„Sogar die CDU macht sozialistische Politik“ – Interview mit Viktor Timtschenko

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Mit seinem Publikumserfolg Feldzug gegen die Nation hat der deutsch-ukrainische Bestseller-Autor Viktor Timtschenko den Globalisten den Kampf angesagt. Nun legt er mit seinem neuen Werk Sozialistische Scharlatane haben Deutschland gekapert nach und warnt vor einer schleichenden Machtübernahme von Linksideologen in allen Parteien. Die Neuerscheinung können Sie hier bestellen.

_ Viktor Timtschenko im Gespräch mit Valentina Schacht

Herr Timtschenko, sind Sie ein Feind des Sozialismus?

Ich bin im Sozialismus, genauer gesagt in der Sowjetunion, aufgewachsen, habe dort Journalistik studiert und bei kommunistischen Zeitungen gearbeitet. Lange Zeit war ich vom Sozialismus angetan. Von der sozialistischen Bildung, von der sozialistischen Raumfahrt und vom sozialistischen Ballett. Bis ich verstanden habe, welchen Preis Menschen dafür bezahlen mussten: Millionen Tote durch den roten Terror, weitere Millionen während der Hungersnot nach der Zwangskollektivierung.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Millionen Krüppel – ehemalige „Soldaten des Sieges“ – aus den Städten in Ghettos zwangsumgesiedelt, damit sie die sogenannte sozialistische Idylle nicht verschandeln… Aber – das kann zynisch klingen – viel wichtiger ist für mich, dass Sozialismus wirtschaftlich ineffizient ist. Zuverlässig produziert er nur Mangel und Schattenwirtschaft.

Sowjetischer T-34/85-Panzer in der Schützenstraße in Berlin 1953. Foto: Bundesarchiv, B 145 Bild-F005191-0040 / CC-BY-SA 3.0 / CC BY-SA 3.0 DE

Kritiker könnten nun einwenden, dass das ja der Sozialismus sowjetischer Prägung war…

Dem möchte ich widersprechen: Die Herrschaft nach der Französischen Revolution von 1789, der ursozialistischen Revolution, dem Vorbild für alle anderen späteren sozialistischen Umstürze, war genauso blutig – denken Sie an den Aufstand in Vendée von denen, die die Jakobinerherrschaft nicht akzeptieren wollten. Denken Sie an über 300.000 Tote, die gezielte Vernichtung von Siedlungen, Vieh und landwirtschaftlichen Flächen durch die jakobinischen Truppen. Die von einer Ideologie besessenen Köpfe sind blind – und oft blindwütig.

Brisant: Das neue Buch von Viktor Timtschenk kann man hier bestellen.

Aber der „richtige Sozialismus“ wird doch viel besser…

Ja, das ist ein gängiges Argument der Sozialisten – als geübte Scharlatane verkaufen sie uns einen Traum, eine Fata Morgana. Mit guten Vorsätzen ist der Weg zur Hölle gepflastert. Wenn die Sozialisten aber an die Macht gelangen, dann kommen Gulag, Korruption, Unfreiheit, Verfolgung von Andersdenkenden – und auch vergleichsweise ein bescheidener Wohlstand für die Funktionäre.

Andersherum: Nennen Sie mir bitte ein erfolgreiches sozialistisches Experiment. Kommen Sie mir aber bitte nicht mit China: Die Chinesen haben erst dann angefangen besser zu essen, als sie Privateigentum und Unternehmertum erlaubten. Die Freiheit lässt dort auf sich warten.

Ist aus Ihrer Sicht der Kapitalismus besser?

Am Kapitalismus gibt es manches auszusetzen. Manchmal ist er rabiat und ungerecht. Er muss ständig nachgebessert werden. Mit viel Geld können die Milliardäre zum Beispiel Politiker korrumpieren und damit ihnen genehme Ziele verfolgen, die aus dem demokratischen Diskurs herausfallen. Aber: Kapitalismus, Privateigentum an Produktionsmitteln, genauer gesagt: die soziale Marktwirtschaft („So wenig Staat wie möglich, so viel Soziales wie nötig“), die Ludwig Erhard in Deutschland  etablierte, sorgt für Wohlstand von breiten Schichten der Bevölkerung, ohne Freiheiten zu stutzen. Das kann Sozialismus nicht.

