Neue spektakuläre Fälle, der Mainstream rotiert, und ein Harvard-Astrophysiker zeigt sich ratlos. Über die Sichtungen kursieren verschiedene Theorien – eine davon führt direkt zum Tiefen Staat. Dazu gibt es in unserer Sonderausgabe «Geheime Geschichte» ein ganzes Kapitel und das Heft (sonst 9, 90 Euro) gibt es nur noch heute (11. August 2026) bis 24 Uhr gratis bei jeder Bestellung in unserem Online-Shop automatisch obendrauf. Jetzt zuschlagen!

    Die vom US-Kriegsministerium veröffentlichten Akten zu sogenannten Unidentifizierten anomalen Phänomenen (UAP) sind weiter in aller Munde. «Die rätselhaftesten Fälle aus Trumps neuen UFO-Akten», ist etwa ein aktueller Beitrag der Bild-Zeitung überschrieben.

    «Lauter große Blitze»: US-Regierung gibt UFO-Akten frei

    In dem Beitrag hat der von der Zeitung als «UFO-Experte» vorgestellte Wissenschaftsredakteur Matthias Bieder Fälle zusammengetragen, die laut dem renommierten Harvard-Astrophysiker Avi Loeb «aus wissenschaftlicher Sicht ungeklärt oder rätselhaft» erscheinen.

    Die Foo Fighters kommen wieder

    Ein Beispiel von Bild:

    «8. September 2021: Die Besatzung eines AC-130-Kampfflugzeugs der US-Spezialkräfte beobachtete während einer Schießübung im Golf von Oman rund 25 leuchtende Kugeln, sogenannte Orbs. Laut dem Bericht reagierten sie offenbar auf das Feuer der Bordkanone. Auffällig: Die Objekte zeigten keine Hitzesignatur, wie sie etwa von einem Düsentriebwerk ausgehen würde. Nachdem eine Leuchtrakete als Zielmarkierung ins Wasser geworfen worden war, erschienen zwei Kugeln direkt daneben und schwebten etwa 15 Sekunden lang über der Meeresoberfläche.»

    Und weiter: «Als der Waffenoffizier das Feuer eröffnete, schossen sie davon. Anschließend beobachtete die Besatzung eine Formation weiterer Orbs, die laut den Aufzeichnungen Geschwindigkeiten von bis zu 2090 km/h erreichten, also etwa das 1,7-Fache der Schallgeschwindigkeit. Dabei bewegten sie sich synchron durch die Luft, von Zeugen mit Delfinen verglichen.

    US-Regierung gibt weitere UFO-Akten frei

    UFO-Experte Bieder ergänzt: «Spannend: Ähnliche leuchtende Kugeln meldeten bereits US-Piloten im Zweiten Weltkrieg über Deutschland. Sie gaben ihnen den Namen Foo Fighters.»

    Riesige Dreiecke am Himmel

    Ein anderes Beispiel: «Juni 2002: Ein ehemaliger US-Militärpilot berichtet in einer FBI-Akte von einem Vorfall über Bagram in Afghanistan. Gemeinsam mit einem Kollegen habe er ein rund 150 Meter langes, lautloses und unbeleuchtetes, gleichseitiges Dreieck beobachtet, das mit etwa 150 Knoten von West nach Ost über die Maschinen hinwegglitt.»

    Our team at the Department of War is looking into this report.

    If there is anything we uncover, we will release it under PURSUE on https://t.co/gbAdmjQJPP. https://t.co/NleYkhi8ku

    — Acting Press Sec Joel Valdez (@JoelValdezDOW) August 9, 2026

    Astrophysiker und UAP-Forscher Avi Loeb ist ratlos:

    «Kein existierendes Luftfahrzeug entspricht dieser Größe.»

    Bild-Redakteur Bieder: «Lautlos schwebende Dreiecke gehören seit Jahrzehnten zu den bekanntesten UFO-Sichtungen – und auch in den neuen Akten tauchen weitere solche Berichte auf. Zwei Fälle aus dem Jahr 2023 an einem Militärstützpunkt in Colorado sorgen für Aufsehen: Laut New York Post soll ein stationierter US-Soldat zwei Videos gedreht haben, die noch unter Verschluss sind. Sie zeigen angeblich ein Objekt, das über eine nahe Hügelkette fliegt und sich in Wolken verbirgt. Das Pentagon will sich jetzt auf die Suche nach den Videos machen.»

