Rückendeckung für Trump? Afroamerikanische Akademiker widersprechen Black Lives Matter

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Nach der bundesdeutschen Presselandschaft zu urteilen, könnte man beinahe annehmen, dass alle Afroamerikaner im Gleichklang die Mär eines weiß dominierten strukturellen Rassismus in den Staaten verbreiten. Doch gibt es eine Gruppe von farbigen Intellektuellen, die vieles, was Black Lives Matter propagiert, entschieden zurückweisen.

„Manche Polizisten sind Monster. Aber die Idee, dass Cops insgesamt darauf aus sind, schwarze Leben zu zerstören, ist eine extreme Vereinfachung“, sagt beispielsweise John McWhorter, Professor für Komparatistik an der Columbia University. Verifiziert wird seine Aussage mit Beispielen von Polizeigewalt, die in der Brutalität zu den bekannt gewordenen Fällen um Floyd Gerorge und Philando Castile in nichts nachstehen. Der einzige Unterschied zu den vorgenannten prominenten Opfern ist die Tatsache, dass die Opfer aus McWhorters Beispielen Weiße waren.

Mit seiner Haltung steht McWhorter allerdings nicht allein. Es sind noch mehr Intellektuelle mit klarem Kopf. Dazu zählt beispielsweise auch Glenn Loury, Ökonom an der Brown University und erster schwarzer Professor an der Harvard University. Gemeinsam betreiben sie den Youtube-Chat „Bloggingheads“.

Zur Widerlegung der These, die Polizeigewalt gegen Schwarze in den Staaten sei mehrheitlich rassistisch begründet, gibt McWhorter an, dass es sich bei den Opfern zumeist um Weiße handelt. Landesweit wurden im Jahre 2019 insgesamt 1.003 Menschen durch die Polizei erschossen. Von den Toten waren 405 Weiße, 250 Schwarze, 163 Hispanics und 185 als sonstige oder unbekannte kategorisierte Personen verzeichnet.

Natürlich wird ein vorhandener Rassismus innerhalb der Polizei von McWhorter nicht grundlegend bestritten. Dass aber die Afroamerikaner, gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil von einem Viertel Prozent der Gesamtbevölkerung überproportional von Polizeigewalt betroffen sind, führt der Literaturwissenschaftler eher auf sozio-ökonomische Ursachen zurück. So beträgt die Armut bei Schwarzen um das Zweieinhalbfache der Weißen. Diese Armut münde dann schließlich in Kriminalität, so der Professor weiter.

Mit diesen Darlegungen widersprechen diese farbigen Akademiker also den Parolen der Black-Lives-Matter-Bewegung entschieden, es gebe einen strukturierten Rassismus durch Weiße in amerikanischen Polizeibehörden.

Thema in unserem Dossier
Der umgekehrte Rassismus: Die USA versinken im Chaos. Die unsichtbare Hand: Großkapital und Antifa Hand in Hand. Hamburg sieht schwarz: Black Lives Matter in der Hansestadt. Kniefall vor dem schwarzen Jesus: Weißer Selbsthass als Suizidprogramm. Hier bestellen.

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22 Kommentare

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    Rumpelstielz am

    Was heißt es schwarze Schüler zu unterrichten?
    aus :von Christopher Jackson
    Schwarze sind die am direktesten kritischen Menschen, die ich je getroffen habe. „Dat shirt stupid“ „Yo’ kid a bastard“ „Yo’ lips big“. Und im Gegensatz zu Weißen, die auf Eierschalen um das Thema Rasse herumschleichen, können sie brutal auf den Punkt kommen. Einmal musste ich einen Schüler ins Sekretariat schicken, um etwas auszurichten. Ich fragte nach Freiwilligen und plötzlich hätte man denken können, dass das Klassenzimmer eine Bastion öffentlichen Engagements sei. Dreißig dunkle Hände schossen in die Höhe. Meine Schüler liebten es, das Klassenzimmer zu verlassen und außer Sichtweite weißer Autorität herumzulungern, wenn es auch nur für ein paar Minuten war. Ich wählte einen hellhäutigen Jungen für den Botengang. Ein sehr schwarzer Schüler war beleidigt: „You pick da half-breed.“ Umgehend nahmen andere Schwarze das auf und ein halbes Dutzend Münder kreischten: “He half-breed.”

    Kein Wunder, dass es nur wenige Schwarze aufzusteigen.

