Stammen Runen und deutsche Sprache aus Nordafrika? – Hildes Kommentar für Samstag, den 04.07.2020

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Stammen die Runen und damit die deutsche Sprache aus Nordafrika? Das behaupten Forscher, die in Karthago (heute Nähe von Tunis in Tunesien) germanische Runen gefunden haben. Könnte das sein oder ist diese These ein weiterer Versuch der Gehirnwäsche zur Eliminierung unserer deutschen und auch europäischen Kultur?

Zunächst einmal ist ein Runenfund in Karthago nicht verwunderlich, da dort die germanischen Vandalen unter König Geiserich ein eigenes Reich aufgebaut hatten. Die Vandalen stammten ursprünglich aus dem Gebiet der Weichselmündung, waren also Elbgermanen und wanderten mit den Westgoten zunächst nach Spanien und dann 429 über Gibraltar nach Nordafrika. Nach dem Geschichtsschreiber Prokopios waren es etwa 80 000 Menschen, davon 20.000 Krieger.

Die Römer ließen die Vandalen ziehen, damit sie von ihnen verschont blieben und weil sie einen Brückenkopf bilden sollten in den Streitigkeiten mit dem oströmischen Kaiser in Konstantinopel, dem Regenten des nun christlichen Imperium Romanum, zu dem Nordafrika als Provinz „Africa“ gehörte und aufgrund seiner wirtschaftlichen Reichtümer der beste Steuerzahler des westlichen Imperiums war und Rom mit Getreide versorgte.

Die Vandalen errangen die Seeherrschaft im Mittelmeer, plünderten 455 Rom, was sicher kein so kluger Schachzug war. Dieses Vandalen-Reich war ständig gefährdet aufgrund des Drucks der Berber aus dem Süden und hielt auch nicht lange, da unter den Nachfolgern König Geiserichs Thronstreitigkeiten auftraten, die der oströmische Kaiser nutzte, um seine Ansprüche durchzusetzen und die Vandalen 534 durch eine Militäraktion auslöschte.

Thomas Cole «Der Lauf des Imperiums – Zerstörung». Das Gemälde des amerikanischen Malers aus dem Jahr 1836 spielt auf die Zerstörung Roms durch die Vandalen an. Foto: Wikipedia

Die Vandalen verwendeten Runen, daher sind die Funde zu erklären, und sie hatten die Runen bereits mitgebracht auf ihrer Wanderung von Germanien nach Karthago. Sicher haben die Katharger den Vandalen nicht die germanische Runenschrift beigebracht, wie einige Forscher nun passend zur BLM-Bewegung behaupten! Sie begründen das damit, dass die Punier Phönizier gewesen seien und damit eine der ältesten Alphabete verwendeten. Das germanische Runenalphabet unterscheidet sich wesentlich vom phönizischen, das keine Vokale kennt, und auch von den ägyptischen Hieroglyphen.

Woher die germanischen Runen kommen, lässt sich nicht sicher belegen, nur vermuten, da sie Anklänge an das etruskische und griechische Alphabet haben. Jedes der 24 Runenzeichen hat eine eigenständige Bedeutung und kann für sich allein stehen oder als Buchstabe für einen Text verwendet werden. Nach den ersten sechs Zeichen heißt das Runenalphabet Futhark, die zehnte Rune sieht aus wie ein kleines Kreuz und heißt eigenständig „Not“ und vertritt den Buchstaben N. Diese Rune stand für Unglück!

Die Germanen gehören zu den Indogermanen, deren Zentrum im nördlichen Bereich zwischen dem Schwarzen Meer und dem Kaspischen Meer lag. Von da aus kann man radiale Wanderungsbewegungen feststellen: Die Germanen Deutschlands und Europas zogen also gen Westen. Die germanischen
Runen dürften daher eine eigenständige Entwicklung sein. Ob sie von der mesopotamischen Keilschrift abzuleiten sind oder inspiriert wurden, sei dahingestellt.

