser Kandidaten. Favorisiere dennoch Merz – weil er intellektuell spannender ist als die anderen – den kann man einfach besser bei den Hörnern packen. – Mit jedem von denen wird die AfD ihren Spass haben können – es sei denn, sie wird verboten oder von V-Leuten massiv unterwandert werden.

    Ansonsten, Landleute, erfreut Euch der Kommentarmöglichkeiten auf COMPACT – wer weiß wie lange das noch möglich sein wird.

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    Rechtsstaat-Radar am

    Letztlich ist es vollkommen egal, welche der drei CDU-Nullen antritt und das Rennen macht.

    Die CDU hat nur noch eine einzige Überlebenschance und um die zu nutzen, müsste sie mit der AfD zusammen in eine Koalitionsregierung gehen und alles das, was unter Angela Merkel angerichtet wurde, vollständig rückgängig machen.

    Macht die CDU das nicht, ist sie weg vom Fenster. Wenn den sie allein durch das Dauerlügendeckungsfeuer schützenden Medienoligarchen die Munition ausgeht, steht sie nackt da und wird durch das deutsche Volk, dem dann erst in seiner Masse bewusst werden wird, was ihm von der CDU angetan worden ist, hingerichtet.

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    Jeder hasst die Antifa am

    Was sich heute gesellschaftliche Mitte schimpft oder angebliche Zivilgessellschaft ist nur noch ein Haufen Linksgrüner und Schwarzer Luser die nichts mehr auf die Reihe kriegen Statt zu regieren vegetieren sie als Machterhaltungsapostel dahin.

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    Vorsokratiker am

    Genossin Merkel! Bravo! Gute Arbeit. Befehl ausgeführt, Klassenfeind besiegt.

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      heidi heidegger am

      hehe, zum Dank (dafür dass Du auch mal wieder hier räppst unn datt), widme ich Dir das heidi-Wort d. Tages(befehls ämm):

      «Inter faeces et urinam nascimur» – zwischen Fäkalien und Urin erblicken wir das Licht der Welt. Die schöne Wendung, die einen immer wieder ins Grübeln bringen kann – sie stammt vom heiligen Augustinus.

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        heidi heidegger am

        Teil 2

        und Laschet will isch nebenbei auch noch eine verpassen und zwar hiermit: Karl-Josef Laumann ist ein Politiker der CDU und seit dem 30. Juni 2017 im Kabinett Laschet Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Und zum Urteil gegen Harvey Gemeinswine sagt der (lt. titanic) das gleiche wie diese 2 Lurche hier:

        — Theo Waigel: "Er hätte die Frauen halt vorher heiraten sollen und wäre fein raus. Ich selbst habe bereits 1966 und dann nochmal 1994 Vorsorge getroffen und mir damit Rechtssicherheit verschafft, hehe. Leider wurde die ja 1997 gegen mein Votum aufgehoben, danach musste ich etwas Rücksicht nehmen auf Irene, das war so nicht geplant."

        Peter Ramsauer: "Er hätte die Frauen halt vorher heiraten sollen und wäre fein raus. Ich selbst habe rechtzeitig Vorsorge getroffen und mir damit Rechtssicherheit verschafft, hehe. Leider wurde die ja 1997 gegen mein Votum aufgehoben, danach musste ich etwas Rücksicht nehmen auf Susanne, das war so nicht geplant."

        ende

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    Rumpelstielz am

    Der Haufen Looser und Nieten ist nicht in der Lage Stasiagenten/innen aus Amt und Würden zu jagen.

    Hoffen wir, dass diese (Afrika kann kommen) Partei in den Mülleimer der Geschichte verschwindet.

    Gott sei es gedankt.

    Ein Misstrauensvotum und das verjagen aus dem Kranzleramt könnte die CDU retten – aber das wagen Nieten und Hosenpinkler nicht – und die "selbstaufmarschierte" Luschenarmee auch nicht.

