«Wir befinden uns im Übergang zur Postdemokratie»: Interview mit dem Publizisten Baal Müller

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Wir befinden uns auf dem Weg zu einem politischen System, das nur noch dem Namen nach demokratisch ist. Doch eine Wende ist möglich – gerade in Corona-Zeiten. Ein Auszug aus COMPACT 02/2021. Das Heft können Sie hier bestellen. Müllers neues Buch gibt es hier.

_ Baal Müller im Gespräch mit Rudolf Seitner

Herr Dr. Müller, Ihr neues Buch heißt Die Selbstzerstörung der Demokratie. Gibt es dieser Regierungsform inhärente Gesetze, die ihre Kurzlebigkeit bedingen?

Baal Müller plädiert für eine demokratische Wende. Foto: Privat

Im politisch-historischen Bereich gibt es keine Gesetze im naturwissenschaftlichen Sinne, wie das Scheitern des marxistischen Historischen Materialismus eindrucksvoll belegt hat. Dem menschlichen Handeln wohnt ein Freiheitskern inne, der nicht berechnet werden kann. Erst recht sind menschliche Gesellschaften, die aus Millionen von Individuen bestehen, zu komplex, um mithilfe von Gesetzen erfasst zu werden. Trotzdem kann man gewisse Tendenzen innerhalb der Demokratie beobachten, die sie gefährden. Bereits Platon hat ein zyklisches Modell der Verfassungen entwickelt, nach dem auf die Demokratie die Tyrannis folgt, wenn ein einzelner, besonders begabter Demagoge die in seinen Augen zur Herrschaft unfähigen Massen unterwirft. Und laut Aristoteles bringen alle Staatsformen spezifische Entartungserscheinungen hervor, wenn nicht mehr das Gemeinwohl, sondern das Interesse Einzelner im Mittelpunkt steht. Die Demokratie ist bei ihm quasi eine Verfallsform der Republik. Unserem heutigen Verständnis ist Polybios näher, wenn er die Demokratie zu den guten Staatsformen zählt, die jedoch irgendwann zur Ochlokratie, also zur Pöbelherrschaft, entartet.

«Demokratie und Liberalismus bilden keine notwendige Einheit.»

Also doch eine Gesetzmäßigkeit?

Man sollte sich das nicht mehr oder weniger gesetzlich vorstellen, sondern darin nur eine Gefährdungstendenz sehen. Nicht ohne Grund wird oft betont, dass eine vollkommen direkte Demokratie nur in sehr kleinen Gesellschaften – wie in den antiken griechischen Stadtstaaten – möglich ist. In modernen Großstaaten gibt es daher nur noch repräsentative Demokratien – allenfalls mit gewissen plebiszitären Elementen –, in denen sich aber bestimmte Eliten vom Volk abkoppeln. Viele Menschen sehen darin eine große Gefahr für die Demokratie – andere hingegen im Populismus derjenigen, die gegen diese Abkoppelung opponieren. Da nie alle gleichzeitig und in gleichem Maße regieren können und zudem auch widerstreitende Interessen haben, besteht ein Hauptproblem darin, die Macht einerseits zu delegieren, andererseits aber für die nötige Rückkoppelung zu sorgen.

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Demokratie bedeutet übersetzt Volksherrschaft. Ohne ein konkretes Volk kann es also keine Demokratie geben, oder?

Es muss in der Demokratie immer eine gewisse Identität von Herrschenden und Beherrschten geben, wenn die Regierung als legitim angesehen werden soll. Allerdings ist diese Identität nicht an sich gegeben, sondern sie muss immer wieder neu hergestellt werden. Und ja, Demokratie bedarf des «demos», des Volkes! Und das ist keine zufällig zusammengewürfelte Bevölkerung, sondern es ist durch weitgehend geteilte Grundüberzeugungen und kulturelle Leitbilder, die Vorstellung einer Schicksalsgemeinschaft und vor allem die gemeinsame Sprache verbunden. In der Regel ist ein Volk auch aufgrund der Abstammung von gemeinsamen Vorfahren durch eine gewisse genetische Verwandtschaft gekennzeichnet, wobei «demos» und «ethnos» nicht identisch sind. Ein Gefühl von Gemeinschaft sowie der Wille, diese zu erhalten, sind notwendige Grundlagen der Demokratie.

