Basisch oder sauer? Die richtige Mischung kann unser Leben verlängern.

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Vegetarisch, vegan und jetzt basisch? Ein neuer Ernährungstrend oder doch eher etwas ganz Normales? Über unsere Ernährung wissen wir bereits, dass sie mitentscheidend ist für ein langes und gesundes Leben. Was es mit basischer oder saurer Ernährung auf sich hat, erklärt dieser Artikel. Wer seinen ph-Wert und damit den Säure-Basen-Haushalt nicht ausbalancieren kann, schadet seiner Gesundheit und riskiert ernsthafte Erkrankungen, die auch leicht zum Tode führen können.

Ob ein Milieu basisch, sauer oder neutral ist, kann man gut mit dem sogenannten ph-Wert messen. Das wissen die meisten noch aus dem Chemieunterricht. Das ist für die meisten von uns bereits ein Weilchen her und doch sollte der ph-Wert für unsere Ernährung eine nicht unwesentliche Rolle spielen. Tendenziell schlägt das Pendel unserer Ernährung mehr in die saure Richtung. Wenn wir zu süß, zu viel Fleisch essen, können wir schnell übersäuern. Das bedeutet, dass der ph-Wert, so er denn gemessen würde, unterhalb von 7 ausschlägt. Ernährungswissenschaftler schlagen immer öfter Alarm, denn In einem übersäuerten Körper entstehen Krankheiten.

Auch aus dem Chemieunterreicht wissen wir, dass mit Zugabe von basischen Stoffen eine saure Lösung neutralisiert werden kann. Dass das auch bei unserer Ernährung keine Zauberei ist, zeigen viele Studien. Mit einer gezielt basischen Ernährung können wir dieser Übersäuerung entgegenwirken und das Säure-Basen-Verhältnis ausgleichen. Spricht man inzwischen oft von Übersäuerung, so ist dagegen von einem Zuviel an basischen Stoffen in unserer Nahrung eigentlich nie die Rede. Das vereinfacht die Sache.

Auch mit unserem Verdauungssystem ist das so. Manche Areale sind ausgesprochen sauer, andere wiederum basisch. Was wäre unser Magen ohne Magensäure? Diese zersetzt nicht nur bestimmte Bestandteile der Nahrung, sondern tötet vor allem Keime. Auch der Dickdarm mag es sauer. Unser Blut und die Gallenflüssigkeit sollten hingegen basisch sein.

Basische Ernährung wird nicht dazu führen, dass unser kompletter Organismus anschließend einen hohen basischen pH-Wert aufweist. Vielmehr wird sie die Dysbalance ausgleichen, die im Körper vorherrscht. So werden belastete Organe wie Dünndarm, Lymphe oder Bindegewebe entsäuert. Zudem bringt diese Ernährungsweise die Magensäureproduktion ins Gleichgewicht und sorgt für das richtige Säuremilieu in Dickdarm und anderen Organen mit niedrigen also sauren pH-Werten.

Alles, was der Mensch isst, hat Auswirkungen auf seinen Körper. Nimmt eine Person säurebildende Nahrung zu sich, wirkt sich das sofort aus. Bei der Verdauung eines solchen Produktes werden im Körper Säuren gebildet. Diese Säuren verschwinden nicht so leicht, denn sie müssen erst neutralisiert werden, damit sie den Zellen nicht schaden können. Hierbei kommen körpereigene basische Puffersubstanzen zum Einsatz. Dazu zählen Mineralstoffe wie Calcium, Kalium oder Magnesium, die lebensnotwendige Prozesse in Gang setzen. Gelangt eine große Menge saurer Nahrung in den Magen, wird für die Stoffwechselvorgänge eine Vielzahl Puffersubstanzen verwendet. Der Mineralstoffverbrauch steigt dann rasch an. In der Folge droht sogar ein Mineralstoffmangel. Da Magnesium an mehr als 300 Stoffwechselvorgängen beteiligt ist, wirkt sich hier ein Mangel besonders fatal aus.

Kommt es durch die Ernährung zu einem Säure-Überschuss, gleitet der Organismus in eine kritische Situation. Er versucht das Säure-Basen-Gleichgewicht wieder herzustellen, während er mit der Säureflut zu kämpfen hat. Sind in der Nahrung nicht genügend Mineralstoffe für die Verstoffwechselung, muss unser Körper jetzt die eigenen Reserven abbauen. So stiehlt er Mineralien aus Knochen, Blutgefäßen oder anderen Organen, insbesondere Magnesium befindet sich in Muskeln und Knochen. Dieser Raubbau hat schwere Folgen. So führt eine dauerhafte Mangelernährung zu Osteoporose, Bandscheibenvorfällen, Arteriosklerose, Haarausfall und vielen anderen Leiden.