In Skandinavien wurden bisher die meisten auch älteren Runenfunde gesichtet: Ein weiterer Beweis gegen die These, dass die Karthager den Germanen die Runen beigebracht haben sollen, wohingegen in Karthago es lange Zeitstrecken keine weiteren oder gar ältere Runenfunde gibt. Sicher sind die Phönizier nicht an den Küsten Europas bis Skandinavien gesegelt, um den Germanen die Runen beizubringen. Ein solches Eindringen in ihren Herrschaftsraum hätten die Wikinger auf jeden Fall verhindert, und es gibt darüber auch keine Belege.

Die Germanen haben wenige schriftliche Zeugnisse hinterlassen, da die Runen nicht nur in Stein gemeißelt, sondern meistens auf vergängliches Holz geritzt wurden – nachgewiesenermaßen für das Losorakel auf längliche Buchenstäbe, daher kommt das heutige Wort „Buchstabe“. Vor wichtigen Entscheidungen wurde das Losorakel mit Runen, eingeritzt auf Stäben auf Buchenholz, geworfen; die Deutung war Sache des Hausvaters.

Den Runen wurde auch eine magische Bedeutung zugeschrieben, denn sie wurden auf Waffen geritzt und sollten bei Speeren die Zielgenauigkeit verbessern. Die Bedeutung der Runen für die Germanen zeigt sich auch in den Namen, die sie ihren Mädchen gaben: Gudrun (gute Rune) oder Ortrun (geheime Rune an der Spitze einer Waffe). Wenn die Runen auf Waffen geritzt wurden oder auf langlebige Gebrauchsgegenstände wie Kämme, sind sie erhalten. In Thüringen hat man vor 15 Jahren einen Kamm gefunden, auf dem das Wort „Kamba“ (Kamm) mit Runen eingeritzt war.

Nach der germanischen Mythologie habe der Göttervater Odin (aus dem Geschlecht des Asen), den Germanen die Runen gegeben. Bei der christlichen Missionierung der germanischen Goten hat Bischof Wulfila die germanischen Runen weiterentwickelt und dabei lateinische und griechische Sprach-Elemente aufgenommen bei der Niederschrift der gotischen Wulfila-Bibel. Die Thorn-Rune wurde ausgesprochen wie das englische th. Am bekanntesten ist das gotische Vaterunser in gotischer Runenschrift.

Insgesamt muss man sagen, dass die neu aufgestellte These, die Punier (Phönizier ) hätten den Germanen die Runen beigebracht, jeglicher Grundlage entbehrt und es sicher kein Zufall ist, dass derzeit alles hochgejubelt wird, was aus Afrika kommt. Wobei man sagen muss, dass Nordafrika durch die Zugehörigkeit zum Imperium Romanum auch stark europäisch und christlich geprägt war, kulturell aber auch von der Zusammensetzung der Bevölkerung her. Das änderte sich erst mit dem Zusammenbruch des Imperium Romanum, so dass dann Berber vom Süden her eindrangen und das Gebiet übernahmen.

Diese Gehirnwäsche findet nun auf allen Ebenen statt und hat zum Ziel unser germanische Identität zu untergraben. Was der „Gröfaz“ nicht geschafft hat, sollen nun Wissenschaftler besorgen, indem laufend komplette Definitionsänderungen stattfinden, sodass bisherige Sachverhalte ins Gegenteil verkehrt werden oder so schwammig definiert, dass alte Bezeichnungen ihren Wert verlieren sollen.

Germanische Familie vor Beginn der Christianisierung ab dem 4. Jahrhundert. Foto: Unbekannt

Angeblich hätte es nach neueren Forschungen die germanischen Stämme gar nicht gegeben oder sie waren wegen der Wanderungsbewegungen so kurzlebig, dass man sie als Stamm gar nicht fassen könne und daher die alten Stammesbezeichnungen wie Sueben lieber weglassen solle ebenso wie den Begriff „Germanen“, da das ein Sammelbegriff sei, der von Tacitus verwendet wurde. Stimmt, die Germanen bezeichneten sich mit ihrem Stammesnamen, aber es gab eine gemeinsame germanische Sprache von Nord bis Süd, gemeinsame Runen, gemeinsame Werte und eine gemeinsame Kultur.