Allgemein werden Demokratie und Liberalismus als Einheit verstanden. Ist das so?

Heute wird diese Auffassung oft vertreten, aber viele politische Theoretiker – besonders prominent natürlich Carl Schmitt und in der Gegenwart Chantal Mouffe – haben Demokratie und Liberalismus eher als eine Art Amalgamierung unterschiedlicher Elemente in der Moderne verstanden. Unser Konzept von Demokratie geht auf die griechische Antike zurück, der Liberalismus entstammt der Aufklärung und betont die individuelle Freiheit des Denkens und Handelns, soweit man anderen dabei nicht schadet. Was beide verbindet, ist der Parlamentarismus: Er ist einerseits ein sehr liberales Modell, insofern er – etwas idealistisch – davon ausgeht, dass sich unterschiedliche Interessen durch Diskussion und rationale Argumentation zum Ausgleich bringen lassen, und andererseits insofern demokratisch, als er im modernen Großstaat für eine Repräsentation des Volkes sorgen soll. Demokratie und Liberalismus bilden aber keine notwendige Einheit, und wenn sie zusammengehen, handelt es sich nicht um eine Liebesheirat, sondern eher um eine Zweckehe.

Wie demokratisch und freiheitlich ist Deutschland heute noch?

Demokratie und Freiheit nehmen immer weiter ab. Die Situation wird aber dadurch verkompliziert, dass sich die parteipolitischen Eliten und die Massenmedien als Hüter der Demokratie betrachten und jeden, der mehr Demokratie und Freiheit einfordert, als populistisch beschimpfen. Das zeigt, (…) Ende des Textauszugs.


Den vollständigen Beitrag finden Sie in COMPACT 2/2021 mit dem Titelthema „Wollt ihr den totalen Lockdown? Die Diktatur marschiert“. Das Heft können Sie hier bestellen.

Alle Beiträge des Titelthemas:

Wollt ihr den totalen Lockdown? – Die Corona-Diktatur marschiert: Das Frühjahr wird noch eisiger als der Winter: Die Regierung will Gesellschaft und Wirtschaft komplett einfrieren. Wer die Hygiene-Maßnahmen nicht befolgt, muss nicht nur mit drakonischen Geldstrafen rechnen – jetzt soll es uns ans Fleisch gehen.

„Das ist ein globales 1933“ – Bestsellerautor Gerhard Wisnewski im Interview: China, Weltwirtschaftsforum, Bill Gates, Great Reset & Co.: Die Drahtzieher und Ziele der Corona-Inszenierung.

Flucht aus dem Imperium: Ratgeber – Unzensierte Nischen im Internet: Die bekannten Internet-Riesen haben im Zuge der Corona-Gleichschaltung massive Säuberungen vorgenommen – zuletzt wurde sogar Donald Trump überall gesperrt. Doch es gibt Alternativen.

Impf-Krieg – Die ersten Opfer des Pharma-Angriffs: Spritzen gegen Corona? Merkwürdige Todesfälle lassen aufhorchen. Besonders Biontech/Pfizer steht in der Kritik.

Voodoo mit Corona-Toten – Das Märchen von der Übersterblichkeit: Deutschland ist im Dauerlockdown. Keine Kontakte, keine Infektionen, keine Toten – so der simple Dreisatz der Bundesregierung. Tatsächlich ist seit November eine erhöhte Sterblichkeit messbar. Doch was beweisen die Zahlen?

Rock gegen den Lockdown – Die zornigen alten Männer stehen auf: Mit Eric Clapton und Van Morrison haben zwei internationale Superstars ihre Stimme gegen die Corona-Diktatur erhoben. Doch auch bei uns wird mancher Musiker zum Querdenker.

Das vollständige Inhaltsverzeichnis und die Möglichkeit zur Bestellung finden Sie HIER.

