Joe Biden dürfte in den Nächten schon von schlimmsten Alpträumen geplagt werden, denn das große Trauma der Demokraten von 2016 scheint sich zu wiederholen. Trump tourt mit der Intensität eines Hurrikans durch die wahltechnisch besonders engen US-Bundesstaaten und befindet sich dort dem in den Umfragen bislang führenden demokratischen Bewerber Joe Biden ganz knapp auf den Fersen. Lesen Sie in unserer Novemberausgabe mit dem Titelthema Iron Man: Endkampf um Amerika! Wird Trump wiedergewählt? alles, was Sie über diese an Spannung kaum zu überbietende Wahl wissen müssen. HIER bestellen! 

     Eine knappe Woche vor der US-Präsidentschaftswahl am 3. November haben 60 Millionen Wähler schon gewählt. Das entspricht schon 43 Prozent der Wahlbeteiligung des Jahres 2016. In den landesweiten Umfragen – wenn man den gemittelten Wert der letzten zehn Erhebungen heranzieht – liegt der demokratische Herausforderer, der noch vor wenigen Wochen einen deutlich zweistelligen Vorsprung vor dem Amtsinhaber Donald Trump aufwies – nur noch mit 8,4 Prozent vorne.

    Auf die “Swing-States” kommt es an!

    Was immer noch wie ein deutlicher und aus der Sicht Bidens auch relativ beruhigender Vorsprung wirkt, ist in Wahrheit schon längst ein nervenaufreibendes Kopf-an-Kopf-Rennen geworden. Das liegt an dem sehr stark föderalistisch ausgerichteten Wahlsystem der USA, in dem es eben nicht darum geht, die Mehrheit der absolut abgegebenen Stimmen zu erringen – die hatte Trump auch 2016 nicht – sondern eine Mehrheit der über die US-Bundesstaaten vergebenen Wahlmänner auf die eigene Seite hinüberzuziehen.

    Deshalb konzentrieren sich die Wahlkämpfer bei jeder US-Präsidentschaftswahl in den letzten Wochen nur noch auf die besonders hart umkämpften sogenannten Swing States, die traditionell weder eindeutig demokratisch noch republikanisch ausgerichtet sind. Das ist natürlich auch dieses Jahr wieder so.

    Pennsylvania: Trump rückt näher

    Und hier rückt Trump Biden in immer mehr umkämpften Staaten ganz dicht auf die Pelle. Das krasseste Beispiel ist wohl der weit im Osten des Landes gelegene US-Bundesstaat Pennsylvania, der eigentlich als Blue State, also als Hochburg der Demokraten, gilt. Seit 1992 – also der Wahl, die Bill Clinton ins Weiße Haus brachte – siegte hier immer der demokratische Bewerber. Das änderte sich völlig überraschend vor vier Jahren, als Trump im Rennen gegen Hillary Clinton mit einem Vorsprung von weniger als einem Prozent im Keystone State siegen konnte, weil die insbesondere rund um die zweitgrößte Stadt Pittsburgh vertretene Industriearbeiterschaft in Scharen zu ihm überlief.

    Doch in diesem Jahr lag Biden in den Umfragen in Pennsylvania immer mit einem komfortablen zweistelligen Vorsprung vor Trump. Doch das Bild hat sich in den letzten Tagen radikal geändert. Biden liegt laut Umfragen in Pennsylvania nur noch mit einem Vorsprung von 4,9 Prozent vor Trump und ist damit sogar noch knapper vorne als Hillary Clinton, die vor vier Jahren eine Woche vor der Wahl laut Umfragen 5,2 Prozent vor Trump lag.

    Quelle der Graphik: Realclearpolitics.com.

    Der Ölindustrie die Vernichtung angedroht

    Das könnte an der dritten TV-Debatte liegen, die die beiden Kandidaten vor einer Woche führten und in der Biden frank und frei gestand, er wolle die gesamte US-amerikanische Ölindustrie „dichtmachen“. In Pennsylvania dürfte das sehr schlecht angekommen sein. In Titusville in Pennsylvania führte Edwin L. Drake am 27. August 1859 nämlich die erste kommerzielle Erdölbohrung der Geschichte durch.

