Dass die Prognosen für die bevorstehenden Wirtschaftsfolgen der Corona-Krise nicht sonderlich rosig ausschauen, ist bekannt. Nun reiht sich auch der Internationale Währungsfond (IWF) ein und schlägt Alarm. Selbst unter optimistischen Bedingungen ist ein immenser Schaden nicht mehr vermeidbar.

    Die Aussichten sind sehr schlecht, vermutlich steht die größte Wirtschaftskrise seit der Großen Depression bevor, das ist das Ergebnis der diesjährigen Frühlingstagung des IWF. Man rechnet mit einem Schrumpfen der Weltwirtschaftsleistung um drei Prozent. Ganze 170 Länder würden für dieses Jahr einen Einbruch verzeichnen. Deutschland würde mit einem Minus von rund sieben Prozent rechnen müssen – fürs kommende Jahr allerdings könne man ein Plus von 5,2 Prozent erwarten, wenn alles optimal verläuft. Dies entspricht den Prognosen unter optimistischen Voraussetzungen für den Durchschnitt des gesamten Euroraums: 2020 mit 7,5 Prozent im Minus, gefolgt von einem Plus mit 4,5 Prozent.

    Alles hängt dabei von der Dauer der Pandemie, der Einschränkungsmaßnahmen und der Impfherstellung ab. Als Ausnahme gelten dabei China und Indien, beide Volkswirtschaften werden voraussichtlich ein Plus von ein bis zwei Prozent verzeichnen – im Jahr darauf sogar 9,2 Prozent im Falle Chinas und 7,4 Prozent für Indien. Auch Dritteweltländer bleiben knapp im positiven Bereich, was jedoch durch eine äußerst ungleiche Verteilung der Wachstumsgewinne nicht die Verarmung bestimmter Bevölkerungsteile lindern dürfte.

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    Jedoch sind diese Berechnungen unter den optimalsten Bedingungen erarbeitet worden. Dabei geht man von einem erreichten Höhepunkt der Pandemie im zweiten Quartal und einem Abklingen in der zweiten Hälfte diesen Jahres aus. Und: Dass die Finanzspritzen der Zentralbanken und Regierungen ausreichen würden, um den kompletten Kollaps der Finanzmärkte, Massenarbeitslosigkeit und Pleitereihen zu verhindern. Und selbst dann würden die USA 2021 mit einer Arbeitslosenquote von 9,1 Prozent, die Euro-Zone mit 8,9 Prozent rechnen müssen. Die Weltwirtschaft würde sich somit um neun Billionen Dollar – mehr  als die Leistung Deutschlands und Japans zusammengerechnet – verringern.

    Aber selbst die Chefvolkswirtin des IWF, Gita Gopinath, geht von weitaus schlechteren Bedingungen aus. Die Dauer der Pandemie und insbesondere der Einschränkungsmaßnahmen würde vermutlich länger andauern als erhofft. Deshalb plädiert der IWF für stärkere internationale Zusammenarbeit, um die Bekämpfung der Pandemie und die Herstellung von Impfstoffen und Medikamenten zu beschleunigen. Handelshemmnisse für Medizin-Güter seien aufzuheben, grade für ärmere Länder sowie die finanzielle Absicherung von Ärzten und medizinischem Personal.

    23 Kommentare

    1. Jeder hasst die Antifa am

      Die größte Wirtschaftskriese wurde doch schon vor Corona eingeleutet Mit Corona kann man das alles Übertünschen.

    2. Wer etwas erhofft, dem ist es die gleiche Menge davon zu wenig,die dem,der es fürchtet, zu viel ist. Was,wenn nicht monatelanger Ausfall fast aller Geschäfte soll denn den Zusammenbruch auslösen,verdammt?

    3. bernd hagemann am

      EILMELDUNG: Putin schickt Syrien-Söldner nach Libyen – BILD.de
      https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/libyen-krieg-wladimir-putin-schickt-syrische-soeldner-nach-nordafrika-in-den-bue-70027472.bild.html

      Herr Müller-Mertens, wie steht Compact zu dem Vorgang?

      M-M: "Ähm.. äh.. ja.. ich muss die Position unseres Blattes diesbezüglich erst noch telefonisch bei Jürgen erfragen."

      LMAO

      • heidi heidegger am

        @HAGI hört Stimmen, sösösösös, nun höre die Stimme Deiner heidiHerrin: hass’Maul und hör vor allem uff zu lügäään! *istdochwahr, ey!*

      • Ich geh ein….. die BILD Zeitung….. hat bestimmt relotius geschrieben….den Artikel….. Bild …. super Info Blatt….. da kann ich auch mit meiner Kristallkugel sprechen….