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Übersäuerung wirkt sich auch negativ auf das ästhetische Erscheinungsbild aus. Wenn der Körper zu viel saure Nahrung aufnimmt, legt er eine Vielzahl Fettzellen an. Denn Fett ist ideal um Säuren und ihre Schlacken einzulagern und überlebenswichtige Organe zu schützen. Übergewicht kann also eine Folge von Säureüberschuss sein. Wenn jemand in einem übersäuerten Zustand Gewicht verlieren will, begibt er sich in große Gefahr, denn er nimmt seinen Organen den Schutz vor den ätzenden Säuren. Wie fast überall gilt auch hier: Zuerst die Ernährung und Lebensweise ändern, dann mit der Gewichtsreduktion beginnen.

Basische Ernährung hilft nicht nur abzunehmen, sondern auch zu entschlacken. Schlacken im Körper können sich katastrophal auf die Gesundheit auswirken. So können sich Gallen-, Nieren- und Blasensteine bilden. Am Ende werden Gelenke blockiert, was zu Arthritis, Arthrose, Rheuma oder Gicht führen kann. Dass auch Haarausfall droht, und die Haut schneller altert, scheint da eher noch harmlos.
Noch gefährlicher wird es, wenn Blutgefäße verstopfen. Hier kommt im besten Fall Bluthochdruck, dauerhafte Herz-Kreislauferkrankungen können folgen. Ob Schlaganfall oder Herzinfarkt, beides können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen, nicht selten wird das Leben verkürzt.

Geradezu magnetisch werden Bakterien und Pilze von Übersäuerung angezogen. Destruktive Mikroorganismen wie Viren, Bakterien und Pilze gedeihen besonders gut in einem sauren Milieu. Regelmäßige Erkältungen und grippale Infekte, Müdigkeit, Heißhungerattacken, Stimmungsschwankungen wie auch Allergien und Kopfschmerzen sind oft untrügliche Zeichen für einen nicht ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt.

Ständige Übersäuerung gilt es also zu vermeiden. Mit der richtigen Ernährung ist ein großer Schritt getan. Basische Lebensmittel entziehen schädlichen Organismen den Nährboden. In einem ausgeglichenen Milieu existieren nur Mikroorganismen, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Sobald Sie anfangen sich basisch zu ernähren, kommt ein Entschlackungs-Prozess in Gang. Überschüssige Säuren und Schlacken werden ausgeleitet, zugleich wird der Organismus mit den wichtigsten Mineralien und Spurenelementen versorgt. Wollen Sie länger vital, schlank und schön bleiben? Dann konsumieren Sie mehr basische Produkte. In besonderen Lebenssituationen wie Stress helfen auch die zusätzliche Einnahme von Präparaten, um die Mineralstoffzufuhr zu erhöhen.

Basische Lebensmittel wirken auf mindestens acht Ebenen. Sie besitzen eine große Anzahl Mineralien und Spurenelemente, die basisch wirken. Weiterhin haben sie kaum säurebildenden Aminosäuren und liefern Stoffe, die die körpereigene Basenbildung anregen und lassen keine Stoffwechselrückstände im Körper zurück. Außerdem stärken sie das Immunsystem, vitalisieren den Organismus und kurbeln die Entgiftungsorgane an. Basische Nahrungsmittel sorgen durch ihren hohen Wassergehalt dafür, dass der Körper gut mit Flüssigkeit versorgt ist, wirken durch ihre hohe Antioxidantien- und Vitalstoffdichte entzündungshemmend und begünstigen eine gesunde Darmflora.

Basische Lebensmittel
Basisches Obst: Äpfel, Ananas, Aprikosen, Bananen, Birnen, Brombeeren, Erdbeeren, Feigen, Heidelbeeren, Johannisbeeren, Kirschen, Kiwis, Mandarinen, Mangos, Melonen, Mirabellen, Nektarinen, Rosinen, Trauben, Trockenobst, Zitronen
Basisches Gemüse: Auberginen, Avocados, Blumenkohl, Brokkoli, Butterrüben, Chinakohl, frische Erbsen, Fenchel, Grünkohl, Gurke, Karotten, Kürbis, Mangold, Paprika, Rote Beete, Rotkohl, Weißkohl, Zucchini, sowie Salate und Kräuter

Hiervon sollten Sie weniger konsumieren:
Säurehaltige Lebensmittel: Fleisch- und Wurstprodukte, Fisch, Schalentiere, Senf und Essig, Käse, Milchprodukte, Vollkornprodukte, Eiweiß, Hülsenfrüchte, alle Nüsse außer Mandeln und frische Walnüsse, sowie Süßigkeiten, Weißmehlprodukte, Teigwaren, polierte Getreide, polierter Reis, Kaffee, raffinierte Fette und Öle, Limonaden, Cola, Alkohol

Zusammenfassung
Dass man seinen eigenen Säure-Basen-Haushalt beeinflussen kann, zeigt dieser Beitrag ebenso, wie die Notwendigkeit, eine Übersäuerung zu vermeiden. Sowohl Gelenkerkrankungen als auch Verstopfung der Blutgefäße, die zu Herz-Kreislauferkrankungen führen können, könnten sonst die Folge sein. Da eine Übersäuerung auch zu einem vermehrten Verbrauch wichtiger Mineralstoffe wie Calcium, Kalium und Magnesium führen, könnte hier schnell ein Mangel auftreten. Mit weiteren Folgen wie Osteoporose, Haarausfall, schnellerer Hautalterung. Auf jeden Fall leiden Lebensqualität und -dauer zum Teil beträchtlich. Auch hier gilt: eine gesunde Lebensweise mit gesunder ausgewogener Ernährung und viel Bewegung führt zu mehr Gesundheit und Wohlempfinden. Am Ende bringt basische Ernährung auch noch einen schöneren Teint und sorgt für straffere Haut.