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    Eben alle 3 alte weiße Männer! Aber die Frauenfrage betrifft in der CDU eben auch alles ALTE weiße Frauen, die Merkels Stammwähler und Fans sind! Junge Leute haben die offensichtlich nicht – weder auf dem Schirm noch in der Partei! Die müßten sie sich bei den Grünen, den Piraten oder der Partei ausleihen. Mglw. haben sie deswegen Gastarbeiterenkel als Kandidaten, weil gut integrierte Neubürger eben noch glauben, daß die Erfolgsparteien der 60er Jahre auch heute noch eine gewisse Wirtschaftssicherheit garantieren. Und so diese den einzig fähigen Nachwuchs stellen. Dazu müßte aber das C gegen ein M (monotheistisch) getauscht werden. Wahrscheinlich sind deswegen so viele Politiger panisch wegen des Coronavirus, weil, wenn dieses bei den Älteren zuschlägt, ihnen ihre alten Wähler für die Altparteieen fehlen.
    Auch wenn der Typ eine Pfeife ist, die Sozen haben zumindest Kevin Kühnert. Die Frage bei der CDU ist auch nicht, ob die Frauen haben, sondern Spitzenleute unter 40 Jahren oder zumindest unter 50. Jüngere Personensympathiewähler werden ganz bestimmt nicht die Altersgenossen ihrer Eltern oder Großeltern wählen, das funktionierte vielleicht bei Adenauer, aber heute längst nicht mehr. Wenn die "Babyboomer" weg sind, oder nur stark gelichtet, ist auch die CDU weg.

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      Spotttölpel am

      Nur absolut bösartige Vollidiot_innen machen sich so was überhaupt zum Thema. Weder "alt", noch "weiß" noch "Mann" ist strafbar. Wer kommt überhaupt auf solchen Unsinn? Evtl. sollten wir alte deutsche feministinnen durch junge schwarze frauen ersetzen!

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    brokendriver am

    Der Merkel-Fan-Club CDU ist bals mausetot. Schön zu wissen, daß dieser Sauhaufen seinem wohlverdienten
    Ende entgegen sehen kann. CDU und SPD sind Gift für das deutsche Volk.

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    Was soll das sein, das letzte Aufgebot der christlich demokratischen Dummschwätzer, Betrüger und Lügner, der mit LinksGrüner Plaque behaftete, Schwarze Volkssturm im Krampf gegen Rechts? Ab auf’s Altenteil mit den "Drei von der Tankstelle", die Typen taugen wie Merkel und ihr alberner Komödiantenstadl nicht einmal mehr für die Resterampe.

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      In einem frendbestimmten Land werden die
      politischen Eliten von den fremden Eliten bestimmt. Die Gemeinschaft der sog. TRANSATLANTIKER ist eine ANGLO-AMERIKANISCHE Interessengemeinschaft!

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        Keiner von den dreien.

        Nach dem Coronavirus und Defender 2020
        werden die Karten neu gemischt.

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    Heinrich Wilhelm am

    Heute hat der eine Nichtbewerber (Spahn) seine Meinung geändert:
    "Befinden uns am Beginn einer Epidemie".
    Jetzt werden erstmal irgendwelche Pandemie-Pläne aktiviert.
    Zu spät. Verhindern kann niemand etwas.
    Ob da noch der Focus noch auf der CDU liegt?
    Mer waas es net.

    • Avatar

      @ HEINRICH WILHELM

      Der Rückzieher des Spahn(ferkels) ist Teil seiner Strategie.
      Er will die Gunst seiner CDU Genossen und auch der tumben
      CDU Wähler gewinnen, in dem er sich ganz dem Kampf
      gegen das Virus aufopfert. Er gibt’s sich quasi "staatsmännisch",
      was allerdings einer gewissen Komik nicht entbehrt.

