Von Corona zur Welt-Diktatur? – Ein COMPACT-Redaktionsgespräch

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Welche Folgen wird die Corona-Krise auf unsere Wirtschaft und Gesellschaft haben? Darüber haben sich die Macher dieser Zeitschrift, COMPACT-Chefredakteur Jürgen Elsässer, die Redakteure Martin Müller-Mertens und Daniell Pföhringer sowie unser Wirtschaftsexperte Sven Reuth, unterhalten.

Es folgt ein Auszug aus dem Gesprächsprotokoll, das Sie vollständig im aktuellen COMPACT-Spezial 26: „Welt. Wirtschaft. Krisen – Vom Schwarzen Freitag 1929 zum Corona-Crash 2020“ lesen können. Hier bestellen:

_Diskussion in der COMPACT-Redaktion

Elsässer: Historische Analogien sind ja immer sehr beliebt. Ich biete zwei für den gegenwärtigen Mega-Crash an: A) Die Pest fiel mit dem Übergang vom Feudalismus zum Kapitalismus zusammen. Kommt mit Corona jetzt der Übergang zum globalen Sozialismus? B) Die Weltwirtschaftskrise 1929 führte zu einer Modernisierung und Konsolidierung des Kapitalismus, allerdings mit dem Umweg über einen furchtbaren Weltkrieg. Hebt nun Corona als Kriegsersatz den Kapitalismus auf eine neue Stufe?

Müller-Mertens: Die Modernisierung war ja schon vor Corona längst im Gange. Zum einen durch die Abkehr von den alten, auf Rohstoffen und Fabrikarbeit basierenden Industrien. Zum anderen durch eine zunehmende Überflüssigkeit der menschlichen Arbeitskraft. Aus Sicht des Kapitalisten hat sich der Mensch in dieser Krise als eigentlicher Störfaktor erwiesen. Er kann krank werden, kann durch gesundheitspolitische Maßnahmen der Verwertung durch Lohnarbeit entzogen werden. Dies wird zweifellos die Entwicklung automatisierter Abläufe,

Künstlicher Intelligenz und Ähnliches vorantreiben. Allerdings stellt sich doch die Frage: Gibt es den Mega-Crash überhaupt? Oder hat sich die Wirtschaft nicht einfach dank Kurzarbeitergeld für zwei, drei Monate die Lohnkosten gespart und in der Zeit ihre Überkapazitäten abgebaut? Das gilt ja nicht nur für die Industrie. In der Luftfahrt gab es derartige Überkapazitäten, dass in den vergangenen Jahren beinahe wöchentlich eine europäische Fluggesellschaft aufgeben musste, auch ohne Virus. Und nun nutzt die Lufthansa die Gelegenheit des Lockdowns, um einen Konzernumbau durchzupeitschen, der seit geraumer Zeit mehr oder weniger genauso geplant war.

Elsässer: Für einige Großkonzerne mag das stimmen. Trotzdem ist es ein Mega-Crash, denn er haut ja in Deutschland auch den Mittelstand weg, etwa Hotels, Gaststätten und Einzelhändler.

Müller-Mertens: Aber genau über die Großkonzerne müssen wir reden. Das Wegbrechen der Kneipiers und Einzelhändler ist eine menschliche und gesellschaftliche Tragödie, aber das Establishment wird schulterzuckend danebenstehen und darauf setzen, dass, so lange es einen Bedarf gibt, dann eben andere Anbieter nachfolgen, im Zweifel internationale Ketten. Bei den Großen sieht es anders aus.

Dort wird über Verstaatlichung oder Bürgschaften gesprochen. Das ist aber kein Sozialismus, denn sonst wäre Volkswagen von jeher ein «Volkseigener Betrieb». Der Kapitalismus in Europa hat sich meist durch Staatsinterventionismus saniert.

Pföhringer: Nein, der Kapitalismus wird durch Staatsinterventionismus ruiniert. Was im Zuge der Weltwirtschaftskrise 1929 einen Aufschwung erfahren hat, war der Korporatismus, ein bastardisierter Kapitalismus, die Mesalliance von Big Government und Big Business. Roosevelts New Deal und Hitlers Arbeitsbeschaffungsprogramme waren Zwillinge.