    Vier Theorien zum UFO-Phänomen

    Was die Bild-Zeitung verschweigt: Ähnliche Himmelserscheinungen wurden nicht erst in jüngerer Zeit beobachtet, sondern schon im Mittelalter. Davon zeugt unsere spektakuläre Sonderausgabe «Geheime Geschichte – Von den Pharaonen bis zur Kabale im Vatikan», die sich in einem kompletten Kapitel dem UFO-Phänomen seit der Frühzeit der Menschheit widmet und verschiedene Theorien diskutiert. Die bekanntesten:

    1. Es sind tatsächlich Raumschiffe von Außerirdischen

    Doch die statistisch wahrscheinliche Distanz zu unseren nächsten außerirdischen Nachbarn beträgt tausende Lichtjahre. Für 380.000 Kilometer – 1,26 Lichtsekunden – zum Mond brauchte Apollo 11 rund 76 Stunden. Das ist ein kosmischer Katzensprung im Vergleich zu einer Reise zum nächstgelegenen Stern in 40 Billionen Kilometern – 4,247 Lichtjahren – Entfernung. Legt man den Geschwindigkeitsrekord von circa 39.000 km/h in der bemannten Raumfahrt, erbracht von Apollo 10, zugrunde, würde dies eine Flugzeit von über 117.000 Jahren bis Proxima Centauri und seinem Exoplaneten bedeuten.

    Per Abkürzung durch die Galaxis

    Entweder müssten «die Raumschiffe Zehntausende von Jahren unterwegs sein», oder es wären «außerordentlich große Mengen an Energie» notwendig, «um hohe Geschwindigkeiten zu erreichen», sagt der US-amerikanische SETI-Forscher Seth Sho­stak. Oder die Aliens verfügen über Technologien, die den uns bekannten ebenfalls um Lichtjahre voraus sind. In COMPACT-Geschichte «Geheime Geschichte» lassen wir dazu Prä-Astronautik-Experten zu Wort kommen, die der Ansicht sind, dass dies schon in antiken Zeiten der Fall war.

    2. Es sind extradimensionale Entitäten

    Interdimensionale Hypothesen wurden schon in den 1960er und 1970er Jahren formuliert, als die ontologischen Implikationen der Quantenphysik intensiv diskutiert wurden. Elektronen schienen spurlos zu verschwinden und dann an einem anderen Ort wieder aufzutauchen. Physiker J. Allen Hynek (1910–1986) entwickelte dazu das Konzept miteinander verbundenen Universen, also Multiversen, und schrieb: Es könnte andere Universen mit anderen Quantenregeln oder Schwingungsraten geben, wenn Sie so wollen. Oder unser Raum-Zeit-Kontinuum könnte ein Querschnitt durch ein Universum mit viel mehr Dimensionen sein.

    Astrophysiker Jacques Vallée, der mit Hynek zusammenarbeitete, bemerkte im Zusammenhang mit den UAP-Sichtungen:

    «Ich glaube, dass das UFO-Phänomen Beweise für andere Dimensionen jenseits der Raumzeit liefert; die UFOs stammen möglicherweise nicht aus dem gewöhnlichen Weltraum, sondern aus einem Multiversum, das uns umgibt.»

    Und weiter: «[UFO-]Manifestationen können keine Raumschiffe im herkömmlichen Sinne sein. Die UFOs sind physische Erscheinungen, die sich schlichtweg nicht losgelöst von ihrer psychischen und symbolischen Realität verstehen lassen. Was wir hier sehen, ist keine Invasion von Außerirdischen. Es ist ein spirituelles System, das auf Menschen einwirkt und Menschen benutzt.»

    3. Es sind Besucher verborgener irdischer Zivilistionen

    Der 2009 verstorbene Autor und Blogger Mac Tonnies unterschied dabei zwei mögliche Varianten:

    • Breakaway Civilizations (abtrünnige Zivilisationen): Geheime, technologisch hochentwickelte menschliche oder nicht menschliche Gruppen, die sich von der Gesellschaft abgesondert haben und in abgeschotteten Bereichen leben könnten.
    • Cryptoterrestrials (Kryptoterrestrische): Verborgene nicht menschliche Intelligenzen, die auf der Erde existieren könnten, ohne dass die Menschheit sie bemerkt.

    In COMPACT-Geschichte «Geheime Geschichte» heißt es dazu weiter: «Gerade die Tiefsee ist weitgehend unerforscht. Die Hinweise, dass dort etwas auf uns wartet, sind indes unübersehbar. UFO-Meldungen an oder über großen Wasserflächen sind besonders häufig, und es gibt viele Volkssagen und Legenden über unbekannte Lebensformen aus dem Meer.»