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    Schon vor Jahren kritisierte ein schwarzafrikanischer Bewohner Hamburgs, daß er mit schwarzafrikanischen Drogendealern in einen Topf geworfen wird und in die Zeit fiel auch die Selbstkritik eines schwarzafrikanischen Ministerpräsidenten, daß er sich für den Abschaum schäme, den sein Kontinent nach Europa rüberschicke!
    Das "Rassenproblem" ist als primär ein Problem der sozialen Schicht! Das soziale Standesproblem wird dadurch zum Rassenproblem weil, gerade bei den Schwarzen, die sich außerhalb Schwarzafrikas aufhalten der Anteil der Unterschichten groß ist und diese sich nach dem Prizip der R- und K-Verteilung stärker vermehren und daher – erst Recht nach 300 Jahren – der Anteil der Unterschichten und damit auch der Armen unverhältnismäßig hoch bei ihnen ist.
    Die Urgesellschaften, die des Altertums und noch bis ins letzte Jahrhundert hinein machten mit solchen Individueen kurzen Prozeß. Sodaß sich zum einen ihre Vermehrung in Grenzen hielt, (Die Dummen sterben nicht aus.) zum Anderem der ordentliche Teil der Bevölkerung nicht zu lange unter ihnen zu leiden hatte. Auch rekrutierte man seine Ordnungskräfte auch gerne aus dieser Schicht, da diese sich ähnlich verhielten und damit ihnen besser beikommen konnten. Erst in den letzten Jahrzehnten kamen Einige auf die dumme Idee, auch diese Leute besonders schützen zu müssen! Und hängten sich, wo es paßte an andere Fakten wie Rassismus!

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      2. Der Rassismus des 21.Jahs. ist aber ein problem der Schicht, nicht der Rasse und hat nichts mit dem Rassismus der letzten 250 Jahre in den USA oder in den Kolonieen der Kolonialimperien zu tun.

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    heidi heidegger am

    Also Anfang der 70er waren im Film die weissen Polizisten schon "Rassisten": Dirty Harry (frustrierter, gänzlich unausstehlicher Witwer) mit seinen Ressentiments gegenüber allem was nicht ist wie er, hihi, und Popeye/²Hackman aus French Connection aus tägl. Erfahrung&Frust, aber die Figurenzeichnungen blieben äh individuell und kamen ohne *strukturell* aus.

    Meine These also: wir waren schon mal weiter und wer in die 60er zrugg will, ist doof, oder ein Hippie. so!

    ²er machte aber viel später alles wieder *gut* in *Mississippi Börning*, hihi..

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      DerSchnitter_Maxx am

      Du not vergat … In the Heat Of The Night 😉

      Und waren … Al Capone, Bugsy Siegel, Che Guevara, Fidel Castro, Pablo Escobar, Theodore J. Kaczynski, Lee Harvey Oswald, Jack Ruby, Shiran Schiran, idi Amin, Alexander der Große, Hannibal, Arminius, Caesar, Heinrich VIII, Wallenstein, General Custer, Katharina die Große, Napoleon, Hitler, Churchill Truman, Stalin, Mussolini, Franco, Nixon … um nur einige zu nennen … Rassisten ?

      Das ist (k)eine Scherzfrage 😉

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    Die Krankheit der Weißen Rasse begann in den USA. Dort geschah es zum ersten mal in der Geschichte der Menschheit,daß Angehörige einer Rasse die eigenen Rassegenossen umbrachten zugunsten einer total fremden Rasse. Rd. 150 Jahre später das Gleiche: Unter den Randalieren sind auf den Fernsehbildern (Ich war nicht dort) fast ausschließlich Weiße zu sehen. Die Rasse,die knappe 200 Jahre mal die ganze Erde beherrschte ist heute total gestört.

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      heidi heidegger am

      Mja, weil die Engländer sich z u viel aufbürdeten (*white man’s burden*), hihi, das ging schon bei den Römern nicht gut.

      Mein kanadischer FilmTipp hierzu: The Decline of the American Empire (French: Le Déclin de l’empire Américain)

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        heidi heidegger am

        Teil 2

        "FilmTipp"..is a 1986 Canadian sex comedy-drama film directed by Denys Arcand. The film follows a group of intellectual friends from the Université de Montréal history department. 🙂

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      stolzer eritreer am

      Ach Sokrates… immer dieselbe Leier… Erklären Sie mir das: Weiße evangelikale Christen stimmten zu 81 Prozent für Trump, obwohl Jesus vor mehr als 2.000 Jahren im *Mittleren Osten* geboren wurde und in seinem Äußeren den Menschen ähnelte, die noch heute in dieser Region leben. Er wird schwarze Haare gehabt haben, dunkle Haut oder zumindest einen olivefarbenen Teint. Er war definitiv kein Angehöriger jener "weißen Rasse", die Sie so geil finden.