Sie sprechen Deutschland: Hier regiert seit Jahrzehnten die CDU. Von welchem Sozialismus kann denn hier die Rede sein?

Sie meinen, die CDU ist schon deshalb christlich und demokratisch, weil sie so heißt? Und die SPD sozial? In den letzten Jahrzehnten ist es zu gravierenden Überschneidungen der politischen und programmatischen Felder der Parteien gekommen: Grüne sind nicht mehr pazifistisch und nur bedingt ökologisch. Die Produktion der E-Autobatterie emittiert so viel CO2, wie das kein Diesel sein Leben lang schafft. Diese Verbotspartei wird jetzt nicht ohne Grund „Melone“ genannt – außen grün, innen aber tiefrot.

Die SPD ist keine Arbeiterpartei mehr, sondern eine Enteignungs- und Kollektivierungspartei, siehe Parteivize Kevin Kühnert. Ende der 1990er Jahre war die Mauertotenpartei, die PDS, für die SPD der größte Feind. „Der Hauptfeind der SED war der Sozialdemokratismus“, tönte einst SPD-Chef Rudolf Scharping. „Wir vergessen nichts.“ Und er legte nach: Eine Zusammenarbeit mit der Gysi-Partei komme für die SPD nicht in Frage, „in keiner Form“. „Wir haben keine Gemeinsamkeiten mit der PDS“, behauptete auch der frühere Bundesgeschäftsführer Günter Verheugen. Heute passen beide Parteien zueinander wie eineiige Zwillinge.

Kulturmarxismus: Sozis auf dem Homo-Trip. Die linken Parteien haben sich vom Klassenkampf auf den Kampf für Minderheitenrechte verlegt.

CDU und CSU haben ihre konservativen Werte schon längst verraten. Der FAZ-Journalist Philip Plickert sagte vor einem Jahr treffend: „15 Jahre ist Merkel jetzt im Amt – die erfolgreichste Kanzlerin, die die Grünen je hatten.“ Im Februar 2020 hat Angela Merkel mit dem Satz „Das Ergebnis muss rückgängig gemacht werden“ den legitim gewählten Ministerpräsidenten Thüringens, einen FDP-Mann, abgesetzt und den Weg für einen linken Politiker frei gemacht.

Über das undemokratische, schlicht totalitäre Gebaren der Kanzlerin wurde schon viel geschrieben, Merkel pfiff darauf. Das bedeutet aber auch, dass die CDU heute ideologisch mehr Schnittmengen mit der sozialistischen Linken hat als mit der FDP – egal, was im Programm der Union steht. Mehr noch: Die CDU-Funktionäre waren sichtlich erfreut, dass angriffslustige Totengräber der CDU bei den Linken an die Macht gekommen sind.

Die Linkspartei selbst hat mehrheitlich ihre revolutionären Träume abgelegt, redet über Reformen, hat sich dem durchaus bürgerlichen deutschen Establishment angepasst und es  sich in manchen Landesregierungen ganz kuschelig mit anderen Parteien eingerichtet. In Corona-Zeiten unterstützt die Linke staatliche Maßnahmen gegen bürgerliche Freiheiten.

Die Linke, die mit einem bürgerlichen Staat paktiert, ist aber nicht mehr links. Für dieses brave Verhalten wurde die Partei entlohnt und in die Highsociety der sogenannten demokratischen Parteien aufgenommen, sprich: man darf inzwischen mit der Mauertoten-Partei Bündnisse schließen. Dieser Umstand sagt nicht nur viel über die quasi rosa gewordene Linke, sondern auch über die sozialistisch gewordenen ehemaligen bürgerlichen und konservativen Parteien aus. Die Konvergenz des politischen Spektrums ist sehr weit fortgeschritten. Breite Bürgerschichten fühlen sich nicht mehr von den Parteien repräsentiert.

Streitbarer Geist: Buchautor Viktor Timtschenko. Foto: COMPACT

Und wo verlaufen Ihrer Meinung nach die Grenzen zwischen Sozialisten und Konservativen?

