Zitat des Tages: EZB wird zur Anti-Sparer-Superbehörde

14

„Mithilfe ihrer neuen Strategie will die Europäische Zentralbank flexibler agieren. Doch damit wird auch die lockere Geldpolitik fortgesetzt – zum Nachteil der Sparer. Die EZB mutiert zu einer Superbehörde, deren Unabhängigkeit mehr und mehr in Gefahr gerät.“ (Die Welt)

„Die neue EU-Kommission unter Präsidentin Ursula von der Leyen hat ihre Amtszeit unter das Motto des sogenannten Green Deal gestellt, mit dem bis 2050 das Ziel von netto null Treibhausgasemissionen erreicht werden soll. Die dafür notwendige völlige Zerstörung der bestehenden Wirtschaftsordnung sowie der anschließende Neuaufbau sollen im Zusammenspiel mit EZB-Chefin Christine Lagarde über die Ausgabe von Green Bonds erfolgen.“ (COMPACT 7/2021)

Über den Autor

14 Kommentare

  1. HERBERT WEISS am

    "Der Blödsinn fangt bei der Übertreibung an", hatte mal jemand gesagt. Als Kranführer im Stahlwerk Brandenburg wusste er aus seiner täglichen Erfahrung, dass echte Wertschöpfung nur durch reelle Arbeit erfolgt und nicht durch irgendwelche Taschenspielertricks.

    Ein maßvoller Zinssatz, der immer noch deutlich über der Inflationsrate liegt, kann die Leute durchaus motivieren, ihr Geld zusammenzuhalten um es für sinnvolle Anschaffungen zur Verfügung zu haben. Erheblich höhere Zinsen kommen zumeist nur durch verantwortungslose Zockerei zustande.

    Die Übertreibung in die andere Richtung ist die massenhafte Vermehrung von Liquidität durch die führenden westlichen Staaten. Noch wird der Zahlmist von denen gehortet, die sich das leisten können, doch wenn die nicht mehr mitspielen, fliegt uns die ganze Voodoo-Ökonomie um die Ohren. Die Green Bonds sind nur ein Placebo, um das Volk bei Laune zu halten.

    Kooft Euch Kämme – ’s komm‘ lausije Zeiten!

  2. Ich warte immer noch, das Hochaktuelles Eingang bei Compact findet. Statt der krachenden Niederlage der Globalimperialisten in Afghanistan kommt wieder nur der Quatsch, daß die Kapitalisten darauf aus wären, ihre eigene Wirtschaft, ihr Herrschaftsinstrument, selbst freiwillig zu zerstören, lächerlich. Selbst wenn ( ein völlig akademisches wenn) , lasst sie doch, kann ja nur gut sein. Soll der kapitalistische Moloch weiter
    leben ,damit die Kleinsarer glücklich sind ?

  3. Duis Libero am

    Grüne Bonds – wie alle Anleihen, die die EZB kauft – sind doch gute Nachrichten für das – ökonomisch gesprochen – Spekulantenpack (äh, sorry, die ehrbaren Sparer, deren Besitzstandwahrung oberste Zielsetzung der patriotischen Bewegung sein muss…)

    Liebe Freunde der Marktwirtschaft: jede "garantierte" Verzinsung über der Inflation ist asozialer Transfer von Leuten, die arbeiten, zu Leuten, die Geld haben. Höhere Zinsen sind nur dann vertretbar, wenn sie einhergehen mit der Option auf Verlust. Und das ist nun mal aktuell der Fall. Nach Jahrzehnten der perversen Geldvermehrung.

    Wer Wohlstand hat, Glückwunsch, soll ihn gerne sichern. Dafür gibt es bekanntlich Realwerte, in der jeder gerne investieren kann. Aber lasst endlich unser Geldsystem in Ruhe, das brauchen wir ausschiesslich um in der Realwirtschaft Leistungen effizient auszutauschen. Für sonst nix.

    Im übrigen haben mehr die Hälfte der deutschen Haushalte gar kein nennenswertes Sparvermögen. Die leben von Monat zu Monat, von der Hand in den Mund. Denen kann der Zins ziemlich egal sein. Im Gegenteil, für Leute in prekärer Situation ist ein negativer Realzins vllt. hilfreich um aus aktuellen Schulden rauszukommen.

    Patrioten, wir müssen uns um den Faktor Arbeit sorgen, nicht um den Faktor Kapital, das ist was für Libertäre.

  4. DerGallier am

    Von wegen lockere Geldpolitik. Dann lest den nachfolgenden Artikel zum Bargeld.
    Die Geldwäscherei bekommen sie nicht in den Griff, der Souverän soll’s ausbaden.

