Zitat des Tages: Bezos, Musk & Co. zahlten kaum Steuern

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„Ein neuer Bericht deckt auf, dass die reichsten US-Amerikaner kaum Einkommenssteuer zahlen ‒ unter ihnen Amazon-Gründer Bezos und Tesla-Chef Musk. Die Steuerbehörde will ermitteln, wie die vertraulichen Daten öffentlich wurden.“ (Tagesschau)

„In der Corona-Krise explodierte das Vermögen der Superreichen wie nie zuvor. Die aktuelle Forbes-Liste zeigt, dass sich die Internet-Milliardäre deutlich von den Industriellen absetzen und besonders in einem Land immer stärker werden.“ (Jürgen Elsässer in COMPACT-Spezial 30 Geheime Mächte: Great Reset und Neue Weltordnung)

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20 Kommentare

  1. HEINRICH WILHELM am

    Das ist also die größte Sorge: "Die Steuerbehörde will ermitteln, wie die vertraulichen Daten öffentlich wurden." Aha!
    Ist ja auch dringend nötig, den Rest dieser Klientel vor der Aufdeckung ihrer Tricks zu bewahren.
    Man möchte keine Steuern von Ihnen erheben, weil die Steuerbehörden es sich mit den Mächtigsten nicht verscherzen wollen.
    Um Steuergerechtigkeit geht es!
    "Es ist gerecht, dass jeder einzelne dazu beiträgt, die Ausgaben des Staates tragen zu helfen. Aber es ist nicht gerecht, das er die Hälfte seines jährlichen Einkommens mit dem Staate teilen muss."
    Friedrich II. v. Preußen

  2. Ich bin immer wieder überrascht über solche Berichte:
    Der Sinn eines Unternehmens der freien Wirtschaft besteht darin Umsatz und Gewinn zu generieren, nicht möglichst viele Steuern zu zahlen!
    Also werden sich Unternehmen dort niederlassen und eine Unternehmensform wählen, die ihnen eine möglichst geringe Steuerlast ermöglicht!
    Machen die kleinen Leute es etwa anders? Also wenn ich eine Steuerrückzahlung vom Finanzamt bekomme, nehme ich diese an! Warum sollten es Unternehmen anders machen?
    Und was soll dieses Gejammer über sog. Steueroasen? Alle Länder stehen im Wettbewerb zueinander. Jedes Land sollte also Rahmenbedingungen schaffen, die möglichst viele Unternehmen und Investoren ins Land locken. Wenn andere Länder darin besser sind, sollte nicht gejammert werden, sondern man sollte eben versuchen, es besser zu machen!
    Und es entscheiden auch die Kunden eines Unternehmens über dessen Erfolg. Und vielleicht ist vielen Kunden diese ganze Steuerdiskussion ziemlich egal …

    • Werner Holt am

      ARMIN: "Machen die kleinen Leute es etwa anders? Also wenn ich eine Steuerrückzahlung vom Finanzamt bekomme, nehme ich diese an! Warum sollten es Unternehmen anders machen?"

      Oh-oh-oh … Da hat aber jemand seinen kleinen Kapitalismus – äh, Katechismus mit der Muttermilch aufgesogen.

      Warum macht es denn der "kleine Leut" nicht anders? Weil in dieser Gesellschaftsordnung, diesem Wirtschaftssystem suggeriert wird, daß maßlose Selbstbereicherung mit "besonders clever und erfolgreich" zu übersetzen ist. Wenn dann vom absoluten Überschuß (selbstredend ohne Steuern zu zahlen) einige Brotkrümel von der Gewinn-Tischkante gewischt werden, gibt’s noch Orden für besondere Menschlichkeit. Sollte es nicht so sein, das Reichtum verpflichtet? Was will ein Mann wie der Herr Bezos mit offiziell geschätzten 177 Mrd.? – Und es reicht ihm offensichtlich noch nicht! Das – nein, – DER ist doch irgendwie krank.

      (es geht noch weiter)

    • Werner Holt am

      (Teil 2)

      Und niemand behauptet, daß der Kleinunternehmer charakterfester dasteht, als die Herren Bezos, Musk, Arnault, Gates, Zuckerberg, Buffet, Ellison, Page, Brin und Ambani – um nur die 10 "erfolgreichsten" zu nennen, welche ein Gesamtvermögen von sage und schreibe 1,153 Billionen Dollar "ihr Eigen" nennen. Was müssen diese Herren gearbeitet haben – Tag und Nacht und auch dazwischen.