      Das Coronavirus gibt es schon lange, sonst würde auf dem
      Markt nicht schon lange Desinfektionsmittel dagegen geben.
      Erst legt der Seehofer fest, dass die AfD schuld am Amoklauf
      in Hanau hat und jetzt verkündet der "gute Junge" den Beginn
      einer Epidemie. Alles nur Panikmache. Ein Volk das Angst hat,
      ist leichter zu beherrschen. Über die 25.000 Grippe-Tote
      anno 2019 allein in Merkels Wunderland spricht kein Mensch.
      Das war keine Epidemie.

      Was ist der Sinn hinter dieser parteipolitischen Panikmache?

      1. Durch die provozierten Hamsterkäufe leeren sich die Regale
      in den Supermärkten und schon wird alles, wie geplant, teurer.
      (Außer Tampons)
      2. Aber wenn unter Führung des Gesundheitsminister Spahn die
      "Epidemie" besiegt wird, dann steigen seine Chancen auf den
      Parteivorsitz oder gar die Kanzlerschaft.

      Das Schmierentheater wird immer abstruser.

  13. Avatar
    Marques del Puerto am

    Habe die Ehre,

    alle drei Kandidaten sind meiner Meinung nach Blindpfeifen wobei ich zumindest Friedrich Merz zutraue zwischen hell und dunkel unterscheiden zu können. Aber auch er kann und wird das Dunkeldeutschland nie verstehen ! Merkel hat außer verbrannte Erde nicht viel zurück gelassen und ob sie wirklich abdankt als Staatsratsvorsitzende soll unter vorgehaltener Hand schon leise in Frage gestellt werden. Gut uns dickes Peterchen ist ja auch der Meinung, dass de Muddi so beliebt ist wie nie zu vor und über 50 % der Wähler Frau Merkel gerne weiter auf den eisernen Thon sehen wollen. Ja das kann ich mir auch vorstellen und Bäda zählt bestimmt gleich mal 10 Stimmen.
    Geeigneter Nachwusch ist nicht da und auch nicht in Sicht, kleine Pflanzen hat Merkel schon rechtzeitig mit ihren Schweißmauken platt gewalzt. Aber wenn alle Stricke reißen, Roland Koch ist sicher auch nochmal daran interessiert wenn man ihn nur richtig bittet und die Kantine umrüstet zum Burger King.

    • Avatar
      Marques del Puerto am

      Und zur größten Not nehmen wir einfach den versoffenen Volker Bouffier. Volker sieht so halbwegs nach Kanzler aus und wenn er mal wackeln sollte bei öffentlichen Auftritten, dann ist es der Ischias. Bei Jean Cloud Junker hat diese Theorie auch 5 Jahre lang gehalten.
      Aber mal ehrlich, den meisten Deutschen ist die Kanzlerfrage bei der CDU sowieso schnuppe, ihr Kanzler der Herzen ist unser guter alter Deutschen Hasser,der Roby Habeck. Und glauben Sie mir, die Deutschen sind so Schmerzpervers, dass machen die auch…. wetten ?!
      Das Gefühl betrogen zu werden, wiegt am Ende mehr wie tatsächlich betrogen zu werden….

      Mit besten Grüssen

      • Avatar

        oder den Stalin aus dem hohen Norden, der schon ankündigte, mit Ramelows Mauermörderpartei SED kein Problem zu haben: Genosse Daniel Günther

        Oder die Rauten-Pest zittert noch 4 weitere Jahre.

  14. Avatar
    Spotttölpel am

    Egal wer, alle Mitmacher müssen artig auf Muttis Rente warten, was sollte Besser werden? Das angerichtete Chaos wird lediglich effektiver verwaltet werden ("haltet den Dieb" werden sie rufen), allerdings nicht unbedingt positiver für uns! Der "Kampf gegen Rechts" hat noch nicht mal richtig begonnen, momantan ist nur Kindergeburtstag.

