„Es ist an der Zeit, dass sich die Linke nach der Wahl in Sachsen-Anhalt etwas eingesteht: Die ehemalige Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht hatte recht. Die gesellschaftsliberale Ausrichtung der Partei im Bund mit einem starken Fokus auf Klimapolitik, gewürzt mit Gendergerechtigkeit und einer freigiebigen Migrationspolitik, hat Wähler vertrieben und war aus wahltaktischer Sicht ein Fehler.“ (Die Welt)

    „Damit hat sie ungefähr ins gleiche Horn gestoßen wie ich 2006 in einem Leitkommentar für die Tageszeitung Junge Welt (JW): ‚Mit Staatsknete werden Multikulti, Gender Mainstreaming und die schwule Subkultur gefördert, während die Proleten auf Hartz IV gesetzt werden und sich oft auch keine Kita, kein Schwimmbad und keine warme Wohnung mehr leisten können.‛ Solche klaren Worte führten 2008 zu meinem Rausschmiss bei der JW.“ (Jürgen Elsässer, COMPACT 5/2021)

    22 Kommentare

    1. Frau Wagenknecht ist eine kluge Frau und hatte auch bezüglich der Coronamaßnahmn recht! Aber genau deswegen ist sie den Meisten ihrer Parteigenossen unheimlich. Deshalb hätten sie sie gerne los. Sie steht nämlich als traditionelle Linke auf Seiten der armen Leute und nicht Neulinks als Steigbügelhalter für Pseudointerlektuelle und (ausländische) Kapitalisten. Moden macht sie auch nicht mit, sondern weiß was sozialistisch Sache ist. Das hat und hatte man schon öfters: Die Person könntest du gerne wählen – aber der Haufen, der dahintersteht ist absolut unwählbar!
      Die klassische Sozialdemokratie wurde ja schon unter Schröder fertig gemacht. Herr Lafontaine rausgeekelt. Aber die Linke, früher PDS, geht auch nicht. da steckt noch zuviel DDR-Apparatschik drin. Und die Sorte paßt sich an, macht mit, läuft Moden hinterher anstatt selber zu denken.

    2. Zitat: "…starken Fokus auf Klimapolitik, gewürzt mit Gendergerechtigkeit und einer freigiebigen Migrationspolitik, hat Wähler vertrieben und war aus wahltaktischer Sicht ein Fehler."
      Wenn das Wähler von der FREIWILLIGEN Pilgerreise zur Urne abhalten konnte, war es kein Fehler. Wir wissen allerdings, dass sich Dumme gerne sammeln und dann in der Sicherheit der Masse schwelgen. Gustave Le Bon hat das in dem Buch "Psychologie der Masse" beschrieben. Dann freuen sie sich, wenn sie die "Gewinner" gewählt haben.
      Die Demokratie ist eine Diktatur der Dummen.

    3. Freies Germanien an

      Zitat aus:
      pi-news.net/2021/06/antifa-trommelfeuer-gegen-compact-magazin/

      „Lina Engels Freund, der zur linksextremen Graffiti-Crew Nakam gehört, sprühte Solidaritätsnoten (…..)“

      „Graffiti-Crew Nakam“, das klingt komisch: NAKAM:
      https://en.wikipedia.org/wiki/Nakam

      Nakam (hebräisch: נקם, „Rache“) war eine Gruppe von etwa fünfzig Juden, die 1945 Deutsche aus Rache töten wollten. Angeführt von Abba Kovner wollte die Gruppe sechs Millionen Deutsche in einer Form von wahlloser Rache töten, „eine Nation für eine Nation“[1] Kovner ging in das Mandatsgebiet Palästina, um große Mengen Gift für die Vergiftung von Wasserleitungen zu sichern, um eine große Anzahl von Deutschen zu töten, und seine Anhänger infiltrierten das Wassersystem von Nürnberg. Allerdings wurde Kovner bei seiner Rückkehr nach Europa von den Briten verhaftet und musste das Gift über Bord werfen.

      Nach diesem Fehlschlag wandte sich der Rest der Gruppe dem „Plan B“ zu, der auf deutsche Kriegsgefangene in den USA abzielte. Sie beschafften Arsen vor Ort und infiltrierten die Bäckereien, die diese Gefangenenlager belieferten. Die Verschwörer vergifteten 3.000 Laibe Brot in der Konsum-Genossenschaftsbäckerei in Nürnberg.

    4. DerGallier an

      Da hat der Oskar aber einen rausgehauen.

