Beweise für Maddies Tod: Die letzten Minuten im Leben des kleinen Mädchens

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Haben die Eltern der kleinen Madeleine McCann jetzt die schreckliche Gewissheit? Alles zum Fall Maddie und der Frage nach möglichen Hintermännern in der neuen COMPACT-Spezial „Geheimakte Kinderschänder: Die Netzwerke des Bösen“.

Aus einem Interview des portugiesischen TV-Senders RTP mit dem Braunschweiger Staatsanwalt Hans Christian Wolters geht hervor, dass die Behörden nach 13 Jahren Beweise für Maddies Tod haben. Wolters, der im Fall des 2007 verschwundenen Mädchens ermittelt, sagte auf Nachfrage, dass es „materielle Beweise“ für ihren Tod gebe. Die Journalistin bohrt weiter: „Welche Beweise für ihren Tod haben Sie? Haben Sie ein Video?“ Doch der Staatsanwalt macht dicht: „Zu den Sachen, die wir haben, kann ich nichts sagen. Deswegen kann ich das jetzt weder dementieren noch bestätigen.“

Madeleine McCann, von ihren Eltern Maddie genannt, war 2007 spurlos aus ihrer Ferienwohnung im portugiesischen Praia da Luz verschwunden und galt seither als vermisst. Der Fall wurde durch die internationale Suchkampagne ihrer Eltern und das Medienecho weltweit bekannt. Noch immer quält Kate und Gerald McCann die Ungewissheit, kämpfen sie für die Aufklärung des Falls. Bis heute haben die Briten die Hoffnung, ihre Tochter lebend wieder zu sehen, nicht aufgegeben. Immer wieder tauchten neue Spuren auf, zwischenzeitlich verdächtigte der ehemalige portugiesische Chefermittler Goncalo Amaral gar das Ärzte-Ehepaar selbst…

Mehrfach vorbestrafter Kinderschänder und Kleinkrimineller: Der Tatverdächtige Christian B. verbüßt derzeit in Kiel eine Haftstrafe.
Foto: Screenshot BBC News

Im Sommer 2019 nahm der mysteriöse Fall dann eine überraschende Wende, als das BKA und die Staatsanwaltschaft Braunschweig einen Deutschen als Mordverdächtigen präsentierten: Der mehrfach vorbestrafte Christian B. hat eine lange kriminelle Vergangenheit. Zwischen 1995 und 2007 lebte er an der Algarve, derzeit sitzt er wegen der brutalen Vergewaltigung einer zur Tatzeit 72-Jährigen im Kieler Knast. „Ich hatte das Gefühl, dass er es genossen hat, mich zu quälen“, sagte sie den Ermittlern. Der Fall wurde nur durch Zufall gelöst, weil zwei Bekannte bei B. einbrachen und seine Videokamera stahlen. Darauf: das schreckliche Video der Tat. Könnte B. auch den Mord an der kleinen Maddie gefilmt haben?

Keine Frage: Christian B. ist ein einschlägig vorbestrafter Psychopath. Aber ist er auch wirklich der Täter und wenn ja – handelte er alleine oder könnte Maddies Entführung ein perverser Auftrag gewesen sein? In unserem neuen COMPACT-Spezial „Kinderschänder. Die Netzwerke des Bösen“ hat Chefredakteur Jürgen Elsässer den rätselhaften Fall mit all seinen offenen Fragen in seinem Artikel „Die Monster und das Mädchen“ kriminalistisch rekonstruiert.

Ein Auszug:

Anfang Juni 2020 präsentierte die Staatsanwaltschaft Braunschweig einen neuen Tatverdächtigen: Christian B. Dem heute 43-Jährigen ist jedes Verbrechen zuzutrauen: Im Heim aufgewachsen, geriet er schon als Teenager auf die schiefe Bahn. 1994 und 2016 wurde er wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes zu Haftstrafen verurteilt, beide Male entzog er sich dem Gefängnis durch Flucht nach Portugal. 2005 überfiel, vergewaltigte und quälte er dort eine alte Frau. 2017 konnte er endlich ausgeliefert und wegen dieses Deliktes hinter Gitter geschickt werden, seither sitzt er in der Justizvollzugsanstalt Kiel. Der Typ ist ganz offensichtlich ein Psychopath, Ex-Freundinnen berichten von Schlägen und brutalen Misshandlungen. Wenn er bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag im Knast oder in der Hölle schmort – keiner weint ihm eine Träne nach.

Das Problem ist nur: Ausgerechnet im Fall Maddie reicht die Beweislage wohl nicht zur Anklageerhebung gegen ihn aus, wie der Spiegel Mitte Juni 2020 mit Verweis auf die Staatsanwaltschaft berichtete. Als besonders belastend wird lediglich interpretiert, dass am Tatabend mit einem Mobiltelefon, das laut der Ermittler «mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit» von Stephan B. genutzt wurde, im Funkzellenbereich Praia da Luz telefoniert wurde, und zwar explizit in der Tatzeit zwischen 21:10 Uhr und 22 Uhr. Dieses Indiz ist aber eher entlastend: Sollte B. gleichzeitig ein Kind gekidnappt und ewig am Handy palavert haben?

Über ein viel belastenderes Detail berichtete bisher nur die britische Presse. Am Abend vor der Entfü̈hrung soll B. einer Freundin gestanden haben, er habe «morgen eine Arbeit in Praia da Luz zu erledigen». Und weiter: «Es ist ein schrecklicher Job, aber es ist etwas, das ich tun muss, und es wird mein Leben verändern.»