Existenzielle Krise: GastronomenProtest gegen die Corona-Beschränkungen in der Lutherstadt Wittenberg (Sachsen-Anhalt). Foto: Paul
Klemm / COMPACT

So ein Aufschwung auf Pump klappt auch kurzfristig, nur auf lange Sicht eben nicht. Wenn man unter Kapitalismus ein wirklich marktwirtschaftliches System versteht, in dem der Staat nicht als ökonomischer Akteur, sondern bestenfalls als Schiedsrichter agiert, dann gibt es den in Deutschland gar nicht. Mit einer Staatsquote von über 45 Prozent, wo der normale Arbeitnehmer bis Mitte Juli für den Staat und erst dann in die eigene Tasche arbeitet, kann davon keine Rede sein. Corona wird die Marktwirtschaft weiter erodieren und die Unfreiheit wachsen lassen – und zwar weltweit. Wir sind auf dem Weg in ein globales China.

Reuth: Momentan kann man die Situation der Wirtschaft mit der eines schwer verletzten Unfallopfers vergleichen, das erst einmal mit stärksten Medikamenten narkotisiert wurde. Ob es Schäden erlitten hat, und wenn ja, wird man erst später sehen. Die Notenbanken haben jetzt schon viel mehr Liquidität bereitgestellt als nach der Lehman-Pleite im Herbst 2008 und damit die Situation erst mal beruhigt.

Am Ölmarkt sieht man hingegen, was mit einem Markt passiert, der nicht von den Notenbanken gestützt wird. Da sehe ich dann tatsächlich den Abschied von einer Epoche, die vor 160 Jahren begann, als John D. Rockefeller sein Imperium aufbaute, und die nun endet. Die Corona-Pandemie ist aber nur der Beschleuniger einer Entwicklung, die schon lange vorher eingesetzt hat. Eine weitere Zäsur sehe ich im Auseinanderbrechen des Euroraumes, den wir bald erleben werden.

Die Verschuldung der südeuropäischen Staaten dürfte in astronomische Höhen steigen und den Euro endgültig zur Lira 2.0 werden lassen. Die Flucht in Immobilien und Edelmetalle dürfte anhalten, und ich prognostiziere auch, dass Zahlungsmittel wie die dänische Krone oder das britische Pfund zu Fluchtwährungen werden.

Elsässer: Trotzdem bleibt die Frage, welches Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell sich in der aktuellen Krise herausbildet. Meine These: Der Kapitalismus wird abgeschafft. Aber nicht zugunsten eines Sozialismus, denn der bedeutet ja staatliche Planwirtschaft ohne Privateigentum an Produktionsmitteln. Stattdessen kommt die Wiederkehr einer Sklavenhaltergesellschaft, die vom Staat kommandiert wird, aber ohne Enteignung der großen Privatvermögen.

Das ist die einzige Lösung für die Superreichen, denn die beiden Wege, den Kapitalismus zu retten, sind gescheitert: Die Arbeitskraft zu verbilligen, wie es die Monetaristen vorschlugen, führte zu unverkäuflicher Überproduktion. Geld in die Märkte zu pumpen, um Nachfrage für die Überproduktion zu schaffen – das Rezept der Keynesianer – führte zu hoffnungsloser Überschuldung. Anstelle des marktbasierten Kapitalismus tritt folgerichtig ein Pharao-System ohne Marktkonkurrenz, in dem der Staat die Produktion lenkt und seine Untertanen alimentiert, die einen mehr und die anderen weniger, natürlich immer zum Vorteil der Finanzaristokratie.

Der Staat verteilt in diesem System an alle Geld, so wie er bisher Hartz-IV verteilt hat – künftig nicht mehr als Bargeld, sondern elektronisch. Im Grunde handelt es sich dabei nur noch um Bezugsscheine. Das alles hat sich schon angebahnt mit der Abschaffung der Goldbindung des Dollars durch Nixon 1971: Seither wird unbegrenzt Geld gedruckt oder elektronisch erzeugt, das heißt, die Definition von Geld als Tauschmittel für Waren, deren Wert via Gold an Arbeitszeit gekoppelt ist, ist entfallen – und damit das Grundprinzip der Marktwirtschaft sowohl in der Definition von Adam Smith wie von Karl Marx.