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23 Kommentare

  1. Der Maximalfeind der Demokratie ist eine zunehmende Größe des Staates. Bei den Attischen Stadtstaaten funktionierte sie deshalb so lange, weil die klein genug waren daß sich die Leute untereinander kannten! Das beste Beispiel, daß es nicht hält, ist Rom! Die haben erst die etruskische Oberherrschaft (Könige) abserviert, wurden eine Demokratie (Stadtstaat). Rom wurde größer und Oligarchie. Rom wurde noch größer und Erbmonarchie, die schließlich in eine Militärdiktatur überging. Zu den Zeitpunkt war es auch schon von Fremden überlaufen, die alten Familien ausgestorben! Da sie von ihren Einwanderern einiges verlangten, wenn sie in Rom es zu etwas bringen wollten, hielt es sich relativ lange.
    Die Gründer der USA wußten das mit Sicherheit, sie wollten eine Elitenherrschaft in ihrer Demokratie – deshalb z.B. die komplizierten Wahlgesetze! Daß das aber schief geht, wenn sich die Eliten proletarisieren, hatte bei Gründung keiner auf dem Schirm! Damals waren an der Demokratie noch nur Europäer und Protestanten beteiligt; die handelten nach ihren überkommenen Traditionen und Normen. Wenn alles Mögliche vermischt wird, gibt es garnichtsmehr davon, die kleinste Kleinigkeit muß per Gesetz definiert werden. "Man macht das nicht!" existiert nicht mehr, läuft aus dem Ruder.

    • 2. In der Endphase hat Rom auch seine eigegen Traditionen und Götter nicht mehr Ernst genommen. Fremde brachten ihre Götter und Bräuche mit und die wurden mit Lust adaptiert. Schließlich "gewann" diesen Wetbewerb die damals aggressivste Sekte, das Christentum. Der Versuch Konstantins, durch Erhebung desselben zur neuen Staatsreligon Rom wieder zu einen, ein WIR-Gefühl zu erzeugen scheiterte und damit das Imperium.
      In einer ähnlichen Phase befinden wir uns heute auch! Nämlich Europa und alle von europiden Völkern beherrschten Länder. Diese sind alle aus dem Untergangsszenario des Imperiums hervorgegangen, d.H. deren heutige Traditionen sind erst nach den 6.Jh. – größtenteils gewaltsam! – entstanden. Haben also keine wirkliche Tiefe und werden auch deshalb so gerne aufgegeben! Da ist ech5t kein Saft (mehr) drin!

  2. DerSchnitter_Maxx am

    Man kann an der vollzogenen, miesen und grottenschlechten Politik eindeutig erkennen … dass 99 Prozent, der Spezies Politiker … vom wahrlichen Leben im allgemeinen und dem Mensch sein … absolut keinen blassen Schimmer haben und daran auch nicht sonderlich interessiert sind, wie es scheint, sondern am laufenden Band … nur neue Probleme generieren und verursachen, welche sie meistens auch nie lösen, aber immer wieder … auf die "Untertanen" abwälzen – sich darauf eingestellt haben … jetzt nur noch lügen, schmarotzen und abkassieren – aber nichts anderes mehr können … als so weiterzumachen … ;)

  3. Ich habe gehört, dass in einigen Ländern schon eine Herdenimmunität erreicht ist. Das dort 50- 60% Antikörper haben. Ohne Impfung. Bei uns wird sowas wohl nicht untersucht.

  4. Ich habe mal mit jemanden aus der DDR gesprochen und ihm gesagt: Ihr dachtet doch ihr kämet ins Paradies. Antw.: Ja, So war es doch, Antw.: Jaaa. Den Ossis sind die Ünterdrückungsstruckturen aber besser vertraut. Stellt sich nur die Frage, ob wir jemals eine Demokratie hatten, oder ob aus einer fluiden Diktatur jetzt eine Kristalline geworden ist.

  5. Der Untergang der DDR Titanic ist kein Masstab um Gesellschaftssysteme zu charakterisieren …..
    Dem menschlichen Handeln wohnt ein Freiheitskern inne, der nicht berechnet werden kann. Ja ,aber mit der DDR war ein anderer Materialismus gemeint ,statt der historisch . Der Geruch der Werbung von den Mainzelmännchchen war wie ein duft der grossen weiten Welt , also über Bord mit dem was sicher war und der Fata Morgana materialistisch zugewandt.
    1989 gingen die Menschen auf die Strasse , der Freiheitskern war die Reisefreiheit ,die Bananen,der weisse Riese – die gesamte zielgerichtete Zweckreklame ….Man die leben im Luxus und wir haben nur die Blutwurst jeden Tag ……