Vor diesem Hintergrund fällt besonders ein Satz auf, den Christian B.s Anwalt Friedrich Fülscher gegenüber der britischen Zeitung The Sun sagte. Der Verteidiger behauptete, es gebe Beweismaterial, das seinen Mandanten entlasten würde. Fülscher kündigte dramatische Enthüllungen an, die den Fall in neuem Licht erscheinen lassen:

„Ich kann nicht ins Detail gehen, aber es ist erheblich und beinhaltet jemanden, der mir entscheidende Informationen geliefert hat. Wenn ich sie offenlegen werde, werden sie alle vom Stuhl kippen.“

Im neuen COMPACT-Spezial „Geheimakte Kinderschänder: Die Netzwerke des Bösen“ geben wir den Opfern eine Stimme, zerren die Täter an die Öffentlichkeit und decken die internationalen Strukturen der Pädokriminellen auf. Diese reichen nicht selten bis in die obersten Etagen von Politik, Justiz, Filmindustrie und Showbusiness. In unserer schonungslosen Abrechnung zeigen wir aber auch die Ursprünge der perversen Kindersex-Propaganda auf. Lesen Sie unter anderem:

*Das Gift der Achtundsechziger: Wie APO-Aktivisten, Kommunarden, Sex-Forscher und Teile der Grünen Pädophilie salonfähig machen wollten. Dahinter steckt ein ideologisches Programm, das alle moralischen und ethischen Grenzen niederreißen soll. Außerdem decken wir die Schandflecken auf der alles andere als weißen Weste von Pro Familia auf: Legalisierung von Kindersex, Abtreibungsmord, Rassenhygiene und Eugenik. Die Pädo-Propaganda der 68er wirkt bis heute nach. Sogar in den Lehrplänen von Schulen hat die Sexualisierung unserer Kinder Einzug gehalten. Lesen Sie, wovor Sie Ihren Nachwuchs schützen müssen!

*Die Hintermänner der Kinderschänder: Wer hält seine schützende Hand über die kriminellen Pädophilen-Strukturen? Wer steckt tief im Pädophilen-Sumpf? Wir beleuchten unter anderem die Fälle Marc Dutroux, Natascha Kampusch, Lügde, Bergisch Gladbach und Münster, Pascal in Saarbrücken und Maddie McCann – und präsentieren Recherche-Ergebnisse, die Ihnen die Augen öffnen werden. Erfahren Sie bei uns, warum die Ermittlungen oft im Sande verlaufen – und wohin die nicht weiter verfolgten Spuren wirklich führen.

*Pädophilie in Hollywood: Die sogenannte Traumfabrik wurde für Kinderstars wie Macauly Culkin, Corey Haim, Corey Feldman oder Elijah Wood zur Abtraumfabrik. Wir dokumentieren die spektakulärsten Fälle, decken die Kinderschänderstrukturen in Filmindustrie und Showbiz auf – und beweisen, dass ritueller Missbrauch in satanischem Gewand kein Hirngespinst ist, sondern bittere Realität. Dabei trennen wir Legenden von Tatsachen – wir schreiben nur das, was tatsächlich belegbar ist. Und das ist schon schlimm genug!

*Die Netzwerke der Eliten: Epstein, Weinstein, Pizzagate: Immer wieder gibt es Hinweise auf die Verstrickung höchster politischer Kreise in den Kinder- und Mädchenhandel. Und das nicht nur in den USA, wie der Fall Jimmy Savile in Großbritannien oder die Sachsensumpf-Affäre in Deutschland belegen. Wir decken auf, welche Polit-Größen den Pädophilen-Netzwerken zuzurechnen sind – und mit welchen geheimen Codes die Kinderschänder arbeiten.

COMPACT-Spezial „Geheimakte Kinderschänder: Die Netzwerke des Bösen“ ist die schonungsloseste Abrechnung mit dem Kinderschänder-Sumpf, die je in Deutschland erschienen ist. Wir scheuen uns nicht, die heißesten Eisen anzufassen – und uns mit mächtigen Kreisen anzulegen, die dieses Heft am liebsten verhindert hätten. Das Verbrechen hat Name und Anschrift – wir drucken sie. Für weitere Infos zum Inhalt und zur Bestellung klicken Sie hier.

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4 Kommentare

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    Bis ungefähr 1980 haben schon einfache Grundschullehrer (Volksschullehrer) über jedes Kind sog. Charakterbögen geführt! Die wurden nur herausgeholt, wenn das Kind später als Erwachsener staffällig wurde! Und es war erstaunlich, welche Veranlagungen da im Grundschüler schon erkannt wurden! Bei der Beurteilung war das ausschlaggebend, ob Eigenschaften in der Person verankert waren oder durch Umstände / Dritte, erworben wurden. Das war ganz entscheidend für das Strafmaß und ev. nötige Sicherheitsverwahrung.
    Ab etwa 1980 wurde das ganze System abgeschafft, die noch vorhandenen Bögen verbrannt! Mit der Begründung, daß sie nicht mehr sicher seien, wenn man sie digitalisiert. Hätte man sie nicht auch analog lassen können? Oder waren die Lehrer nach der Bildungsreform Anfang der 70er zunehmend nicht mehr in der Lage sie zu erstellen?
    Jedenfalls hätte man einen solchen Vogel wie Christian B. mit Charakterbogen immer polizeilich überwachen können, nicht ins Ausland gelassen und für viele Berufe / Ausbildungen gesperrt. Also die Allgemeinheit möglichst vor ihm geschützt und Leid verhindert. Vor dem 68er Unsinn war die Allgemeinheit eben noch wichtiger als mögliche individuelle Rechte kriminell Veranlagter.

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    Wie kann es sein, dass Wiederholungstäter einfach ohne stetige Meldepflicht regelmäßig untertauchen können.

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    Sollte er es gewesen sein, dann überführt ihn nach England, hier wird er nur in Watte gepackt.

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