Im frühen Mittelalter wurde Deutschland als „Germanien“ bezeichnet in Abgrenzung zu Frankreich, das „Gallien“ genannt wurde. Sankt Bonifatius war ab 719 Missionserzbischof von Germanien, das von der Gegend um Hamburg bis nach Salzburg reichte und bis ins Elsass mit Lothringen und bis in die heutige Schweiz (St.Gallen). Die germanischen Stämme gab es aber über viele Jahrhunderte, allein die Alamannen sind mehr als 2000 Jahre nachweisbar. Cäsar (+44 v. Chr.) hat sich mit ihnen herumgestritten, aber sie gab es schon Jahrhunderte vorher. Ob sie sich nun aus der mesolithischen oder neolithischen Bevölkerung heraus entwickelt haben, dürfte doch in diesem Zusammenhang keine Rolle spielen, dann wären sie schon 4000 Jahre vor Christus als Volk ansässig gewesen.

Da die Alamannen von den Römern mit Argusaugen betrachtet wurden und diese auch Ansässigkeitskarten angefertigt haben, weiß man, dass die Alemannen zunächst weiter nördlich siedelten und dann als Unterstamm der Sueben ins heutige Südwestdeutschland (vor allem Baden-Württemberg) gezogen sind, wo sie bis vor 40 Jahren als „Schwaben“ deutlich erkennbar waren, aber nun durch die massive Massenimmigration schon stark ausgetauscht sind.

Wir haben von insgesamt 82 Millionen Einwohnern in Deutschland bereits 20 Millionen Deutsche mit Migrationshintergrund und zehn Millionen Ausländer, Tendenz steigend. Von den 50 Millionen angestammten Deutschen sind circa 25 Millionen im Rentenalter. Jetzt soll noch unsere gemeinsame deutsche Vergangenheit ausgemerzt werden, indem Afrika hochgejubelt wird, damit der Austausch der angestammten deutschen Bevölkerung möglichst widerstandslos vollends ins Finale gebracht werden kann.

Die neu aufgestellte These, dass die Phönizier bis nach Nordeuropa gesegelt wären und den Germanen die Runen beigebracht hätten, ist einfach abstrus, und es gibt dafür auch keine Belege. Die Germanen, besonders die Wikinger, hätten einen solchen Einfluss keineswegs geduldet. Ein solches Verhalten wie heute mit gebrochenem Rückgrat wäre niemals denkbar gewesen.

Die Römer haben versucht, die Germanen zu kaufen (mit vorteilhaften Verträgen, mit Geld oder Wohlleben), was ihnen bei einigen Stämmen im Bereich des heutigen Nordrhein-Westfalen auch gelungen ist, aber nicht bei den Alamannen und den Bajuwaren. Diese haben dann 476 im Verbund mit anderen germanischen Stämmen von „Germania Magna“ den Limes überrannt und damit das Ende des alten Imperium Romanum eingeleitet.

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36 Kommentare

  1. Avatar
    Der Fernaufklärer am

    In Bezug auf den Artikel möchte ich anmerken, dass die Germanen bzw. unsere Ahnen eine weit höhere Kultur mit weitreichenderen Handelsbeziehungen hatten, als bestimmte Mächte uns heutzutage glauben machen wollen! Wenn man mit offenen Augen durch Museen weltweit streift, wird einem das auch irgendwann bewusst werden. Im archäologischen Nationalmuseum in Florenz ist z.B. ein Streitwagen aus einem altägyptischen Grab ausgestellt, der unter Verwendung von Birkenholz gebaut worden war! Ich selbst habe mit eigenen Augen germanische Runen in einem Museum in Asien gesehen, auf Tonscherben. Ebenso wie mit dieser "Der Mensch stammt aus Afrika"-Theorie will man uns meiner Meinung nach mit dieser "Der Germane kam aus Afrika"-Kacke weiterhin manipulieren und unsere wahre Identität zerstören. Die Wahrheit um die Entstehung der menschlichen Rassen ist viel komplexer, inklusive der Evolution, die in Afrika anscheinend schon vor langer langer Zeit stehengeblieben ist ..