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11 Kommentare

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    Es gibt Blutpuffer. Somit ist eine Übersäuerung nur in Extremfällen möglich

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    Strophanthin ist eines der wirksamsten Mittel gegen Herzinfarkt, Herzinzuffizienz und Schlaganfälle.
    Warum wurde dieses erfolgreichste Mittel gegen den Herzinfarkt in den 90 Jahren des vorigen Jahrhunderts vom Mark gedrängt? Weil sich mit Strophanthin keine Milliarden durch unnötige Operationen verdienen lassen. Strophanthin gehörte in jede Arzttasche und war DAS Mittel bei einem Herzinfarkt.
    Ein Leben ohne Herzinfarkt wäre mit Strophantin möglich.
    COMPACT, als aufklärendes und Tabu-Themen diskutierendes Presseerzeugnis, würde eine Abhandlung über Strophanthin sehr gut zu Gesicht stehen.
    Durch Strophanthin gelang es an einer Westberliner Klinik die Herzinfarktrate um 98% zu senken.
    Wenn das nicht eines längeren aufklärenden Artikels würdig ist, dann erinnere ich die Herausgeber von COMPACT ganz uncharmant an ihr Alter.

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    Ab 1933, nach den gefestigten wissenschaftlichen Erkenntnissen des Ungarn Albert Szent-Györgyi und der industriellen Herstellung nach den Erkenntnissen des Chemikers Tadeus Reichstein wurden VC-Tabletten im Deutschen Reich kostenlos an die Bevoelkerung, Schulkinder, an Seefahrer, Marine und Soldaten verteilt.

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      HERBERT WEISS am

      Albert Szent-György wurde immerhin 93. Das gleiche Alter erreichte auch ein anderer Nobelpreisträger: Linus Pauling, der sich ebenfalls mit diesem lebenswichtigen Stoff befasst hatte. Schafft selbst so mancher Dr. med. nicht einmal annähernd…

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    Wie sagte Otto Warburg schon so treffend?

    „Keine Krankheit kann in einem basischen Milieu existieren. Nicht einmal Krebs.“

    Immerhin Träger des Nobelpreises 1931

    https://www.mpg.de/908252/S003_Rueckblende_058_059.pdf

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      Das ist vollkommen richtig. Das Problem ist, dass nicht jeder den pH-Wert von dem was er isst messen kann.Lackmusblaettchen koennten helfen aber wer macht das schon.

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    HERBERT WEISS am

    Sicher ein wichtiger Aspekt. Aber nur einer von mehreren. Übrigens ist ein lebenswichtiger Stoff – Vitamin C – auch als Askorbinsäure bekannt. Ein akuter Mangel führt zu Skorbut und eine chronische Unterversorgung zu Arteriosklerose mit den bekannten Folgeerkrankungen.

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      @ HERBERT WEISS

      Noch lebenswichtiger ist das Spurengas CO².
      Die Natur selbst produziert 96% des CO² Gehalts
      der Luft.
      Und diese 96% entsprechen nicht einmal 0,04%
      des CO² Gehalts der gesamten Atmosphäre.

      Die Saurier konnten sogar etwa 22% aushalten, bevor
      ein außerirdischer Komet ihr Aussterben verursachte.

      Wir haben es heute also mit einer Unterversorgung
      mit CO² zu tun, was offensichtlich zur Klimahysterie
      und Folgeerkrankungen (z.B. geistige Schwindsucht
      und Genderwahn), also dem Aussterben der weißen
      Rasse führt.
      (Wird von den Qualitätsmedien verschwiegen.)

      Übrigens kann man mit etwas Humor (Sokrates lesen z.B.)
      eine geistige Übersäuerung vermeiden.

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        Bitte hören sie auf hier unwissenschaftlichen Blödsinn zu verbreiten. Der pH Wert des Blutes wird durch so genannte Puffersysteme (Puffersysteme kennen sie vielleicht auch noch aus der Schule) konstant gehalten. Eine "basische" Ernährung ist somit Unsinnig, zumal die hier genannten "basischen" Lebensmittel nicht einmal basisch sind. Im Gegenteil Äpfel z. B. enthalten Apfelsäure und wenn sie mir nicht glauben nehmen sie ein pH Testpapier. Das Risiko einer Acidose besteht nur bei akuten Vergiftungen, zum Beispiel bei der Aufnahme von Methanol. In dem Fall sollte ein Arzt (!) konsultiert werden, da sonst eine Erblindung droht. Hausmittelchen helfen da nicht weiter.
        Mit freundlichen Grüßen,
        Tom M.
        Chemiker

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