Wir sehen, dass ein Teil der Gesellschaft die Staatsgrenzen abschaffen, den Nationalstaat ruinieren und die One World errichten will. Dieser Teil befürwortet auch mehr sogenannte internationale Umverteilung, sprich: das Durchfüttern aller Hungrigen weltweit auf Kosten der Reicheren. Er strebt die Beseitigung der Marktwirtschaft, die Enteignung der vermeintlich bösen Kapitalisten und sozialistische Verhältnisse auf der Erde an.

Diese Leute trachten nach Aufhebung der Familienwerte, propagieren neue Formen der Partnerschaft und drücken damit die Geburtenrate nach unten. Sie träumen von einem Paradies ohne Arbeit und Fleiß – es gibt ja angeblich viel zu verteilen – , ohne die Frage zu beantworten, woher der Wohlstand kommen soll. Das sind diejenigen, die zum großen Teil den Sozialismus nie ausgekostet haben und von einer sogenannten gerechten Welt fantasieren, in der die, die schuften, und die, die faulenzen, gleich viel Linsensuppe zu Mittag bekommen. Und sie alle – unabhängig von der Parteizugehörigkeit – nenne ich Sozialisten.

Auf der anderen Seite stehen diejenigen, die diese Gesellschaftsordnung, die Marktwirtschaft, die das von Marx verdammte private Eigentum an Produktionsmitteln als Pfand für die hohe Arbeitsproduktivität behalten möchten, die auf die sogenannten Bedürftigen erst mal einen gesellschaftlichen Druck ausüben, damit sie sich bemühen, selbst aus dieser Bedürftigkeit herauszukommen – vielleicht durch einen Job –, die, die in der Massenmigration eher Gefahren der Überlastung der Sozialsicherungssysteme und eine steigende Kriminalität, einschließlich Terrorismus, sehen.

Bootsmigranten vor Lampedusa: Ihnen gilt die Fürsorge der Linken. Foto: photofilippo66 I Shutterstock.com

Sie meinen: Hilfe zur Selbsthilfe für Fremde – ja, aber man sollte sich zuerst um die eigenen bedürftigen Leute kümmern. Sie betrachten die klassische, Familie mit Mann, Frau und Kindern als einen Grundstein zur Erhaltung der Gesellschaft und wollen die Gesellschaft selbst in ihren ursprünglichen – gar nicht so schlechten – Formen beibehalten. Sie möchten nicht nur ihre Beulen zählen, wenn die Karre schon gegen den Baum gefahren wurde, sondern kämpfen, um die Karre noch rechtzeitig umzulenken. Sie sind Traditionalisten, Konservative. Das sind die Grenzen. Und jetzt sehen wir, dass die erste Gruppe – die sozialistische Werte oktroyiert und umsetzt – die Gesellschaft in Deutschland dominiert.

Wie ist es dazu gekommen? Die Gesellschaft in der Bundesrepublik hatte sich doch nach dem Krieg eindeutig für die Marktwirtschaft ausgesprochen.

Aber die Sozialisten waren damit nicht einverstanden – und kämpften dagegen. Man muss auch die RAF in diesen Kampf einordnen: Ihr Plan war nicht, einige Kapitalisten umzubringen, sondern durch Morde die Stadtguerilla auszulösen und die Gesellschaft zum Sozialismus zu führen.

Nachdem die RAF gescheitert war, wurde – wir denken an 1968 – eine andere Strategie eingeschlagen: die Strategie der schrittweisen Eroberung der gesellschaftlichen Schlüsselpositionen durch Sozialisten – in der Schule, an der Uni, in der Presse, in der Kirche, in der Politik. Ein herausragender deutscher Soziologe, Helmut Schelsky, hat bereits in der 1970er Jahren vor dem drohenden Sozialismus gewarnt. Keiner wollte auf ihn hören. Jetzt haben sie es geschafft. Sogar die CDU macht sozialistische Politik.

Gibt es einen Ausweg?

Ich habe in meinem Buch Sozialistische Scharlatane haben Deutschland gekapert dazu viele sehr konkrete Vorschläge gemacht. Das Einzige, wovon ich überzeugt bin: Der Weg zurück ist genau so lang wie der Weg hierher. Und er bedarf der unermüdlichen Arbeit jedes mündigen Bürgers.