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    Man ,man am Sonntagmorgen solche wissentschaftlichen Dinge zu diskuttieren ,lässt einem den Kaffee besser verdauen….. An welcher Unität muss ich mich eintragen um alle tiefgründigen Thesen hier zu verstehen….????

    Die Entstehung der Sprache deutsch ,denke ich, hängt damit zusammen ,wie der damalige Kontakt unter den Siedlern regional und mit der Mobilität des Umherziehens sich entwickelte ,besonders beginnend mit dem Warentauschhandel ……… Die Menschen vermittelten sich selbst eine Art Verständnissprache,woraus dann im Laufe der Zeit,der voranschreitenden Intelligenz sich eine klare Einheitssprache bildete .

    Die Aussage….eines weiblichen Neuzeitgeschöpfes, …. HIER WIRD SIE GEHOLFEN….. bedurfte auch noch etwas Zeit der Verbesserung in Grammatik und hochdeutsch….

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      Fragen Sie doch mal einen Linguistiker, der nicht daran interessiert ist, sich vereinnahmen zu lassen, dann wird der nicht zu leugnende Zusammenhang zwischen der germanischen und deutschen Sprache klar.

      Es sind eben die politischen Schwierigkeiten des letzten Jahrhunderts, die eine objektive Sicht kaum zu lassen.

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        P.S.: ….und einen Sokrates zwanghaft einen wüsten Ritt durch die Historie machen läßt, um das Germanische im Deutschen zu widerlegen.

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    Ich kann das Lesen…..MERKEL MUSS WEG SOFORT ……steht da geschrieben…

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    DerSchnitter_Maxx am

    Runen … ?! Ist ja voll Nazi – weil zu jener Zeit, alle schon … voll die Nazis waren – lol 😀 😉

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    @ Sokrates

    Ausdrücklichen Dank für die vielen Lacher, die Sie mir mit Ihren Kommentaren zu diesem Artikel bereiteten !

    Herrlich, aber inhaltlich so völlig daneben !

    ´Wikipedia´ als Bildunsgquelle genutzt ? Sicherlich !!

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      marlot_bauer@web.de am

      DIE ZERSETZUNG EINES VOLKES BEGINNT IMMER AN SEINEN WURZELN! EINE KULTURELLE WURZEL RAGT IN DIE TIEFE VERGANGENHEIT UNSERER
      GERMANISCHEN AHNEN, DIE ANDERE IST IN DER GEGENWART ZU FINDEN: DIE FAMILIE!
      BEIDE WURZELN WERDEN SEIT BEGINN DES VERNICHTUNGSKRIEGES GEGEN DAS DEUTSCHE REICH 1618 VON UNSEREN AUSERWAEHLTEN TODFEINDEN ANGEGRIFFEN! DER KRIEG DAUERT NOCH AN!!

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      Lesen bildet….. so mancher Bundestagsredner liesst seine Texte auch dem Wandschrankspiegel vor…… Ich , Julius Cäsar…… ,oder auch Adolfen hatte die Kunst der Zwiesprache mit dem Spiegel vor Massenauftritt eingeübt….

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    Zunächst ist der Artikel kein Kommentar.Denn ein solcher bezieht sich auf eine andere Schrift,die hier aber fehlt. Sodann ist der Artikel eine solche Anhäufung von naiven Irrtümern und Halbwahrheiten,daß eine vollständige Richtigstellung den Rahmen sprengen würde. Nur ein Beispiel: Die Deutsche Sprache kann nicht früher entstanden sein als das Deutsche Volk. Dieses entstand aber erst nach der Teilung des Frankenreiches, nach dem Tode des großen Karl, 814 n.Chr, aus Teilen des Frankenvolkes und von diesen unterworfenen Teilen anderer Germanenvölker. Es ist Unsinn, Germanen und Deutsche gleichzusetzen,zwar stammen die Deutschen ganz überwiegend von Germanen ab, waren aber keine solchen mehr. Es gab kein einheitliches germanisches Volk .Vandalen, Goten, Franken usw. verstanden sich zutreffend als eigenständige Völker. Eine "germanische Idendität" von den Alpen bis zur Nordsee gab es also nie,konnte folglich auch nicht "untergraben "werden. Germanien war eine geographische Bezeichnung der Römer,keine Ethnie.