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        armin_ulrich am

        Die Mahler*Innen haben Jesus aber immer weiß gemalt. Auch in Oberammergau ist Jesus weiß…..

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        heidi heidegger am

        tia, und: E R (nein, nicht JE, ausnahmsweise, yo!) wird/kann&darf *any o’time* ²zruggkehren – so, präparieret euch!! -> geist(l)lich fit&sauber bleibään woll, wie hier schon gut ²geräppt im Forum dereinst, hah! 🙂

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    Ach, wenn "Afroamerikaner" Akademiker sind,dann sind sie keine Neger mehr, wie?

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    Jeder hasst die Antifa am

    Black Lives Matter ist eine Rassistische, Hetz und Weißenfeindliche Verbrecherorganisation welche die Vernichtung alter weißer Männer zum Ziel hat, die weißen Frauen werden noch gebraucht als Vergewaltigungsopfer.

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    DerSchnitter_Maxx am

    Ich hinterfrage alles und widerspreche allem … was von diesem, geistesgestörten, verlogenen, Drecks-Establishment kommt – mein Vertrauen bei diesem Geschmeiß … liegt
    weit unter der mathematischen Nullline … und das kommt nicht -bloß- von ungefähr 😉

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    HEINRICH WILHELM am

    Auf das aktuelle Hetzklima trifft ein uralter Spruch zu:
    "Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit."
    (Marie von Ebner-Eschenbach, 1830 – 1916)
    Der gewalttätige, unterbelichtete Brüllaffe wird gehört, sein intelligenter Widerpart nicht.
    Letzterer gibt ja auch keinen Anlass zum Randalieren. Aber nur darum geht es der verblödeten Masse.

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    Der schwarze Mann ist auf den Siegeszug und bald spricht man auch von Afroeuropäern am

    Da spricht man immer von bunter Vielfalt und macht Hunderasse-Gesetze WWF Artenschutz usw. aber gleichzeitig importiert man Afrikaner wegen des Profites als billige Arbeitskräfte und für die Ideologie der Erschaffung einer Einheits-Menschenrasse, tötet Tiere wegen Pelz Knochen usw. Man zerstört im Grunde weiterhin das Werk der Natur von verschiedenen Artenvielfalt und Rassen auf der Erde…durch GIER und krankhaften Neigungen

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    DerGallier am

    Zuerst kommt die Hysterie, ein gesteuertes Bestandteil unserer Zeit, und dann die wissenschaftliche Aufarbeitung, die die Hysterie sachlich wiederlegt.

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    Ja, wie es Herr Steinwalter Bundesmeier genannt der Uhu schon sagte:

    „Es reicht nicht NICHT rassistisch zu sein, wir müssen Antirassisten sein.!“

    Bisher dachte ich immer, solange ich nicht stehle bin ich automatisch kein Dieb!
    Wie dumm von mir! ‍♂️

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      HEINRICH WILHELM am

      Naja, so Typen , wie der Strank-Falter Weinmeier meinen bestimmt, dass wer nicht säuft, auch nur trocken ist. Ein Säufer ist er deswegen wohl, der Martin Schulz.
      >>Man muss wohl ehrfürchtig die Kappe ziehen, vor so viel Intelligenz unserer "Eliten".

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      heidi heidegger am

      Ja weil Deine Denke hier ohne ²Kontingenz auskommt: ²potentieller Dieb watte biss, hihi. Betreutes politkorrektes Denken (von Schteini betreut) geht so: ich könnte aber evtl. Rassist sein in einer der 36 Kammern meines SEINS, also muss ich mein Hirn massieren lassen (von Hirnschirurg Schteini), um es n i c h t zu sein..LOL

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        heidi heidegger am

        und als äh Gruß hinterher: [Gimme a Bullet] /watch?v=u6PBebjP8mA

        -> ab 01:35 voll existencial-listig watt die australischen StarkStrömer/*Schdrohmer* da abliefern..sauber! 🙂

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