    Noch heute sind hier viele Menschen in der Ölindustrie beschäftigt, die nun fürchten, im Falle einer Wahl Bidens ihre Arbeitsplätze zu verlieren. Da hilft es auch wenig, dass Biden bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit anmerkt, dass er selbst in der im Nordosten dieses Bundesstaats gelegenen Stadt Scranton geboren wurde, denn davon können sich arbeitslos gewordene Arbeiter nichts kaufen.

    Hochspannung in Ohio

    Einen Paukenschlag gibt es auch aus Ohio zu melden, dem neben Florida wohl wichtigsten Swing State der USA. In dem am Eriesee gelegenen Bundesstaat, der nach der Einwohnerzahl gerechnet an siebter Stelle innerhalb der USA liegt, liegt Trump mittlerweile in den Umfragen mit 48 zu 46 Prozent vorne. Das ist auch deshalb ein so gutes Omen, weil Ohio gemeinsam mit Florida bei den letzten sechs Präsidentschaftswahlen der Staat war, in dem immer der Kandidat gewann, der schließlich später auch Präsident wurde.

    Alles deutet also darauf hin, dass der 3. November zu einem nervenzerfetzenden Wahlkrimi wird. Sicher Sie sich jetzt deshalb brandaktuell zum US-Wahlkampf die neue COMPACT 11/2020 – direkt hier bestellen oder auf Digital+ online lesen. 

    COMPACT wirft ein Licht auf den Bürgerkrieg, den Antifa und Black Lives Matter seit Ende Mai entfesselt haben, mit freundlicher Unterstützung der Demokraten – und auf Putschpläne des Militärs, die durch Direktiven früherer Präsidenten, das sogenannte Continuity of Government-Programm, formal getarnt werden. COMPACT 11/2020 enthüllt, welcher General sich zum Putschistenchef aufschwingen wollte – und wie Trump ihn  im August entmachtet hat. Konnten Sie das vorher schon irgendwo lesen?

    Nachfolgend die komplette Inhaltsübersicht der Novemberausgabe von COMPACT-Magazin.

    Titelthema: Donald Trump: Iron Man
    Endkampf um Amerika: Donald Trump gegen den Tiefen Staat
    Vier Jahre Trump: Eine Bilanz. Tatsächlich: Er hat geliefert!
    Pulverfass USA: Auf dem Weg zum Bürgerkrieg
    Putschpläne: Die Geheimdekrete der Militärs
    Die Schattenpräsidentin: Kamala Harris, die Frau hinter Joe Biden
    Out of Kallstadt: Die deutschen Wurzeln des US-Präsidenten

    Politik
    Drei Schüsse und ein Haar: Neues zum Rohwedder-Mord
    Die Standhafte: Die Querdenken-Ärztin aus Österreich
    Die letzte Schlacht der Antifa: Räumung der Liebig34 und kein Ende
    Streichholz an der Lunte: Erdogans Krieg gegen Bergkarabach
    Sex in der DDR: Sieg des Ostens an der Orgasmus-Front

    Dossier: Zweite Welle? Schwindel!
    Ausnahmezustand für immer: Der Winter der Corona-Diktatur
    «Habt keine Angst vor Covid!» Trumps Sieg über das Virus. Von Oliver Janich
    Der große Reset: Corona und die Zerstörung der Wirtschaft

    Leben
    Walküren im Weltall: Das Deutsche Reich in der Science-Fiction
    Das Runde, das Eckige und das Weiche: 50 Jahre Frauenfußball
    In Schönheit sterben: Yukio Mishima: Poet, Patriot, Selbstmörder

    Kolumnen
    Serie des Monats _ Ratched
    Hartlages BRD-Sprech _ Totalitär
    Sellners Revolution _ Proud Boys
    10 Jahre COMPACT _ O’zapft is – net!