    • Der Westen inspiriert von den neuen transatlantischen CIA Brüdern liessen nichts unversucht ,die DDR zu vernichten…. Es wurden Banden rekrutiert,die der Wirtschaft schadeten, Ärzte wurden manipuliert abzuwandern,Bahnliniensprengungen in Auftrag gegeben ……. Macht sowas ein Bruder ,der im Osten seine Verwandte hat ….,diese in Terrorangst zu versetzen ???
      Heute haben die ,die damals den Bananendrang hatten ,die Möglichkeit zwei Seiten der Banane kennen zu lernen …… und denken mit Wehmut an die Zeit mit dem Trabant zurück ,die Arbeit ,die Nachbarn , die Preise .
      Dazu haben diese Menschen noch einen Zusatzfünfer in der grossen Lotterie gewonnen mit Amanda Trude Merkel – Honeckers Physiker Genie Talent…. und Bananendompteurin …. All die Freiheit endet nun nicht an der Reisefreiheit – sie endet an der Verarsche im Coronaghetto. Ohne beweislichen wissentschaftlichen Bewertungen werden Massnahmen vollzogen ,die von einer diktaturerfahrenen Freiheitsfigur Merkel vollstreckt werden… Die das entscheiden …allesamt merkelhörig bis über die Lobbylöffel ….
      Da dürfen Hofkasper wie Drosten und Lauterbach verkünden die Erde ist eine Scheibe ,deshalb gibt es keine Rettung vor Corona und den Bill Gates Mutanten…. Das deutsche Volk …. lebt lieber in Höhlen mit Merkel TV als endlich diesen eigenmächtigen Entscheidern den Teppich unter den Füssen wegzuziehen … Und sie machen lustig weiter ….dass ändert auch nicht das neue Buch von Baal Dr. Müller

  6. Die Nummer die jetzt läuft, wird von ALLEN deutlich unterschätzt.

    Es wird an einer globalen Gesellschaft gebastelt.
    Und diese wird – nach Beendigung des Prozesses – komplett auf
    links gekrempelt sein.

    Und wer das nicht kapiert, und da nicht mitmacht,
    der wird hinten runter fallen, so einfach ist das.

  7. Querdenker der echte am

    Zweiter Veesuch
    Ein etwas satirischer Blick in die Zukunft:
    Eines schönen Tages in nicht allzu ferner Zukunft hat auch Fr. Merkel das Zeitliche gesegnet. Sie kommt in den Himmel und Petrus führt sie in die Gepflogenheiten ein. Er zeigt ihr den Aufenthaltsraum von großen Herrschern der Zeiten. Sie sitzen herum und schreiben emsig in große Blöcke. Was schreiben die da, fragt M. Petrus. "Die müssen jeden Tag das Kommunistische Manifest von Marx abschreiben. Na, da habe ich es ja gut. Ich habe das Manifest ja gründlich in der Moskauer Universität gelehrt bekommen. Freuen Sie sich nicht zu früh sagt Petrus. "Nächste Woche hat der "Gott sei bei uns" 7 Tage die Aufsicht Und der lehrt das Essen mit Hammer und Sichel!! Oh weh, gerade habe ich das Essen mit Messer und Gabel von Helmut Kohls Frau mühsam erlernt, Und nun mit Hammer und Sichel!!

  8. Der Hansemann am

    Wenn man vorher schon nichts von Demokratie gespürt hat, kann der Übergang ja nicht so schlimm werden – oder ?

    Im Übrigen – wo wendet die Natur eigentlich sinnvoll und erfolgreich das Konzept Demokratie an ? Wie viele Firmen und Militärs werden eigentlich demokratisch geführt ?

    Ach und zu guter letzt… wie viele Flugzeuge fliegen denn mit diesem so viel gelobten Konzept – also sagen wir mal wo kurz vor Abflug der Pilot, unabhängig von seiner Qualifikation, gewählt wird ?