    Gesetzespaket kommt in 14 Tagen: Limit für Bargeld von 10.000 Euro soll eingeführt werden
    Epoch Times 09.7.21 -AUSZUG-

    Die EU-Kommission will eine europaweite Grenze für Bargeldgeschäfte in Höhe von 10.000 Euro. Der Wirtschaftsrat der CDU nennt das Vorhaben einen pauschalen und direkten Eingriff in die Freiheit und Privatsphäre der Bürger. Die Behörden sollten lieber die Berge von Verdachtsfällen auf Geldwäsche abarbeiten.
    Die EU-Kommission plant eine europaweite Höchstgrenze für Bargeldgeschäfte. In zwei Wochen werde die Behörde ein Gesetzespaket für den Kampf gegen Geldwäsche präsentieren, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung

  5. Rationaler Rationalist am

    Bargeld war noch nie wertbeständig. Anlage in einem bezahlten Eigenheim, zur Not Wohnung und noch das eine oder andere im Ausland (Kreta ist grad noch sehr günstig, selbst letztes Jahr zugeschlagen, ein Mega corona Schnapper, wird sich alleine die nächsten 2 Jahre verdoppeln) .
    Dazu die Riesterrente nur um die Zulagen abzugreifen. eine Rente Firmen finanziert, normale Rente, ein Investmentfonds (aufpassrn) und ne Pension.
    Man muss halt fleißig sein.. dat nützt sonst alles nix :-D

    • Anständige Beamte sind mit Sold oder Pension zufrieden und schachern nicht.

  6. HEINRICH WILHELM am

    Merkels schiefer Schuldturm zu Frankfurt landet sowieso bald im Main. Das gibt ’ne Fontäne!

  7. „Green Bonds“ sind Anleihen, bei denen sich der Emittent verpflichtet, diese zu verzinsen und am Laufzeitende zurückzuzahlen, wobei diese der Finanzierung von Umwelt- und Klimaschutz-Maßnahmen dienen. Die Anleihen sind als Alternative zum Bankkredit gedacht. Es wird dem Emittenten die Gelegenheit gegeben zusätzliche Liquidität ohne die Bereitstellung von Sicherheit zu erhalten.
    Damit ein Green Bonds die Bezeichnung tragen darf, muss er bestimmten Regeln folgen:
    – Die Verwendung der Emissionserlöse muss verpflichtend erklärt werden und zwar als Projekte für erneuerbare Energien, nachhaltiges Abfallmanagement, saubere Mobilitätsprojekte
    – Nennung der Auswahlkriterien der Projekte und der Nachhaltigkeitsziele
    – Sicherstellung, dass die Emissionserlöse nur für die jeweiligen Projekte verwendet werden
    – Berichtspflicht des Emittenten einmal pro Jahr
    Dies beschreibt in kurzen Worten, welcher enorme Aufwand mit der Verwaltung der Green Bonds verbunden ist. Die Risiken eines Totalausfalls eines Green Bonds werden dabei noch gar nicht berücksichtigt. Ebenso wird nicht auf das Währungsrisiko eingegangen, wenn bei steigender Inflationsrate der Nenn-/Ausgabe-Wert der Anleihe in Zukunft nur noch einen Bruchteil des Rückkaufwertes ausmacht.
    Auf jeden Fall gewinnt auch in diesem Fall der Schuldner und der Gläubiger verliert! Übrigens sind die Green Bonds keine Erfindung der EZB, sondern sind bereits an den Finanzbörsen erhältlich!

  8. Die hätten es schon vor 60 Jahren lassen sollen jeden Menschen dazu zu bringen, daß er Bankkunde werden muß! Die Faulheit Einzelner, denen es zu lästig war eine Kasse zu halten hat nur zur weiteren Ermächtigung der Banken geführt und das Kaufverhalten der Bürger überwachbarer gemacht. Außer Gebühren hat es dem Bürger – und jetzt noch z.T. Strafzinsen – nichts gebracht!

  9. jeder hasst die Antifa am

    Dieser Menschen und Sparerfeindliche Komplott dieser Globalistenkaste wird genau so enden wie die Utopien von Marx,Lenin,Stalin Ulbricht ,Honecker deren Kommunismus überall auf der Welt gescheitert ist und Millionen Tote verursacht hat,dieser neue Globalistenpakt ist wie eine Melone außen Grün innen Rot und die Kerne Schwarz.

  10. Seit wann verstehen Überflieger etwas von Volks- oder Betriebswirtschaft!

    Wenn man sich Ihre Biographie anschaut, hat sie ein wechselvolles Studier-Leben von der Archäologie, Volkswirtschaftlehre mit Intermezzos auch an einer London School of irgendwas und Medizin gelebt. Den Begriff „Geld“ wird sie annahmemäßig zwischendurch auch gehört haben.

    Bei Ihrem Job als Verteidigungsministerin hat sie auch mehr Ihren Beratern vertraut als Ihrem eigenen Wissen. Jetzt soll sie als Eu-Kommissionspräsidentin auch noch für den Euro verantwortlich sein. Nein, das geht gar nicht! Dafür gibt es doch auch in Brüssel einen Dagobert Duck oder Daggie Duck.

    Geld ist sowieso nicht das Thema um beim Volk zu punkten. Da schreiben wir uns lieber das Allerwelt-Thema Umweltschutz und Regenbogen auf die Fahne.

    • Das verhält sich dann sicher genauso, wie mit den hier anwesenden Viren- und Impfstoffexperten.

    • Satiriker, wir wissen in welchem Zustand die Urschel das ihr anvertraute Ressort verlassen hat. Das sind gute Aussichten für den Euro! Dem gebe ich ohnehin kein Jahr mehr, dann implodiert er.

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln. Kommentare sind nur innerhalb von 24 h nach Veröffentlichung des Artikels möglich.

Empfehlen Sie diesen Artikel