Nicht mehr das Spiel von Angebot und Nachfrage bestimmt die Preise, sondern der Staat setzt fest, dass ein E-Auto durch Subvention rund 10.000 Euro günstiger ist, während der Verbrenner durch staatlichen Zwang bis hin zu Fahrverboten künstlich verteuert wird. (Ende des Auszugs)

Cover „Welt.Wirtschaft.Krisen“

Lesen Sie das vollständige Gesprächsprotokoll im COMPACT-Spezial 26: „Welt. Wirtschaft. Krisen – Vom Schwarzen Freitag 1929 zum Corona-Crash 2020“. Darin können wir zudem belegen: Es ist kein Virus, sondern die absichtliche Stilllegung unserer Schaffenskraft durch Regierungen und Spekulanten, die aktuell zum ökonomischen Absturz führt. 

Prominente Fachleute wie Andreas von Bülow (ehemals Bundesminister unter Kanzler Helmut Schmidt), Oliver Janich (ehemals „Focus Money“), Ralf Flierl (Chefredakteur „Smart Investor“) und Jürgen Elsässer (Chefredakteur COMPACT-Magazin) schreiben Klartext, nennen die Täter und die Tricks. Lesen Sie alles über den hundertjährigen Krieg der Hochfinanz gegen die Völker. Hier bestellen

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21 Kommentare

  1. Avatar
    michael trares am

    Hobby-Virologe Janich erhebt Einspruch.. LOL…

    Corona-Lockdown: Australien verhängt wochenlange Aussgangssperre für Millionen-Stadt Melbourne – EXPRESS.de
    https://www.express.de/news/panorama/corona-6-wochen-lockdown-fuer-melbourne-angeordnet-36167486
    Wegen eines erneuten starken Anstiegs von Coronavirus-Infektionen hat Australien eine sechswöchige Ausgangssperre über Melbourne verhängt. Mehr als fünf Millionen Bewohner der zweitgrößten Stadt des Landes müssen zuhause bleiben, wie der Regierungschef des Bundesstaates Victoria, Daniel Andrews, am Dienstag (7. Juli) mitteilte. Die Ausgangssperre trete um Mitternacht in der Nacht zum Mittwoch in Kraft.

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      Coronaverdienstkreuz am

      Um so mehr Dumme mitmachen, um so besser funktioniert es. Freu dich schon mal auf die schöne neue Welt. Auch du wirst nicht verschont, nur weil du etwas langsam im denken bist.

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    DerSchnitter_Maxx am

    Ah ja … keiner kann diese Welt besser machen als sie ist … oder wie sie ist – daran haben sich schon VIELE versucht und sind ALLE … bis zum heutigen Tage, kläglich daran gescheitert – und das … in jeder Art, Form, Weise&Hinsicht 😉

    Übrigens: Grenzt es nicht an -kleinkgeistiger- Vermessenheit und Größenwahn … es -nur- in Betracht zu ziehen … die-se Superlative: "Die-se Welt retten" … in dieTat umsetzen zu wollen ? 😉

    Wohl an .. rettet die-se Welt … ihr Schwachsinnigen – Ups … lol 😀 😉

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    Teil 1
    Ich halte dem Herrn Elsässer entgegen, dass der Aufstieg zum Kapitalismus mit dem Niedergang des „göttlichen“ Zinsverbotes zusammenfiel. Ganz einfach, weil man an diesen Gott, der so viele Tote zuließ, nicht mehr so richtig glauben wollte. Also nach „Alternativen“ suchte, welche manchmal in bestialischem Aberglauben wie den Hexenverbrennungen gipfelten. Die Weltwirtschaftskrise war nur eine Zwischenstation zu unserem nun weltweit vorherrschenden Sozialismus. Auch die Nazis waren überzeugte Sozialisten, deren Anhänger rote Fahnen schwenkten. In dieser Zeit wurde der Grundstein zur EUdSSR, kurz EU, gelegt. Ist bei Janich, „Die vereinigten Staaten von Europa“ nachzulesen.