Sprösslinge von Stalin, Mao und der RAF sind auf dem Vormarsch. Deutschland wird allmählich zur DDR 2.0: Enteignungen, Mietendeckel, immer höhere Steuern bedingungsloses Grundeinkommen, »internationale Solidarität – sozialistische Anwandlungen übelster Prägung gibt es nicht nur bei Linken und Grünen, sondern auch in Presse, Funk und Fernsehen, an den Hochschulen und Forschungseinrichtungen, in den Gewerkschaften und NGOs.

Die Kirchen stehen nicht mehr für die tradierte Familie und christliche Werte, sondern für die alte sozialistische Mär. Die Rechtsschutzorgane und Justiz werden zunehmend politisiert und für parteipolitische Zwecke missbraucht. Aber auch ehemals konservative und liberale Parteien wie CDU, CSU und FDP bedienen sich inzwischen sozialistischer Positionen. Wie Linksideologen sich den Staat zur Beute gemacht haben und was man dagegen unternehmen kann, beschreibt Viktor Timtschenko in seinem neuen Buch Sozialistische Scharlatane haben Deutschland gekapertUnd er zeigt auf, wie wir uns vom linken Joch befreien und zu einem normalen gesellschaftlichen Leben zurückkehren können. Eine echte Klartext-Streitschrift. Hier bestellen.

Über den Autor

38 Kommentare

  1. Gregor III. am

    Compact agitiert schon länger gegen den Sozialismus Und zwar auf eine ganz perfide Weise : Indem es Figuren, die alles andere als Sozialisten aber verhasst sind, Sozialismus andichtet. Was war am historischen Sozialismus schlecht ? Doch nicht, daß die Enteigner enteignet wurden. Das war gut und richtig. Oder daß es keinen Zement für Gartenteiche gab, unwichtig. Schlecht und eine Riesendummheit war, daß die Kommunisten Priestermörder und Kirchenzerstörer wurden und versuchten, den Glauben auszulöschen. Ohne diese Dummheit wäre in den 50er-60er Jahren des vorigen Jahrhunderts wahrscheinlich die ganze Welt sozialistisch geworden. Nationalismus ohne Sozialismus ist eine Lüge!

      • Alter weißer Mann am

        Was schreib ich da, der dritte Gregor wird vom Bundesgrüßaugust eingeladen und die Steinmeiereule behängt ihm mit dem Blechding, gefertigt vom Chinesen.

    • Mueller-Luedenscheid am

      @Gregor III

      Wie ist ihre Heuchelei zu verstehen. über 300 Millionen Tote für eine gute Sache.

      • Heraklitos am

        Wie stellen Sie sich denn Revolutionen vor ? Häkelnachmittag im Damen- Gemeindekränzchen ? Ihre 300 M wären unsterblich, wenn es keine Revolutionen gegeben hätte, ja ?

    • jeder hasst die Antifa am

      Wer deinen Sozialismus 40 Jahre ertragen musste,der hat bestimmt eine andere Meinung dazu, aber keine Angst wir sind auf dem Wege zum Grünen Sozialismus mal sehen wieviele Tote der kostet.

  2. Der Kommunismus ist die 1.Ableitung des Christentums: denn die Christianisierung ist mit ähnlichen Mittel durchgezogen worden wie die "Sozialismussierung" im Ostblock! Genauso brutal gegen Andersdenkende und ohne Duldung anderer Ansichten (Götter). Das war auch die erste Ideologie (Religion) die auf die Masse (der Ungebildeten, Dummen, von der Natur Benachteiligten) setzte, statt auf Klasse. In der franz. Revolution war eine große Kritik an der Kirche und ein sich durchsetzender Atheismus auch ausschlaggebend. Der Adel sah sich als von Gott beauftragt – aber was sie letztendlich bekamen, war ein Christentum 2,0, lediglich ohne Gott und Klerus und Napoleon verbrüderte sich damit wieder!
    Im Tierreich wird den nicht Überlebensfähigen von niemandem geholfen! Eine Äffin, die keine gescheiten Schlafnester bauen kann/will, bekommt kein Junges groß! Das überproportionale Bevölkerungswachstum der westlichen Hemissphäre setzte erst mit dem ausgehendem Mittelalter ein und so richtig nach der frz. Revolution! Die größte Steigerung in den letzten 60 Jahren, als man meinte, alle Menschen sind so gleich, daß sie auch alles gleich haben müßten, z.B. moderne Medizin! In der Natur ist aber alles ungleich! Ungleich vom Umfeld, vom Klima, von der Umwelt … und es kommt darauf an, was das Individuum daraus macht, in seinen Nachkommen zu überleben. Die jetzigen Europäer haben mehrheitlich kein Interesse an Nachkommen mehr – das sagt eigendlich alles!