  15. Avatar
    Heinrich Wilhelm am

    "… weder die CDU, noch die gesellschaftliche „Mitte“ (sind) noch das… , was sie in den 2000er Jahren waren". Dieses "Entwicklungsergebnis" dank Merkel ist nicht reversibel. Man hat es sich in der grünen Suhle schon zu sehr bequem gemacht. Daran kann (und will) keiner der Führungsaspiranten dieser ex CDU etwas ändern.

  16. Avatar

    Jedenfalls hat der Röttgen sich erst einmal beim CDU- Weibervolk entschuldigt, des er als
    Nichtweib es gewagt hat, sich um den CDU Vorsitz zu bewerben. Aber wenn es darum geht
    Gutes zu tun, kann er sich halt nicht bremsen. Aber er hat versprochen, falls er die nächste Vorsitzende werden sollte, den ersten freien, gut dotierten Posten mit einer Frau zu besetzten.
    Ist das nicht schön? – Solche "Männer" braucht das Land!

    Halleluja

    • Avatar
      Jeder hasst die Antifa am

      Nachdem die Hosenanzüge das Land runtergewirtschaftet haben wundert es einen nicht das es Männer wieder in Ordnung bringen müssen, aber da sehe ich in der CDU weit und breit keine wirklichen Männer.

  17. Avatar
    heidi heidegger am

    OT-Nachtrag, bittscheen:

    [Volker Grabowsky am 24. Februar 2020 13:41 Heidi, sind Sie ein Agent provocateur?]

    Lieber Jürgen „Grabi“ Grabowski (* 7. Juli 1944 in Wiesbaden), nein!/wüsste nicht..*die(se) Lurche leben eh nicht lang im Forum (Elsässers Wohnzimmer quasi), hihi. Ditt heidi ist/oder wäre gerne OSS117 (ah, Gstaad!/Luftkurort unn datt, wo ett kein CoronaVirus gibt):

    [ OSS 117 – Rio Ne Répond Plus – Generique début du film – HD ] /watch?v=Zk6toudCjeo

    • Avatar
      Jeder hasst die Antifa am

      Grabowski hat der nicht mal bei der Eintracht gespielt und ist Weltmeister oder meinst du den der zum Erdmännchenclan der Grabowskis gehört,hihi

      • Avatar
        heidi heidegger am

        hehe, Ror Wolf (*RIP* seit paar Tagen zu Mainz *schnüff*) über Jürgen "SGE forever-forever SGE!" Grabowski, große Emotionen und seine Zeit als Pionier der Fußball-Literatur usw. usw.

        Ror Wolf und R. Gernhardt (auch durch titanic bekannt als Literat) baten dereinst unsern Jürgen (in der Kabine) doch noch mehr zu dribbeln und zu zaubern, und sie schrieben Hölzenbein hinein quasi in die NationalMannschaft! D a s waren noch Zeiten: lesende-schreibende Arbeiter und Literaten im Stadion+Kabine..herrlich!

  18. Avatar
    Jeder hasst die Antifa am

    die Wahl der CDU zwischen Pest ,Cholera und Coronavirus mal sehen welches Übel das rennen in der CDU macht.

    • Avatar
      heidi heidegger am

      aber: alle(s) (l)egal und hochwillkommen! *kicher*..kleinere Vergehen (Laschet! und CumExF*Fritze und Röttgen/versemmelte die NRW-Wahl und Spahn mit seiner Vorliebe für "Inneres") verjähren seit Helmut Kohl quasi in Wochenfrist, achach..

  19. Avatar

    Einer deutschenfeindlicher als der andere.

    Geschmacklos auch, wie die JF versucht, "Gesindel"-Merz zur Alternative zu stilisieren.
    Dass Blackrock-Merz, der jahrelang die Merkel-Politik mittrug,
    jetzt die Einwanderungspolitik zu seinem Thema machen will, schlägt dem Fass den Boden aus.