      Und bei Ihrer Steuerrückerstattung bringen Sie etwas durcheinander, denn vor der Rückerstattung haben Sie ja wohl Steuern gezahlt, oder? –

      Na, dann machen Sie es mal besser, versuchen Sie es zumindest …

    • Werner Holt am

      NACHTRAG:

      Die größten Konzerne dieses Planeten haben jetzt wohlwollend signalisiert, daß sie nun doch bereit wären, ca. 15 Prozent Steuern zu zahlen. Fünfzehn Prozent! Sie und ich bezahlen da – in Prozent – schon etwas mehr, oder? Und wenn wir dann in Pension gehen dürfen (demnächst vielleicht mit 68 oder vielleicht auch mehr Jahren – schau’n wir mal), dann versteuert man das, was wir ein Leben lang erarbeitet haben, nochmals. So sieht Steuergerechtigkeit aus. Ich freue mich auch schon auf die Rückzahlung.

  3. Carsten Leimert am

    Der Staat wirft unzählige Milliarden für Unnötiges heraus oder ohne Notwendigkeit heraus (wie etwa zuletzt Hunderte von Milliarden für Corona-Entschädigung aufgrund der unnötigen Lockdowns), während er die Grundbedürfnisse zum Teil nicht sicherstellt (wie etwa jeweils eine kleine Wohnung für die 500.000 Wohnungslosen) oder sie gar unnötigerweise verbietet (wie etwa seit 1,5 Jahren die Verbote (Lockdowns) von Kino, Theater, Zoo, Kneipe, Disko, Schwimmbad etc.).

    • Werner Holt am

      C.L.: "(…) zuletzt Hunderte von Milliarden für Corona-Entschädigung
      aufgrund der unnötigen Lockdowns (…)"

      Das sieht immer so aus – und soll auch so aussehen -, als würde die Größte Kanzlerin aller Zeiten ihre persönliche Portokasse plündern, um deren nachgerade füllhornigen Inhalt als Almosen unter die Bedürftigen zu werfen.

      Das ist Steuergeld. Bereits erarbeitetes und zufünftiges (in Form von Schulden). Und wir brauchen nicht lange warten, dann holt sich unsere beste Regierung von der wir je regiert werden durften, die Kohle mit einem gehörigen Aufschlag zurück. Es müßte mit dem Teufel zugehen, wenn’s diesmal anders liefe.

      Wie sagte schon der Leipziger Oscar Seifert? –
      "Gindersch, gooft Gämme, ’s gomm laus’sche Zeiden!"

      Und was meinen Sie, wer da aus dem Füllhorn in erster Linie bedacht wurde und wird?

  4. Nero Redivivus am

    Nichts gegen Elon Musk(el): Der will auf den Mars und erst dort von seinem Schöpfer abberufen werden, so Gott will und ihn da auch findet!
    Dafür lohnt dann auch die Impfung mit Genexperimenten zum schwerelosen Schmetterling!!!
    Seid doch nicht so futterneidisch spießig: Werdet "Unmenschen" und endlich TRANSHUMANistisch!

  5. Schilda 2.0 am

    Ja, furchtbar ungerecht die Welt ist.

    Die gute Nachricht: Sobald mehr Steuergerechtigkeit ist, wird der gerechtigkeitsfanatische Konsument noch etwas mehr zur Kasse gebeten. Kann natürlich auch sein, dass "Bezos, Musk & Co" ihre eigenen Sparschweinchen für euch plündern.

    • Archangela am

      Klingt logisch, ist aber kurz gedacht.

      Die Steuerersparnis internationaler (VS-amerikanischer) Großunternehmen steigert zunächst deren Gewinn. Zudem können sie Angebote machen, die den ansässigen Unternehmen bei +19% nur schwer oder nicht möglich sind. Also eine Verzerrung des Wettbewerbs.

      Dass die "eingesparten" Steuern, bei gedumpten Preisen Einiger, dem Verbraucher zu Gute kommen, der sie jetzt auf anderem Wege auch bezahlen muss, halte ich für eine Falscheinschätzung. Spätestens nach Konkurs der hier ansässigen Konkurrenz, käme der große Preisanstieg.

      Vielleicht sollten der Staat bis dahin warten, um die Steuern gleichmäßiger zu verteilen. Verlieren würde er aber zu jedem früheren Zeitpunkt weniger.

      • Schilda 2.0 am

        Quatsch. Monopolbildung ist längst abgeschlossen. Die machen keinen Verlust, im Zweifel zahlt das immer der Verbraucher. Alles andere sind sozialistische Märchen. Nur wenn der Staat eingreift wird alles gut? Wann und wo hat’s je geklappt?