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    13 Kommentare

    1. Heute morgen kam die Meldung daß Walmart, das ist da drüben praktisch der analoge Einzelhandelsmonopolist, neben Amazon, digital, alle Waffen aus den Regalen genommen hat. Die rechnen wohl mit einer "heißen" Wahlwoche! Sicherheitshalber sollten sie dann aber auch alle Messer aus der Küchenabteilung nehmen!
      Andererseits hat er aber auch gesagt, daß es mit ihm keinen Lockdown mehr geben wird! Einen Politiker das das sagt und auch meint, vermisse ich in D. und der EU schon lange!
      In den USA schlugen die unsinnigen Anticoronamaßnahmen sofort durch! Da gibt es kein Kurzarbeitergeld sondern sofort die Kündigung ohne Frist! Die Aufbauarbeit, die Industrie ins Land zurückzuholen der letzten 4 Jahre wurde mit "Corona" wieder kaputtgemacht und Trump plant, es wieder anzufangen und wenn die Leute gescheit sind, sehen sie, daß eine funktionierende, autarke Wirtschaft, unabhängug von internationalen "Lieferketten" einen gewissen Wohlstand garantiert, gerade in einem so großem Land!

      • Gelber Mann Böse an

        Hoffentlich verläuft sich Biden nicht auf der Zeilgraden, oder macht ein Nickerchen.

        • jeder hasst die Antifa an

          Den Linksgrünen Arxxx in Deutschland geht jetzt schon der Arxxx auf Grundeis, sie zittern jetzt schon, wenn Trump gewinnt.

        • heidi heidegger an

          Biden (voll tappich od. druff wie Kalli?) hat doch Trump! angekreuzt bei der-seiner Briefwahl am Pult, bei der vorletzten Debatte, weil er die Zeit (d. Trumpschen Furor quasi) rumkriegen wollte u n d ditt Moderatorin auch später..oll(st)er Geilspecht watt er iss, hihi..

      • Markus Heidemann an

        Yup, rein gar nichts hat sich in den Umfragen verändert:

        Nate Silver @NateSilver538 – 12 hrs ago
        There’s no sign of tightening. Also no sign of widening. We have 34 post-debate polls, and the average change is … 0.1 points toward Trump.
        https://twitter.com/NateSilver538/status/1321227450991464452

    2. Der evtl. Wahlsieg vom dementen Joe wird auch in der BRiD zu noch totalitäreren Schikanen führen.

      Die vier apokalyptischen Reiter sind ja schon unterwegs:
      Die Hexe Merksel, der hinterlistige Söder, der Wirrologe Drosten und Klabauterbach der total Bekloppte

    3. DerSchnitter_Maxx an

      Es wird nichts an der Tatsache ändern … dass Futschland, Futschland bleibt, weiter kaputt-regiert und schlussendlich outgesourct und abgewickelt -werden- wird ! ;)

      • Wenn Trump verliert, dann wir aus Futschland noch ein KZ zur Internierung freiheitsliebender Menschen. Wenn mich so ein Umfragearschloch anrufen würde, ob ich AfD wählen würde, dann halte ich schön die Klappe oder beschimpfe das Arschloch als wäre ich bei den Reichsbürgern angemeldet:-)

    4. 《Das ist auch deshalb ein so gutes Omen, weil Ohio gemeinsam mit Florida bei den letzten sechs Präsidentschaftswahlen der Staat war, in dem immer der Kandidat gewann, der schließlich später auch Präsident wurde.》

      Vielleicht könnte man noch Krake Paul fragen. Hat jemand Kontakt zum Jenseits?

        • heidi heidegger an

          dass Du das neue Flohhalsband wieder rausrückst, heast?! -> ich will es Tiffi applizierään, weil der wieder subbrfresh (ich würde nur ²Bätschelärr kucken im TV – zu meiner Zeit gab es kein’ ²Bolognese-Prozess, sondern nur Magistræ deluxe quasi), zu ditt heidi war, hihi.

        • heidi heidegger an

          Teil 2 OT:

          s o geht cätchy MegaGonzoJournalismus à l’heidi, hihi:

          << Nach der Verschiebung des CDU-Parteitags mit Wahl des neuen Vorsitzenden platzt Kandidat Merz der Ahsch: Der Vorgang sei Teil einer "Aktion ‘Merz verhindern’". Um diese zu stoppen, soll der Sauerländer in einer vertraulichen Spitzenrunde zuvor unverhohlen mit Stunk/sprich: Kacka gedroht haben…>>