    Für einen Ultra-Transatlantiker wie ihn bedeutet kontrollierte Einwanderungspolitik:
    mehr und mehr und mehr Fachkräfte,
    die so lange einen auf ‚Deutsch‘ machen,
    bis es die Deutschen – wie viele Indianerstämme vorher – nicht mehr gibt
    und dann EU-Babylonier werden.
    In den Dörfern sieht es dann so bunt aus wie in der Fußballmannschaft von Mainz 05 oder FC Bayern –
    egal ob ein Habeck-Kommunist oder ein Merz-Kapitalist am Ruder ist.
    Gute Nacht, könnte man meinen,
    doch werden sich die Restdeutschen besinnen
    (Gott mit uns).

  20. Avatar

    @Rechtsstaat-Radar
    Ihr Beitrag unter dem Artikel über den japanischen Verteidigungsminister ist brillant. Sie haben die Themen auf den Punkt genau angesprochen. Wenige nur wissen, wovon Sie sprechen. Noch weniger verstehen es.

  21. Avatar
    heidi heidegger am

    hehe, ick musste hart lachen, wie im Artikel der Armin(Geiste) Laschet beschrieben wird und sage *Saustall NRW* und Windhund FDP-Lindi (Hauptmann d. Reserve, aber eigentl. polit. Leichtmatrose, hah!) und der lasche Armin pass(t)en (dort) gut zamm und darf ergänzen:

    — ..Laschet hatte als ehrenamtlicher Dozent der RWTH Aachen verschwundene Prüfungsunterlagen von Studenten im Nachhinein anhand eigener Notizen bewertet, allerdings mehr Noten ausgestellt, als es Arbeiten gab. Zu der Frage, wie das möglich sei, hatte Laschet gesagt, er könne das erklären, tue es aber nicht. Auf dem Landesparteitag der CDU in Essen räumte Laschet ein, dass diese Bemerkung "keine besonders geistreiche Formulierung gewesen" sei. Er äußerte sich aber nicht dazu, wie es zu dieser "Panne" (Laschet) kommen konnte. Auf einen anderen Vorgang, der am Wochenende "pünktlich" zum Parteitag von der SPD aufgegriffen wurde, ging Laschet nicht ein. Es geht darum, dass er seinerzeit als Minister Mitarbeiter seines Hauses bei der Abfassung eines Buches eingespannt habe. SPD-Generalsekretär André Stinka (LOL / anm. hh) spricht von Amtsmissbrauch.. — rp dot online

  22. Avatar
    brokendriver am

    Es gibt kein Chaos in der CDU. Diese Volksverräter sind eine Gefahr für Deutschland.

    Wir sollten uns nicht länger vermerkeln lassen von diesen volksfeindlichen Arshclöchern.

    Warum wird die CDU nicht längst als verfassungsfeindliche Bewegung, denn eine "Volkspartei"
    war sie nie, überwacht ???

    Die CDU Deutschlands ist Corona-Virus in Reinkultur seit 1949….

  23. Avatar

    Das Thema "Chaos in der CDU" passt doch zu

    C haos
    D ann
    U ntergang

    Die Wahl in Hamburg war der Anfang vom Ende, der Beginn des Untergangs.

    Darauf einen dreifachen Tusch.

  24. Avatar
    heidi heidegger am

    Drei Buben und ein Laschet äh eine Lusche (Spahn)! Kein gutes Blatt, aber es gibt schlechtere: HerzDame Mrkl verarscht alle (hat ja schon ihren eigenen Staat, die DDR, verarscht!) und durchregiert einfach noch 30 Jahre weiter bis die Buben nen Schlaganfall sich einheimsen vor Frust und dann in die freie ²Wirtschaft wechseln bzw. an die Alma Mater zruggkriechen (Laschet), hähä. Aber wer ²dort will den Weltversteher und HobbyGeoPolletekka Röttgen schon haben, häh? Ich mein, da ist ja aaadolf weiter herumgekommen: Paris Rom Wien.. -> Mai 1938 – machte aaadolf einen Staatsbesuch beim Bündnispartner Italien. Papst Pius XI. verließ demonstrativ Rom, hah!

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