    • @ LIVIA

      Der erste Satz gefällt mir. Verkündeten die Stasi- Pfaffen
      (z.B. Kasner und Gauck) im real existierenden Sozialismus
      unter Erich, dem Roten auch schon.
      Deshalb bauten auch alle humanoiden Affen und Äffinnen
      ihre privaten Schlafnester einfach und solide, auf dass sie die
      schlimme Zeit überleben und die verheißenen Segnungen
      der neuen Zeit mit etwas Glück genießen könnten.
      Nur das Überleben ist jetzt etwas schwerer.

  3. Professor_zh am

    DIe Warnung vor dem Kommunismus – Sozialismus – oder wie auch immer genannt – sei alle denen ins Stammbuch geschrieben, die damit liebäugeln, ein ,,bißchen" Kommunismus ginge doch oder man kkönne ihn gar domestizieren. Aber er ist Gift, ein gefährliches Gift, ein schleichendes, todbringendes Gift! Ein friedliches Miteinander wie bei Don Camillo und Peppone gibt es nicht!
    Was den Kapitalismus angeht: Er ist die andere Seite der gleichen Medaille, ebenso ein Materialismus, ein entschiedener Gegner von Gott und Geist – und damit auch für die Seele!
    Wenn Timtschenko hier von der ,,Sozialen Marktwirtschaft" spricht, dann ist das keineswegs Kapitalismus, sondern ein Anflug von einem Dritten Weg! Den sollten wir beschreiten, fordert Professor_zh!

    • Gregor III. am

      Ah,gehen`s doch mit Ihrem Ladenhüter. Die Marktwirtschaft war nie sozial und kann es auch gar nicht sein. Daß sich jede soziale Revolution von selbst verbot, so lange die Russkis an der Elbe drohten, ist nicht das Verdienst dieses verlogenen Propaganda-Schlagwortes.

  4. ALLE Parteien in unserer segensreichen "demokratischen" System sind kommunistisch, behauptet Hans-hermann Hoppe.
    Zitat: Vor 150 Jahren galten die Forderungen, die im kommunistischen Manifest erhoben wurden, noch als unerhört und schlicht abwegig. Z.B. die Forderung nach einem uneingeschränkten allgemeinen Wahlrecht (ab 21), die Forderung nach Bezahlung gewählter “Volksvertreter” aus Steuermitteln, die Forderung nach “unentgeltlicher,” d.h. steuer-finanzierter, “Volkserziehung” und “Gerechtigkeitspflege,” die Forderung nach einem staatlich garantierten Mindesteinkommen, die Forderung nach einer staatlichen Zentralbank und einer Papierwährung, die Forderung nach einer starken Progressivbesteuerung von Einkommen und Vermögen, oder die Forderung nach einer Beschränkung des Erbrechts.

    Heutzutage ist dies alles verwirklicht und gilt geradezu als selbstverständlich. Selbst die Vertreter sogenannter liberaler Parteien, namentlich etwa der FDP, sind heute so betrachtet ausnahmslos Kommunisten.
    Quelle: https://www.misesde.org/2016/02/interview-mit-hans-hermann-hoppe-%e2%80%9eder-ubergang-vom-minimalstaatler-zum-anarchokapitalisten-ist-nicht-mehr-als-das-ergebnis-einer-halben-stunde-intensiven-vorurteilsfreien-nachdenkens/

    • Gregor III. am

      Irgendein schwachsinniger Vorbeter findet sich immer für die Schwachsinnigen.

      • Andor, der Zyniker am

        @ GREGOR III.

        Ob Kapitalismus oder Kommunismus, alles Schwachsinn.
        Es gibt nur ein Oben und ein Unten.
        Linsensuppe für alle, die da unten sind und bleiben.
        Und mindestens Erbsen mit Speck oder Kaviar
        für die da weiter oben sind. Es war schon immer so.

        Aber wer nicht arbeitet, soll auch nichts zu essen
        bekommen (Schmarotzer ausgenommen).