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      Teil 2:
      Zum Herrn Müller Merthens, dass, egal wieviel Arbeit uns die Maschinen und die Technik abnehmen, uns genug übrigbleibt, um nicht arbeitslos zu werden. Das Betätigungsfeld verschiebt sich einfach, und unser Können wird derzeit nur in Teilbereichen von Computern übertroffen. (Ich hab noch nie eine Maschine gesehen, die eine simple Dachrinne montiert) Über das Eintreffen des Mega-Crashes braucht man nur zu wissen, dass unser jetziges Finanzsystem zwingend Wachstum braucht. Damit ist es irgendwann vorbei.
      Zu Herrn Pföhringer, der Corona Schnupfen ist die weltweite Unterbrechung des „unbegrenzten“ Wachstums, also alle Währungen werden pleitegehen. Wenn dann der Hunger kommt und das Brett vorm Kopf (Händi) nicht mehr funktioniert, wird sich wohl keiner mehr freiwillig mit Wahlkreuz ein Maoistisches China oder eine Fortführung unserer Parteiendiktatur mitsamt Fiat Währungen und Zwangsimpfungen wünschen. Besonders deshalb, weil dann die staatlichen Rentenansprüche futsch sind. Ich freu mich schon auf die Gesichter der Beamten (Staatsanwälte/Richter/POlitiker), wenn sie gerade nicht gejagt werden!

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      Teil 3:
      Da ist dann die Vision des Herrn Elsässer möglich, aber unwahrscheinlich, weil das „Pharao System“ nichts anderes, als wieder Sozialismus ist. Nachzulesen bei Igor Schafarewitsch, „Der Todestrieb in der Geschichte“. Den haben auch schon die Jesuiten in Südamerika bis 1768 versucht. Vielleicht wird’s ja was mit dem System, das Oliver Janich in dem Buch „Sicher ohne Staat“ beschreibt.
      In der Geschichte gab es jedenfalls wiederkehrend eine Folge: Zuerst die Diktatur eines starken Herrschers, welche von einer Adelsherrschaft abgelöst wurde. Dann kam die Demokratie, welche zur Ochlokratie verkam. Und wieder von vorne….
      Abgesehen davon, dass frühere Demokratien dem Pöbel KEIN Stimmrecht gaben, sondern dass sie vom Pöbel durch Sklavenarbeit am Laufen gehalten wurden. Daran erkennt man, dass wir in einer Diktatur der Allerdümmsten leben, was wohl bald ein Ende hat! Wer jetzt noch Geld auf einer Bank rumliegen hat, anstatt Silbermünzen unterm Ofen, der hat sicher ein Parteibuch.

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    xxxxxxxxxxxxx

    COMPACT: Ein alter weißer Troll bemäkelt etwas, was er nicht versteht…

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      Marques del Puerto am

      Halloooo, spielt mir hier nicht John Rambo…ääh Barr kaputt, dass mache ich oder Sokrates schon. Und mit 67 ist man nicht alt ! Mann muss nur tiefer in die Taschen greifen um nochmal ne Junke kennen zu lernen, dass ist alles *g*
      Mit besten Grüssen
      Ps. noch watt an (Dienst ist Dienst), komm mir nochmal mit Konzerten von Herbert oder Udo, dann beiße ich dir ne Beule in den Bart und setze dich im Görlitzer Park als Fantomas ohne Kleider aus….dagegen sieht die Blue man Group glatt wie Traumschwiegersohn gesucht aus.*g*

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    HEINRICH WILHELM am

    Zu MMM.: KI ist derzeit zwar als Floskel stark strapaziert. Jedoch ist die flächendeckende
    Einführung/Nutzung der KI noch ein wenig Zukunftsmusik. KI ist kein Wundermittel. Das darf ich aus
    eigener Erfahrung behaupten. Richtig ist, dass Krisen den technischen Fortschritt nie aufgehalten,
    sondern eher beflügelt haben. Voraussetzung ist allerdings, dass irgendwelche staatlichen Kräfte
    nicht bestimmte Richtungen erzwingen, sei es durch Verbote oder über die Steuerung durch große
    Mengen finanzieller Mittel.
    Das wäre ein Novum gegenüber 1919-23 bzw. 1929-1933. Wobei an den letzteren Zeitraum solche
    Mechanismen in Form der staatlichen Wirtschaftslenkung und Autarkiebestrebungen anschlossen. Das
    hat aber in D mit dem Entscheid für den Nationalsozialismus ursächlich zu tun.