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      Nebenbei hätte Ich gern erfahren , wer der geheimnisvolle "Gröfaz" gewesen sein soll, der vergeblich versucht hätte "unsere germanische Idendität" zu zerstören. Jedenfalls sind die Deutschen nicht aus der Runenschrift entstanden, denn als Deutschland wurde,schrieben alle, die überhaupt Schreiben konnten,längst Latein. Zumal Schreiben als unfeine Tätigkeit galt,selbst Carolus Magnus konnte es nicht , er hatte dafür Sekretäre. Die Sorge,ob die Runen nun indigen von Wilden in den triefenden,nebelkalten germanischen Urwäldern ausgetüftelt wurden oder sonstwo, kann man also getrost dem Gelehrtengewäsch überlassen.

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      "Nur ein Beispiel: Die Deutsche Sprache kann nicht früher entstanden sein als das Deutsche Volk."

       Ihre Flachwasserlogik läßt selbst nen Spreewaldkahn auf Grund laufen.
      Ganz im Ernst; von was reden Sie da eigentlich? ‚Nur ein Beispiel‘: vom Staatsvolk (‚demos‘) oder vom "Abstammungsvolk" (‚ethnos‘)?!?
      Ihnen nach gibt es also zuerst das Volk, welches sich im Nachgang selbiges auszeichnende und zu anderen Menschengruppen unterscheidbare Eigenheiten wie Kultur, Traditionen/Riten, Sprache, Recht usw. zulegt…

      P.s.: ich bin weder ihr ‚Freund‘ noch ihr ‚Gutster‘, sondern maximal eine der vielen Echowände im Kommentarbereich, welche Ihnen ihre ausgespiene Einfalt wieder zurückwirft.

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        Ahem ,es ist wohl unbesteitbar, das Ethnie und ihre Sprache GLEICHZEITIG entstehen,was Sie mir unterstellen habe ich nicht gesagt,mein Gutster.

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        Was war zuerst da ….Das Huhn ,oder,das Ei ????

        Ich denke ,die vielen unorganisierten Einzelgruppen der Menschen ,die aus verschiedenen Kauderwelschverständigungen zusammengewachsen sind und dann sich automatisch eine Hauptsprache bildete ….

        Es gab ja keine Schulen,wo die Sprache deutsch verbreitet wurde….

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      Und dann noch: freilich handelt es sich hierbei um einen Kommentar – und zwar zur These, die Runen könnten afrikanischen Ursprungs sein.

      Ein Kommentar bspw. zu einem beliebigen Paragraphen eines Gesetzes ist ein Kommentar, unabhängig vom Umfang dessen, worauf er sich bezieht.

      Folglich ist (im konkreten Fall) das Beiwerk zur genannten These zweitrangig, beinahe unerheblich.
      Ein Kommentar dsbzgl. käme ohne Bezugnahme auf (in Teilen etwaig unrichtiges Beiwerk) aus und könnte sich allein mit der Beleuchtung gesicherter oder unsicherer Hintergründe der These befassen.

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        Querdenker der echte am

        @Stammen Runen und deutsche Sprache aus Nordafrika?…"

        Warum nicht?
        Wahrscheinlich haben die Chinesen auf der Rückseite des Mondes 5.000 Jahre alte Reste eines kenianischen Raumschiffes entdeckt!
        Wahrscheinlich…….
        Wahrscheinlich…….
        Wahrscheinlich…….

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        @Walter: Definitionsfrage. Eingeübte, sinnvolle Definition von Kommentar ist nun mal: Eine Erläuterung und Vertiefung einer Aussage. Der bloße Widerspruch zu einer wissenschaftlichen These ist kein Kommentar,sondern einfach eine Antithese. Und die bloße Aussage :"Alles Mist", ist eine Anmerkung,aber kein Kommentar. Schnoddrige, bequem vage Alltagssprache ist natürlich weitherziger,suum cique.