  6. Werner Holt am

    COMPACT: "Ein neuer Bericht deckt auf, dass die reichsten US-Amerikaner kaum Einkommenssteuer zahlen ‒ unter ihnen Amazon-Gründer Bezos und Tesla-Chef Musk."

    Steuern sind ja auch nicht für solche Menschheitsbeglücker wie diese Herren Bezos und Musk da (der Gates fehlt!). Da sorgen die schon selber für, besitzen schließlich die dafür nötigen Mittel. Und es gibt genug willige Politschranzen, die die verschiedensten Gründe finden werden, daß dies auch so bleibt. Da sind schließlich Arbeitsplätze in Gefahr. Und auch die Regionalförderung.

    COMPACT: "In der Corona-Krise explodierte das Vermögen der Superreichen wie nie zuvor."

    Dafür ist so eine Krise ja auch da.
    Und wenn so eine Krise nicht von selbst kommt …
    Hauptsache ist doch, die Rendite stimmt.

  7. Gregor III. am

    Man muß aus dem 2. Zitat schließen, daß ein Medien-Kleinunternehmer sich Sorgen macht, weil Internet-Milliardäre sich von Industriellen absetzen. Lach ! Die armen, kleinen Industriellen sind wirklich zu bedauern, hihi.

  8. Das kommt zunächst einmal weil die Angloamerikaner in den letzten 200 Jahren sämtliche nationalen Schranken eingerissen haben und auch noch stolz darauf sind! Zunächst galt das für ihre eigenen Bürger und Gesellschaften: Sie durften nicht nur überall Handel treiben, sondern auch überall Grund und Boden erwerben und überall Geschäftsniderlassungen gründen. Wenn ein Land sich weigerte, sich dem zu öffnen, bekam es "Besuch" von der Kriegsflotte! Später von der US-Luftwaffe.
    Die Besteuerung wird aber – nach alter Tradition – stets am Wohnsitz der Person/Gesellschaft vorgenommen. Das war vor 50 Jahren in D. schonma national im Emsland auf dem Dorf, heute international auf den Caymanninseln!
    Kein Staat ist aber so schlau das zu ändern und Gewinne da zu besteuern, wo sie entstehen! Eigendlich höchste Zeit, dies zu Ändern! Dämlichkeit oder Absicht?!? Ich dachte immer, das reichste 1% liebt keiner!

  9. alter weiser weißer Mann am

    Da ist es im Blödland BRiD wesentlich besser

    Eine sauschlechte Regierung wie hier im Blödland benötigt viel Propaganda.
    Tendenziöse Nachrichtensendungen alleine genügen nicht mehr.
    Man braucht auch Krimis, in denen immer der “Nazi” der Mörder ist.
    Man braucht Unterhaltungssendungen, in denen Vertreter des Politik-Medien-Kartells auftreten und zeigen, was sie für tolle Typen sind.
    Man braucht Musiksendungen, in denen Schlagersänger ihre Propagandalieder säuseln.
    Man braucht Regimeclowns, die gegen die Opposition hetzen.

    Kein intelligenter Mensch, davon gibr es leider immer weniger, würde diesen Schund freiwillig finanzieren.
    Deshalb wurde die Zwangsgebühr eingeführt und von höchstrichterlichen Visagen abgesegnet.

    • Andor, der Zyniker am

      @ ALTER WEISSER MANN

      Sie sollten die intelligenten Menschen nicht überschätzen.
      In der Herde sind alle gleich bescheuert.

    • Der Zusammenhang erschließt sich mir nicht hundertprozentig.
      Und in welchen Schlagern läuft denn Propaganda?

      • Andor, der Zyniker am

        @ SOKRATES

        Unterschwellig läuft Propaganda immer mit.
        Könnte man auch als Zeitgeist bezeichnen, dem
        sich selbst Schach spielende Filosofen nicht
        entziehen können.
        Früher z.B. war immer der Gärtner der Mörder
        und heute nur noch der Nazi bzw. der alte als
        auch der junge weiße, heterosexuelle Mann.
        Kann man doch begreifen, oder?

      • Schilda 2.0 am

        Zum Bleistift der neue Song von Impfbefürworter Andreas Gabalier, "LIEBELEBEN"

        Er räumt mit Vorurteilen gegenüber seiner Person auf und setzt damit ein Zeichen gegen Homophobie.

        a Meinung haben :-)

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