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      HEINRICH WILHELM am

      Teil 2
      Zu JE: Es ist auch heute grundsätzlich möglich, diktatorische Gesellschaftszustände zu installieren. Die "Massen" machen so etwas mit. Nur sind solche "Systeme", ob pharaonenhaft oder anderweitig, nicht von Dauer, weil sie bestrebt sind, die menschliche Natur zwingend in oktroyierte Richtungen zu kanalisieren. Das ruft auf die Dauer starken Widerspruch hervor, der in Rebellion endet. Solche "Interimsphasen" muss man sich nicht leisten – dann lieber einen tragfähigen Gesellschaftsentwurf, für den es sich zu kämpfen lohnt. Die allgemein gültige Gesellschaftsform ist zwar eine Utopie, aber länger funktionierende Formen gibt es, was die Geschichte beweist.

      Ein Diskurs über wünschenswerte Gesellschaftsformen wurde bisher nicht geführt, weil bisher kaum jemand überzeugende Entwürfe präsentierte und diese auch diskussionswürdig charakterisierte. (Ausnahme: Ansätze bei Dr. M Krall)
      Ich befürchte allerdings als Hindernis ein weitverbreitetes Desinteresse gepaart mit der massenhaften Hoffnung auf schnelle und damit wenig nachhaltige Lösungen der gegenwärtigen Situation.

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        Andor, der Zyniker am

        Die Geschichte beweist nur, dass auch etwas länger
        funktionierende Formen nicht ewig existierten.

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        Der Entwurf ist ja da: 1. Nationalismus (Fascismus) 2.Sozialismus ( Währungsreform,Verstaatlichung des Bodens und der Produktionsmittel) 3. Christentum als verbindliche Staatreligion (Ende des Pluralismus). Was fehlt ist die Einsicht und die Kraft bei den Massen,diese heilige Dreieinigkeit durchzusetzen. Die treten lieber die gewohnte Tretmühle und verteidigen sonntags die "Grundrechte" durch Corona-Spaziergänge.

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        HEINRICH WILHELM am

        @SOKRATES: Da der NS in der retrospektiven Analyse immer im Kontext zur geschichtlichen Situation gesehen wird, weil man meint, ihn anders nicht charakterisieren zu dürfen.
        Meines Wissens war der Einzige, welcher dieser notwendig einengenden Betrachtungsweise zu entkommen versuchte, um das Wirtschaftssystem des NS an sich zu analysieren, Avraham Barkai.
        Ich bin mir nicht sicher, ob dieses Forum tolerabel genug ist, solche zugegeben brisanten Fragen überhaupt zuzulassen. Der Grund ist eben die enge Verzahnung von Ideologie und Ökonomie, welche auch Barkai nicht in der Lage war, aufzuheben.
        Aber es wurde immerhin versucht und es ergab sich daraus nichts, was für einen beschreitbaren Weg taugt. Es sind darüber hinaus eine Menge analytischer Arbeiten verfasst worden, z.B. über den Vierjahresplan etc. pp., die aber wenig geeignet sind. ein abstraktes Gesamtbild zu vermitteln.

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    heidi heidegger am

    Ähem, Daniel_l Pfö_hringer woll, hihi..Grüßle! und: (wer-war-das-häh?) 🙂

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      Marques del Puerto am

      Och Mensch Heidi Heidelberger…. ditt war der Bayer der Motorrad fährt (vermutlich ne Gummikuh aus Minga oder F 650 mit Nussermotor Rotax und Wacken toll findet !
      Oiso was Wacken angeht sind wir auf der gleichen Spur.
      Heiliger, ich war dabei 2006 , der Meister war persönlich da mit Phil Campbell und Mikkey Dee.

      Du wirst oit du Luda…
      Beste Grüsse vom Öl Kapitän

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        heidi heidegger am

        Lemmy Motornekopp an der frischen Luft?? in 2006..werter Marquis, sehr witzig..*kicher*

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        heidi heidegger am

        Teil 2

        Honda CB400A Hondamatic (bis 1979 verbaut) ist eh mein TraumBike, hihi.

        Grüßle von Ölfuß-heidi 🙂

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