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      Der Fernaufklärer am

      Hallo Sokrates, meines Wissens nach (u.a. Tacitus, " Germania") benannten die alten Römer "Germanien" nach einem der ersten Stämme, mit dem sie bei Beginn der Germanienfeldzüge in Kontakt kamen. Dieser prägte auch in vielen Zügen das "Klischee" der Römer von den Germanen: Groß, blond, tapfer, hohe Moral etc. Tacitus beschreibt an späterer Stelle in seinem Werk, dass die Stämme Germaniens allerdings in Erscheinung wie auch in ihren Sitten von diesem Bild abwichen und "verwilderten", je weiter man (= damals die Römer auf ihren Feldzügen) nach Osten käme. Der ursprüngliche Stamm der "Germanen" (Ger-Mannen = Speer-Männer ?) wurde allerdings zusammen mit einigen anderen schon bald im Zuge der römischen Eroberungszüge vernichtet. Der Name aber hatte sich bei den Römern so eingeprägt, dass er bis heute erhalten blieb.

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    Die europäische Magdaleniankultur ist wahrscheinlich teilweise nach Nordafrika ausgewandert und man hat "neben" altägybtischen Siedlungsgebieten in der Wüste, die damals noch fruchtbares Land gewesen sein muß, Höhlenzeichnungen hinterlassen, nicht unähnlich denen in Spanien und Frankreich. Aus der Zeit stammen aber mit Sicherheit keine in Nordafrika gefundenen Runen, die dürften von den Vandalen oder noch späteren Wikingern / Normannen stammen, die auf Sizilien zeitweise siedelten. Vorläufer der Runen hat man im Ostseeraum gefunden (W. Hauer) Durch die Abwanderung der Hochkultur Mitteleuropas Richtung Süden (Urillyrier) Richtung Griechenland und Italien dürfte daraus auch das Etruskische, Lateinische und griechische Alphabet (was wiederun Vorläufer des Phönizischen – die stammen urspünglich aus der Levante – gewesen sein könnte) Linear A und B entstanden sein. (Grund: Erhebliche Abkühlung, Klimaverschlechterung.)
    Interessant ist aber, daß es im osteuropäischem Raum und Russland bis weit nach Sibirien hinein Runenalphabete und interessante uralte Funde gibt, die aber während der SU-Zeit unbekannt waren und es auch heute noch oft sind. Entsprechend unerforscht.

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    Duis Libero am

    Habe sicher schon tausende Klausuren korrigiert. Was da insbesondere die männliche Handschrift Semester für Semester abliefert, ist eindeutig eine Mischung aus Keilschrift and altägyptischen Hieroglyphen. Also nach dieser meiner Erfahrung gibt es da tatsächlich einen Zusammenhang mit Nordafrika.

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        Musste den Scheiß noch in der Grundschule lernen,obwohl H.Himmler schon lange tot war,habe es vollständig vergessen,hatte,obwohl "deutsch", nicht die leiseste Ähnlichkeit mit Runen.

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      Chapo (oder wie auch immer man das schreibt) – ich wurde durch ihren äußerst amüsanten Kommentar dermaßen in Erheiterung versetzen, daß ich beinahe Whisky für 5€ wieder ausgeprustet hätte.

      Ich zähle mich zum von Ihnen erwähnten Klientel – hat’s geschrieben, kann’s net lesen.

      Grüße aus der Dresdner Wagenburg.

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      @ Duis Libero

      Das von Ihnen genannte Ergebnis spricht nicht für Ihre Befähigung !
      Denn bekanntermaßen kommt vor der Klausur der Unterricht – ergo zeigt die Klausurarbeit dann auch die Befähigung der Lehrkraft auf !

      Sie sollten mal drüber nachdenken, ob Sie den richtigen Beruf ausüben.

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        Na,na, wer an der Uni Klausuren schreiben läßt, unterrichtet doch die Studis nicht im Schreiben.

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        @Sokrates

        Meines Wissens gibt es an den Unis keine handschriftlichen Klausuren mehr; außer vielleicht an der von Duis Libero und ein paar anderen geschlöchtsneutralen.