      Auszug aus Philosophia Perrenis -8.6.21

      Stimmenkauf wird dem am vergangenen Sonntag auf Platz 1 der saarländischen Landesliste der Linkspartei gewählten Thomas Lutze vorgeworfen. Es gibt bereits staatsanwaltschaftliche Vorermittlungen. Solche in Sozialistenkreisen selbstverständlich vollkommen unüblichen Vorgänge rufen auch Oskar Lafontaine auf den Plan, der dazu aufruft, seine eigene Partei bei der BTW nicht zu unterstützen.

      Lafontaine und seine Frau Sahra Wagenknecht scheinen mittlerweile die einzigen Prominenten in der SED 2.0 mit Haltung und Charakter zu sein.

      „Jeder, der bei der kommenden Bundestagswahl im Saarland bei der Zweitstimme Die Linke ankreuzt, stimmt für den Kandidaten Lutze und damit für eine Politik und ein Verfahren innerparteilicher Willensbildung, die von Sahra Wagenknecht und mir grundsätzlich abgelehnt werden.“, erklärte der Vorsitzende der Linksfraktion im saarländischen Landtag gestern Abend.

      Bundespartei entsetzt, dass Lafontaine keine Betrüger duldet
      Bernd Riexinger sieht das völlig anders. Dann müsse man halt den Delegierten mehr bieten, als Lutze es tat, um seine Wahl zu verhindern. So jedenfalls lässt sich die Einlassung des ehemaligen Fraktionsvorsitzenden im Bundestag interpretieren: „Wenn einem der Kandidat nicht gefällt, dann muss man sich eben bemühen, Mehrheiten für einen anderen Kandidaten zu gewinnen.“

    5. Rechtsstaat-Radar an

      Ich als Nationalkonservativer sage, dass Frau Wagenknecht in der aktuellen politisch-gesellschaftlichen Situation Deutschlands weit mehr mit mir gemein hat, als mich von ihr trennt. Das glauben Sie nicht? Dann sehen Sie sich doch einmal an, was Frau Wagenknecht in der Sendung "Sternstunde Philosopie" im Gespräch mit der zuckersüßen schweizerischen Moderatorin und Philosophin, Barbara Bleisch, so alles erzählt….

      Es gibt bedeutende Abweichungen, die uns im Friedensfall so sehr trennen, dass unter normalen Umständen eine Koalition zwischen einem Nationalkonservativen wie mir und einer Kommunistin wie Wagenknecht nicht möglich wäre. Momentan aber eint uns die im Ergebnis gleiche Abneigung gegenüber der bösartig zu Lasten Deutschlands und des deutschen Volkes agierenden Altparteienkaste.
      ……

      • Werner Osten an

        Wagenknecht ist Nationalbolschewistin und sondert immer den gleichen Käse ab. Bolschewistin bleibt nun mal Bolschewistin.

    6. Rechtsstaat-Radar an

      ……

      Die diabolischen Ziele der Altparteien, des Polit-Medialen-Komplexes und des Finanzkapitals (Schaffung des Bundesstaats EU, weitere Partikularisierung der Bevölkerung, Abschaffung der Nationalstaaten, Schaffung der "One-World-Regierung", weitergehende Globalisierung, Zerstörung der deutschen Lebens- und Wohlstandsgrundlagen…) sind einer Kommunistin vom Schlage einer Frau Wagenknecht und mir ein Dorn im Auge. Wir beide wollen den Nationalstaat erhalten, die Grenze schließen, ausreisepflichtige Ausländer abschieben und nicht zuletzt die EU reformieren.

      Warum also sollten "Die Linke" und die AfD nicht solange zusammenarbeiten, bis die Macht der Altparteien und ihrer medialen Demokratiefeinde gebrochen und die Volkssouveränität wiederhergestellt ist?

      Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Dies sollte zwischen den Linken und der AfD so lange gelten, bis die Macht der Volks- und Hochverräter gebrochen ist. Danach gehen beide ihrer Wege.

      Geben Sie bei Google "Kapitalismus abschaffen? | Sahra Wagenknecht im Gespräch | Sternstunde Philosophie | SRF Kultur" ein und hören Sie Frau Wagenknecht einmal zu….

      • Werner Osten an

        « Danach getrennte Wege »: Das stimmt: Sie in den Knast und die Linke an die Macht.

    7. Heinz Emrest an

      Ich würde sie als Bundeskanzlerin sofort wählen. Die Frau hat Stil und ist Inteligent! Aber wir bekommen ja im Herbst Beerböckchen, eine Bundeskanzlerin der Herzen mit der Lizenz zum bescheißen aufgedrückt. So sind wir halt, die besten Deutschen aller Zeiten.