    4. Es handelt sich um eine Inszenierung des Tiefen Staates

    Skeptiker gehen von einem ganz anderen Szenario aus – nämlich von einem riesigen Bluff des Tiefen Staates! Was tatsächlich auffällig ist: Viele Aussagen vermeintlicher Kronzeugen suggerieren, dass ein weiteres Zusammenrücken der Erdbevölkerung – und möglicherweise die Bildung einer Weltregierung – quasi die Voraussetzung für eine Offenbarung der Aliens ist.

    So prophezeite etwa der 2019 verstorbene Physiker und Ufologe Stanton T. Friedman schon im Jahr 1976:

    «Sobald die Menschen erkennen und weitgehend akzeptieren, dass fliegende Untertassen real sind und aus dem Weltall kommen, wird eine Bewegung entstehen, die die Menschen als ”Erdlinge” und nicht mehr als ”Ich bin Amerikaner oder Russe oder Chinese” betrachtet.»

    Zugleich bedauerte er, dass es noch keinen «Vertreter für den gesamten Planeten» gebe, der mit den Außerirdischen in Verhandlung treten könne. Damit implizierte er, dass dafür die Schaffung einer globalen Führungsinstitution notwendig sei.

    Ein verräterischer Report

    Doch was, wenn die vermeintlichen Außerirdischen gar nicht friedlich sind? Interessanterweise ist genau dies ein Szenario, das schon 1967 im «Report from Iron Mountain»  beschrieben wurde. Dabei soll es sich um ein US-Regierungsdokument handeln, als dessen Autor ein gewisser Leonard C. Lewin angegeben ist.

    In der Öffentlichkeit tat man die Schrift bald als Satire ab, doch Investigativjournalist Oliver Janich schreibt seinem Buch «Das Kapitalismus-Komplott»:

    «Der wahre Ursprung des Report from Iron Mountain liegt im Dunkeln. Verteidigungsminister Robert McNamara soll ihn in Auftrag gegeben haben, aber der stritt das natürlich ab. Harvard-Professor und CFR-Mitglied John Kenneth Galbraith schrieb unter dem Pseudonym Herschel McLandress in der Washington Post, dass der Bericht echt sei und er von Wissenschaftlern, die ihn verfasst hätten, von Zeit zu Zeit zu den Themen konsultiert worden sei, obwohl er selbst nicht zur Gruppe gehörte. Später meldete Associated Press, Galbraith habe angegeben, er sei selbst ein Mitglied der Verschwörung gewesen. Er dementierte das, blieb aber dabei, dass der Bericht echt sei und äußerte eine Vermutung, wer die wahren Verfasser seien.»

    In dem Report heißt es, die Mitglieder besagter Regierungskommission hätten den Auftrag gehabt, herauszufinden, was die Menschen dazu bewegen könnte, auf Dauer nicht nur einen starken Staat und einen ausgeprägten militärisch-industriellen Komplex zu akzeptieren, sondern letztendlich auch eine Art Weltregierung – natürlich unter Vormachtstellung der USA.

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    Die Antwort: Entweder müsse man eine unsichtbare globale Bedrohung inszenieren, etwa in Form einer Umweltkatastrophe, oder es müsse ein sichtbarer äußerer Feind, der den gesamten Planeten bedrohe, geschaffen werden. Letzteres könnte etwa das Szenario eines möglicherweise bevorstehenden Angriffs von Außerirdischen sein. Allerdings hielt man dies damals noch für zu wenig glaubwürdig.

    Den Zweck einer möglichen UFO-Inszenierung hat der damalige US-Präsident Ronald Reagan am 21. September 1987 in einer Rede vor der UNO benannt: «Vielleicht benötigen wir eine universelle Bedrohung von außen, damit wir unsere gemeinsame Verbindung erkennen. Manchmal denke ich darüber nach, wie schnell unsere Differenzen auf der Welt verschwinden würden, wenn wir einer Alien-Bedrohung von außerhalb der Welt gegenüberstünden.»

    Machen Sie sich selbst ein Bild: In unserer Sonderausgabe «Geheime Geschichte» haben wir ein ganzes Kapitel dem UFO-Phänomen gewidmet. Von der Frühzeit der Menschheit über Roswell und Area 51 bis zu den Drohnen von New Jersey. Diese Ausgabe kostet sonst 9,90 Euro – sie bekommen Sie aber heute (11. August 2026) bis 24 Uhr gratis bei jeder Bestellung in unserem Online-Shop automatisch obendrauf. Jetzt schnell zuschlagen und Geschenk mitnehmen!

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