        Halleluja

      • jeder hasst die Antifa am

        Genau diese schwachsinnigen Vorbeter hatte die DDR zur genüge.

    • Gregor III. am

      Wenn dem so ist, dann muß man die Grundform ausrotten, damit es zur bösesten Form erst gar nicht kommt.

  5. „Ihr habt nur die Chance, mit uns zu leben. Ein Leben ohne uns wird es für Euch nicht mehr geben. Die Ibrahims, Stefanos, Marios, Laylas und Sorayas sind deutsche Realität. Ihr werdet es nicht verhindern können, dass bald ein türkischstämmiger Richter über Euch das Urteil fällt, ein pakistanischer Arzt Eure Krankheiten heilt, ein Tamile im Parlament Eure Gesetze mit verabschiedet und ein Bulgare der Bill Gates Eurer New Economy wird. Nicht Ihr werdet die Gesellschaft internationalisieren, modernisieren und humanisieren, sondern wir werden es tun – für Euch. Ihr seid bei diesem leidvollen Prozess lediglich Zaungäste, lästige Gaffer. Wir werden die deutsche Gesellschaft in Ost und West verändern.“
    -M. Walid Nakschbandi- Geschäftsführer der Fernsehproduktionsfirma AVE. Er ist deutscher Staatsbürger afghanischer Herkunft.
    Wer nicht hoeren will muss fuehlen. Fuer Deutsche ist es in Deutschland aus..aus..aus..

    • Professor_zh am

      Ja, bestätigt Professor_zh, das ist mir bekannt. Und es ist Prof unbegreiflich, wie sowas bei unseresgleichen – den Deutschen und Artverwandten – so gut ankommen kann.
      Der Klops liegt doch darin, daß hier jegliche ,,Ausländer", also Nichtdeutsche, wie ein monolithischer Block behandelt werden, der den Deutschen gegenübersteht und scheiner ausnahmslos entgegengesetzte Meinungen und Interessen hat.
      Außerdem ist es ein klarer Fall von Hetze, quasi von rassistischer Art.

      Die Frage sollte lauten, wie wir mit solchen Äußerungen umgehen. Sollte man dazwischenfahren wie ein Haudegen und niedermähen, was sich einem in den Weg stellt? – Natürlich nicht! Frei nach Röm 12,19 (,,Rächet euch selber nicht, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes") sollten wir in wohlaustarierter Demut und Selbstbewußtsein uns selber treubleiben und auf jene setzen, die sich aus diesem angeblich homogenen Block herauslösen, denn: ,,Selig sind die Friedfertigen […]"

      • Gregor III. am

        Machen Sie nicht so viele Worte um lediglich zu sagen :"Ich bin ein Weichei" . Die Bibel, wohlverstanden, ist weder eine Rechtfertigung für Pazifisten noch für die Vernichtung der Nationalstaaten.

      • Werner Holt am

        @ PROF_ZH

        ,,Rächet euch selber nicht, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes"

        Wennse da ma‘ nich‘ bis zu Sankt-Nimmerleinstag warten müssen.
        Zudem hat GOTT in seinem gerechten Zorn so gut wie nie – lassen wir Noah mal beiseite – so gut wie nie Unterschiede gemacht. Soll ich Saddam und Gomera verschonen, wegen zehn Gerechter?!

        ,,Selig sind die Friedfertigen […]"

        Die Friedfertigen beißen als erste in’s Gras. Der Rest etwas später.

    • Grünspecht am

      @Rabe
      Ach geh, nicht verzagen, armer schwarzer Vogel! Es gibt noch Hoffnung, sagt dir der grüne Specht. Zumindest, wenn man sich nicht den Falschen anschließt.

  6. HERBERT WEISS am

    Die Idee der Sozialen Marktwirtschaft war nicht verkehrt. Ich kann mich noch daran erinnern, wie es im Westen hieß: "Dafür (die Sozialknete) musst du nicht >>Danke!<< sagen – das steht dir zu!" Kaum jedoch hatte sich der real existierende Sozialismus erledigt, wurden die Stimmen lauter, die den Leuten weismachen wollten, dass man sich den "Vollkasko-Staat" nicht mehr leisten könne. Das Prinzip "Du hast keine Chance – nutze sie!" erlebte ich selbst im Zuge der Abwicklung meines sozialistischen Großbetriebes. Man hätte eben gut reden können müssen und in die Politik gehen sollen.

