Investigativjournalist Oliver Janich hat sich unsere Oktober-Ausgabe mit dem Titelthema „Die Horror-Wahl“ angeschaut. Für ihn „absolute Pflichtlektüre“. Die Ausgabe können Sie hier bestellen.

    Gleich zu Beginn seiner Heftkritik stellt Janich klar, dass er nichts von dem Spruch „Würden Wahlen etwas ändern, wären sie verboten“ hält. Den Gegenbeweis finde man schon bei den Reichstagswahl im März 1933, als die Nationalsozialisten zusammen mit der Kampffront Schwarz-Weiß-Rot die parlamentarische Mehrheit erhielten. Diese Wahl hätte sehr wohl etwas bewirkt – wenn auch im negativen Sinne.

    Janich weiter:

    Es gibt unendlich viele Beispiele, dass Wahlen etwas bewirken. Viktor Orban hat eine völlig andere Einwanderungspolitik als wir. Die Schweden haben eine ganz andere Corona-Politik als wir, weil andere Parteien gewählt worden sind. Dass Wahlen nichts ändern können, ist einfach unfassbarer Blödsinn.

    Im Anschluss gibt der bekannte Truther seine persönliche Empfehlung zur Bundestagswahl ab.

    Besonders intensiv widmet sich Janich denn auch dem Titelthema der Oktober-Ausgabe. Besonders angetan ist er von dem Grundsatzartikel „Von wegen alternativlos“ von Daniell Pföhringer und dem Interview mit dem libertären Philosophen und Volkswirtschaftler Hans-Hermann Hoppe, der auch in Pföhringers Artikel vorkommt. Janich zitiert folgende Passage aus dem Artikel:

    „Hoppes Idealsystem ist die von ihm so benannte ‚natürliche Ordnung‘, in der Privateigentum, Produktion und freiwilliger Tausch die Grundlagen menschlicher Zivilisation bildeten. Diese Privatrechtsordnung müsse durch eine Elite garantiert werden, die ihre Herrschaft nicht auf Wahlen oder ihren Stand gründe, sondern auf ihre Autorität, die von den anderen freiwillig anerkannt werde. Hoppe schreibt, dass es in jeder Gesellschaft Individuen gebe, die sich diese Stellung aufgrund ‚überlegener Leistungen hinsichtlich Vermögen, Weisheit, Mut oder einer Kombination davon‘ sichern könnten. Damit erweist sich der Libertäre letztlich als Verfechter der Aristokratie – der Herrschaft der Besten.“

    Janichs Fazit:

    Diese COMPACT ist absolute Pflichtlektüre für jeden Libertären. Es gab noch nie ein libertärerers Heft.

    Die komplette Heftbesprechung von Oliver Janich kann man sich in dem ganz oben präsentierten Video anschauen.

    In unserer Oktober-Ausgabe finden Sie folgende Beiträge im Titelthema:

    ➡️ Die Horror-Wahl – Deutschland schafft sich ab: Jetzt wird unser Land ruiniert: Alle etablierten Parteien sind sich in den Grundzügen einig, wie sie die Republik an die Wand fahren wollen. Bestimmte Bevölkerungsgruppen werden das besonders zu spüren bekommen.

    ➡️ Der Scholzomat – Roter Strolch mit Raute: Der Genosse vom Stamme Nimm macht die Merkel: Im Zuge seiner Karriere hat sich Scholz mehrfach gehäutet. Bald könnte der vermeintlich bürgerliche Hanseat zu seinen linksradikalen Wurzeln zurückkehren.

    ➡️ Von wegen alternativlos – Demokratie neu denken: Braucht der Parlamentarismus ein Update – oder liegt der Fehler im System? Unterschiedliche Denker haben verschiedene Antworten gegeben.

    ➡️ Schrumpfform der Demokratie – Von der Fäulnis der Parteienherrschaft: Der Parteienstaat ist die typische Verfallserscheinung der Republik. Er führt zu Oligarchisierung und lässt der politischen Freiheit nur wenige Chancen. Ein Beitrag von Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider.

    ➡️ Die plebiszitäre Alternative – Warum das Schweizer Modell besser ist: Demokratie heißt Herrschaft des Volkes – nicht der Parteien. Die Eidgenossen zeigen, wie das gehen kann – auch zur Verhinderung einer Corona-Diktatur. Ein Beitrag von Jürgen Elsässer.

    ➡️ Die libertäre Alternative – Freiheit ohne Staat: Lässt sich der Politik-Wahnsinn überhaupt durch Wahlen stoppen? Sind der Staat und sein Demokratie-Apparat nicht insgesamt verzichtbar? Interview mit Prof. Dr. Hans-Hermann Hoppe.

    ➡️ Block die Baerbock – Ein Brettspiel für die ganze Familie: Annalena, ärgere Dich nicht – Du fliegst raus!


    COMPACT 10/2021 mit dem Titelthema „Die Horror-Wahl: Deutschland schafft sich ab!“ ist ab heute am Kiosk erhältlich. Sie können die Ausgabe aber auch bequem online bestellen. Oder beginnen Sie mit dieser Ausgabe gleich ihr Abo.