    • Deutschösterreicher aus dem Wienerwald am

      Na schön, der Unterschied zu Ihren Beispielen ist Ihnen aber schon klar? Führungsfunktion aufgrund von Ausbildung, Erfahrung, Übernahme wirtschaftlichen Risikos oder kurzfristig(!) im Rahmen eines Einsatzes zur Verhinderung von Chaos kann nicht als Argument gegen die Demokratie gelten.

  9. Katzenellenbogen am

    Die Kulturmarxisten befinden sich in einem Siegesrausch, nachdem sie populistische Bewegungen in Österreich, Italien und den USA erfolgreich erdrosseln und den Übergang zu einer Postdemokratie in ihrem Sinn weiter vorantreiben konnten. Mehr denn je kotzen sie ihren Hass gegen uns aus (z. B. wieder im neuesten Spiegel-Titel „Feindbild Frau", wobei ausgerechnet sie, die allerglühendsten Hasser, uns ständig des „Hasses" beschuldigen…
    Vollendet durch die Institutionen der lange Marsch,
    Deutschland und die Welt komplett am A…! "

    • Querdenker der echte am

      Ein etwas satirischer Blick in die Zukunft:
      Eines schönen Tages in nicht allzu ferner Zukunft hat auch Fr. Merkel das Zeitliche gesegnet. Sie kommt in den Himmel und Petrus führt sie in die Gepflogenheiten ein. Er zeigt ihr den Aufenthaltsraum von großen Herrschern der Zeiten. Sie sitzen herum und schreiben emsig in große Blöcke. Was schreiben die da, fragt M. Petrus. "Die müssen jeden Tag das Kommunistische Manifest von Marx abschreiben. Na, da habe ich es ja gut. Ich habe das Manifest ja gründlich in der Moskauer Universität gelehrt bekommen. Freuen Sie sich nicht zu früh sagt Petrus. "Nächste Woche hat der "Gott sei bei uns" 7 Tage die Aufsicht Und der lehrt das Essen mit Hammer und Sichel!! Oh weh, gerade habe ich das Essen mit Messer und Gabel von Helmut Kohls Frau mühsam erlernt, Und nun mit Hammer und Sichel!!

  10. Teil 3

    Das ist, mit anderen Worten, sozusagen die Betriebsanleitung für die ideologisch geforderte biologische Selbstvernichtung der Deutschen – womit ich jetzt DIE Menschen meine, die von – beispielsweise – der Krönung Konrads des Ersten (911 … glaube ich – bin nicht ganz sicher) bis 1968 SELBSTVERSTÄNDLICH WEIß waren.

    Heute – fünfzig Jahre später – ist Weiß-sein zumindest bereits anrüchig … in weiteren 10 Jahren wird es auf den Idiotisierungsanstalten (Universitäten) dieses … ‚Landes‘ als Verbrechen an den Nichtweißen dieses Planeten gelehrt werden. Und in 20 Jahren werden die verbliebenen Weißen sich anzumalen versuchen, um nicht als Weiße erkennbar zu sein.

    Leider wird dieser Ausweg aber auch keiner sein, da das ja dann Black-, Yellow oder Brownfacing bedeuten würde – ein im Grund mindestens so schlimmes Verbrechen wie das Weißsein selber. Der einzig realisitische Ausweg dürfte in der biologischen Selbstaufhebung (Aufhängen, Erschießen, zu Tode stürzen…) oder eben der Auswanderung bestehen.

    Allerdings gibt es im Westen keine weißen Länder mehr in denen es anders wäre als hier – und im Osten sind die verbliebenen Weißen leider als Deutsche verhaßt. Ergo läuft es wohl doch auf die biologische Selbstaufhebung hinaus. Denn die Möglichkeit eine andere Politik zu wählen … ist für einen Bundesrepublikaner nicht einmal denkbar! :cry: :cry: :cry:

  11. Teil 2

    In seinem Blog-Eintrag erklärte Habeck, dass er im Interview nicht diese völkerrechtliche Kategorie gemeint habe: “In Deutschland gibt es zweierlei Volk.” Einerseits den völkerrechtlichen Begriff im Sinne von Staatsvolk und eine “ethnische, ausschließende Kategorie“.