      • Alter weißer Mann an

        Man sägt allgemein
        alle Heinzel sind etwas naiv
        Stimmste dem zu?

      • "Aber wir bekommen ja im Herbst Beerböckchen, eine Bundeskanzlerin der Herzen…"

        Das ist noch nicht raus. Ich tippe auch eher auf ‘lasch … lascher … Laschet’. Der ist mindestens so fade wie dieser Präsidentendarsteller in Magdeburg … und könnte auch genau so durchmarschieren…

    8. Das Beispiel mit Anne Frank war allerunterste Schublade liebe Frau Wagenknecht. Seien Sie froh, dass niemand auf die Idee kommt zerschossene Mauertote auf einer Pizzaschachtel abzubilden. Obwohl Sie ein intelligente Sprecherin sind, haben Sie, aus der Historie der Oberlinken DDR-Bratzen heraus jegliches Recht verwirkt sich ueber andere zu echauffieren. Die Waehler und Waehlerinen zukuenftiger Wahlen tun gut daran dem Ratschlag Ihres Mannes zu folgen und die Linken-Spitze nicht mehr zu beruecksichtigen. Was die Linken wollen und wie Sie Frau Wagenknecht immer anprangern, ist aus Gier der Ober-Kommunisten immer in die rote Hose gegangen. Es waere an der Zeit sich bei Herrn Chrupalla zu entschuldigen.

      • Werner Osten an

        Wenn man Anne Frank missbrauchen will, so ist dies Wagenknecht bei Anne Will hervorragend gelungen. Ein an Lügen nicht mehr zu überbieten da Beitrag. Aber so sind sie halt, die Bolschewisten. Der neue Bündnis Partner für die AfD. Dass ich nicht lache.

    9. jeder hasst die Antifa an

      Gottseidank das die Kommunisten und SPD immer mehr in den Keller gehen, bei dem Personal was die haben. bei SPD,Stegner,Eskens, der Islamist Lindh und Kevin Künert der den Intellekt einer Küchenschabe hat,über die Grünen ganz zu Schweigen,dieses Personal zeigt Deutschland Bildungsmisere.

    10. Macht da jemand (JE) ein bisserl Eigenwerbung?
      Was 2006 in der Jungen Welt geschrieben stand, gilt auch noch heute.

      Fehlt aber in dem Kurzartikel noch der Tatbestand, dass der arbeitende Steuerzahler die „Staatsknete“ finanziert. Dabei hat der Steuerzahler nicht mal die Entscheidungsfreiheit, wofür die von ihm finanzierte „Staatsknete“ verwendet wird.

      • "Macht da jemand (JE) ein bisserl Eigenwerbung?"

        Klappern gehört zum Handwerk!

    11. Freibier für alle an

      ja, Wahltaktik ist alles. Die Stimmen erst mal eingesammelt, dann schaun mer mal.

      Für diese Erkenntnis muss man kein Genie sein.

    12. Querdenker der echte an

      Ja. Die Wahrheit (en) sind meistens schmerzhaft!
      Und: Die Wahrheit braucht ein schnelles Pferd!
      Und: Wer gegen den Strom schwimmt dem kommt aller Unrat entgegen!

    13. Werner Holt an

      "Die Welt": "(…) hat Wähler vertrieben und war aus wahltaktischer Sicht ein Fehler."

      Wahltaktischer Fehler. Wahltaktik.

      Es ist in dieser "Demokratie" also völlig normal – sonst könnte bspw. "Die Welt" nicht so ungeniert darüber schreiben -, daß die zur Wahl stehenden Parteien "taktieren". Was heißt denn "taktieren" in diesem Falle? Es heißt, nicht die volle Wahrheit sagen, die eigentlichen Gründe verschleiern. Den Wähler hinter die Fichte zu führen, damit der sein Kreuz an einer Stelle macht, wo er es bei genauer Information vielleicht niemals machen würde. Das nennt man "Lügen". – Tolle Demokratie!

      Da müßte man den Linken ja beinahe dankbar sein für ihre Ehrlichkeit. Aber wahrscheinlich haben sie sich nur "vertaktiert", auf’s falsche Pferd gesetzt. Na ja, sei’s drum, auf ein neues – nach der Wahl ist vor der Wahl. – Die Demokratie ist tot – es lebe die Demokratie!

      • Zitat: "Die Demokratie ist tot – es lebe die Demokratie!"
        Finde ich auch, besonders weil sie dann auf Befehl sogar Selbstmord machen. "Impf dich Frei!!"