    Das komplette Inhaltsverzeichnis unserer Oktober-Ausgabe:

    Titelthema
    Die Horror-Wahl: Deutschland schafft sich ab
    Der Scholzomat: Roter Strolch mit Raute
    Von wegen alternativlos: Die Demokratie neu denken!
    Schrumpfform der Demokratie: Von der Fäulnis der Parteienherrschaft
    Die plebiszitäre Alternative: Warum das Schweizer Modell besser ist
    Die libertäre Alternative: Freiheit ohne Staat – eine Provokation
    Block die Baerbock! Ein Brettspiel für die ganze Familie

    Politik
    16 Jahre Merkel: Eine Höllenfahrt: Bilanz eines Systemwandels
    Guerilla im Großstadtdschungel: Querdenker mit neuen Aktionsformen
    Virus, Verschleiß, Verwahrlosung: Generation Weichei in der Krisensimulation
    Agent der Subversion: Papst Franziskus unterminiert die Kirche

    Dossier: Afghanistan
    Ami goes home: Epochenwende: Abzug vom Hindukusch
    Wie alles begann: Das Bündnis aus CIA und al-Qaida
    Halliburtons Krieg: Wer in Afghanistan Kasse gemacht hat
    Die großen Torheiten des Westens: Essay von Peter Scholl-Latour
    Die Ortskräfte kommen: Wie eine neue Asylwelle inszeniert wird

    Leben
    Hart, aber herzlich: Metallica: 40 Jahre und kein bisschen leise
    Einzeln und einzigartig: Max Stirner, Philosoph der Freiheit
    Mensch, Roboter, Übermensch: Das Anime-Universum von Gundam

    Kolumnen
    BRD-Sprech _ Aufeinander achtgeben
    Janichs Welt _ Wahlempfehlung
    Sellners Revolution _ Zwei Linien in der FPÖ
    Comic des Monats _ Södolf 2023, Teil 7

    Hier bestellen.

    5 Kommentare

    1. Egalitäre Gesellschaften hat es bis vor 7000 Jahren gegeben! Diese Kulturen waren sehr fortschrittlich. Die Donaukultur hat wahrscheinlich die 1.Schrift erfunden, die sich dann nach Mesopotanien ausgebreitet hat und von da aus erneut in die Welt ging. Die Induskultur hatte in ihren Städten u.a. Be-und Entwässerung, Wasserbecken und wahrscheinlich die heute noch gebräuchlichen Ziffern erfunden. (Kamen von Indien nach Arabien, daher "arabische Ziffern") Diese Kulturen kannten weder Herrscher, Kommandos noch Waffen! Damit und wegen ihrer pazifistischen Einstellung waren sie den – primitiveren! – Nomadenvölkern unterlegen. Die Donaukultur wurde von Nomaden, die in ihr Gebiet eindrangen, restlos vernichtet damit sich die Eroberer ihre Besitztümer aneignen konnten. Vieles davon ging jedoch schnell verloren.
      Irgendwo im Pazifik gibt es noch eine egalitäre Inselkultur, die peinlich darauf achtet, daß sie nicht zu viele werden, ihre Insel sie nicht mehr ernähren könnte. Wahrscheinlich trieben alle egalitären Kulturen Bevölkerungskontrolle, da Bevölkerungswachstum Eroberung verursacht. Dagegen wandern Nomaden immer und passen ihren Lebensraum schnell ihren Bedürfnissen an, dazu nutzen sie Waffen, die sie ursprünglich gegen Freßfeinde (Tiere) entwickelt hatten.

    2. Libertäre sind Linke, die sich mit einigen rechten Versatzstücken als Rechte tarnen. Und sich dann wundern, daß sie weder von Linken noch von Rechten akzeptiert werden.

    3. Kritischer Rationalist aus Hessen an

      Der Hinweis auf Hoppe´s Gedanken ist sehr hilfreich. Die Idee der "natürlichen Ordnung" kann der Türöffner für eine noch genialere Lösung sein. Die genialere Lösung hat den Vorteil, dass die Grundlagen der Ökonomie verändert werden und wir von deren Fesseln befreit werden. Freiheit geht weit über das hinaus, was wir uns momentan im betäubten Zustand des Erlebens von Mangel vorstellen können. Mein Dank für die Inspiration geht an Compact und Oliver Janich gleichzeitig. Weiter so.

    4. Willi Kuchling an

      Grundsätzlich will jeder Mensch möglichst wenig im Rad laufen, und dann in seiner Freizeit machen was er will.
      Das geht am leichtesten, wenn man jemand anderem was wegnimmt, was mir das dann ermöglicht.
      Das ist Sozialismus. Starke Schultern müssen mehr tragen als weniger gut Gebaute. Denn eigentlich sind wir alle gleich.
      Alle Parteien versprechen den Wählern, dass IHRE Partei dafür kämpft, dass es den Dummen und Faulen besser gehen wird. Also versprechen alle Parteien, alle fleißigen Menschen zu berauben.
      Nur in Opposition, wenn sie also geschützt durch sich selbst zugeteilte "Gottgleichheit", also Immunität sind, kommen warnende Meldungen, welche sie sofort vergessen, wenn diese Gauner eine ReGIERung bilden können.
      Demokratische Wahlen führen DIREKT in Sozialismus/Kommunismus, also in eine Diktatur.
      Somit ist jede Demokratie eine Diktatur der Dummen. Die Wahlbeteiligung sagt, wie viele Menschen Schmarotzer sind, denn die fordern die Beraubung ihrer produktiven Mitmenschen durch Berufsgauner.

      • Völlig zu Recht. Die "produktiven Mit (?) menschen" sind schließlich Wasser auf die Mühlen des Kapitalismus.