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      Klausuren worüber? Kenne das Problem, Lösung: unter alle Unlesbare "befriedigend" pinseln, niemand beschwert sich,niemand prüft es nach.

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        @ Sokrates

        Da legen Sie den Finger gaaanz tief in die Wunde.

        In Berlin haben sagenhafte 97% der Abiturienten die Hochschulzugangsberechtigung erhalten; man höre und staune, die Durchschnittsnote lag bei 2,3, also auch noch eine glatte Verbesserung extra .

        Corona machts möglich !

        Hattten wir schon mal: Notabitur ! LOL

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    Hans-Joachim Kahlke am

    "Wir haben von insgesamt 82 Millionen Einwohnern in Deutschland bereits 20 Millionen Deutsche mit Migrationshintergrund und zehn Millionen Ausländer, Tendenz steigend." heißt es im Text. Das ist so nicht richtig. Nach meinen Informationen haben etwa 21 Mio der 82 Mio Bewohner Deutschlands einen Migra- Hintergrund, davon etwa 10 Mio. Ausländer und und etwa 11 Mio. deutsche Staatsangehörige mit Migra-Hintergrund. Ganz so extrem ist es also nicht, vielmehr machen die Bewohner mit Migra-Hintergrund (inkl Ausländer) ’nur ‚ etwa 25%. der Gesamtbevölkerung in Deutschland aus. Bei Kindern und Jugendlichen allerdings beträgt der Anteil derer mit Migra-Hintergrund bereits etwa 40%.

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    Der größte Herkunftswahrscheinlichkeit der Runen ist eigentlich von den weit entwickelten Etruskern.
    Erstens ist die Ähnlichkeit verblüffend. Und zweitens gab es der etruskischen Handelstätigkeit geschuldet ziemliche Exporte zu den germanischen Kunden nördlich der Alpen. Natürlich wird dabei auch immer Kultur der entwickelteren Gesellschaft mit übertragen. Das die alten Germanen dann den Runen vielleicht andere Laute oder Bedeutungen zuteilten, schließt das Obige ja nicht aus…

    Quelle: ,,Denn sie entzündeten das Licht" von Werner Keller ca. 1970 ( lesenswert!)

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      heidi heidegger am

      Ämm, das griech. Theta Θ und das etruskische (mit dem x im Kreis) sind verwandt, in der Tat, und aber die etrusk. Runen wurden spiegelverkehrt und von rechts nach links geschriebään, hihi.

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    Karthago war wohl eher keltisch/germanisch, so macht es auch Sinn, dass die Römer Karthago auslöschen wollten, da es geistig, militärisch und wirtschaftlich eine permanente Gefahr darstellte. Oder glaubt wirklich jemand daran, dass das Reich Karthago von Afrikaner erschaffen wurde?

    Ist euch auch schon aufgefallen, dass in allen Dokus über die germanisch/deutsche Geschichte bei der Nennung des Heiligen Römischen Reiches das "Deutscher Nation" konsequent weggelassen wird?

    Und ja, unsere Geschichte und die Geschichte aller weißen Menschen und Nationen wird beständig umgeschrieben, umgedeutet und verfälscht. Zukünftige Generationen werden die Lüge leben und ernsthaft glauben, Multikulti gab es schon immer und Goethe war ein schwuler Neger und Shakespeare eine lesbische muslimische Frau.

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      Ach, Manuela,Sie haben schon Klügeres geschrieben. Karthago war weder keltisch noch germanisch. Die Karthager, Hannibal samt Brüdern eingeschlossen, waren SEMITEN.

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        Da es heute üblich ist sich die Geschichte seiner politischen Ansichten anzupassen bin ich auch mal so frei.

        An Abbildungen von Hannibal ist nichts afrikanisches, weder Nord- noch sonstwas, zu erkennen. Ein klassischer europäischer Typus.

        Obwohl er in einer ARTE-Doku auch schon als typischer Schwarzafrikaner tiefster Schwärze dargestellt wurde.

        Geschichtsverfälschung überall.

        Warum wird Malcom X nicht mal von einem Weißen gespielt oder Mandela von einem Asiaten?

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