    Ansonsten muss man im kapitalistischen System schon mächtig clever sein. Etwas Glück gehört aber auch dazu. Das, was die Etablierten z. Zt. ausbrüten, hat mit Sozialismus ungefähr soviel zu tun, wie Bier mit einer Flüssigkeit ähnlicher Färbung. Wohl bekomm’s!

    • Alter weißer Mann am

      Na Mini Mao, schöne dumme Sprüche beherrschst du. 😉
      Leg mal noch paar auf. 😉

      • Andor, der Zyniker am

        Ganz unrecht hat der MAO nicht, allerdings ist Dummheit
        weder kapitalistisch noch sozialistisch. Der Kapitalismus braucht
        die Dummheit der Massen, genau wie der verblichene Sozialismus.
        (Aber ein paar Schlaue wird‘ s immer geben.)
        Ein Durchfüttern der Armen auf Kosten der Reichen wird es nicht
        geben, sondern nur auf Kosten alter weißer, nicht ganz so armer,
        Männer, die ein Leben lang schuften dürfen, damit die Reichen
        Almosen verteilen können.

        Bescheidenen Wohlstand für alle Politkasperle, Korruption,
        Unfreiheit, Verfolgung anders Denkender gibt’s auch schon
        ohne offiziell ausgerufenen Sozialismus.
        Soviel Staat wie möglich, Bildung und Soziales nicht mehr
        als unbedingt nötig. Und der Gulag kommt auch noch
        (zumindest für die anders Denkenden). Es gibt also noch viel
        zu verbessern, es muss nur demokratisch aussehen.

        Halleluja

  7. Fischer's Fritz am

    "Andersherum: Nennen Sie mir bitte ein erfolgreiches sozialistisches Experiment.
    ______
    Vielleicht das Kibbutz-System in Israel? Ich frage für einen Freund.

    • heidi heidegger am

      Preisfrage: geht’s um Geld? Wanns ihr Geld wollt, dann holt es euch, aber nennt es dann nicht heidi-Sozialismus (ditt Rhythmus wo jede(r) mit muß), hihi.

      • heidi heidegger am

        corr.: Wanns ihr mehr Geld wollt

        i. Ü. stammt das *Orginal* von Wolfgang Pohrt, mja.

    • @FISCHER’S FRITZ. Feigling. "Ich frage fuer einen Freund". Dann sagen Sie Ihrem Freund, dass das Kibbutz-System sehr gut funktionierte bis sich die Neureichen in den 1990ern aus dem System ausklinkten und ihr eigenes Sueppchen kochten. Zurueck blieben die, die alles aufbauten, sparten und dachten, dass sie im Alter versorgt sind. Pustekuchen. Geld verdirbt den Charakter.

    • Professor_zh am

      Lesen Sie Koestler, ,,Wie ein Dieb in der Nacht", und die darin enthaltenen Beschreibungen des Kibbuz-(ohne ,t‘!)-Lebens: Es ist unmoralisch und korrupt…

  8. Alter weißer Mann am

    Rumpfdeutschland ist bereits im Bolschewismus angekommen.
    Stalinistische Schauprozesse an nahezu Hundertjährige laufen schon.

    Die rote Hilde (Benjamin) ist das Vorbild der BRiD Gesinnungsdiktatur.

  9. Die epidemische Lage wird verlängert?

    Was für eine Begründung aus dem Tollhaus gibt es dafür?

    • Marques del Puerto am

      @EINMANN ,

      keeene, die 4 . Welle soll pünktlich wie die Maurer am 30.09. eintreffen…..
      Schon bestellt, also Maske gerade rücken ja…. 😉

      Mit besten Grüssen

    • Querdenker der echte am

      "Was für eine Begründung aus dem Tollhaus gibt es dafür?"
      90 Prozent Briefwähler zur BT- Wahl Ende September!!
      SA hat gezeigt wie es geht! (Von den USA lernen heißt: Siegen lernen!!!)

      • Mueller-Luedenscheid am

        Der Spruch ging ein wenig anders " von der Sowjetunion lernen, heißt siechen lernen"
        (zwinker)

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