    4. HERBERT WEISS am

      Auch ohne COVID-19) wäre der Crash vorprogrammiert gewesen – dank jahrelanger Krisenverschleppung. Doch diese Pandemie und insbesondere die hektischen Gegenmaßnahmen werden das Desaster nur noch beschleunigen.

      • Es gibt keinen Crash. Wenn sie selbst im DAX angelegt hätten wüssten sie das. Der kleine Knick nach unten direkt nach Beginn der Krise ist schon fast wieder aufgeholt.

    5. Enttäuschende Prognose,Ich erhoffe viel drastischere Einbrüche bis hin zum Staatsbankrott. Dieses Volk erwacht aus seiner Dekadenz nur dann,wenn die Freßnäpfe leer sind.wenn überhaupt.

      • heidi heidegger am

        Ämm, *spätrömische Dekadenz?* Wichtig ischd, dass diese Graffitto-Sprayer mein-unser aller HausWandEigentum in Ruhe lassen.. -> das ist/war Westerwelle in einer Nussschale..Hazel!nuss, nicht Walnuss od. Kokosnuss, hihi.

        • Vollstrecker am

          Nix mit Anarchie!

          Heimatlose Ziegenbabys peitscht Soki am Tag X persönlich gen volkseigene LPG Stallungen. Du bekommst aber Besuchsrecht! :-)

        • heidi heidegger am

          Aber erst in lezter Instanz vielleicht, hihi. "Sonthofen"-Soki ist da knallhart wie einst FJS, hah! :-)

    6. Tausendnicks am

      Alles Schwarzmaler. Wenn’s nach compact geht ist der Crash schon seit Wochen da, dem DAX geht’s blendend

      • HERBERT WEISS am

        "Always look on the bright side of life!" – Und jetzt alle zusammen im Chor…

        • heidi heidegger am

          Und die Hebamme evtl. damals so (nicht im Film, aber in irgendeinem OTTO-Film, hihi): "Oh, es ist ein BRIAN!/Brain" :-)

      • Hallo, Tausendnicks,
        träumen Sie weiter.
        Das große Erwachen kommt noch und
        das trifft für die große Mehrheit in
        diesem Land zu. Wenn Sie erst den
        Knall hören, dann wachen alle auf.

      • heidi heidegger am

        Ämm, dem Dax geht’s ²zyklisch (turbo-KarlMarxmässig): alle 7 tage rauf und runter, also kann man COMPACT da nix anhängään, ²flüsterte mir gerade Anja Kohl (nackich im Traum, eheheee..). *zacknweg*

      • HEINRICH WILHELM am

        Du weißt doch überhaupt nicht, was der DAX ist. Und schon gar nicht hast du einen Schimmer über dessen Relevanz zur Einschätzung der wirtschaftlichen Lage.
        Du kleiner Agent Provocateur. Dein FO sollte dir einen Lehrgang gönnen.
        (Leute schickt das Arbeitsamt… Man glaubt es nicht!)

    7. HEINRICH WILHELM am

      Dass der Corona-Geschichte ein Wirtschaftscrash ungeahnten Ausmaßes folgen wird, ist wohl für fast jeden erkennbar. Wer sehen will, erkennt oder erahnt zumindest, was auf uns zukommt.
      Haben wir eine Führung, die damit umgehen kann? Wird sie aktiv Schaden abwenden oder aus ideologischen Gründen neuen Schaden verursachen? Das zu Zeiten, wo pragmatische Entscheidungen mit Weitblick getroffen werden müssen, wo fachliche und Führungsstärke zählt?
      Mein Vertrauen ist überschaubar, um es vorsichtig zu formulieren.
      Jeder wird für sich kämpfen müssen. Daraus werden zwangsläufig Veränderungen hervorgehen, die aus heutiger Perspektive kaum abzuschätzen sind.
      Eine GroKo-Dämmerung ist nicht auszuschließen…

      • Kar,jeder für sich,schön einzeln, damit die alten Machtverhältnisse erhalten bleiben.

        • HEINRICH WILHELM am

          Freiwillige Zusammenschlüsse erfolgen nur infolge alternativloser Zwänge. Ob und wie diese eintreten, wissen wir nicht. Dafür gibt es kein signifikantes historisches Beispiel, auch nicht aus der Zwischenkriegszeit.