    Letztere sei gefährlich, “die Idee eines ethnisch-identitären Volkes ist totalitär und ausgrenzend”. "

    Damit ist alles gesagt: Deutsche, im Sinne eines ethnisch-identitären Kollektivs, gibt es nicht. Und falls es sie – wider Erwarten (Habecks) – doch geben sollte, DARF es sie nicht geben, weil sie damit ja dann andere, also beispielsweise gelbe, braune oder schwarze Menschen, ausgrenzen würden. Und ‚Ausgrenzung‘ ist Autobahn – und Autobahn … geht gar nicht (J.B. Kerner).

  12. "Demokratie bedeutet übersetzt Volksherrschaft. Ohne ein konkretes Volk kann es also keine Demokratie geben, oder?"

    Lesen wir doch noch mal kurz was unser künftiger Bunteskanzler, Robert Habeck, zum Thema ‚Volk‘ in der Süddeutschen im April 2018 geäußert hat…

    "In einem im April auf dem Debatten-Kanal “Informr” veröffentlichten Interview war Habeck nach seiner Assoziation zum Begriff “Volksverräter” gefragt worden. Seine Antwort: “Ist ein Nazibegriff. Es gibt kein Volk, und es gibt deswegen auch keinen Verrat am Volk. Sondern das ist ein böser Satz, um Menschen auszugrenzen, und zu stigmatisieren.”

    • „Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk; und meine Nation, die ich mit großem Stolz verehre, ist die deutsche Nation. Eine ritterliche, stolze und harte Nation. […] Ich bin Blut vom Blute und Fleisch vom Fleische der deutschen Arbeiter und bin deshalb als ihr revolutionäres Kind später ihr revolutionärer Führer geworden.“
      (Quelle: Ernst Thälmann, Antwort auf Briefe eines Kerkergenossen, Berlin 1961, S. 73.)

      Wo sind sie geblieben, die wahren Linken ?! Wer von den heutigen Salonlinken würde für seine Überzeugung Kerker und Tod riskieren ?!

      • "Wer von den heutigen Salonlinken würde für seine Überzeugung Kerker und Tod riskieren ?!"

        Na ja … Kerker und Tod anderer (ihrer Feinde) würden sie allerdings schon ‚riskieren‘. Die jüngsten Äußerungen des Nachwuchsfunktionärs Bengt Rüstemeyer waren diesbezüglich so eindeutig wie die Distanzierungen selten und extrem schwach daherkamen. Und ich persönlich glaube nicht, daß Herr Rüstemeyer in 20 Jahren, wenn er dann irgendein Ministeramt ausfüllen wird (Erschießungsminister:in/X??) seine heutigen Ansichten IM KERN geändert haben wird. Er wird wohl seine Zunge etwas besser hüten, aber … das wird es auch gewesen sein.

      • jeder hasst die Antifa am

        Thäimann wäre heute bei der AfD, bei den Linken wäre er als Nazi ausgeschlossen worden

  13. DerSchnitter_Maxx am

    Das verbrecherische Eliten-System und die dazu notwendige und nützliche Fake-Demokratie ! ;)

  14. armin_ulrich am

    «Wir befinden uns im Übergang zur Postdemokratie»
    und das Porto wird auch immer teurer.

    • jeder hasst die Antifa am

      Die Post hat man schon abgeschafft, jetzt ist man dabei die Demokratie abzuschaffen.

    • Ja leider …. Postdemokratie ….Postagentur GMBH ….. Posten GMBH

      Eine Demokratie kann nur entstehen , wenn einfache Menschen sie machen , die der benötigten Lebensform geregelt entspricht ……. und nicht von Scharlatanen nach ihren Bedürftnissen gestaltet wird….Schon Parteien sind die Übeltäter gegen eine gesunde Demokratie….. ,und nicht die Parteien vertreten das Volk ….. Parteien sind Machtinstrumente nichts anderes.

      Wie kann es angehen auf Hilfsschul Niveau ausgedrückt ,das in einem Ruderboot 5 verwirrte Kapitäne und 1 Ruderer vorhanden sind…. in welche Richtung soll er rudern, wer ist der Vertreter der nautischen Weisheit ??? ,wenn der Rest die Schule nicht beendet hat und nur bunte Blumen an das Boot gemalt haben…. Ach was solls , die BRD Titanic Merkel wird im Klimawandel auch auf den richtigen Eisberg treffen …..

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