Die Rente reicht nicht mehr. Das hat sogar Kanzler Merz eingesehen. Doch während Bürger zur privaten Vorsorge gedrängt werden, bleibt vielen am Monatsende kaum etwas übrig. Warum der Kanzler absolut untauglich ist, zeigen wir in unserer COMPACT-Ausgabe „Der Totengräber“. So geht es nicht mehr weiter. Hier mehr erfahren.
Friedrich Merz tut alles dafür, sich seinen Platz als unbeliebtester Regierungschef der Welt weiterhin zu sichern. Auf einer Veranstaltung des Deutschen Bankverbandes erklärte er jetzt: „Die gesetzliche Rentenversicherung allein wird allenfalls noch die Basisabsicherung sein für das Alter. Sie wird nicht mehr ausreichen, um den Lebensstandard zu sichern.“
Merz erklärt also öffentlich, dass die Rente nicht mehr ausreichen werde, um sich im Alter zu finanzieren. Grundsätzlich sagt der Kanzler nichts Falsches. Schon heute reicht die Durchschnittsrente für viele Menschen einfach nicht aus, um damit ein würdiges Leben finanzieren zu können.
Woher sollen die Deutschen das Geld für zusätzliche Versorgungsleistungen nehmen, ohne unter das Existenzminimum zu fallen? Hohe Mieten, Inflation und explodierende Energiepreise sorgen schon jetzt dafür, dass keine Luft mehr zum Sparen bleibt. Warum kürzt man nicht einfach die Steuern und Abgaben, damit am Ende mehr vom Netto übrig bleibt? Stattdessen hält der Staat an einer Rekordabgabenquote von knapp 42 Prozent des Bruttoinlandsprodukts fest.
Das Problem ist nicht, dass der Bürger sich auch selbständig um seine Altersvorsorge kümmern möge. Das Problem ist, dass er es tun soll, während der Staat weiterhin die Hände aufhält, die Beiträge erhöht und gleichzeitig Geld für andere ausgibt.
Schon jetzt sieht die Realität für viele Rentner bitter aus
Seit dem 1. Januar 2026 erhalten Asylbewerber mehr Geld. Alleinstehende außerhalb von Sammelunterkünften bekommen dann 455 Euro monatlich, Paare oder Bewohner von Gemeinschaftsunterkünften je 409 Euro. Nach drei Jahren nach Anerkennung als Flüchtling steigen die Leistungen auf Zuwendungen in ungefährer Höhe des Bürgergelds an. Alleinstehende erhalten dann 563 Euro, Paare 1.012 Euro, hinzu kommen zwischen 357 und 471 Euro pro minderjährigem Kind sowie Hilfen für Miete und Heizkosten. Der Staat finanziert damit irreguläre Zuwanderung auf einem Niveau, das sich der regulären Sozialhilfe annähert, während er die Kosten auf seine eigene Bevölkerung abwälzt.
Und schon jetzt sieht die Realität für viele Rentner bitter aus. Jede fünfte Person ab 65 Jahren muss mit maximal 1.400 Euro netto im Monat über die Runden kommen. Das Statistische Bundesamt beziffert das mittlere Nettoäquivalenzeinkommen zwar mit 1.990 Euro, doch das verdeckt die enorme Spaltung.
Wer soll da denn zu „kleinen Kapitalisten“ werden, wie es der Kanzler so schön ausgedrückt hat?
Man merkt deutlich, dass den Christdemokraten allmählich die Felle wegschwimmen.
Erst vor Kurzem hatte die CDU noch von einem „Lifestyle-Teilzeit“ im Kampf gegen den Fachkräftemangel gesprochen. Eine Frechheit, wenn man bedenkt, dass vor allem Frauen mit Familie dieses Angebot nutzen. Es ist also weniger als Lifestyle als finanzielle Notwendigkeit. 2024 arbeiteten 49 Prozent der Frauen in Teilzeit, also jede zweite Frau, und nur 12 Prozent der Männer.
Der Staat fordert Eigenverantwortung, schafft aber die Rahmenbedingungen nicht, unter denen diese überhaupt möglich ist. Sonst bleibt die Forderung nach privater Altersvorsorge nichts anderes als blanker Hohn.
In unserer COMPACT-Ausgabe „Der Totengräber“ zerlegen wir Merz‘ Unfähigkeit bis ins Letzte: Von gebrochenen Versprechen bis hin zu seiner Totalrückzugshaltung. Lesen Sie nach, warum dieser Kanzler das Land in den Abgrund führt – und wie Alternativen aussehen könnten. Hier gleich bestellen.





